Region: München

Geltendmachung der Baumschutzverordnung für öffentliche Grünanlagen und Friedhöfe in München

Petition richtet sich an
Stadtrat

782 Unterschriften

11 %
674 von 6.400 für Quorum in München München

782 Unterschriften

11 %
674 von 6.400 für Quorum in München München
  1. Gestartet Dezember 2024
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

05.07.2026, 04:24

https://www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

ich habe nun die optimale, unabhängige Lösung für die Sammlung der aktuellen Baumfotos vom Baum-und Kronenzustand unserer Bäume ab Mai 2026 gefunden.

Daher bitte ich Euch nun Eure Fotos zur Baumdokumentation unter folgendem Link mit folgender Benennung hochzuladen – die Benennung ist ganz wichtig für die spätere konkrete Zuordnung des Baumes. Hier Beispiele aus meiner Dokumentation: Nummerierungen falls mehrere Bilder für einen Ort, Straße, direkte Hausnummer (falls gegenüberliegende Straßenseite dann gg. vor Laternen- oder Hausnr.) oder Laterne bei Hausnr., Aufnahmedatum, Name (nur, wenn Ihr ihn angeben wollt, gut für spätere Nachfragen). Wenn Bäume kleine rechteckige Schilder mit Nummern haben, sind sie im Kartaster, dann bitte diese Nummer dazuschreiben:

01_Schön_90_L805_18062026_Riszterer.jpg

(Nr_Straße_Hausnummer_Laternennummer_Datum_Name)

Waldfriedhof_Solln_G27_B00029_28052026_Riszterer.jpg

(Ort_Straße_Hausnummer_Abschnitt_Baumnummer_Datum_Name)

Meine Cloud ‚Baumfotos München 2026‘ findet Ihr hier:

https://cloud.wechange.de/s/RbxKLqfrKMoZT5A

Falls jemand Fragen hat, gerne melden.

Hier noch News zu meinen Aktionen:

Akteneinsicht offenbart massive Mängel bei Baumfällungen im Münchner Süden
Aktueller Sachstand:

Nach monatelanger Verzögerung und einer notwendigen Untätigkeitsbeschwerde konnte diese Woche endlich die geforderte Akteneinsicht beim Gartenbaureferat stattfinden. Im März hat ich beim Referat für Klima- und Umweltschutz (RKU) Fällgenehmigungen für Landschaftsschutzgebiete (LSG) angefordert. Die brisanten Hintergründe:

1. Zuständigkeitsgerangel der Behörden

  • Ablehnung durch das RKU: Frau Dr. Kugler lehnte die Zuständigkeit ab. Ihre Begründung: Ein Großteil der LSG-Flächen im Münchner Süden sei von der Stadt zu Waldgebieten erklärt worden. Daher würden Naturschutzgesetze angeblich nicht gelten und das Gartenbaureferat sei in der alleinigen Verantwortung.
  • Rechtsauffassung: Entgegen der Einschätzung der Stadt besteht in tatsächlichen Waldgebieten jedoch gerade keine Verkehrssicherungspflicht, auf die sich das Gartenbaureferat stützt.

2. Erschütterndes Ergebnis der Akteneinsicht
Nach einer weiteren Untätigkeitsbeschwerde an Frau Ehbauer wurde nun Einsicht in die Baumkontrollberichte gewährt. Die Auswertung fördert alarmierende Zustände zutage:

  • Fehlende Kontrollberichte: Es werden entgegen den Vorgaben offenbar gar keine ausführlichen oder nachvollziehbaren Baumkontrollberichte geführt.
  • Fiktive Beurteilungen: Stattdessen wurden teils übertrieben negative Baumzustandsbeurteilungen praktiziert, wie sie auch in den Listen an den Bezirksausschuss (BA) zu finden sind. Auf dieser dünnen Datenbasis wurden dann Fällungen beauftragt.
  • Zahlen der Fällungen stimmen nicht: Anstatt der angekündigten Listen über 495 Bäume im Bezirk 19, die den Fällungen entsprechen sollen, wurden nur Unterlagen für einen Teil vorgelegt.

So geht es weiter: Ich bin aktuell dabei, die lückenhaften Unterlagen auszuwerten und gezielt nach beweisbaren Verstößen zu recherchieren, da das Gartenbaureferat für vieles Ausreden hat. Ein detaillierter Bericht zu den Ergebnissen und weiteren Schritten wird folgen.
Auf jeden Fall ist das Gartenbaureferat alarmiert und weiß jetzt, dass es professionell beobachtet wird.

