Region: Nideggen

Erhalt des historischen Pflasters in der Altstadt Nideggen

Petition richtet sich an
Der Bürgermeister der Stadt Nideggen, der Stadtrat Nideggen sowie der Ausschuss für Stadtentwicklung/Bau.

2.122 Unterschriften

100 %
1.332 von 300 für Quorum in Nideggen Nideggen

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1.332 von 300 für Quorum in Nideggen Nideggen
  1. Gestartet 27.02.2026
  2. Sammlung noch > 3 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Der Bürgermeister der Stadt Nideggen, der Stadtrat Nideggen sowie der Ausschuss für Stadtentwicklung/Bau.

Wir fordern die Stadt Nideggen auf, das historische Blaubasalt- und Natursteinpflaster im Stadtkern zu erhalten und durch eine fachgerechte Aufarbeitung, Ausbesserung und ggf. Neuverlegung zu sichern – anstatt die gewachsene Struktur durch neue Betonpflasterflächen vollständig zu ersetzen, die das historische Stadtbild und die Identität der Altstadt dauerhaft verändern würden.

Begründung

Als im Stadtkern aufgewachsene Nideggenerin aus einer Familie, die seit Generationen hier verwurzelt ist, liegt mir der Erhalt des historischen Stadtbildes besonders am Herzen. Das Natursteinpflaster – in seiner gewachsenen Vielfalt aus Blaubasalt und anderen Natursteinen – prägt seit Jahrzehnten das charakteristische Erscheinungsbild der Altstadt. Es harmoniert mit den alten Buntsandsteingebäuden und trägt wesentlich zur Identität, Atmosphäre und Wiedererkennbarkeit des Ortskerns bei.
Viele der von der Stadt gezeigten Beispiele zur Begründung einer vollständigen Erneuerung beziehen sich auf Probleme mit hohen Bordsteinkanten und nicht auf das Pflaster selbst. Diese Stellen lassen sich mit einfachen, punktuellen Maßnahmen wie Bordsteinabsenkungen oder kleinen Übergangsflächen barrierefrei gestalten – ohne das gesamte Stadtbild radikal zu verändern. Auch die veröffentlichten Visualisierungen wirken stark idealisiert und stehen in deutlichem Kontrast zur gewachsenen historischen Struktur der Altstadt.
Eine vollständige Erneuerung mit Betonsteinen würde den historischen Charakter der Innenstadt erheblich beeinträchtigen und zugleich sehr hohe Kosten verursachen, die angesichts der aktuellen Haushaltslage in meinen Augen nicht zu rechtfertigen sind. Eine fachgerechte Ausbesserung, Aufarbeitung und Neuverlegung der bestehenden Natursteinflächen wäre dagegen ökonomisch, ökologisch und stadtbildlich die deutlich sinnvollere Lösung. Sie würde den Charakter der Altstadt erhalten, Ressourcen schonen und den finanziellen Rahmen der Stadt respektieren.
Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich deshalb eine behutsame Sanierung statt einer vollständigen Neugestaltung mit modernen Betonpflastern, die weder farblich noch gestalterisch in das gewachsene Umfeld passen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Sandra Künster, Nideggen

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 27.02.2026
Sammlung endet: 26.08.2026
Region: Nideggen
Kategorie: Bauen

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Neuigkeiten

  • Ich möchte über den aktuellen Stand der Petition informieren:

    Die Petition „Erhalt des historischen Pflasters in der Altstadt Nideggen“ wurde am 06.03.2026 formell an die Stadt übermittelt, damit sie in die anstehenden Beratungen einbezogen werden kann – unter anderem in der Sitzung des Bau- und Planungsausschusses am 17.03.2026.

    Zum Zeitpunkt der Einreichung wurde die Petition bereits von 1.868 Menschen unterzeichnet, darunter weit über 1.150 Bürgerinnen und Bürger aus Nideggen und den Ortsteilen. Inzwischen ist die Unterstützung weiter gewachsen.

