Region: Frankfurt
Education

Forderung für den Erhalt des psychoanalytischen Lehrstuhls an der Goethe-Universität

Petition is directed to
Goethe-Universität Frankfurt am Main
9.887 Supporters
99% achieved 10.000 for collection target
  1. Launched April 2021
  2. Time remaining > 2 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

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Petition in Zeichnung - Vortrag Prof. Mark Solms

at 01 Dec 2021 14:43

Liebe Unterzeichner:innen,

danke für Ihre bisherige Unterstützung. Die studentische Interesseninitiative Psychoanalyse ist weiterhin darum bemüht, zu zeigen, dass die Psychoanalyse keine antiquierte Wissenschaft ist und ihr Erhalt lohnenswert. Um ein breites Publikum über aktuelle psychoanalytische Forschung zu informieren veranstaltet die Initiative daher zusammen mit der Fachschaft Psychologie am 13.12.2021 um 20:15 Uhr den Hybridvortrag ‘Are dreams meaningless? Evidence from neuroscience‘ mit Prof. Mark Solms, in dem er sich mit der Freudschen Traumtheorie neurowissenschaftlich und zugleich psychoanalytisch auseinandersetzen wird.
Selbst wenn wir uns nicht immer daran erinnern können, verbringen wir einen beachtlichen Teil unseres Lebens mit Träumen. Doch welcher Sinn steckt hinter den oftmals skurrilen und rätselhaften Bildern und Geschichten, die sich unsere Psyche im Schlaf einfallen lässt? Und mit welchen wissenschaftlichen Methoden lassen sich unsere Träume sinnvoll untersuchen?
Freud entwickelte mithilfe der Traumdeutung die These, dass im Traum unbewusste Wünsche in zensierter Form an die Oberfläche drängen und die halluzinatorische Erfüllung dieser Wünsche den Organismus vor dem Aufwachen bewahre. In der neurowissenschaftlich orientierten Psychologie wurden hingegen rein objektive Verfahren zur Messung von Träumen genutzt, wobei die fälschliche Gleichsetzung von Träumen mit der REM-Schlafphase die Annahme befeuerte, dass es sich bei Träumen um zufällige und bedeutungslose Phantasiegespinste des schlafenden Gehirns handle. Prof. Dr. Solms wird in seinem Vortrag die psychoanalytische Traumtheorie erneut auf den neurowissenschaftlichen Prüfstein stellen und unter Einbezug subjektiver wie objektiver Daten aufzeigen, dass Freuds Beschreibung des Traums als Hüter des Schlafes, auch im Popperschen Sinne unterstützt werden kann.

Beachten Sie bitte folgende Informationen zur Teilnahme:

*Präsenzveranstaltung: HZ1, Campus Westend, 3G-Regelung + Maskenpflicht, nur für Studierenden/Mitarbeitende der Goethe-Uni

*Online: Vortrag auf Zoom:
uni-frankfurt.zoom.us/j/95711353399?pwd=OWRUN3RaL1RmRXpvS0tlS2x4WTVPUT0

tinyurl.com/en86rnac

Meeting-ID: 957 1135 3399
Kenncode: 528299


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