Fuchswochen in Freudenberg beenden: Keine Jagd ohne vernünftigen Grund!

Petition richtet sich an
Der Rat der Stadt Freudenberg

785 Unterschriften

17 %
71 von 410 für Quorum in Freudenberg Freudenberg

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  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Der Rat der Stadt Freudenberg

Was wollen Sie erreichen?
Wir fordern den Rat der Stadt Freudenberg auf, die Jagdpachtverträge für alle städtischen Flächen nach deren Ablauf nicht zu verlängern. Stattdessen soll die Jagdausübung in die Hände von staatlich angestellten Fachkräften (Regiejagd/Berufsjäger) gelegt werden.

Warum ist das wichtig?
Das aktuelle System der Hobbyjagd in Freudenberg, insbesondere der „Fuchswoche„ vertreten durch den lokalen Hegering, basiert auf veralteten Traditionen und einem fragwürdigen Verständnis von „Regulierung“.

Faktencheck Selbstregulation: Die Natur reguliert sich über Kapazitäten und Nahrungsangebot. Massenabschüsse (wie bei den jährlichen Fuchswochen) führen durch kompensatorische Fortpflanzung oft sogar zu höheren Geburtenraten und mehr Unruhe im Revier.

Kein „vernünftiger Grund“: Das Töten von Tieren als Freizeitbeschäftigung widerspricht dem Tierschutzgesetz, wenn kein belegbarer ökologischer Nutzen vorliegt. Deutschland ist seit 2008 tollwutfrei; die Bejagung von Beutegreifern dient primär dem Schutz von Jagdstrecken, nicht dem Artenschutz.

Das Genfer Vorbild: Seit 1974 beweist der Kanton Genf, dass ein Verbot der Hobbyjagd zu stabilen Wildbeständen und einer entspannteren Mensch-Tier-Beziehung führt. Notwendige Eingriffe (z.B. Waldschutz) werden dort professionell und ohne den Fokus auf Trophäen durch Profis erledigt.
Wir wollen einen Stadtwald, der als Lebensraum für Tiere und Erholungsraum für Menschen dient – frei von privatem Jagddruck und unzeitgemäßem Brauchtum.

Begründung

Wissenschaft: Jagd auf Füchse kurbelt die Geburtenrate nur an (kompensatorische Fortpflanzung).
Recht: Das Töten von Tieren als Hobby widerspricht dem Tierschutzgesetz (Fehlen eines „vernünftigen Grundes“).
Erfolg: Das Modell Genf funktioniert seit über 50 Jahren ohne Hobbyjagd hervorragend.

Quellenangaben:
1. Juristische Bewertung & Tierschutzgesetz (Der „vernünftige Grund“):
Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT): Fachliche Stellungnahme zur Fuchsjagd. Die Juristen kommen zu dem Schluss, dass die flächendeckende Jagd ohne Verwertung keinen „vernünftigen Grund“ gemäß § 1 TierSchG darstellt.
• Link: https://djgt.de/2021/01/26/fuchsjagd-notwendiger-eingriff-oder-zeugnis-eines-ueberholten-jagdverstaendnisses/
DJGT zum Thema Fuchswochen & Wettbewerbe: Rechtliche Einordnung von Jagdwettbewerben als Verstoß gegen die Waidgerechtigkeit und das Tierschutzgesetz.
• Link: https://djgt.de/2021/12/10/aufruf-zur-bundesweiten-fuchsjagdwoche-und-die-pflicht-zur-selbstbeschraenkung-des-jaegers/
2. Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Populationsdynamik:
Studie zur Kompensation von Verlusten (Naturefund): Zusammenfassung langjähriger Studien (u.a. Stephen Harris), die belegen, dass Jagd die Fuchsdichte nicht reduziert, sondern durch steigende Geburtenraten ausgleicht.
• Link: https://www.naturefund.de/wissen/presse/presse-detail/news/von-der-sinnlosigkeit-der-fuchsjagd
Luxemburgisches Umweltministerium: Offizieller Bericht über die Erfahrungen mit dem Fuchsjagdverbot seit 2015. Das Verbot führte zu stabilen Populationen ohne Anstieg von Krankheiten.
• Link: https://environnement.public.lu/fr/actualites/2020/06/chasse_renard.html

Es muss jetzt gehandelt werden, da die Fuchswoche morgen startet

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Pia Will, Freudenberg
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 23.01.2026
Sammlung endet: 22.07.2026
Region: Freudenberg
Kategorie: Tierschutz

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Neuigkeiten

  • Hallo zusammen,

    ich habe heute fantastische Neuigkeiten:

    Unsere Petition gegen die Fuchswochen in Freudenberg hat bereits die Marke von 300 Unterstützern geknackt!

    Diesen ersten Etappensieg haben wir nur dank eurer Hilfe erreicht.
    Es zeigt deutlich, dass viele Menschen die Jagd auf Füchse ohne vernünftigen Grund nicht mehr zeitgemäß finden und wir gemeinsam eine starke Stimme für den Tierschutz sind.

    Wie geht es jetzt weiter?
    Wir sind auf einem sehr guten Weg, aber wir brauchen noch mehr Reichweite, um den Druck auf die Verantwortlichen im Hegering und die Politik zu erhöhen.

    Ihr könnt uns weiterhin unterstützen, indem ihr:

    1. Die Petition teilt:
    Schickt den Link per WhatsApp oder Telegram an Freunde und Bekannte aus der Region:

    www.openpetition.de/petition/online/fuchswochen-in-freudenberg-beenden-keine-jagd-ohne-vernuenftigen-grund

    2. In sozialen Medien postet:
    Ein kurzes Teilen auf Facebook oder Instagram bewirkt oft Wunder.

    3. Drüber sprecht:
    Viele wissen gar nicht, dass diese Jagdwochen stattfinden. Aufklärung ist unser wichtigstes Werkzeug.

    Hintergrund-Fakten für eure Gespräche:
    Wissenschaftliche Studien und auch die Erfahrungen aus Regionen wie Luxemburg zeigen, dass die Fuchsjagd weder die Bestände reguliert noch notwendig für den Artenschutz ist.
    Im Gegenteil: Die Natur kann das wunderbar selbst regeln, wenn man sie lässt.

    Ich halte euch über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.

    Nochmals ein herzliches Dankeschön für eure Stimme und euren Einsatz für unsere heimischen Füche 🦊

    Herzliche Grüße,
    Pia Will

Warum Menschen unterschreiben

Weil Fuchsjagd sinnlos und grausam ist.

Jedes Lebewesen hat ein Recht auf (artgerechtes) Leben und muss geschützt werden!

Tiere sollten nicht ohne vernünftigen Grund getötet werden!!!

Füchse werden gebraucht für die Umwelt und zum Mäuse fangen. Sie sind nützlich, aber vorallem ist die Jagd grausam gegenüber Füchse.

Ich nehme Bezug auf die nachfolgend aufgeführten Gründen, esp. der Hinweis auf den Kanton Genf in der Schweiz findet meine absolute Zustimmung. Vor einigen Jahren habe ich für einen Jäger gearbeitet, Hobbyjagd lehne ich seitdem ab!

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