Region: Weingarten

Erhaltet den historischen Heilig-Blut-Altar in der Basilika Weingarten!

Petition richtet sich an:
Pfarrgemeinderat St. Martin, Diözese Rottenburg-Stuttgart, Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, Land Baden-Württemberg

5.843 Unterschriften

Sammlung beendet

5.843 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juli 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

13.09.2026, 09:15

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Sonntag, 13.09.2026
Aktuelle Informationen zur Petition „Erhaltet den historischen Heilig-Blut-Altar in der Basilika Weingarten“ (UNGEKÜRZTER TEXT SIEHE PDF anbei)

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer der Petition zum Erhalt des historischen Heilig-Blut-Altars in der Basilika,

Wir – die Initiatoren der Petition, sind überwältigt, welchen Zuspruch wir bislang erreichen konnten. Die seit 10. Juli 2026 online zugängliche Petition hat mit derzeit mehr als 4060 Unterschriften insgesamt sehr große Resonanz aus der ganzen Welt, dem Umland, aber vor allem aus Weingarten gefunden. Bislang sind 1200 Unterschriften aus Weingarten eingegangen. Zahlreiche überregionale und regionale Medien haben darüber berichtet. Dass so viele Menschen aus Nah und Fern sich für den Erhalt dieses einzigartigen Altars aussprechen, zeigt dessen Stellung in den Herzen der Menschen und die große Verwunderung  und Ablehnung des teuren Neuentwurfs. Wir fühlen uns in unserer Haltung sehr bestätigt.
Der historische Heilig-Blut-Altar ist dabei nicht nur aus emotionalen Gründen wichtig: Ebenso aus pastoraler (Gutachten Prof. Dr. Mayer, Trier), kunsthistorischer (Gutachten Prof. Dr. Hecht, Erlangen) und liturgiegeschichtlicher Perspektive (der Altar ist ein weltweit einmaliges Denkmal der liturgischen Bewegung) gilt es dieses Kulturgut zu bewahren. Anderswo werden historische Zeugnisse dieser Art aufwendig restauriert, hier will man ein solches unwiederbringlich herausreißen und mit Druck umgestalten. Der Heilig-Blut-Altar erfüllt außerdem alle Kriterien, die das Zweite Vatikanische Konzil für eine Messfeier vorgesehen hat. (…) Der Basilika-Besucher nimmt sofort wahr: dieser Heilig-Blut-Altar ist etwas ganz Besonderes und kein Fremdkörper. Er fügt sich ein, als wäre er immer schon da gewesen.

Neu: Zusammenschluss zur Initiative „Pro-Heiligblutaltar“
Ebenso möchten wir Ihnen ein weiteres freudiges Ereignis mitteilen: Engagierte zum Erhalt des Heiligblutaltars haben sich zur Initiative „Pro-Heiligblutaltar“ zusammengeschlossen. Wir bedanken uns ausdrücklich bei allen Unterstützern, den vielen handschriftlichen Sammlern und allen, die die Petition verbreiten. Die Initiativgruppe vertritt nun unser Anliegen und kann via E-Mail kontaktiert werden: pro-heiligblutaltar@web.de
Wir haben ein großes Anliegen, mit dem wir Sie alle mit dieser Nachricht erreichen wollen. Die Petition läuft noch bis zum 30. September 2026. Auch kann bis dahin noch handschriftlich gesammelt werden. Es wäre schön, wenn alle, die unterzeichnet haben, mindestens noch einen Weiteren aus dem Kreis ihrer Freunde/ Bekannten/ Familienmitglieder finden würden, die sich auch der Sache anschließen würden und die Petition unterzeichnen.

Abgrenzung von Unwahrheiten
Selbstverständlich sei darauf hingewiesen: Niemand wird zur Unterschrift gezwungen, wir grenzen uns bewusst von dieser von der Kirchengemeinde behaupteten Unwahrheit ab: – „Gemeindemitglieder würden „massiv bedrängt“, die Petition zu unterschreiben, auch unter Behauptung falscher Tatsachen“ (EWTN, 27.08.2026). Auch auf folgende, nicht der Realität entsprechende Behauptungen in Medien sei hingewiesen:
– „Zumal der Altar ohnehin renovierungsbedürftig sei, auch die Stufen drumherum seien ausgetreten“ (DIE ZEIT, 01.08.2026) ebenso wurde von einem „maroden Sockel“ berichtet (SWR, SWR, 25.08.2026, domradio.de, 02.09.2026). Aus „optischer Sicht“ ist der Altar nach unserem aktuellen Kenntnisstand vollkommen intakt, es gibt keine ausgetretenen Stufen, ebenso scheint es keinen maroden Sockel zu geben. Ein Baugutachten, welches die angebliche „Baufälligkeit“ des Altares bestätigt, wurde von der Pfarrgemeinde bisher nicht veröffentlicht. Wir fordern daher die Diözese Rottenburg-Stuttgart zur Vorlage eines entsprechenden Gutachtens oder zum öffentlichen Widerruf dahingehender Stellungnahmen auf. (...)

Wir haben diese Petition gestartet, um den Verantwortlichen vor Augen zu führen, dass die Basilika in Weingarten nicht nur eine kleine Dorfkirche ist, sondern die größte Barockkirche nördlich der Alpen, mit bedeutsamer Ordenshistorie und ein Wallfahrtsziel von Gläubigen und Pilgern aus der ganzen Welt! Daher sollten so weitreichende Entscheidungen hier besonders behutsam und im Gespräch mit der Öffentlichkeit getroffen werden, nicht nur auf Ebene KGR, Pfarrer und Diözese.
Wie geht es nun weiter? Wir sammeln noch bis Monatsende und planen dann die Übergabe der Petition. Hierzu erhalten alle Unterstützer in den kommenden Wochen weitere Informationen.
 


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