• Petition in Zeichnung - Neue Nachricht zum Thema Regionalplan

    at 30 Jul 2019 23:29

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    Liebe Mitstreiter,
    Derzeit liegt unser Schwerpunkt auf der schriftlichen Kritik an der Richtlinie 1. Änderung des geltenden Regionalplans. Dazu bitten wir um Eure aktive Mithilfe !
    Das ist ein Dokument, welches von der Regierungspräsidentin (RP) Düsseldorf erstellt in der Region freie Flächen aufzeigt, die sich für eine Wohn-Bebauung eignen. Das soll den Städten und Gemeinden vereinfacht die Möglichkeit geben, die herrschende Wohnungsnot durch Neubauten in den nächsten Jahren zu befriedigen, freie und als bebaubar identifizierte Flächen einfach zu finden und in Bauland umzuwandeln, wenn der Plan sie entsprechend dafür vorsieht! Die Entscheidung über die Einteilung der Flächen erfolgt im Oktober 2019 durch den Regionalrat, der aus 32 Politikern aus dem Regierungsbezirk besteht (von Düsseldorf bis Wesel)!
    Siehe auch „bauen“ unter : www.brd.nrw.de/regionalrat/derregionalrat.html

    Noch im Jahr 2017/18 waren die Grünflächen vor dem Schlosspark als frei zu haltende Felder ausgewiesen! Im Laufe des Jahres 2018 wurde diese Qualifikation geändert und so taucht der Acker in der 1. Änderungsrichtlinie plötzlich und unerwartet als bebaubares Land auf!
    Auf Anfrage wurde inzwischen in einem Antwortschreiben des RP an uns von dessen zuständigen Dezernenten bestätigt, dass die bis 2018 im alten Plan noch als landwirtschaftlich genutzte Ackerfläche bezeichnete Fläche (D2) vor dem Schloss Kalkum, vom RP selbst in eine bebauens -würdige Fläche im Sinne des Regionalplans abgeändert wurde!! (Zufälle gibt es immer wieder).
    Das ist genau der Acker, der jetzt an den Investor Thunnissen verkauft wurde und den er bebauen will. Bleibt diese Einteilung so, wird es der Stadt Düsseldorf leicht gemacht, das Feld in Bauland umzuwidmen! Bliebe es bei der alten Einteilung, wäre eine Umwandlung in Bauland schwerlich möglich.
    Deshalb haben wir bereits diverse Briefe an den RP geschrieben, um diese Kategorisierung zu kritisieren und das Vorfeld des Schlossparks von einer Wohnbebauung frei zu halten.
    Des halb möchten wir Sie bitten, unser Anliegen mit zahlreichen einzelnen E-mails oder Briefen an den RP zu unterstützen!
    Schriftliche Eingaben sind an den RP (Frau Birgitta Radermacher@ persönlich zu richten und zwar in der Zeit von jetzt bis 30.9.2019 (Deadline für den Eingang)!
    Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern haben wir einen Brief einer Mitstreiterin aus dem Petitions-Kreis angefügt, der in leicht abgewandelter Form in Ihr Schreiben an die Frau Reg. Präsidentin (RP) geschickt werden kann. Sie haben alle Freiheiten daraus Ihren persönlichen Brief zu machen und abzusenden. Je mehr Briefe dort ankommen, umso stärker wir unser Position!
    Vielen Dank für Ihre Mitwirkung ! Ihr Petitions Team

  • Petition in Zeichnung - Mitstreiter für Post and das Regierungspräsidium gesucht !

    at 30 Jul 2019 23:22

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    Bitte senden Sie eine E-mail oder einen Postbrief :
    Brief Datum: ….. 2019
    An: Dez32.Regionalplanung@brd.nrw.de
    (Birgitta Radermacher ist die Frau Regierungspräsidentin,
    oder ihre persönliche Adresse ist: Birgitta.Radermacher@brd.nrw.de
    Postadresse: Birgitta.Radermacher, Cecilien Allee 2, 40474 Düsseldorf)
    (falls Email bitte auch Kopie cc. an die persönliche Referentin senden: Kathrin.choina@brd.nrw.de
    Und bitte eine Kopie an uns zum Zählen für die Initiatoren der Petition,
    Unsere Adresse ist: gegenbauenamschlosskalkum@googlemail.com

    Diesen Muster-Text können und sollten Sie bitte für sich selbst schreibend persönlich abändern!

