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  • Änderungen an der Petition

    18-03-14 15:07 Uhr

    Schreibfehler
    Neuer Petitionstext: Förderung von Schulvorstellungen in Gefahr! || Unterstützen Sie die Petition der Kinder- und Jugendtheater Berlins

    Der JugendKulturService fördert im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft mit seinem Programm „Theater der Schulen“ die gleichberechtigte Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und Familien aller sozialer Schichten an den Kulturangeboten Berlins - insbesondere der Kinder- und Jugendtheater.

    Die Förderung beinhaltet eine Bezuschussung pro Eintrittskarte in Kita- und Schulgruppen von 1,50 Euro pro Eintrittskarte sowie ein Kontingent von Freikarten für die Begleitpersonen (LehrerInnen (Lehrer_innen und Erzieherinnen) Erzieher_innen) der Gruppen.

    Erfreulicherweise sind durch dieses Instrument der Besucherförderung und die gute Arbeit der Kinder- und Jugendtheater die Zuschauerzahlen in Berlin steigend. Die Maßnahme ist ein Erfolgsmodell.

    Trotzdem gibt es seitens der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft keine Bereitschaft die Mittel der positiven Entwicklung anzupassen. Obwohl das Problem bereits seit Jahren bekannt ist, wurde es politisch ignoriert und die Mittel für den Doppelhaushalt 2014/15 nicht erhöht, so dass das Ermäßigungsverfahren nicht im bisherigen Umfang gewährt werden kann.

    Der JugendKulturService wurde vom Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft aufgefordert, die Subvention pro Karte (seit 1992 nicht erhöht!) oder das Freikartenkontingent für Lehrer_innen zu kürzen oder einzelne Theater zum Teilverzicht der Förderung zu drängen.

    Die Debatte wird auf dem Rücken der Schüler_innen und Lehrer_innen ausgetragen, der gleichberechtigte Zugang zu Kultur verhindert!

    Die Kinder- und Jugendtheater Berlins weigern sich dieses politische Vorgehen hinzunehmen!

    Die Haltung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft ist ein Armutszeugnis in einer Stadt, die kulturelle Bildung auf ihre Fahnen geschrieben hat. Das Vorgehen eine Ohrfeige für die Kinder- und Jugendtheater, die kontinuierlich und erfolgreich künstlerische Angebote für die (finanz-)schwächsten der Gesellschaft, die Kinder und Jugendlichen, produzieren.

    Was tun?

    Wir fordern die Bereitstellung von jeweils 50.000 Euro zusätzlichen Mitteln für die Jahre 2014/15. Mit dieser Summe kann die Förderung in der bisherigen Weise fortgesetzt und der gleichberechtigte Zugang zu den Theaterangeboten von Schüler_innen gesichert werden.

    Wir fordern eine breite Diskussion über die politischen Prioritäten der Stadt Berlin. Wie ernst ist es uns als Gesellschaft mit der Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit? Wir zweifeln an dem politischen Willen, wenn es für die Fortführung einer erfolgreichen Fördermaßnahme nicht möglich sein soll 50.000 Euro zur Verfügung zu stellen.