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  • Petitionsbeschluss: Der Petition wurde nicht entsprochen oder überwiegend nicht entsprochen

    27-07-14 18:51 Uhr

    Liebe Unterzeichner_innen der Petition,

    Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Unterstützung.

    Die Petition wurde vom Ordnungsamt entgegen- und zur Kenntnis genommen. Leider ohne weitere Reaktion. Der grüne Oberbürgermeister Dieter Salomon war nicht zu einer Übergabe bereit.

    Die Wagen der Gruppe „Sand im Getriebe“ sind immer noch beschlagnahmt und die Menschen seit nun über 100 Tagen ohne ihre Zuhause.

    Der Freiburger Gemeinderat hat sich am 13. Mai dafür ausgesprochen Wagenleben in Freiburg grundsätzlich zu begrüßen und die Stadtverwaltung beauftragt 5 Flächen wohlwollend auf die Möglichkeit der Nutzung als Zwischenlösung für einen Wagenplatz zu prüfen.
    Alle Flächen wurden negativ geprüft. Dies zeugt von politischem Unwillen.
    Auch eine private Fläche konnte bislang nicht gefunden werden.

    Wir freuen uns über Ideen und Hilfe bei der Platzsuche. Zu erreichen sind wir unter wagenohneplatz@immerda.ch

    Wir laden Sie alle herzlich zu einer Erzähl- und Informationsveranstaltung von „Sand im Getriebe ein“. Diese findet am Montag den 04.08. um 20 Uhr in der Fabrik, Habsburgerstraße 9 in Freiburg statt. Wir würden uns sehr über Ihre Teilnahme freuen.

    Weitere Informationen zur aktuellen Situation finden Sie auf unserer Internetseite sandimgetriebe.noblogs.org

    Mit freundlichen Grüßen,

    Die (Ohne)Wagengruppe Sand im Getriebe

  • Änderungen an der Petition

    08-05-14 10:56 Uhr

    Rechtschreibung, Zeichensetzung
    Neuer Petitionstext: Am 14.04 wurden 13 Menschen der Wagengruppe „Sand im Getriebe“ durch die Beschlagnahmung ihrer Wägen Wagen obdachlos. Ohne Vorwarnung und die Möglichkeit freiwillig den Parkplatz zu verlassen wurden die Wagenbewohner_innen ihres Zuhauses beraubt.
    Ich verurteile das skandalöse und menschenverachtende Verhalten der Stadtverwaltung und des Ordnungsamtes und fordere die sofortige Herausgabe der Wägen Wagen und eine städtische Brache zur Pacht als Zwischenlösung. Neue Begründung: „Sand im Getriebe“, ist eine Gruppe von 15 Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen die Wohnform in ausgebauten Lastern und Bauwägen Bauwagen gewählt hat. Seit Sommer 2013 wurden sie mit ihren Wägen Wagen auf dem Parkplatz der Pädagogischen Hochschule Freiburg geduldet. Zum April ist diese Duldung ausgelaufen und der Platz wurde nach Absprache verlassen. Ein alternativer Platz, Platz der gemietet oder gepachtet werden kann, kann wurde bislang nicht genehmigt. Daher waren die Bewohner_innen angewiesen unterschiedliche öffentliche Parkplätze im Stadtgebiet zu befahren. Die Flächen wurden stets auf Anordnung der Ordnungsbehörden wieder verlassen. Ziel dabei war es, den Bedarf an einem weiteren selbstverwaltetem Wagenplatz öffentlich zu machen und Vorurteile gegenüber dieser Wohnform abzubauen. Am 14.04.2014, 14.04.2014 setzte das Ordnungsamt dem bunten und friedlichen Zusammenleben mit einem Polizeiaufgebot jedoch ein überraschendes Ende. Ohne Vorwarnung wurden die Bewohnerinnen Bewohner_innen mit der Beschlagnahmung ihrer mobilen Wohnungen konfrontiert. Das Angebot der Wägler_innen Wägler_innen, den Parkstreifen in der Oberriederstraße in Freiburg Waldsee zu verlassen, wurde nicht angenommen. Es blieb gerade noch Zeit die wichtigsten Dinge einzupacken. Dann wurden die Wägen Wagen abgeschleppt und bis zu 6 Monaten beschlagnahmt. Eventuell können die Wagen, sollte sich die Situation nicht geändert haben auch länger beschlagnahmt bleiben oder sogar verschrottet werden, so ein Vertreter des Ordnungsamtes bei einem Gespräch mit den Wagenbewohner_innen.

    Leider scheinen Wagenplätze, die alternativem, solidarischem und ökologischem Wohnen Raum geben, der „Green City Freiburg“ ein Dorn im Auge des modernen Stadtbildes zu sein. Von städtischer Seite wird es schwer bis unmöglich gemacht ein Gelände zu finden, dass als Wagengruppe gepachtet werden kann. Es wird auf bürokratische Hürden und fragwürdige Beschlüsse verwiesen, Zuständigkeiten abgewiesen und mit Repression reagiert. Wir wünschen uns jedoch, dass das Leben im Wagen sowohl von den Gemeinderatsfraktionen wie auch von den Stadtbewohner_innen als Wohnform anerkannt und akzeptiert wird. Wagenplätze sind eine Bereicherung für die, die Stadt und können, wie zahlreiche Beispiele zeigen, auch kulturelle und politische Impulse geben sowie Raum für Austausch und Engagement bieten. Die Wagengruppe „Sand im Getriebe“ ist durch Arbeit, Studium Studium, Familien und Soziale Netzwerke an Freiburg gebunden und sieht sich als Teil der Stadt. Diesen Menschen wurde das Zuhause geraubt, daher fordern wir die sofortige Rückgabe der beschlagnahmten Lebensräume und ein Ende der Diskriminierung von in Wagen lebenden Menschen. Denn wie auch die Grünen in ihrem aktuellen Wahlprogramm festhalten: „Auch Wagenleben passt zu Freiburg. Neben den
    bestehenden Flächen für Wagenburgen können wir uns auch
    Zwischennutzungen durch Wagenburgen auf potenziellen Bauflächen
    vorstellen.“

    Wie Sie die Wagengruppe „Sand im Getriebe“ unterstützen können:
    - Leiten Sie die Petition an Bekannte weiter
    - Schreiben Sie Briefe oder E-Mails an die Fraktionen im Gemeinderat,
    - Leser_innenbriefe
    - Informieren Sie Freunde und Bekannte über unsere Situation
    Informieren Sie uns unter wagenohneplatz@web.de wenn Sie Informationen zu potentiellen Grundstücken haben die wir mieten können.