    Betrifft: Regionalplanänderung
    Sehr geehrte Frau Radermacher,
    als Bürgerin und Liebhaberin des noch ländlich strukturierten Düsseldorfer Nordens, insbesondere des Juwels Kalkum mit seinem dörflichen Charakter, wende ich mich heute mit der herzlichen Bitte um Unterstützung an Sie.

    Ein Investor hat das Schloss Kalkum mitsamt den Äckern, die den Schlosspark nach Westen hin umrahmen, erworben. Um die hohen Kosten für Schlossrenovierung und Umwidmung in eine Musikakademie decken zu können, plant er die Bebauung dieser Äcker mit ca. 250 Wohneinheiten in mehrgeschossiger Bauweise.

    Die regionale Planungsbehörde beabsichtigt, diese Ackerflächen als „Allgemeinen Siedlungsbereich“ darzustellen. Es handelt sich dabei um das Landschaftsschutzgebiet Nummer 20 2009 „Schwarzbach Aue“. Der Schutzgegenstand umfasst ausdrücklich die überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen mit denen das Landschaftsbild erhalten und entwickelt werden sollte.

    Diese Grün- und Ackerflächen sind über die landwirtschaftliche Nutzung hinaus für bedrohte Arten wie Kiebitze und Feldlerchen von größter Bedeutung. Im Schlosspark leben zahlreiche Fledermäuse, deren Jagdgebiet gerade diese Flächen sind und die abends gen Westen über diese Felder in die untergehende Sonne zur Nahrungssuche starten.

    In einer Zeit des sichtbaren Klimawandels mit immer neuen Hitzerekorden und Überhitzung der Städte ist es zudem sehr wichtig, unsere Lebensräume mit ihrer Fauna und Flora diesem Wandel anzupassen und bekannte Frischluftschneisen wie diese unbedingt zu erhalten. Ein komplettes Freihalten dieser Flächen ist deshalb dringend erforderlich.

    Inzwischen haben mehr als 2.300 Bürger eine Petition gegen Bauen am Kalkumer Schloss unterschrieben. Sie alle wollen die Denkmalachse Kaiserswerth-Kalkum für alle sichtbar erhalten!
    Über Jahre gewachsene Landschaftsschutzgebiete sollten auch Generationen überdauern !
    Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Stimme, unser Kalkum auch für unsere Kinder und Enkel so zu erhalten, wie es ist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihr Name oder Unterschrift per Post bitte mit Datum !!

  • Petition in Zeichnung - Planungs Workshop Stadt Düsseldorf 2.2.13 Zusammenfassung

    at 03 Jul 2019 15:39

    Liebe Mitstreiter,

    Im Workshop der Stadtplanung ging es gestern 3 Std. lang um die allgemeine Machbarkeit der Umbauten und Neubauten am Schloss Kalkum in einer großen Runde von Architekten des Investors sowie Mitarbeitern von Stadt-Planungsbüro, Umweltschutz und Gartenamt, und Denkmalschutz (vom Reg. Präsidium). Daneben waren die Ratspolitiker und Vertreter der 3 Bürgerinitiativen eingeladen.

    Frau Zuschke und Frau Prof. Kruppa vom städt. Planungsamt lobten das Schloss und den Park als bedeutsames und schönstes Objekt der Stadt Düsseldorf („ein Schatz“), so etwas einmaliges hätte man hier nicht erwartet ! Erwähnt wurde auch, dass andere angedachte Nutzungen des Schlosses (Hotel oder Altenheim) früher schon mal geprüft, aber wegen Verkehrsproblemen / fehlender Parkplätze und aus Denkmalschutzgründen verworfen worden wären.

