03/18/2026, 08:39
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
vielen Dank, dass Sie die Petition weiterhin unterstützen.
In den letzten Tagen gab es erste Reaktionen aus der Kommunalpolitik. Der Bezirksbürgermeister Herr Mönkeberg hat mir mitgeteilt, dass sich Politik und Verwaltung erneut mit der Verkehrssituation in der Gretelriede beschäftigt haben.
Angekündigte Maßnahmen
Nach seiner Rückmeldung sind derzeit folgende Schritte vorgesehen:
- temporäre Barken entlang des Fußweges von Innersteweg bis zur Bahnunterführung, später wohl feste Poller
- vorübergehende Neuordnung des Parkverkehrs
- intensive Verkehrskontrollen der Polizei ab April
- Sanierung der Deckschicht der Gretelriede
- Umbau der Bushaltestellen am Innersteweg mit Versatz und Ausbuchtung zur Verkehrsberuhigung
Neue Entwicklung vom 18.03.
Die Stadt hat am 18.03. entlang eines Teilabschnitts der Gretelriede neue Parkverbote eingerichtet. Diese Maßnahme kann zwar den Begegnungsverkehr erleichtern und insbesondere größeren Fahrzeugen wie Bussen das Durchfahren vereinfachen. Das eigentliche Grundproblem wird damit aber nicht gelöst. Denn:
- Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen wird dadurch nicht reduziert
- Gefährdung für Fußgänger und Radfahrende bleibt bestehen
- zusätzlicher freier Fahrraum kann sogar dazu führen, dass Fahrzeuge die Strecke als übersichtlicher wahrnehmen und ihre Geschwindigkeit noch weniger an das Wohnumfeld anpassen
Aus meiner persönlichen Sicht hilft diese Maßnahme daher vor allem dem motorisierten Verkehr, insbesondere auch dem Busverkehr. Für die Sicherheit und Entlastung der Menschen vor Ort ist sie allein nicht ausreichend.
Positiv ist
Es ist ein wichtiges Signal, dass nun überhaupt Maßnahmen benannt und erste Veränderungen umgesetzt werden. Das zeigt, dass die Petition und die vielen Rückmeldungen aus der Nachbarschaft wahrgenommen werden.
Trotzdem ist aus meiner Sicht weiterhin vieles zu unklar:
- Es gibt keinen verbindlichen Zeitplan
- unklar ist, wann welche Maßnahme tatsächlich umgesetzt wird
- unklar bleibt auch, wie stark Lärm, Geschwindigkeit und Gefährdung tatsächlich reduziert werden
Es muss weitergehen!
Gerade in einem Wohnumfeld mit Schulwegen, öffentlichen Spielplätzen, Bushaltestellen, S-Bahn-Zugang und vielen Wohnungen muss das Ziel weiter klar bleiben:
Weniger Lärm. Weniger Geschwindigkeit. Mehr Sicherheit.
Meine Bitte an Sie:
Bitte bleiben Sie an der Petition dran: unterstützen Sie sie weiter und leiten Sie sie an Nachbarn und Bekannte weiter, sprechen Sie über das Thema im Wohnumfeld.
Jede einzelne Unterschrift hilft, den Druck aufrechtzuerhalten und deutlich zu machen, dass kurzfristige Einzelmaßnahmen nicht ausreichen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Mit freundlichen Grüßen
Jens Wirringa