• Petition in Zeichnung - Etwas Aufatmen: Strukturkommission geht nach Länderprotest in die Verlängerung

    22.11.2018 15:39 Uhr

    Erst hieß es, die Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung beim Bund kommt vorfristig ins Ziel – heute wurde die Verlängerung angekündigt. Den Ausschlag gab offenbar ein Brief der Braunkohleländer an Bundeskanzlerin Merkel. Darin machten sie deutlich, dass ein erfolgversprechender Strukturwandel genauso verbindlich in den Abschlussbericht gehört wie ein Ausstiegspfad. Die Kanzlerin reagierte prompt. Die Kohlekommission bekommt mehr Zeit und kann bis Januar 2019 weiter beraten. Das vermelden mehrere Zeitungen übereinstimmend. Es habe bis zuletzt Streit gegeben, heißt es. Deswegen sei der 28. November für eine Empfehlung zu Strukturwandel und Kohleausstieg an die Bundesregierung nicht zu halten. Die Antwort darauf gab Kanzlerin Merkel indirekt in der Haushaltsdebatte des Bundestages. Die Kommission müsse die Zukunft der Betroffenen in den Mittelpunkt stellen. Es gehe darum, „Klimawandel auf der einen Seite und Zukunft für Menschen in einen Einklang zu bringen“, sagte Merkel im Bundestag. „Es geht nicht darum, als erstes irgendwelche Ausstiegsdaten zu beschließen, sondern es geht darum, Menschen Hoffnung zu geben, Zukunft zu geben, Strukturwandel wirklich vorzubereiten“, sagte sie. Dabei muss der Grundsatz gelten: Gründlichkeit vor Schnelligkeit. Neben dem Klimaschutz müssten die Versorgungssicherheit und die Frage preiswerten Stroms berücksichtigt werden.

    GENAU – das finden derzeit auch fast 16.000 Unterzeichner unserer Online-Petition. In 33 Tagen läuft diese aus. Helft nochmal alle kräftig mit, sie weiter zu verteilen und überzeugt Nachbarn, Vereinskollegen, Freunde und Familie von der Wichtigkeit, hierüber ein Zeichen zu setzen und zu unterschreiben!

  • Petition in Zeichnung - Nur 1 weiteres Haushaltsmitglied reicht - EILIG

    04.11.2018 18:41 Uhr

    Wir bitten alle bisherigen Unterzeichner der Petition, noch mind. 1 (!) Mitglied des Haushalts über die bisherige email-Adresse mit anzumelden, damit wir schon in den nächsten Tagen die Petition der Bundesregierung VOR der nächsten Sitzung der Strukturkommission übergeben können – dort werden die Weichen für unsere gemeinsame Zukunft gestellt – rund 6.800 Unterschriften fehlen uns noch.

    Deswegen macht bitte alle mit und meldet Partnerin, Partner, Ehefrau, Ehemann, Mitbewohner aller Art, Großeltern, usw. mit an – bis zu 5 Personen eines Haushalts pro email-Adresse sind möglich.

    Wenn jeder nur mind. 1 weiteren Kontakt (gerne auch anonym als „nicht öffentlich“ im 3. Registrierungsschritt) meldet, schaffen wir schnell die benötigten Stimmen. Bitte macht ALLE mit, damit die fehlenden 34% für die Petition in den nächsten Tagen zusammen kommen.

    Mit Dank - Die Initiatoren

  • Revier-Vorstände stehen zusammen: Dr. Rolf Martin Schmitz, Vorstandsvorsitzender (CEO) der RWE AG, freut sich über die Lausitzer Unterstützung!

    24.10.2018 12:04 Uhr

    Der Vorstandsvorsitzender (CEO) der RWE AG, Dr. Rolf Martin Schmitz, freut sich, dass so viele Menschen aus NRW und auch aus der Lausitz heute ins rheinische Revier gekommen sind, um in Elsdorf an der Tagebaukante Hambach gemeinsam mit den Kumpeln und Gewerkschaftern der IGBCE der Strukturkommission zu zeigen, dass Tausende für eine sinnvolle und strukturbegleitete Energiewende demonstrieren.
    Die Menschen aus allen deutschen Revieren stehen hier zusammen - Vorstandsmitglied Sieglinde Hinzer vom Verein Pro Lausitzer Braunkohle e.V. aus Cottbus zusammen mit Dr. Schmitz sind beeindruckt von aktuell mehr als 5.000 Mitstreitern für diese Aktion vor Ort und derzeit über 12.000 Unterzeichnern der Petition "Gegen das Diktat der Ökologie".

  • Petitionsunterstützung durch den Verband „Berufsverband Revierkohle e.V.“

    24.10.2018 09:47 Uhr

    Seit dem 23. Oktober 2018 kann unsere Petition auch über die Homepage www.revierkohle.de direkt erreicht und unterschrieben werden. Die vier Initiatoren danken dem Vorstand des Verbandes und insbes. dem Vorstandsvorsitzenden Dipl.-SozÖk.,Dipl.-Betrw.,Dipl.-Verww. Bernhard Blach für das Engagement und die Unterstützung unseres Anliegens.