    Das Treffen folgte einer vorgegebenen Tagesordnung, die auch die Architekten des Investors vortragen ließ. Es wurde der Umbau der Schloss- „Wirtschaftsgebäude“ (nördliche und östliche Gebäude) in 95 Studenten-Appartements und 12Übungsräume vorgestellt, das Schloss selbst soll als Musikschule überwiegend so bleiben wie es ist. Teure Problemstellen sind allerdings fehlender Brandschutz, Fehlende Dämmung und zu wenige Fensteröffnungen in den Anbauten.

    Zur Ackerbebauung gab es keine Zeichnungen, es wurde viel geredet über nachhaltiges modernes Bauen bis hin zu dem Vorschlag:
    „ ein Dorf neu denken !“ zB. eine neue Siedlung von einmaliger Bauhaus-Qualität ! Dann ging es hauptsächlich um die Frage, ob und wie gebaut werden könne. Während die Vertreter betreffend Landschafts- und Umweltschutz und des Denkmalschutz ihre Bedenken äußerten, die Ackerfläche zu bebauen (Vorland gehört zum Schloss!), waren die Planer eher geneigt, Bauen zuzulassen.
    Tiefgaragen sind wegen Wasserschutz nicht möglich, Bodenabtragungen > 1 m sind nicht erlaubt.

    Grüne- und FDP-Vertreter waren gegen Bebauung der Äcker!
    Letztendlich wurde ein Vorschlag der CDU als Ergebnis präsentiert, nur einen Teil des Ackers zu bebauen, der den Blick aus westlicher Richtung der Schlossallee auf einen Teil der zu begrünenden Ackerfläche zulässt und -o Gott- eine 3-stöckige Häuser-Bebauung an der Oberdorf Strasse / Ecke Alte Kalkumerstrasse vorsieht.
    (Bis zu 60% Bebauung einer Baulandfläche sind rechtlich zugelässig).

    Zufällig stand am Ende der Diskussion – oder auch vorher?- schon eine derartige Siedlung im Modell fertig da!!
    (siehe Foto im Anhang).

    In den Diskussionen habe ich diese und jegliche Bebauung abgelehnt.

    Herr Fußbahn (Initiative Schloss) hat am anderen Diskussionstisch die gleiche Idee vertreten und am Ende brachten beide das gleiche Ergebnis als „Gruppen-Sprecher“ wie in einer konzertierten Aktion als Zusammenfassung vor.
    Dazu Dr. Auler/CDU: „Der Fronberg hat schon früher die Grenze der Bebauung unterbrochen, also gebt den Acker vor der Oberdorf Strasse frei !“ ???

    Herr Fußbahn wies lediglich darauf hin, dass vertraglich geregelt sein müsse, dass Geld aus den Neubauten ins Schloss fließen müsse ! Die Frage ist nur wie lange und wie sicher ist das ?
    Herr Thunnissen bedankte sich über die zahlreichen Anregungen.

    Kritische Fragen nach dem Inhalt des Konzeptes wurden nicht gestellt. Das war auch nicht das Thema der Fachleute. Eine Musikschule zu fördern ist löblich, aber sie kann die Unterhaltskosten des Schlosses nicht aufbringen - also müssen noch Nutzungs-Alternativen her.

    W. Greb

  • Petition in Zeichnung - Aufruf zur Menschekette

    at 23 Jun 2019 19:45

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    Liebe Mitstreiter,
    Am Sonntag, den 30.6.2019 um 11:30 treffen wir uns am Schlosspark Eingang Kalkumer Schlossallee, um mit einer Menschenkette den zu erhaltenden Acker zu umarmen, damit er nicht bebaut werde! Das ist eine Initiative des Kulturkreises Kalkum e.V. zusammen mit den Initiatoren der Petition.

    Aufgerufen sind alle Bürger, die das Anliegen „Gegen Bauen am Schlosspark Kalkum“ unterstützen. Mit einem entsprechenden Foto wollen wir in der Presse wieder ein Zeichen setzen, dass es uns Ernst ist mit der Erhaltung der Natur und Einhaltung des Landschaftsschutzes!

    Grüner Landschaftsschutz ist Klimaschutz!
    Kommt bitte Zahlreich für diesen wichtigen Fototermin!

