Region: Pfronten

Hallenbad Pfronten: Entscheidungen verantwortungsvoll und transparent treffen

Petition richtet sich an
Bürgermeister und Gemeinderat

564 Unterschriften

Sammlung beendet

564 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Neuigkeiten

19.02.2026, 05:21

Bürgermeister Alfons Haf hat die persönliche Übergabe der Unterschriften dieser Online-Petition und ein direktes Gespräch verweigert. Wir informieren zeitnah in einer weiteren Mail, was nun, nach Ende der Zeichnungsfrist und nach dem Wahltag am 8. März 2026 geplant ist: Ein unabhängiges und sachgebundenes Informationsangebot für alle Pfrontenerinnen und Pfrontener.

Zunächst senden wir Ihnen jedoch den Faktencheck zu einem durch die Pfrontener Liste erstellten Video, in dem Alfons Haf behauptet, Dr. Mori schließe seine Spende in Höhe von 10 Millionen Euro aus, wenn ein Investor in das Hallenbad eingebunden wird.

Aus gegebenem Anlass, weißt doch die Vorgehensweise beim Seniorenzentrum „Dahoim“ am Bahnhof Pfronten-Ried starke Parallelen auf. Wobei hier erschwerend hinzu kommt, dass hier nicht nur die genaue Ausgestaltung der Vereinbarung mit dem Spender im Verborgenen bleibt – hier wird nicht einmal der Name des potentiellen Spenders genannt.

Auszug aus einem Artikel der Allgäuer Zeitung vom 7. Februar 2026:
„Geplant sind östlich des Bahnhofs und südlich des alten Lokschuppens zwei Häuser, die laut Bürgermeister Alfons Haf ein Investor, der sich der Gemeinde Pfronten sehr verbunden fühlt, komplett als Spende errichten möchte. Darin sollen 20 betreute Wohnungen für Senioren und Hilfsbedürftige, ein Bereich für Tagespflege und eine Arztpraxis entstehen. Laut Haf ist man bereits mit möglichen Betreibern für die Tagespflege im Gespräch, ebenso mit Ärzten, die die neue Praxis nutzen wollen.“

Der oben angekündigte 𝗙𝗔𝗞𝗧𝗘𝗡𝗖𝗛𝗘𝗖𝗞 – so wie er bereits in den Sozialen Medien veröffentlicht ist:
Genau diese Art einer verhärteten und von Wahlkampfinteressen getriebenen Auseinandersetzung wollte die Online-Petition „Hallenbad Pfronten – Entscheidungen verantwortungsvoll und transparent treffen“ vermeiden.

„𝘌𝘪𝘯 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯𝘬 𝘯𝘪𝘮𝘮𝘵 𝘮𝘢𝘯 𝘢𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘣𝘦𝘥𝘢𝘯𝘬𝘵 𝘴𝘪𝘤𝘩.“
So ist ein Video überschrieben, das die Pfrontener Liste auf ihren Social Media-Kanälen veröffentlicht hat.

1
In diesem Video erklärt Alfons Haf, er habe nicht gelogen. Gleichzeitig stellt er eine neue Behauptung auf: Die 10-Millionen-Euro-Spende von Dr. Mori werde es nicht geben, wenn ein Investor in das Projekt eingebunden wird.

2
Diese Aussage ist falsch.
Dr. Mori hat eine solche Bedingung zu keinem Zeitpunkt formuliert.

3
In der schriftlichen Stellungnahme von Dr. Mori heißt es eindeutig, dass die Spende gegeben wird und dass die Bürgerinnen und Bürger von Pfronten entscheiden, wie das Hallenbad ausgestaltet wird.

4
Eine Einschränkung oder ein Ausschluss in Bezug auf eine mögliche Beteiligung eines Investors kommt in dieser Erklärung nicht vor.

5
Die im Video hergestellte Verbindung
Investor = keine Spende
ist daher frei erfunden. Sie ist weder belegt noch durch Aussagen des Spenders gedeckt.

6
Damit wird erneut ein künstlicher Zwang konstruiert:
Bestimmte Optionen werden als unvereinbar mit der Spende dargestellt, obwohl es dafür keine Grundlage gibt.

7
Dieses Muster ist nicht neu. Bereits in der Vergangenheit wurde öffentlich der Eindruck erweckt, die Spende sei an einen bestimmten Standort gebunden. Auch dafür gibt es keine entsprechende Aussage von Dr. Mori.

8
Jetzt wird dieselbe Logik auf ein anderes Thema übertragen:
Erst Standort, jetzt Betreibermodell.
In beiden Fällen wird Alternativlosigkeit behauptet, wo tatsächlich Entscheidungsspielraum besteht.

9
Dass Alfons Haf im Video erklärt, ein Investor hätte die Spende ausgeschlossen, ist deshalb keine Interpretation, sondern eine falsche Tatsachenbehauptung.

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Diese Behauptung dient erkennbar dazu, Kritik an früheren Entscheidungen und an fehlender Offenheit im Nachhinein zu delegitimieren.

11
Gleichzeitig werden kritische Kommentare unter dem Video gelöscht, eine Petition mit über 500 Unterstützerinnen und Unterstützern (darunter aktuell 437 aus Pfronten) nicht angenommen und berechtigte Nachfragen als unsachlich dargestellt.

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Wer Transparenz für sich reklamiert, darf Kritik nicht unterdrücken. Wer Fakten behauptet, muss sie belegen. Beides geschieht hier nicht.

13
Die Faktenlage ist eindeutig:
Dr. Mori hat die Spende zugesagt.
Er hat keine Standortbindung formuliert.
Er hat kein Ausschlusskriterium (Einbindung eines Investors) formuliert.

14
Dass weiterhin der Aussage Dr. Moris widersprechende Bedingungen öffentlich behauptet werden, ist irreführend. Das klar zu benennen ist keine Kampagne, sondern eine notwendige Klarstellung im Interesse der Bürgerinnen und Bürger von Pfronten.


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