Petition in Zeichnung

22.10.2013 22:13 Uhr

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

es verbleiben nur noch wenige Tage zum Sammeln von Unterschriften.

Wir möchten noch einmal alle aufrufen, Familie und Bekanntenkreis zu aktivieren. Jeder Haushalt kann doppelt und dreifach zählen, durch Weiterleitung kann man schnell eine Vervielfachung des Bekanntheitsgrades erreichen. Es geht in den Endspurt!

Bitte bestätigen Sie auch Ihre Email-Adresse, falls noch nicht geschehen. 22% der Online-Unterzeichner sind unbestätigt und die Stimmen dadurch nicht so vertrauenswürdig.

Mit bestem Dank für ihre Unterstützung,

Ihre BI für Alternativen zum Flugplatz Magdeburg e.V.

Änderungen an der Petition

25.08.2013 23:08 Uhr

Die Textpassage über die Finanzierung des Flugbetriebs wurde geändert.

Der Geschäftsführer der FMB Herr Mürke hat die Bürgerinitiative per Rechtsanwalt abgemahnt. Er fühlt seine Ehre als Geschäftsführer durch Passagen sowohl im Petitionstext als auch auf den Internet-Seiten der www.bi-flugplatz-magdeburg.de beschädigt.
Es dürfe im Petitionstext nicht der Eindruck vermittelt werden, der Flugplatzbetrieb würde mit Steuermitteln finanziert. Daher haben wir den Petitionstext angepasst und die Umstände der Finanzierung des Flugplatzbetriebs klarer dargestellt. Die FMB erhält keine Steuermittel, sondern ihr wurden der Stadt gehörende Flächen überlassen, deren Vermietung und Verpachtung in das Betriebsergebnis einfließen.
Neue Begründung: Die Platzrunde des Flugplatzes Magdeburg wird von Sport- und Ultraleichtfliegern nicht nur für den An- und Abflug genutzt, sondern markiert auch die Strecke für ständige Runden im Bereich des Flugplatzes (www.edbm.de/files/edbm_2.pdf - Seite 5). Dabei streift diese Platzrunde mehrere Wohngebiete der Stadt. Hinzu kommt, dass neben der genauen Flugroute auch die vorgegebene Flughöhe von 1200’ (365m) für Flugzeuge und sogar die vorgeschriebene Mindestflughöhe von 1000’ (300m) über Wohngebiet sehr weich interpretiert werden; zu Lasten der Anwohner.

Auch die am Flugplatz für Fallschirmspringer stationierten Antonov AN-28-Flugzeuge nutzen diese Runde, um sich in den Himmel zu schrauben. Die meisten Springer kommen jedoch nicht mal mehr nur aus Sachsen-Anhalt, sondern vornehmlich aus Niedersachsen, Berlin, Hamburg usw., da sie dort oftmals nicht springen dürfen. Das hat dazu geführt, dass am Standort Magdeburg bereits drei Antonov AN-28-Flugzeuge stationiert sind. Nicht nur deren Fluglärm, auch die penetranten Bodengeräusche sind kilometerweit zu hören; zu Lasten der Anwohner.

Die in der Landeplatz-Lärmschutz-Verordnung festgeschriebenen Ruhezeiten greifen laut Landesverwaltungsamt für den Flugplatz Magdeburg nicht, da die Flugbewegungen unterhalb der Grenze von 15.000 liegen (Angabe des Flugplatzbetreibers). Ultraleichtflugzeuge werden nicht gezählt, obwohl gerade Gyrokopter sehr laut sind. Betriebszeiten sind daher nur beschränkt durch die Öffnungszeiten des Flugplatzes. Die erholsame Ruhe wird also vor Allem am Wochenende durch Fallschirmspringer und tief fliegende Propellermaschinen und Ultraleichtflieger gestört; zu Lasten der Anwohner.

Trotz des florierenden Sportlerbetriebs Allein durch den Flugbetrieb trägt sich der Flugplatz übrigens nicht selbst. Die jedoch nicht. Daher überlässt die Stadt Magdeburg muss weiterhin jährlich an der privaten Betreibergesellschaft FMB die Flughafen Magdeburg GmbH (FMG) Zuschüsse zahlen. vorher der FMG übertragene Verwaltung und Einnahmen aus Mieten und Pachten von umliegenden, stadteigenen Grundstücken. 2008 entsprach diese Flugbetriebferne Verwaltung von Immobilien, zu diesem Zeitpunkt noch durch die FMG, einem Umsatz von 458.000 Euro. Die der FMG wird nun durch die Stadt gehörenden Mieten, Pachten und sonstigen gestützt. Die Einnahmen aus den der FMB (Betreibergesellschaft) überlassenen Immobilien fließen in Höhe von mehreren hunderttausend Euro jährlich nicht zurück Mieten und Pachten finanzieren direkt den unwirtschaftlichen Flugbetrieb, anstatt in die Stadtkasse, sondern an Stadtkasse zu fließen und damit allen Bürgern zugute zu kommen. Wer finanziert die Betreibergesellschaft; zu Lasten der Steuerzahler. Sportflieger? Die Bürger.

Nun wurde von den Protagonisten Herrn Schwenke und anderen Stadträten die Diskussion zur Verlängerung der Start- und Landebahn wieder in Gang gesetzt. Damit soll trotz erfolgtem Ausbau des Flughafens Magdeburg-Cochstedt noch mehr Flugverkehr herangezogen werden, so dass eine noch größere Lärmbelastung zu erwarten ist. Nebst Verlegung der B71 würden so weitere zig Millionen Euro im Bördeboden versenkt. Die alte Kostenplanung mit 25 Mio D-Mark aus 1997 dürfte zwischenzeitlich völlig überholt sein (man kennt das von Bauprojekten); zu Lasten der Steuerzahler.

In der heutigen, hektischen Gesellschaft gewinnt die Erholung immer mehr an Gewicht. Warum soll bei vielen Tausenden Anwohnern Magdeburgs sowie den Nachbarn aus angrenzenden Dörfern die Möglichkeit zur Beruhigung und Entspannung zu Hause leiden, weil Wenige die Grenzen für Lärmbelastung und –belästigung nicht kennen oder wahrnehmen? Eine Beendigung des Fluglärms ist dringend erforderlich!