• Änderungen an der Petition

    19.01.2015 21:50 Uhr

    Eine Doppelung wurde gestrichen.
    Neuer Petitionstext: Wir fordern eine Überarbeitung des Lehrplan-Entwurfs Rahmenlehrplan-Entwurfs Geschichte Berlin-Brandenburg für die Jahrgangsstufen 5-10, weil er kein schlüssiges Gesamtkonzept darstellt und eine Entwertung des Faches Geschichte bedeutet. ...

    1. Die Vielfalt wird zur Beliebigkeit.

    2. Geschichte ist in dem neuen Fach Gesellschaftswissenschaften (Kl. 5/6) kaum noch zu entdecken und kann nun auch fachfremd unterrichtet werden.

    3. Das Längsschnitt-Verfahren ist für die unteren Jahrgangsstufen als ausschließliches Unterrichtsprinzip ungeeignet.

    4. Der Entwurf ist auf der methodischen Ebene uneinheitlich und korrespondiert nicht mit dem Lehrplan für die gymnasiale Oberstufe.

    5. Der Lehrplan-Entwurf weist hinsichtlich der Kompetenzen und Standards Lücken und definitorische Unschärfen auf.

    Fazit

    Dem Lehrplan-Entwurf liegt kein schlüssiges Gesamtkonzept zugrunde und bedeutet eine Entwertung des Faches Geschichte in Berlin und Brandenburg.
    Wir fordern daher eine grundlegende Überarbeitung, die die Kritikpunkte der Lehrer, Fachkonferenzen, des Geschichtslehrerverbandes und der Universitäten berücksichtigt.

    Berlin, 15. Januar 2015

    Robert Rauh, Initiator und Geschichtslehrer, Berlin
    Susanne Müller, Geschichtsreferendarin, Berlin
    Nima Moinizadeh, Geschichtslehrer, Brandenburg
    Dr. Peter Stolz, Vorsitzender des Berliner Geschichtslehrverbandes
    Dr. Günter Kolende, Vorsitzender des Brandenburger Geschichtslehrerverbandes
    Jannis Herzog Schüler (GY), 10. Klasse, Berlin-Mitte
    Sergio Seltmann Schüler (ISS), 12. Klasse, Berlin-Wedding
    Janine Krohn, Fachbereichsleiterin Gesellschaftswissenschaften, Berlin
    Birgit Peylo, Mutter eines Grundschülers, Brandenburg
    Götz Massow, Fachseminarleiter Geschichte/SK/PW, Berlin
    Robin Gliffe, Lehramtsstudent Geschichte, FU Berlin
    Florian Bublys, Fachseminarleiter Geschichte/SK/PW, Berlin
    Prof. Dr. Thomas Brechenmacher, Universität Potsdam

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