17.08.2026, 03:20
es wurden zwischenzeitlich zwar die Flächen freigegeben, jedoch nur unter Wegfall der Prämien, was nicht zielführend ist
Neuer Titel: Futternot 2026: Brachflächen in der Dürresituation 2026 befristet zur Futtergewinnung freigeben - ohne Wegfall der Prämie!
Neuer Petitionstext:
UPDATE,Brachflächen müssen in dieser außergewöhnlichen Futterkrise zur Futtergewinnung und Beweidung genutzt werden dürfen – ohne Verlust der dafür vorgesehenen Prämien und ohne unnötige bürokratische Hürden.
Wir bitten die zuständigen politischen Entscheidungsträger, diese Möglichkeit schnellstmöglich für 2026 und 2027 zu schaffen.
Meldung vom 13.8.:
www.stmelf.bayern.de/service/presse/pm/2026/bayern-schafft-weitere-spielraeume-fuer-die/index.html
Die Freigabe der Flächen ist gut gemeint, verfehlt aber ihr Ziel wenn dadurch die Prämienzahlungen entfallen.
Das Futter von Brachflächen ist in der Regel qualitativ und mengenmäßig nicht mit regulär bewirtschafteten Futterflächen vergleichbar. Es handelt sich häufig um einen relativ geringen und minderwertigen Futterertrag. Der wirtschaftliche Wert des gewonnenen Futters steht daher in keinem angemessenen Verhältnis zum möglichen Verlust der Prämie.
Die Folge: Die Flächen bleiben ungenutzt, obwohl dringend Futter benötigt wird.
Das ist angesichts der derzeitigen Situation nicht sinnvoll.
Wir fordern daher eine zeitlich begrenzte Ausnahmeregelung für die Jahre 2026 und 2027, die es ermöglicht,
- Brachflächen zur Heugewinnung, Futtergewinnung und Beweidung zu nutzen,
- ohne dass dadurch die bestehenden Agrarprämien bzw. Direktzahlungen verloren gehen,
- und dies unbürokratisch und ohne aufwendige Einzelgenehmigungen umzusetzen.
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 27 (27 in Deutschland)