Weiter bleibt wichtig, dass wir noch mehr Stimmen für die laufenden Petitionen sammeln. Ich konnte beide jetzt bis Anfang Dezember verlängern.

https://www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

https://www.openpetition.de/petition/online/alten-baumbestand-im-sollner-waldfriedhof-erhalten

Vielen Dank und herzliche Grüße

Eure Baumschützerin

Rossy Riszterer


19.05.2026, 12:43

https://www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

In den Fälllisten, die der BA19 vom Gartenbaureferat für die Fällungen im Frühjahr 2026 bekommen hat, ist bei den meisten Bäumen, nicht nur bei Eschen, als Schadbild angegeben, dass die Kronen zu 75 oder sogar 100% abgestorben sein.
Das entspricht höchstens bei der Hälfte der gefällten Bäume der Wahrheit. Ein geringerer Befall erklärt nämlich keine Fällung.
Aber nachdem das ja niemand kontrolliert und es nur darum geht, in diesen Listen Gründe einzutragen, die die Fällung auf den ersten Blick rechtfertigen, ist das im Nachhinein leider nicht nachzuweisen.

Daher sollten wir für den Herbst vorbauen. Ich habe die Mitarbeiter des Gartenbaureferates schon bei der Sichtung der Bäume angetroffen. Sie müssen den Baumbestand 2mal im Jahr begutachten, einmal im belaubten Zustand (also jetzt) und einmal ohne Laub im Herbst. Dann können sie behaupten, dass die Kronen zu 75 oder sogar 100% abgestorben sind, da man das ja nicht mehr sehen kann und die Bäume zum fällen kennzeichnen.

Um dem etwas entgegenzusetzen, habe ich begonnen, die Eschen und weitere Bäume im meinem Umfeld und Bewegungsgebiet, jetzt zu fotografieren, um den Kronenzustand zu dokumentieren. Dazu muss man, wie ich von den Gartenbaumitarbeitern gelernt habe ;-) die Nummer an den Straßenlaternen notieren, um den Standort des Baumes angeben zu können. Ich mache daher erst ein Foto von der Laternennummer oder der Hausnr. und dann von der Baumkrone. So kann ich nachher das Foto mit Standort benennen.

Wer mitmachen möchte ist herzlich eingeladen. Es wäre sehr hilfreich, wenn Ihr das in Eurem Umfeld auch machen würdet. Dann haben wir im Herbst Beweismaterial, wenn plötzlich Bäume für krank erklärt und zum Fällen gekennzeichnet werden.

Eine zentrale Sammelstelle für die Bilder muss ich noch finden. Werde diese durchgeben sobald ich eine Möglichkeit gefunden habe. Wer ein Lösung weiß, gerne melden.

Eure Baumschützerin

Rossy Riszterer


01.05.2026, 10:12

Dokument anzeigen

https://www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

jetzt beginnt schon der Sommer und es hat im Frühling wieder viel zu wenig geregnet, nämlich nur 12 % der Regenmenge, die die Natur eigentlich für Ihre Entfaltung im Frühling bräuchte.

Nachdem das Gartenbaureferat keine präventiven Maßnahmen ergreift, um den Baumstand in München zu schützen und zu erhalten, möchte ich Euch alle um Hilfe bitten.
Wenn wir Münchner alle zusammen helfen, können wir unseren Baumbestand stärken und helfen ihn zu bewahren.

Bitte sucht Euch ein, zwei oder auch drei Bäume in Eurer am besten regelmäßig frequentieren Umgebung und wässert diese mindestens 1 x pro Woche (besser natürlich 2 x oder mehr).
Wenn die Bäume keine Trockenheit leiden, werden sie auch nicht schwach und anfällig für Krankheiten, sodass im Herbst das Gartenbaureferat wieder kommen kann und behaupten sie fällen zu müssen.

Natürlich braucht ein Baum viel Wasser, aber auch wenige Liter sind eine Hilfe. Bäume sind schlaue Lebewesen und verwerten jeden Tropfen. Langsam wässern und warten bis Pfützen verschwinden ist wichtig, damit das Wasser versickern kann.
Eine durchschnittliche Gießkanne hat 5 Liter. Ich bringe meinen auserwählten Bäumen möglichst 5-6 Gießkannen voll Wasser. Auch Wasserflaschen oder Kanister eigenen sich perfekt für den Wassertransport auf dem Fahrrad. Das ist übrigens gleichzeitig eine sportliche Betätigung in der Natur :-)

Wer noch mehr tun möchte, kann die Bäume düngen, z.B. mit Zwiebeljauche. Neben Pilzschutz enthält diese wertvolle Nährstoffe wie Kalium, Schwefel und Phosphor:
https://utopia.de/ratgeber/zwiebeljauche-so-einfach-machst-du-das-natuerliche-pflanzenschutzmittel_534943/

Diese einfach im Verhältnis 1:10 ins Gießwasser geben.

