01/29/2026, 09:44
Hallo zusammen,
ich habe heute fantastische Neuigkeiten:
Unsere Petition gegen die Fuchswochen in Freudenberg hat bereits die Marke von 300 Unterstützern geknackt!
Diesen ersten Etappensieg haben wir nur dank eurer Hilfe erreicht.
Es zeigt deutlich, dass viele Menschen die Jagd auf Füchse ohne vernünftigen Grund nicht mehr zeitgemäß finden und wir gemeinsam eine starke Stimme für den Tierschutz sind.
Wie geht es jetzt weiter?
Wir sind auf einem sehr guten Weg, aber wir brauchen noch mehr Reichweite, um den Druck auf die Verantwortlichen im Hegering und die Politik zu erhöhen.
Ihr könnt uns weiterhin unterstützen, indem ihr:
1. Die Petition teilt:
Schickt den Link per WhatsApp oder Telegram an Freunde und Bekannte aus der Region:
www.openpetition.de/petition/online/fuchswochen-in-freudenberg-beenden-keine-jagd-ohne-vernuenftigen-grund
2. In sozialen Medien postet:
Ein kurzes Teilen auf Facebook oder Instagram bewirkt oft Wunder.
3. Drüber sprecht:
Viele wissen gar nicht, dass diese Jagdwochen stattfinden. Aufklärung ist unser wichtigstes Werkzeug.
Hintergrund-Fakten für eure Gespräche:
Wissenschaftliche Studien und auch die Erfahrungen aus Regionen wie Luxemburg zeigen, dass die Fuchsjagd weder die Bestände reguliert noch notwendig für den Artenschutz ist.
Im Gegenteil: Die Natur kann das wunderbar selbst regeln, wenn man sie lässt.
Ich halte euch über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.
Nochmals ein herzliches Dankeschön für eure Stimme und euren Einsatz für unsere heimischen Füche 🦊
Herzliche Grüße,
Pia Will
01/29/2026, 09:37
Die Quellenangaben wurden wie gewünscht eingetragen.
Neue Begründung:
• Wissenschaft: Jagd auf Füchse kurbelt die Geburtenrate nur an (kompensatorische Fortpflanzung).• Recht: Das Töten von Tieren als Hobby widerspricht dem Tierschutzgesetz (Fehlen eines „vernünftigen Grundes“).• Erfolg: Das Modell Genf funktioniert seit über 50 Jahren ohne Hobbyjagd hervorragend.
Quellenangaben:1. Juristische Bewertung & Tierschutzgesetz (Der „vernünftige Grund“):• Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT): Fachliche Stellungnahme zur Fuchsjagd. Die Juristen kommen zu dem Schluss, dass die flächendeckende Jagd ohne Verwertung keinen „vernünftigen Grund“ gemäß § 1 TierSchG darstellt.• Link: djgt.de/2021/01/26/fuchsjagd-notwendiger-eingriff-oder-zeugnis-eines-ueberholten-jagdverstaendnisses/• DJGT zum Thema Fuchswochen & Wettbewerbe: Rechtliche Einordnung von Jagdwettbewerben als Verstoß gegen die Waidgerechtigkeit und das Tierschutzgesetz.• Link: djgt.de/2021/12/10/aufruf-zur-bundesweiten-fuchsjagdwoche-und-die-pflicht-zur-selbstbeschraenkung-des-jaegers/2. Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Populationsdynamik:• Studie zur Kompensation von Verlusten (Naturefund): Zusammenfassung langjähriger Studien (u.a. Stephen Harris), die belegen, dass Jagd die Fuchsdichte nicht reduziert, sondern durch steigende Geburtenraten ausgleicht.• Link: www.naturefund.de/wissen/presse/presse-detail/news/von-der-sinnlosigkeit-der-fuchsjagd• Luxemburgisches Umweltministerium: Offizieller Bericht über die Erfahrungen mit dem Fuchsjagdverbot seit 2015. Das Verbot führte zu stabilen Populationen ohne Anstieg von Krankheiten.• Link: environnement.public.lu/fr/actualites/2020/06/chasse_renard.html3. Artenschutz & Ökologie:• NABU NRW / Bundesverband: Positionspapier zur Rolle des Fuchses im Ökosystem und Kritik an der Jagd als Mittel des Artenschutzes.• Link: www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/raubtiere/fuchs/fuchsjagd.html• Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut): Informationen zur Tollwutsituation in Deutschland (seit 2008 offiziell tollwutfrei), wodurch das Hauptargument der Seuchenbekämpfung entfällt.• Link: www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/tollwut/
Es muss jetzt gehandelt werden, da die Fuchswoche morgen startet
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 332 (34 in Freudenberg)