Neuigkeiten
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Petition wurde nicht eingereicht
am 11.06.2023Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team -
Liebe Unterzeichner*innen,
wir möchten Ihnen gerne mitteilen, dass nach langer inneruniversitärer Auseinandersetzung und studentischem Engagement nun feststeht, dass der Arbeitsbereich Psychoanalyse an der Goethe-Universität Frankfurt im Zusammenhang mit der Emeritierung von Prof. Habermas abgeschafft wird. Wir bedauern sehr, dass eine fachkundige psychoanalytisch orientierte Lehre und Forschung am Institut für Psychologie der Goethe-Uni zukünftig sehr wahrscheinlich keinen Platz mehr findet und eine der letzten zwei psychoanalytisch ausgerichteten Professuren der Klinischen Psychologie in Deutschland verschwindet. Dadurch verschärft sich die bereits bestehende Schieflage bezüglich des Lehrangebots und der Verteilung von Forschungsgeldern noch weiter.
Anstelle des Arbeitsbereich Psychoanalyse sollen im Rahmen des neuen Masterstudiengangs Klinische Psychologie und Psychotherapie drei neue Professuren der Klinischen Psychologie entstehen. Leider setzt sich die Universität nicht aktiv dafür ein, dass psychoanalytische Therapieverfahren auch weiterhin auf professoraler Ebene vertreten, gelehrt und beforscht werden. Den studentischen Forderungen nach Verfahrensvielfalt in der Lehre und einem Erhalt des Arbeitsbereichs wurde somit nicht nachgekommen.
Wenngleich in den Ausschreibungstexten auf die Relevanz von Verfahrensvielfalt hingewiesen wird, sind die Kriterien, die mit dem neu zu schaffenden Schwerpunkt „Psychische Gesundheit und translationale klinische Psychologie“ an die Bewerber*innen gestellt werden, für psychodynamisch ausgerichtete Personen nur schwer erfüllbar.
Es bleibt abzuwarten, wie eine verfahrensbreite Qualifizierung der Psychologiestudierenden in Frankfurt zukünftig ermöglicht werden soll, um auch auf lange Sicht die unterschiedlichen Bedarfslagen von Patient*innen in Deutschland abdecken zu können.
Danke für Ihre Unterstützung und freundliche Grüße,
die studentische Interesseninitiative Psychoanalyse an der Goethe-Universität -
Petition in Zeichnung - Vortrag Prof. Mark Solms
am 01.12.2021Liebe Unterzeichner:innen,
danke für Ihre bisherige Unterstützung. Die studentische Interesseninitiative Psychoanalyse ist weiterhin darum bemüht, zu zeigen, dass die Psychoanalyse keine antiquierte Wissenschaft ist und ihr Erhalt lohnenswert. Um ein breites Publikum über aktuelle psychoanalytische Forschung zu informieren veranstaltet die Initiative daher zusammen mit der Fachschaft Psychologie am 13.12.2021 um 20:15 Uhr den Hybridvortrag ‘Are dreams meaningless? Evidence from neuroscience‘ mit Prof. Mark Solms, in dem er sich mit der Freudschen Traumtheorie neurowissenschaftlich und zugleich psychoanalytisch auseinandersetzen wird.
Selbst wenn wir uns nicht immer daran erinnern können, verbringen wir einen beachtlichen Teil unseres Lebens mit Träumen. Doch welcher Sinn steckt hinter den oftmals skurrilen und rätselhaften Bildern und Geschichten, die sich unsere Psyche im Schlaf einfallen lässt? Und mit welchen wissenschaftlichen Methoden lassen sich unsere Träume sinnvoll untersuchen?
Freud entwickelte mithilfe der Traumdeutung die These, dass im Traum unbewusste Wünsche in zensierter Form an die Oberfläche drängen und die halluzinatorische Erfüllung dieser Wünsche den Organismus vor dem Aufwachen bewahre. In der neurowissenschaftlich orientierten Psychologie wurden hingegen rein objektive Verfahren zur Messung von Träumen genutzt, wobei die fälschliche Gleichsetzung von Träumen mit der REM-Schlafphase die Annahme befeuerte, dass es sich bei Träumen um zufällige und bedeutungslose Phantasiegespinste des schlafenden Gehirns handle. Prof. Dr. Solms wird in seinem Vortrag die psychoanalytische Traumtheorie erneut auf den neurowissenschaftlichen Prüfstein stellen und unter Einbezug subjektiver wie objektiver Daten aufzeigen, dass Freuds Beschreibung des Traums als Hüter des Schlafes, auch im Popperschen Sinne unterstützt werden kann.
Beachten Sie bitte folgende Informationen zur Teilnahme:
*Präsenzveranstaltung: HZ1, Campus Westend, 3G-Regelung + Maskenpflicht, nur für Studierenden/Mitarbeitende der Goethe-Uni
*Online: Vortrag auf Zoom:
uni-frankfurt.zoom.us/j/95711353399?pwd=OWRUN3RaL1RmRXpvS0tlS2x4WTVPUT0
tinyurl.com/en86rnac
Meeting-ID: 957 1135 3399
Kenncode: 528299