Ein weiterer, Respekt einflößender Schutz für Bäume ist sie in einen heiligen Kontext zu stellen und so unantastbar zu machen.

Dazu gibt es vom Erzbistum Köln ein tolles, deutschlandweites Umweltprojekt `‘Religions go green’ für interreligiöse Baumpatenschaften, an dem alle – unabhängig von der Religionszugehörigkeit – teilnehmen können.

So einfach geht’s:
Ergänzt einfach dieses [PDF-Schild] mit Eurem Namen, druckt es aus und befestigt es geschützt (z. B. in einer Prospekthülle) mit Schnur oder Draht am Baum.
Ein so gekennzeichneter Baum genießt eine höhere, symbolische Hemmschwelle gegenüber einer Kennzeichnung mit dem blauen Punkt und Fällung.
On Top:
Wenn Ihr mir ein Foto Eures gekennzeichneten Baumes mit Standortangabe schickt, nehme ich ihn in einen Patenschaftenkatalog auf. Dieser kann sicher nützliches Instrument werden.
Bitte verbreitet diesen Aufruf weiter, wenn sich viele beteiligen, können wir durch zivilen Baumschutz unsere Bäume retten und der Stadt zeigen, wie man’s macht!

Vielen Dank im Voraus.

Eure Baumschützerin

Rossy Riszterer


25.04.2026, 02:44

https://www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

beginnen möchte ich einem Auszug aus der neuen Münchner Baumschutzverordnung von 08.12.2025.
Auch in der Neufassung hat sich nichts geändert:

„… § 4 Ausnahmen
Von den Verboten dieser Verordnung sind ausgenommen ...
6. die fachgerechte Gestaltung, Pflege und Sicherung öffentlicher Grünflächen, bestehender Straßen und Bahnbetriebsanlagen einschließlich der Maßnahmen, die auf diesen Flächen der Erfüllung der Verkehrssicherungspflicht dienen.“

Nicht nur, dass die Münchner Baumschutzverordnung nur für Privatgrundstücke gilt. Baumschutz in München heißt: Strenge Pflichten für Bürger, keine Pflichten für die Stadt – und das sogar in Landschaftsschutzgebieten.

Aus den Vorschriften des BNatSchG ergibt sich:
Baumfällungen durch ein Gartenbaureferat oder ähnliche städtische Stellen in Landschaftsschutzgebieten in Bayern unterliegen strengen naturschutzrechtlichen Vorschriften. Da Landschaftsschutzgebiete (LSG) besonderen Schutz genießen, ist für Fällungen in der Regel eine behördliche Genehmigung der Unteren Naturschutzbehörde erforderlich, auch wenn das Gartenbaureferat als Teil der Verwaltung handelt. Hier ist eine pauschale Freigabe der Baumfällungen nicht zulässig.

Ein beachtlicher Teil der öffentlichen Grünflächen und Friedhöfe sind Landschaftsschutzgebiete.

Ich habe der Unteren Naturschutzbehörde eine Foto-Dokumentation von den massiven Fällungen des Gartenbaureferates in 12 Landschaftsschutzgebieten im Münchner Süden in 2026 vorgelegt (auch im März in der Vogelbrutzeit) und den Nachweis der erforderlichen Genehmigungen und Vorlage der Fachgutachten, die vor einer Baumbeseitigung prüfen, ob der Baum durch fachgerechte Schnittmaßnahmen erhalten werden kann (Baumkontrollrichtlinien zur Verkehrssicherung).

Darauf habe ich eine anonyme Antwort der UNB erhalten, die sich wie ein Wikipedia-Auszug zum Thema Eschensterben und Hallimasch liest und auch hier wird pauschal die Verkehrssicherheit als oberste Rechtfertigung angeben. In weiteren Gesprächen mit der UNB habe ich erfahren, dass man das nicht so eng sieht, da im Gartenbaureferat ja Fachleute am Werk wären und man ja Bürokratie einsparen wolle.