    Hintergrund:

    Der Verband ist im Vereinsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der VR-Nr. 15258 eingetragen. Sitz des Vereins ist Hamburg. Wir sind ein wirtschafts- und parteipolitisch unabhängiger und steuerbefreiter Verband, der 1984 zunächst als Initiative Schlägel & Eisen in Gelsenkirchen gegründet wurde. Mit Eintrag in das Vereinsregister eröffnete Revierkohle 1997 eine Außenstelle in Hamburg, um als Botschafter des Reviers Touristen für NRW zu begeistern. Der Erfolg gab uns Recht. Unser Verein wuchs innerhalb von 6 Jahren von 15 auf über 100 Mitglieder. Durch den weiteren Beitritt einiger Vereine sowie zahlreicher mittelständischer Firmen und der stärkeren politischen Ausrichtung unserer Arbeit fand 2004 eine Umbennung in „Berufsverband Revierkohle“statt. Zu unseren Aufgaben gehört seitdem die Förderung der Montankultur in NRW, das politische Engagement für bezahlbare Strompreise , die Forderung nach einer realistischeren Energiewende sowie die Vermittlung von Industriestrom über unseren Energiedienst, der rechtlich eigenständig arbeitet.

  • Petition in Zeichnung - Danke EVONIK für die klaren Worte zum Hambacher Forst!

    22.10.2018 11:53 Uhr

    Initiatoren danken EVONIK-Chef

    Mit einem Schreiben an Christian Kullmann bedankten sich heute die Initiatoren bei EVONIK für die klaren Worte anlässlich einer Rede in Berlin bei der IGBCE vergangenen Donnerstag (siehe: www.pro-lausitz.de, www.waz.de/wirtschaft/evonik-chef-mischt-sich-in-streit-um-hambacher-forst-ein-id215597817.html):

    Sehr geehrter Herr Kullmann,

    mit Ihrer Rede am 18.10.2018 in Berlin bei der IGBCE haben Sie uns so aus der Seele gesprochen, dass wir Ihnen über diesen Weg unseren Dank dazu aussprechen möchten, denn Sie haben punktgenau das geäußert, wofür derzeit fast 12.000 Menschen innerhalb von weniger als 4 Wochen Ihre Stimme abgegeben haben.

    WIR, das sind die 4 Initiatoren der Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“. Genau auf die von Ihnen beschriebene gefährliche gesellschaftliche Entwicklung derzeit in Deutschland – entzündet am Thema Hambacher Forst – geht unsere Petition ein. Die Symbolpolitik muss endlich aufhören und die bevor stehende Energiewende kann und darf nicht von ideologischen Romantikströmungen bestimmt sein, sondern muss sich fakten- und technikbasiert mit der aktuellen und zukünftigen Sachlage „kopfgesteuert“ auseinandersetzen, darum bitten wir die Bundesregierung mit unserer Petition. Diese läuft noch einige Wochen.

    Ihre Aussage, dass „ein komplexes Thema auf ein Stück Wald reduziert wird“, trifft den Kern der Sache und wird ebenfalls in unserem Petitionstext so formuliert – herzlichen Dank dafür! Dass gerade energieintensive Industrien durch eine übereilte Energiewende betroffen sein werden, wird weiterhin in unserer Petition stark beleuchtet (siehe www.pro-hambach.de). Von daher spricht sie ALLE Bereiche der Wirtschaft an und reduziert sich nicht ausschließlich auf die Braunkohlen-Sparte – die unterschiedlichsten Branchen aus ganz Deutschland stehen hinter unserer Petition, die man unter dem Kurzlink www.openpetition.de/!nooekologiediktat findet.

    Die Initiatoren der Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“

  • Pressemitteilung zur Initiatorenerweiterung und 10.000 Unterschriften

    17.10.2018 12:09 Uhr

    Dokument anzeigen

    Beitritt von MIBRAG und WViRR stärkt Online-Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“
    10.000 Unterzeichner setzen sich auch für faire, öffentlich-rechtliche Medien ein

    Nur zwei Wochen nach Start der Online-Petition des „Pro Lausitzer Braunkohle e.V.“ und des Vereins „Unser Revier – Unsere Zukunft an Rur und Erft e.V.“ ist der Schulterschluss aller drei deutschen Braunkohlereviere in West-, Ost- und Mitteldeutschland gelungen. Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH mit Sitz in Zeitz ist Mitinitiator der Petition geworden, der sich mit dem heutigen Tag mehr als 10.000 Menschen angeschlossen haben. „Wir stehen vollumfänglich hinter der Petition“, teilte das Unternehmen mit.

    Den Ausschlag für den Beitritt von MIBRAG lieferte der sogenannte „Düker-Tweet“ vom 6. Oktober 2018. Der umstrittene Twitter-Eintrag der Grünen-Politikerin Monika Düker, der Braunkohle eindeutig in die Nazi-Ecke stellt und damit sowohl die Bergleute als auch die Energieunternehmen diffamiert, war ein weiterer Tiefschlag in der ideologisch orientierten, grünen Symbolpolitik gegen die Reviere. „Es ist nicht hinnehmbar, dass Tweets veröffentlicht werden, in denen Bergleute unter anderem in einen Topf mit Nazis geworfen und abfällig bezeichnet werden.“, so Maik Simon, Leiter Kommunikation MIBRAG.

    Mit dem heutigen Tag hat sich der Verein „Wir Vereine im Rheinischen Revier“ als vierter Initiator angeschlossen. Die Petition ist für weitere Mitinitiatoren offen und kanalisiert eine differenzierte Gegenposition zum einseitigen, ökologisch orientierten Mainstream in der öffentlichen Debatte um die Wertschöpfung aus Kohle im Rahmen der deutschen Energiewende.

    Die Initiatoren der Petition „Gegen das Diktat der Ökologie“ fordern in diesem Zusammenhang auch eine faire Berichterstattung ein. Es könne nicht sein, dass insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien beim Thema Kohle auf einem Auge blind seien. Insbesondere bei der Symbolik um den Hambacher Forst hat einseitige Berichterstattung ein Meinungsbild verzerrt, dass abseits jeglicher Fakten eine Entwicklung der Debatte bis hin zum Düker-Tweet förmlich provoziert.

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