  • Petition in Zeichnung - Bürgerversammlungen zum Thema Bebauung: CDU Veranstaltung am 18.6.2019 um 18:30 Landhaus Freemann mit Freibier, Thema: macht dem Investor die Hölle heiss! Veranstaltung der GRÜNEN am 2.7.2019 im Rathaus Kaiserswerth, am Markt. Thema Aufklärung.

    at 14 Jun 2019 14:35

    12.06.19: Inzwischen sind wir knapp 2000 Mitstreiter und sehen gute Chancen und gute Argumente, die Bebauung zu verhindern, denn das wollen alle Bürger, auch solche, für die der freie Zugang zum Schloss an wenigen Tagen ausgereicht hätte!

    Die 10 Petitionsgründer danken Euch für die tolle Unterstützung! Macht bitte weiter so und surft die Welle! - damit wir noch stärker die Natur schützen!!

  • Änderungen an der Petition

    at 24 Apr 2019 12:13

    Korrektur kleinerer Tipp- und Formatierungsfehler


    Neue Begründung: Gegen eine Bebauung spricht die besondere Anlage des Schlosses im historischen Landschaftsbild. Der von dem bekannten Düsseldorfer Garten-Architekten Maximilian Weyhe ca.1810 angelegte Schlosspark, der in einem großem Halbkreis nach Westen hin ausgerichtet ist, wird – entsprechend seinem künstlerischen Anliegen – erst durch die umgebenden Freiflächen in Szene gesetzt. Das gilt auch für den Blick der Besucher aus dem Park hinaus in die Kulturlandschaft.
    Die offene Landschaft wird von vielen Bürgern als Naherholungsgebiet genutzt, der freie Blick auf Schloss und Park würde durch eine Wohnbebauung genommen. Gerade dieses gelungene Ensemble macht den besonderen heimatlichen Charakter von Kalkum, Kaiserswerth und Umgebung aus.
    Den im Park beheimateten Tieren, insbesondere den Sing- und Greifvögeln, Fledermäusen und Amphibien dient die ländliche Umgebung als Nahrungsquelle und Schutz. Beides wäre durch eine Bebauung mit möglicher Verschattung und der Versiegelung des Bodens stark gefährdet.
    Angesichts des Ratsbeschlusses zum Bau von Wohnland im Düsseldorfer Norden auf einer großen, dafür bereits ausgewiesenen, Fläche sollte die Stadt neue Investoren alternativ dorthin lenken, wo bereits gebaut werden soll. Dafür muss es vorab erst eine entsprechende Infrastruktur- und Verkehrsplanung geben.
    Zu der geplanten Nutzung des Wasser-Schlosses als private „Musik- und Kunst-Schule“ stellt sich dem Bürger auch die Frage, ob hier der Käufer des Schlosses nicht vorrangig in eine lukrative Wohnbebauung investieren will, um später doch die Allgemeinheit/Steuergelder für die hohen Unterhaltskosten von Schloss und Park in Anspruch zu nehmen. Derartige Strategien sind hinlänglich bekannt.
    **FAZIT:**
    1. Die geschützten Grünflächen dürfen nicht vernichtet und der ländliche Charakter von Kalkum und seinem Schloss nicht durch städtische Innenverdichtung zerstört werden.
    2. Lokaler Naturschutz und der Erhalt der vorhandenen Tier- und Pflanzenwelt müssen Vorrang haben.
    3. Im Vorfeld etwaiger Abmachungen und Beschlüsse sind eine offene Informationspolitik sowie eine demokratische Bürgerbeteiligung angebracht.
    Vielen Dank für Ihre Unterstützung der Petition sagen besorgte Bürger von Kaiserswerth & Kalkum! Bitte die Petition via E-Mail an Freunde verbreiten! verbreiten!
    Treten Sie auch der Social Media unserer Facebook-Gruppe bei unter: www.fb.com/groups/gegenbauenamschlosskalkum
    Informieren Und informieren Sie sich auch auf unserer Internetseite: www.schlossparkkalkum.de
    Kontakt: protest@schlossparkkalkum.de

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 257 (207 in Düsseldorf)

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