In Landschaftsschutzgebieten gilt aber als oberstes Ziel der Erhalt der Ökosysteme, Biodiversität, Bodenschutz, Windschutz, Mirkoklima und Artenschutz und nicht die Verkehrssicherheit!

Auf wiederholte, nachdrückliche Aufforderung habe ich wieder eine anynome Mitteilung darüber erhalten, dass die Angelegenheit an das Gartenbaureferat weitergeleitet wurde.

Hier werden nicht nur Verantwortlichkeiten hin und her geschoben, die UNB vernachlässigt Ihre Aufsichtspflicht und ist untätig.

Es ist sehr beängstigend festzustellen, dass die Landschaftsschutzgebietsschilder bedeutungslos sind und sogar LSGs in München gar keinen Schutz haben.

Ich habe eine Untätigkeitsbeschwerde eingelegt und bin gespannt, was die Referatsleitung unternimmt.

Es muss Schluss sein mit Vertuschung und Blendung von Bürgern und Bürgerinnen. Wir brauchen die Einhaltung und Stärkung der Baumrechte auf öffentlichen Grünflächen und Friedhöfen.

Ich tue was ich kann. Unterstützung immer willkommen.

Herzliche Grüße

Eure Baumschützerin

Rossy Riszterer


12.01.2026, 10:09

www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

Liebe Unterstützer, Liebe Baumfreunde;

untenstehende Email ist mit diesem Betreff heute an Frau Dr. Jeanne-Marie Ehbauer gegangen.
Sie ist Baureferentin und leitet das Münchner Baureferat und somit auch das Gartenbaureferat und gehört den Grünen an. Die Partei hat versprochen, dass Frau Ehbauer Ihren Job im Sinne der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes zu bewältigt. Frau Ehbauer veröffentlicht jedes Jahr die geschönten Münchner Baumbilanzen und hält Ihre Hand darüber.

In Erwartung einer baldigen Reaktion aus dem Baureferat, über die ich Euch auch informieren werde, sende ich hoffnungsvolle Grüße

Eure Baumschützerin

Rossy Riszterer
---
Email:

Sehr geehrte Frau Dr. Ehbauer,

mit Beginn des Jahres nehmen wir mit großer Sorge wahr, dass das Gartenbaureferat erneut massive Fällungen auf öffentlichen Grünflächen und Friedhöfen durchführt. Die aktuelle Praxis widerspricht eklatant den Klimaschutzzielen unserer Stadt und verstößt gegen die Belange des Umweltschutzes, des Klimaschutzes, der gesunden Wohn- und Lebensverhältnissen und dem Erhalt der Artenvielfalt verstoßen wird.


1. Intransparenz und „Schönfärberei“ in der Baumbilanz

Jährlich werden durchschnittlich 2.300 Bäume gefällt – ohne Not, selbst in Landschaftsschutzgebieten oder an Naturdenkmälern. Wir kritisieren hierbei noch dazu die statistische Aufbereitung:

Minderwertiger Ersatz: Ein neugepflanztes „Bäumchen“ mit einer Lebenserwartung von nur 40 Jahren kann einen 100-jährigen Altbaum nicht ersetzen. Laut Prof. Andreas Roloff (TU Dresden) wären ca. 400 Jungbäume nötig, um die Umweltleistung eines einzigen Altbaums zu kompensieren.

Fragwürdige Zahlen: Die Einbeziehung von 1.400–1.500 Sämlingen in die Bilanz ist irreführend, da dieser Aufwuchs weder nachgewiesen werden kann, noch dem Gartenbaureferat zuzuordnen ist noch einen echten Ersatz darstellt.

2. Doppelmoral beim Baumschutz

Während für Privatpersonen die Münchner Baumschutzverordnung verschärft wurde, handelt das Gartenbaureferat nach eigenem Ermessen. Fällungen werden als einzige „Pflegemaßnahme“ eingesetzt, anstatt vorausschauende Baumpflege zum Erhalt des alten Baumbestandes in Zeiten des Klimawandels (Natürliche Schädlingsabwehr, Wässerung, Düngung, Abstützung) zu betreiben.

3. Verkehrssicherungspflicht als Vorwand

Das Argument der Verkehrssicherheit wird als Pauschalbegründung für Kahlschläge missbraucht. Dass Bäume „prophylaktisch“ gefällt werden, um Haftungsfragen zu umgehen, wie von Herrn Heil bestätigt, ist in Zeiten des Klimawandels nicht länger hinnehmbar. Der Erhalt des alten Baumbestandes muss – auch gemäß aktueller Rechtsprechung (VGH-Urteil Lindenschmittstraße) – Vorrang vor hypothetischen Risiken haben.

