• Petition in Zeichnung - Diskussion im Landtag

    at 18 Dec 2015 00:40

    Am Donnerstag 17.12.2015 fand im Landtag in Schwerin auf Antrag der Fraktionen von CDU und SPD eine Aussprache zum Thema "Sozialberichterstattung zur Situation der Pflegeberufe in Mecklenburg-Vorpommern" statt. In diesem Zusammenahng wurde auch das Ergebnis der Befragung zum Thema Pflegkammer innerhalb der Studie thematisiert. Die Sozialministerin Frau Hesse stellte fest, dass die Errichtung einer Pflegekammer politisch diskutiert werden müsse. Dabei sollte der Blick auch auf die Erfahrungen in anderen Bundesländern gelenkt werden.

    Diese Aussage kann ich nur unterstützen.

    Die Vertreterin der Fraktion der Linken stellte die Repräsentativität der Ergebnisse der Studie in Frage. Auch bezweifelte sie, dass eine Pflegekammer die Attraktivität des Berufes erhöhen könne.

    Hier müssen wir noch viel Überzeugungsarbeit leisten. Am Besten schreiben wir die Landtagsabgeordneten direkt an und informieren so über Inhalt und Aufgabe der Kammer. Aber auch direktes Ansprechen sollte da wo es möglich ist genutzt werden.

    Die Vertreterin der CDU-Fraktion stellte in Aussicht, dass sich ihre Fraktion weiter mit dem Thema beschäftigen wird. Dabei seien die Vorraussetzungen zur Gründung einer Kammer gründlich zu prüfen.

    Als eine Voraussetzung wird immer wieder der Wunsch der Berufsgruppe angeführt. Also zeigen wir, wie dringend wir die Kkammer wünschen. Je mehr Unterschriften wir dazu bekomme umso deutlich wird unser Votum. Also motiviert Kollegen, Freunde, Bekannte, Nachbar, Patienten ... die Petition zu unterschreiben.

    Die Vertreterin der Fraktion Bündnis 90/Grüne hob die bedeutung der kammer für das Selbstbewußtsein der Berufsangehörigen der Pflegeberufe hevor und positionierte sich klar für eine Pflegkammer.

    Auch der Verteter der SPD-Fraktion spach sich klar für die Kammer aus. Er nannte die Kammer ein Instrument für die Einbezieung der Pflegeberufe in berufspolitische Diskussionen auf Augenhöhe mit anderen Gesundheitsberufen und verwies auf die fachliche Expertise die dadurch in die politische Diskussion eingebracht werden könne.

    Wir haben den Auftrag verstanden - jetzt brauchen wir die rechtlichen Rahmenbedingungen. Eine Gesetzesinitive sollte nicht auf die nächsten Legislaturperiode vertagt werden. Also brauchen wir eine starke Stimme für eine Pflegekammer und noch viele Unterschriften für diese Petition. Bitte tragt dazu bei, gebt die Information, den Link, die Unterschriftenlisten weiter.

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