Noch 1 Tage

Gleichstellungsarbeit in Glückstadt muss wieder hauptamtlich werden!

Petition richtet sich an
Stadtvertretung Glückstadt, Bürgermeister Rolf Apfeld

573 Unterschriften

100 %
375 von 310 für Quorum in Glückstadt Glückstadt

573 Unterschriften

100 %
375 von 310 für Quorum in Glückstadt Glückstadt
  1. Gestartet November 2025
  2. Sammlung noch 1 Tag
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

08.01.2026, 03:40

Ich wünsche Euch ein frohes Neues Jahr, liebe Interessierte und Mitzeichnende!

539 Stimmen!

Ein ganz großes Dankeschön an alle, die unser gemeinsames Anliegen unterstützen!

Wir sind mit unserer Petition ein gutes Stück weitergekommen. Das Quorum wurde kurz vor Weihnachten erreicht und vor zwei Tagen sind unsere StadtvertreterInnen von OpenPetition zur Stellungsnahme eingeladen worden. Die ersten Stellungnahmen sind auch direkt eingetroffen, was mich sehr freut. Wir dürfen gespannt sein, wie sich dieser Bereich zur Transparenz des Meinungsbildes unserer gewählten PolitikerInnen entwickeln wird.

Schon in Kürze werden wir einen nächsten Schritt gehen:

Am 09.01.2026 werden wir dem Bürgermeister und voraussichtlich auch dem Bürgervorsteher die bis dahin gesammelten Stimmen unter Beisein der Presse übergeben. Das ist jedoch nicht das Ende der Sammelphase! Wir bleiben dran. Es lohnt sich also, die Petition weiterhin zu teilen, damit die Politik davon Kenntnis nimmt, dass weiter Energie in der Sache ist.

Die Politik wird sich, Dank Eurer Unterstützung, erneut des Themas annehmen müssen.

Grüne und SPD haben in der letzten Sitzung des Hauptausschusses den Antrag gestellt, die Hauptamtlichkeit wiederherzustellen. Der Antrag wurde vertagt, da die Fraktionen aufgrund unserer Petition neu beraten wollen.

Am 12.01.2026 treffen sich Fraktionsvorsitzende und Bürgermeister.
Am 14.01.2026 ist wieder Sitzung der Stadtvertretung (mit Fragestunde für Einwohnerinnen und Einwohner)

Vorher jedoch ist am Sonntag, den 11.01.2026 von 11 bis 13 Uhr das Neujahrstreffen auf dem Marktplatz. Bürgermeister und StadtvertreterInnen werden dort anwesend sein und stehen für Gespräche zur Verfügung. Eine gute Gelegenheit, unser Anliegen hier auch noch einmal persönlich zu übermitteln und Fragen zu stellen. Ich lade Euch herzlich dazu ein, hier auch persönlich in Kontakt zu gehen. Wir, vom Arbeitskreis Gleichstellungsbeauftragte, werden auf jeden Fall dort sein!

In den nächsten Tagen werde ich hier unter den Neuigkeiten einige der häufigsten Irrtümer über Gleichstellungsarbeit, wie wir sie von PolitikerInnen aus Glückstadt im Laufe der letzten anderthalb Jahre gehört haben, unter die Lupe nehmen. Vielleicht können wir damit auch die ein oder andere Lücke in Verständnis, was Gleichstellungsarbeit bedeutet, was eben aber auch nicht, schließen.

Für heute schließe ich die Neuigkeiten mit einen Vorwort des Amtsdirektors Hrn. Sommerkorn zum 10. Tätigkeitsbericht der hauptamtlichen Gleichstellungsbeauftragten des Amts Hohe-Elb-Geest:

"Vor zehn Jahren…
… nahm N. St. als erste hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte im Amt Hohe Elbgeest Ihre Tätigkeit auf. Eine bewusste Entscheidung des Amtes Hohe Elbgeest zur Hauptamtlichkeit, denn: Auf dem Weg in eine nicht nur geschlechtergerechtere Gesellschaft kommt den Gemeinden eine wichtige Vorbildfunktion zu. Sie müssen den Wandel vorleben und die Bedingungen dafür schaffen, dass Gleichberechtigung im Alltag gelebt werden kann. Dies ist in ehrenamtlicher Funktion kaum leistbar.

In den vergangenen zehn Jahren sind die Arbeits- und Lebensbedingungen immer dynamischer geworden, der Veränderungsdruck auch auf die Amtsverwaltung und auf die Gemeinden nimmt stetig zu. Hierdurch hat sich auch der Anspruch an die Gleichstellungsarbeit stark verändert. Sie ist mehr als nur die Chancengleichheit von Frauen gegenüber Männern. Sie ist auch mehr als eine gesetzliche Verpflichtung oder eine moralische bzw. ethische Notwendigkeit: Die Gleichstellung steht ganzheitlich für die zunehmende Vielfalt und Toleranz in unserer schnelllebigen Gesellschaft.
..."


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