Wir sind nicht mit einem Verjüngungskonzept einverstanden, welches das Gartenbaureferat nach eigenen Angaben verfolgt. Im Angesicht der niedrigen Lebenserwartung von heutigen Jungbäumen und der Umweltleistung und wertvollen Wirkung eines einzigen Altbaumes kann das nicht Ihr Kurs sein.


4. Widerspruch zu grünen Kernthemen

Als Vertreterin der Fraktion Die Grünen/Rosa Liste stehen Sie in der Verantwortung, die Versprechen Ihrer Partei einzulösen, nämlich ‚Ihre Aufgaben im Sinne der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes zu bewältigen‘. Ihr Slogan „Mehr Bäume, weniger Beton“ wird durch die aktuelle Praxis des Gartenbaureferats ad absurdum geführt. Die Bürger Münchens sind alarmiert und nicht länger bereit, die Zerstörung ihres Lebensraums tatenlos hinzunehmen.

Unsere Forderungen an Sie:

Sofortiger Stopp ! der massenhaften (auch schon für Beginn 2026 geplanten) Fällungen und Kontrolle der Anordnungen und der ausführenden Trupps.

Korrektur der Baumbilanzen: Transparente Darstellung statt statistischer Schönfärberei.

Budgetumschichtung: Umwandlung der Fäll-Budgets in Budgets für echte Baumerhaltungsmaßnahmen.

Einbeziehung neuer Forschung: Anwendung moderner Methoden zur natürlichen Schädlingsbekämpfung und Klimaanpassung statt Rodung.


Wir erwarten von Ihnen ein entschiedenes Umdenken und eine zeitnahe Rückmeldung, wie Sie den Schutz des alten Baumbestandes in München sicherstellen wollen.


Mit freundlichen Grüßen


Rosemarie Riszterer


28.12.2025, 07:33

www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

Liebe Unterstützer, liebe Baumfreunde,

der Start der Fällsaison im Januar 2026 naht und es sind wieder massenhaft Bäume mit dem blauen Punkt (oder manchmal auch einem neonorangen oder neonpinken Punkt) zur Fällung gekennzeichnet.
Sehr viele mehrstämmige, auch Baumdenkmäler oder ganze Alleen und sie machen auch nicht vor Landschaftsschutzgebieten halt.

Das Gartenbaureferat macht inbeirrt weiter. An manchen Stellen haben sie es schon geschafft fast alle alten Bäume zu vernichten.

Ich habe am 29.10.2025 bei der Bürgerversammlung vom BA 19 (Thalkirchen – Obersendling – Forstenried – Fürstenried – Solln) zur Unterstützung unserer Petition 2 Anträge gestellt:

'Geltendmachung der Baumschutzverordnung München für öffentliche Grünflächen und Friedhöfe ohne Ausnahmen und Befreiungen'

und

'Umwandlung des Budgets für Baumfällungen des Baureferats Gartenbau München in ein Budget für Baumerhaltungsmaßnahmen und Änderung des angewendeten Verjüngungskonzeptes bzgl. Bäumen in München in ein Baumerhaltungskonzept.'

Diese sind beide angenommen worden.

Es wäre hilfreich, wenn wir diese Anträge auch in anderen Stadtbezirken bei kommenden Bürgerversammlungen stellen, um den Druck auf die Stadt zu erhöhen und zu zeigen, dass es ganz München betrifft. Wenn jemand diese Anträge in seinem Stadtbezirk bei der Bürgerversammlung 2026 stellen möchte, kann gerne die Vorlagen und weitere Informationen bei mir anfordern.

Die Petition ist verlängert, weil wir noch viel mehr Stimmen brauchen, um bei der Stadt ernst genommen zu werden.

Daher bitte ich Euch mitzuhelfen, die Petition weiter zu verbreiten, damit immer mehr Münchner aufmerksam werden und sich anschließen.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen guten Rutsch in ein gesundes, hoffnungsvolles Neues Jahr.

Eure Baumschützerin

Rossy Riszterer


13.10.2025, 09:55

www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

Liebe Baumfreunde,

der Herbst ist da und wieder beginnt das Gartenbaureferat München mit der Kennzeichnung der Bäume auf öffentlichen Grünflächen und Friedhöfen mit dem blauen Punkt zur Fällung.