    Das von openPetition festgelegte Quorum von 300 Unterstützungen aus Nideggen wurde bereits innerhalb weniger Stunden deutlich überschritten. Die Plattform hat dieses Quorum automatisch entsprechend der regionalen Zuordnung festgelegt.

    Die Petition läuft weiterhin und kann weiter unterzeichnet werden. Jede zusätzliche Unterstützung macht sichtbar, wie wichtig vielen Menschen der Umgang mit dem gewachsenen Stadtbild der Altstadt ist. Zahlreiche Kommentare belegen zudem, dass sich Bürgerinnen und Bürger intensiv mit Denkmalschutz, Nachhaltigkeit und echter Bürgerbeteiligung auseinandersetzen.

    In den veröffentlichten Sitzungsunterlagen im Ratsinformationssystem der Stadt Nideggen wird inzwischen selbst darauf hingewiesen, dass die vorgestellten Betonpflaster‑Varianten bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf deutliche Ablehnung gestoßen sind.

    Gerade jetzt – in den Tagen vor der Beratung im Bau- und Planungsausschuss – zählt jede weitere Stimme. Sie macht sichtbar, wie stark das Engagement für den Erhalt des Natursteinpflasters und den Charakter der Altstadt ist.

    Vielen Dank an alle, die die Petition bereits unterstützt, geteilt und weitergetragen haben.

  • WOW – in weniger als zehn Stunden haben wir das Quorum von 500 Unterstützerinnen und Unterstützern erreicht! Das ist ein außergewöhnlich deutliches Zeichen und zeigt, wie groß die Sorge vieler Menschen um unser wunderschönes Pflaster ist. Diese Wucht an Unterstützung innerhalb so kurzer Zeit ist alles andere als selbstverständlich – sie macht klar, dass der Erhalt unseres Natursteinpflasters nicht ein Randthema ist, sondern eines, das vielen Bürgerinnen und Bürgern tief am Herzen liegt. Mit dem Erreichen des Quorums wird die Petition von mir an die Stadtverwaltung, den Bürgermeister, den Stadtrat und die zuständigen Ausschüsse übermittelt. Die enorme Unterstützung zeigt deutlich, dass viele sich eine behutsame Sanierung, eine fachgerechte Aufarbeitung und die Neu-Verlegung der bestehenden Natursteine wünschen — anstatt eines radikalen Komplettumbaus mit Betonpflaster. Ich möchte auch erwähnen, dass mein persönlicher Beitrag auf Plattformen nicht freigeschaltet wurde. Dass die Petition dann sofort trotzdem so schnell so viele Menschen erreicht, zeigt umso deutlicher, wie groß der Rückhalt in der Bevölkerung ist – unabhängig davon, welche Plattformen Beiträge veröffentlichen oder nicht. Inzwischen wurde die Petition dankenswerterweise von anderen Personen geteilt und freigegeben. Bitte teilt die Petition weiterhin in euren Familien, Freundeskreisen, WhatsApp‑Gruppen und Vereinen. Demokratie lebt davon, dass wir uns einbringen und nicht alles stillschweigend hinnehmen. Jetzt ist der Moment, gemeinsam aufzustehen und klar zu sagen, dass uns das historische Stadtbild nicht egal ist. Jede weitere Stimme verstärkt unsere gemeinsame Botschaft und erhöht den politischen Druck, die geplante vollständige Erneuerung noch einmal kritisch zu prüfen. Vielen Dank an jede einzelne Person für diese großartige Unterstützung!

Warum Menschen unterschreiben

Das historische Stadtbild soll erhaltene bleiben
recycelt der Steine

Weil es einfach zum historischen Stadtbild dazugehört

Völlige Geldverschwendung

Neues Pflaster ist Verschwendung von Ressourcen

Erhält des historischen Erscheinungsbildes.

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