02.05.2026, 08:38
Die Diskussion um die Zukunft unserer Altstadt bewegt weiterhin viele Menschen – und die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Stimmen der Bürgerinnen und Bürger Wirkung entfalten.
Bereits im März 2026 wurde deutlich, dass die ursprünglich vorgesehene Betonstein-Variante für Marktplatz und Altstadt in dieser Form keine Mehrheit mehr findet und nach aktuellem Stand nicht weiterverfolgt wird. Das war ein wichtiges Signal und zeigt, wie groß der Wunsch nach dem Erhalt des gewachsenen Stadtbildes ist.
Gleichzeitig bleiben viele Fragen weiterhin offen.
Zwar wird inzwischen verstärkt über den Erhalt und die Wiederverwendung des vorhandenen Natursteinpflasters gesprochen, gleichzeitig stehen jedoch weiterhin kostenintensive Varianten und umfangreiche Umgestaltungen im Raum. Auch Fragen zu Fördermitteln, Folgekosten und dem tatsächlichen Umfang notwendiger Maßnahmen sind bislang nicht abschließend geklärt.
Hinzu kommt die Sorge vieler Bürgerinnen und Bürger über die bereits entstandenen Planungskosten von rund 900.000 Euro sowie mögliche weitere finanzielle Belastungen für die Stadt. Gerade deshalb wünschen sich viele einen verantwortungsvollen, behutsamen und wirtschaftlich nachvollziehbaren Umgang mit der weiteren Entwicklung der Altstadt.
Ein Bürgerantrag, das Förderprojekt in der bisherigen Form nicht weiterzuführen und stattdessen den Fokus auf den Erhalt der Altstadt sowie die Sanierung der Stadtmauer zu legen, wurde inzwischen vom Rat der Stadt Nideggen abgelehnt.
Aus Sicht vieler Unterstützerinnen und Unterstützer sollte das Ziel weiterhin sein:
Erhalt statt grundlegender Neugestaltung.
Das bedeutet: Das bestehende Erscheinungsbild der Altstadt – einschließlich Marktplatz, Brunnen und Umfeld – sowie das vorhandene Natursteinpflaster sollen möglichst bewahrt bleiben. Notwendige Verbesserungen, beispielsweise im Bereich der Barrierefreiheit, sollten sinnvoll, punktuell und mit Augenmaß erfolgen.
Die Petition bleibt deshalb weiterhin wichtig.
Denn die endgültigen Entscheidungen stehen noch aus.
Die nächsten Beratungen finden statt am:
• 19.05.2026 – Bau- und Planungsausschuss
• 26.05.2026 – Rat der Stadt Nideggen
• 02.06.2026 – Haupt- und Finanzausschuss
Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer für das große Engagement und die anhaltende Aufmerksamkeit.
14.03.2026, 10:06
Ich möchte über den aktuellen Stand der Petition informieren:
Die Petition „Erhalt des historischen Pflasters in der Altstadt Nideggen“ wurde am 06.03.2026 formell an die Stadt übermittelt, damit sie in die anstehenden Beratungen einbezogen werden kann – unter anderem in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am 17.03.2026.
Zum Zeitpunkt der Einreichung wurde die Petition bereits von 1.868 Menschen unterzeichnet, darunter weit über 1.150 Bürgerinnen und Bürger aus Nideggen und den Ortsteilen. Inzwischen ist die Unterstützung weiter gewachsen.
Das von openPetition festgelegte Quorum von 300 Unterstützungen aus Nideggen wurde bereits innerhalb weniger Stunden deutlich überschritten. Die Plattform hat dieses Quorum automatisch entsprechend der regionalen Zuordnung festgelegt.
Die Petition läuft weiterhin und kann weiter unterzeichnet werden. Jede zusätzliche Unterstützung macht sichtbar, wie wichtig vielen Menschen der Umgang mit dem gewachsenen Stadtbild der Altstadt ist. Zahlreiche Kommentare belegen zudem, dass sich Bürgerinnen und Bürger intensiv mit Denkmalschutz, Nachhaltigkeit und echter Bürgerbeteiligung auseinandersetzen.
In den veröffentlichten Sitzungsunterlagen im Ratsinformationssystem der Stadt Nideggen wird inzwischen selbst darauf hingewiesen, dass die vorgestellten Betonpflaster‑Varianten bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf deutliche Ablehnung gestoßen sind.
Gerade jetzt – in den Tagen vor der Beratung im Bau- und Planungsausschuss – zählt jede weitere Stimme. Sie macht sichtbar, wie stark das Engagement für den Erhalt des Natursteinpflasters und den Charakter der Altstadt ist.
Vielen Dank an alle, die die Petition bereits unterstützt, geteilt und weitergetragen haben.
28.02.2026, 00:55
WOW – in weniger als zehn Stunden haben wir das Quorum von 500 Unterstützerinnen und Unterstützern erreicht! Das ist ein außergewöhnlich deutliches Zeichen und zeigt, wie groß die Sorge vieler Menschen um unser wunderschönes Pflaster ist. Diese Wucht an Unterstützung innerhalb so kurzer Zeit ist alles andere als selbstverständlich – sie macht klar, dass der Erhalt unseres Natursteinpflasters nicht ein Randthema ist, sondern eines, das vielen Bürgerinnen und Bürgern tief am Herzen liegt. Mit dem Erreichen des Quorums wird die Petition von mir an die Stadtverwaltung, den Bürgermeister, den Stadtrat und die zuständigen Ausschüsse übermittelt. Die enorme Unterstützung zeigt deutlich, dass viele sich eine behutsame Sanierung, eine fachgerechte Aufarbeitung und die Neu-Verlegung der bestehenden Natursteine wünschen — anstatt eines radikalen Komplettumbaus mit Betonpflaster. Ich möchte auch erwähnen, dass mein persönlicher Beitrag auf Plattformen nicht freigeschaltet wurde. Dass die Petition dann sofort trotzdem so schnell so viele Menschen erreicht, zeigt umso deutlicher, wie groß der Rückhalt in der Bevölkerung ist – unabhängig davon, welche Plattformen Beiträge veröffentlichen oder nicht. Inzwischen wurde die Petition dankenswerterweise von anderen Personen geteilt und freigegeben. Bitte teilt die Petition weiterhin in euren Familien, Freundeskreisen, WhatsApp‑Gruppen und Vereinen. Demokratie lebt davon, dass wir uns einbringen und nicht alles stillschweigend hinnehmen. Jetzt ist der Moment, gemeinsam aufzustehen und klar zu sagen, dass uns das historische Stadtbild nicht egal ist. Jede weitere Stimme verstärkt unsere gemeinsame Botschaft und erhöht den politischen Druck, die geplante vollständige Erneuerung noch einmal kritisch zu prüfen. Vielen Dank an jede einzelne Person für diese großartige Unterstützung!