Die Kommentare der bisherigen Unterstützer haben mich sehr berührt und bestärkt, z.B.:

"Wir werden sooo zubetoniert. Und dann immer noch Bäume gefällt.
Es gibt auch kein Recht auf absolute Sicherheit. Der Mensch ist Teil der Natur. In keinem anderen Land werden von öffentlicher Hand so viele Bäume gefällt, nur weil man Angst vor Schadensansprüchen hat."

"Diese Petition ist mir wichtig, weil Bäume in öffentlichen Grünanlagen und auf Friedhöfen nicht nur das Stadtbild prägen, sondern auch einen unschätzbaren ökologischen, klimatischen und sozialen Wert haben. Sie spenden Schatten, verbessern die Luftqualität, bieten Lebensraum für Tiere und tragen zur Erholung und Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger bei. Gerade in Zeiten des Klimawandels brauchen wir jeden Baum. Es darf nicht sein, dass ausgerechnet auf öffentlichem Grund weniger Schutz gilt als auf Privatgrundstücken. Die konsequente Anwendung der Baumschutzverordnung auch für städtische Flächen ist ein wichtiges Zeichen für eine nachhaltige und verantwortungsvolle Stadtpolitik."

Bitte verbreiten Sie die Petition, wir brauchen viele Stimmen, um so schnell wie möglich die massiven Fällungen zu stoppen und die alten, wertvollen Münchner Bäume, die noch übrig sind, zu erhalten.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Ihre Baumschützerin

Rossy Riszterer


13.10.2025, 09:37

Ich habe die Laufzeit der Petition verlängert, weil wir noch mehr Unterschriften benötigen und noch mehr Baumfreunde erreicht werden sollen.


Neues Zeichnungsende: 08.12.2025
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 553 (490 in München)


26.07.2025, 03:35

Liebe Unterstützer, Baumliebhaber und Freunde der Grünanlagen und Friedhöfe,

gerade in den letzten Wochen werden im ganzen Stadtgebiet wieder viele Bäume gefällt. Mitten in der Vogelbrutzeit, in der Fällungen eigentlich verboten sind.
Es reicht ja schon, dass die Bäume regelmäßig im Herbst begutachtet und im Frühjahr gefällt werden, aber jetzt werden auch spontan und panikartig unter dem Jahr weitere alte Bäume 'entnommen'.
Anstatt für die Bewässerung zu sorgen, wenn man schon weiß, dass die Hitze die Bäume schwächt und anfällig macht, wird immer nur gefällt. Bei wohlwollendem Vorgehen mit dem Ziel der Baumerhaltung gäbe es viele Maßnahmen wie wässern, düngen, kräftigen, abstützen oder neuste Forschungsergebnisse zur Bekämpfung von Schädlingen anwenden. Zum Fällen sind die Kapazitäten da, die müssten nur umgelenkt werden, aber hier wird überhaupt nicht nach Lösungen gesucht.

Ich bitte Sie die Petition weiter zu verbreiten, wir brauchen noch viel mehr Unterschriften, um zu zeigen, dass wir Münchner Bürger diese Abholzungen nicht mehr ertragen und hinnehmen.

Vielen Dank und herzliche Grüße

Ihre Baumschützerin

Rossy Riszterer


29.05.2025, 09:24

www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

Liebe Baumliebhaber,

ich bedanke mich ganz herzlich für die Unterstützung meiner Petition.
Es ist so stärkend in Ihren Kommentaren zu hören, dass Sie so denken wie ich.

Um bei der Stadt Gehör zu finden und mit Nachdruck auftreten zu können benötigen wir noch viel mehr Unterschriften, da wir ja für ganz München sprechen wollen. Es gibt noch viel mehr Gleichgesinnte unter den Münchner Bürgern und die gilt es zu erreichen.

Daher bitte ich Sie die Petition zu teilen. Mit dem beigefügten Bild verlinkt mit dem Petitionslink

www.openpetition.de/petition/online/geltendmachung-der-baumschutzverordnung-fuer-oeffentliche-gruenanlagen-und-friedhoefe-in-muenchen

kann man die Nachricht einfach und beachtenswert auf WhatApp, instagram und facebook etc. teilen.

Bitte helfen Sie mit, damit wir baldmöglich genug Unterschriften zusammenbekommen, damit die Fällkennzeichnungen nicht im Herbst wieder losgehen und wir zum nächsten Jahresbeginn die nächsten 2500 alten Bäume verlieren.

Herzliche Grüße

Ihre Baumschützerin

Rossy Riszterer


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