• Die Petition ist bereit zur Übergabe - 10.550 Unterschriften für einen aktiven Kulturraumschutz

    04.07.2018 15:34 Uhr

    Werte SupporterInnen,
    dank Eurer Unterstützung konnte die Kampagne #FutureMusicCityHH die Gesamtanzahl von 10.550 Personen verzeichnen. 7.992 Menschen (davon 6.204 aus Hamburg) haben online auf OpenPetition.de ihre Stimme für eine kreative und vielfältige Clublandschaft eingesetzt, weitere 2.558 Unterschriften wurden offline direkt in den Musikclubs gesammelt.

    Während des Kampagnenzeitraums verwiesen verschiedene Aktionen (Diskussionsveranstaltung in den Bücherhallen der Zentralbibliothek, Unterschriften-Installation auf dem Spielbudenplatz (www.youtube.com/watch?v=An5e5PcWAGE) und zahlreiche Presseberichte) auf die Handlungsfelder für eine #FutureMusicCityHH.
    In einem Video (www.youtube.com/watch?v=Zq8rYAhp1MA) riefen Olivia Jones, Madsen, DJ Mad, Rantanplan, Deniz Jaspersen (Herrenmagazin) und Deine Freunde auf, die Petition zu unterstützen.

    Die Kampagne, bei der die Club- und VeranstalterInnenszene in Hamburg zunehmend existenzbedrohende Arbeits- und Rahmenbedingungen beklagt, verzeichnete eine bundesweite Beteiligung. Die größte Aufmerksamkeit wurde in den direkten Nachbarländern Schleswig-Holstein und Niedersachsen erzeugt, gefolgt von Nordhrein-Westfalen und Berlin. Innerhalb Hamburgs erhielt die Petition in den Bezirken mit der höchsten Club- und Veranstaltungsdichte Altona und Mitte, den größten Zuspruch. Insgesamt gaben 34% der Online-UnterzeicherInnen an, dass sie direkt von der Situation betroffen sind.

    Auch zahlreiche prominente HamburgerInnen hatten sich der Kampagne angeschlossen. Auf der Liste der ErstunterzeichnerInnen befinden sich unter anderem Fatih Akin, Frank Otto, Lilo Wanders, Ina Bredehorn, Bernd Dopp, Deichkind, Chefboss, Sophia Kennedy, Lotto King Karl, Oke Göttlich und Reinhold Beckmann & Band. Eine Gesamtauflistung ist hier verfügbar:
    clubkombinat.de/hamburger-musikclubs-starten-petition-fuer-kulturraumschutz/

    Parallel zur laufenden Kampagne wurden zu den verschiedenen Themenfeldern einige behördenübergreifende Gespräche geführt. Auch auf politischer Ebene konnten (Teil)Erfolge verzeichnet werden:

    Ein Antrag der rot-grünen Regierungskoalition zur Stärkung der Hamburger Clubszene (www.buergerschaft-hh.de/ParlDok/dokument/62786/weitere-st%C3%A4rkung-der-hamburger-clubszene.pdf) fand in der Bürgerschaft in der letzten Sitzung vor der Sommerpause regierungsübergreifend eine Mehrheit. Demnach fließen in den kommenden zwei Jahren (2019-2020) wie im Vorjahr 250.000 € pro Jahr für Strukturförderungen privater Musikbühnen in den Live Concert Account.
    Zusätzlich werden einmalig 50.000 € für Planungskosten von Sanierungsvorhaben bereitgestellt. Die Behörde für Kultur und Medien erhält einen Prüfauftrag für ein Hamburger Club-Kataster, ein bereits in Berlin etabliertes Tool zur Erfassung von Kultur(frei)räumen.

    Wenn ihr weiterhin über die Arbeit des Clubkombinats informiert werden möchtet, könnt ihr euch direkt in den Newsletter (Versand ca. zwei Mal pro Jahr) eintragen: newsletter.clubkombinat.de/

    Es dankt & grüßt!

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