24.02.2026, 06:34
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Gute Nachrichten!
Frau Dr. Jutz hat uns gestern eine klare Position der Grünen Partei zugeschickt. Endlich eine ehrliche Positionierung seitens der Fraktion Die Grünen/Die Partei – und das dank Frau Dr. Jutz! Ihre Bereitschaft, am 28. Februar mit uns zu sprechen, bringt ein ganz anderes Momentum in die Sache. Wir sind zuversichtlich und hoffen, dass wir gemeinsam noch mehr Bewegung in den Prozess bringen können.
Wir laden Euch daher herzlich ein, am Samstag, den 28. Februar 2026 um 18 Uhr vor dem Kulturhaus Käfertal ein Zeichen zu setzen.
Kommt vorbei, trefft unsere sehbehinderten Kinder und lasst uns gemeinsam die gelebte Demokratie feiern! Der Protest ist sachlich, friedlich und bestimmt. Wir wollen ein starkes Signal für Bildung und Chancengleichheit setzen!
Anbei findet ihr das Plakat zur Protestaktion am Samstag. Bitte leitet es über WhatsApp, Signal, Social Media usw. weiter. Alle aktiven Bürgerinnen und Bürger Mannheims sind eingeladen, ihre Präsenz zu zeigen und sich für unsere Kinder einzusetzen.
Wir haben bereits mit dem Polizeirevier Käfertal gesprochen – die Mitarbeitenden sind sehr freundlich und unterstützen uns selbstverständlich bei unserer Aktion.
Es gibt ein motivierendes und engagierendes Momentum – wir können spüren, dass unsere Stimme gehört wird!
Zusätzlich werden wir ca. 300 Flyer zur Veranstaltung verteilen. Diese werden wichtige Informationen zu unserem Anliegen enthalten.
Falls ihr Fragen zu Parkmöglichkeiten oder anderen Details habt, antwortet gerne auf diese E-Mail.
Wir, die Elternschaft, werden umgehend antworten.
Mobilisiert auch gerne eure Nachbarn und Freunde, damit wir gemeinsam ein starkes Zeichen setzen können!
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Anhang:
Als Anhang haben wir einen Teil des bisherigen E-Mail-Austausches mit der Fraktion Die Grünen/Die Partei beigefügt. Dies gibt einen guten Überblick über die Positionen und den bisherigen Dialog.
Vielen Dank für eure Unterstützung – auf geht’s, gemeinsam für eine bessere Zukunft unserer Kinder!
Liebe Grüße,
Die Elternschaft des SBBZ Sehen Albrecht-Dürer-Schule
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---24. Februar 2026: UNSERE ANTWORT AUF DIE EMAIL SEITENS DER Fraktion Die Grünen/Die Partei
Liebe Frau Dr. Jutz,
sehr geehrte Mitglieder der Fraktion Die Grünen/Die Partei,
vielen Dank für Ihre ausführliche Rückmeldung und die Bereitschaft zum weiteren Austausch. Wir wissen es zu schätzen, dass Sie Ihre Position so klar dargelegt haben.
Wir nehmen zur Kenntnis, dass Sie Ihre Entscheidung auf Grundlage Ihrer Schulbesuche und Gespräche getroffen haben.
Dennoch bleiben für uns zentrale Fragen unbeantwortet: Wie können drei Klassenräume und die Räumlichkeiten der Schulleitung, die derzeit vom SBBZ Sehen Albrecht-Dürer-Schule genutzt werden, strukturelle Raumprobleme im GENT-Bereich sowie an der Eugen-Neter-Schule nachhaltig lösen?
Uns erschließt sich nicht, wie dieser vergleichsweise geringe räumliche Zugewinn die angeführten Bedarfe substanziell decken soll – insbesondere, wenn dafür eine seit über 50 Jahren bestehende und bewährte sonderpädagogische Einrichtung aufgegeben wird.
Diese gewachsene Struktur nun aus rein räumlichen Erwägungen wieder aufzulösen, halten wir weder für bildungspolitisch noch für pädagogisch überzeugend. Soll diese Einrichtung tatsächlich so leichtfertig für eine kurzfristige Entlastung der Eugen-Neter-Schule aufgegeben werden? Haben Sie sich die langfristigen fachlichen, strukturellen und menschlichen Konsequenzen dieser Entscheidung umfassend vor Augen geführt?
In diesem Zusammenhang stellt sich für uns insbesondere die Frage nach dem Beratungs- und Frühförderauftrag. Das SBBZ Sehen in Mannheim begleitet im Rahmen von Frühförderung und inklusiver Beratung rund 120 Kinder in der Stadt und Region und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur praktischen Umsetzung von Inklusion. Wer soll diese Aufgabe künftig übernehmen?
Haben Sie geprüft, welche Strukturen und welches spezifische Fachwissen – beispielsweise im Bereich komplexer Wahrnehmungsstörungen wie der Cerebralen Visuellen Informationsverarbeitungsstörung (CVI) – in Zukunft in vergleichbarer Tiefe und Frequenz in Mannheim vorgehalten werden können? Gerade diese Expertise ist hoch spezialisiert, gewachsen und im Alltag vielfach erprobt. Sie lässt sich nicht kurzfristig ersetzen oder verlagern.
Haben Sie zudem die Stellungnahmen der Expertinnen und Experten im Anhang grundlegend gelesen und in Ihre Überlegungen einbezogen?
Unsere Schule war die erste Sehbehindertenschule Baden-Württembergs. Hervorgegangen aus der Blindenpädagogik, wie sie einst an der Blindenschule Ilvesheim umgesetzt wurde, haben sich Blinden- und Sehbehindertenpädagogik im Laufe der Zeit fachlich differenziert...
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