die Bedrohung unseres Waldes wird leider immer realer:
Die ersten Vorboten der Rodung sind da! Gestern, gegen 12:30 Uhr, begannen die ersten Baum-Schnittarbeiten. Schwere Maschinen blockierten den Weg „Am Reitplatz“ (ausgewiesen als „Gesperrt – Anlieger frei“). Diese Maschinen leisten die „Vorarbeit“ dafür, dass schon bald die gefürchteten Fällmaschinen, die Harvester, mit ihrer Zerstörungsarbeit beginnen können.
Ein Erfolg dank Ihrer Wachsamkeit! Die Arbeiten starteten ohne jegliche Sicherungs- oder Absperrmaßnahmen. Wir konnten ungehindert passieren – eine gefährliche und rücksichtslose Arbeitsweise!
Nachdem die Arbeiter eine Absperrung ablehnten, rief ein engagierter Petitionsunterstützer die Polizei. Die Beamten wiesen den Trupp auf die dringende Wegesicherungspflicht hin. Der entscheidende Punkt: Es fehlte eine behördliche Sperrgenehmigung! Die Folge: Die Arbeiter mussten abziehen und die Arbeiten einstellen.
Das ist ein vorübergehender Stopp, denn sie werden mit der Genehmigung zur Wegesperrung zurückkehren. Es zeigt jedoch: Unsere Beobachtung und Ihr Handeln sind effektiv!
Bitte bleiben Sie aufmerksam. Jeder Blick in den Wald zählt!
Die Budberger Interessengemeinschaft, die sich aus Anwohnern der Straßen Am Reitplatz, Sandweg, Rheinberger Straßeund Spanische Schanzen zusammengeschlossen hat, setzt alle Hebel in Bewegung, um die Rodung des Waldstücks inBudberg zu vermeiden (wir berichteten). Der Netzbetreiber Amprion
plant im Zuge der Umrüstung auf eine 380-kV-Höchstspannungsleitung Wesel–Osterath die Errichtung eines bis zu 70 Meter hohen Mastes im besagten Waldstück.Die Anwohner haben sich jetzt an die Stadt Rheinberg gewandt. Siehe beigefügter Artikel von heute.
vielen Dank für Ihre Anfrage, die kurzfristig den Weg zu mir gefunden hat.
Einige Unterlagen zum Projekt EnLAG 14 (Bl. 4214, Binnenland) hänge ich Ihnen an (Masttabelle, Lageplan; der maßgebliche Mast trägt die Nummer 40)). Die gesammelten Unterlagen der Planfeststellung sind auch jederzeit auf der Homepage des Projekts öffentlich zugänglich: Niederrhein/Wesel - Osterath.
Sollten Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich gerne direkt an mich, bzw. ab der übernächsten Woche wieder an den zuständigen Projektsprecher, Christoph Alt, der derzeit nicht im Hause ist. Die Kontaktdetails finden Sie ebenfalls auf der genannten Projekt-Homepage.
Vielen Dank für Ihre detaillierte Nachricht. Ich habe gerade Feierabend, allerdings gleich noch einen Termin.
Im Anschluss würde ich mich dann ausgiebig in die Thematik einlesen.
Ich weiß aber, dass 2020 der entsprechende Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt und Mobilität die Empfehlung ausgesprochen hat, den von Ihnen erwähnten Alternativstandort für das Vorhaben zu nutzen.
Über den weiteren Verlauf, weitere Infos und auch die entsprechende Antwort der übergeordneter Stelle muss ich mich an der Stelle erst einlesen und kann Ihnen deshalb kurzfristig nichts Näheres dazu zurück melden.
Ich werde ihr Anliegen aber mit in unsere Fraktion nehmen und mit den entsprechenden Fachleuten aus dem Ausschuss über die Thematik ins Gespräch gehen.