Hannover: Innersteweg und Gretelriede sicher machen – Verkehr jetzt beruhigen

Petition richtet sich an
Bezirksrat Hannover Stöcken-Herrenhausen

396 Unterschriften

50 %
331 von 660 für Quorum in Hannover Herrenhausen-Stöcken Hannover Herrenhausen-Stöcken

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  1. Gestartet 10.03.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
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Petition richtet sich an: Bezirksrat Hannover Stöcken-Herrenhausen

Wir fordern von der Landeshauptstadt Hannover Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Innersteweg & der Gretelriede im Stadtbezirk Herrenhausen-Stöcken.

Der Bereich ist heute ein dicht besiedeltes Wohnumfeld mit Spielplätzen, Schulwegen, Bushaltestellen und dem Zugang zur S-Bahn-Station Ledeburg. Gleichzeitig wird der Innersteweg zunehmend als Durchgangsstraße genutzt um stauenden Verkehr zu vermeiden. Außerdem ist der Fußweg zwischen Innersteweg und Gretelriede nicht ausreichend gesichert.

Wir fordern daher:

  1. Sofortige Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, insbesondere Geschwindigkeitskontrollen und eine bessere Überwachung der 30 km/h Zone.
  2. Einleitung eines Verfahrens zur Teileinziehung bzw. Umwidmung des Innerstewegs gemäß § 8 Niedersächsisches Straßengesetz, um den Charakter der Straße als Wohnumfeldstraße zu berücksichtigen.
  3. Prüfung von weiteren Maßnahmen gegen Durchgangsverkehr und Schwerverkehr, um den Innersteweg / die Gretelriede als Wohnumfeldstraße zu schützen.
  4. Verbesserung der Sicherheit für Fußgänger und Kinder, insbesondere im Bereich der Kreuzung Innersteweg / Gretelriede und im gesamten Straßenverlauf der Gretelriede.
  5. Eine erneute Bewertung der Verkehrssituation, unter Berücksichtigung des neuen Wohnquartiers und der aktuellen Baustellensituation im Bereich Am Fuhrenkampe.

Begründung

Die Verkehrssicherheit im Bereich Innersteweg / Gretelriede im Stadtbezirk Herrenhausen-Stöcken hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert.

Durch den Bau eines neuen Wohnquartiers mit rund 139 Wohnungen leben heute mehrere hundert Menschen zusätzlich in diesem Gebiet. Gleichzeitig befinden sich in unmittelbarer Umgebung Spielplätze, Schulwege, Kita, Bushaltestellen sowie ein Zugang zur S-Bahn-Station Ledeburg.

Viele Kinder, Fußgänger und Radfahrende nutzen diesen Bereich täglich, beispielsweise auf dem Weg zur Kita, zur Grundschule am Entenfangweg, zur S-Bahn oder zum Spielplatz.

Trotz dieser Wohnnutzung wird der Innersteweg konsequent als Durchgangsstraße genutzt, insbesondere auch von Schwerlastverkehr. Besonders seit Beginn der Bauarbeiten an der Straße Am Fuhrenkampe hat sich der Verkehr zusätzlich verlagert. Ein erheblicher Teil des Verkehrs fährt nun über den Innersteweg und die Gretelriede.

Dabei ist regelmäßig zu beobachten, dass sich viele Fahrzeuge nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung und Abstandsregelungen halten. Dadurch entstehen immer wieder gefährliche Situationen, insbesondere an der Kreuzung Innersteweg / Gretelriede und sowie im Verlauf der Gretelriede. Fußgänger und Besucher des neuen öffentlichen Spielplatzes sind hier besonders gefährdet.

Mehrere Initiativen im Stadtbezirksrat zeigen, dass die Situation bereits länger bekannt ist, zum Beispiel:

  • Antrag zum LKW-Durchfahrtsverbot im Innersteweg
  • Drucksache 15-2431/2024
  • Antrag zur Einrichtung einer Straßenverengung („Schlangenlinienkurs“) in der Gretelriede
  • Drucksache 15-2427/2024
  • Anfrage zum Zustand der Straße Gretelriede
  • Drucksache 15-0417/2026

Gleichzeitig zeigt der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 1866 – Innersteweg, dass sich der Charakter des Gebietes bereits verändert hat. In der offiziellen Begründung des Bebauungsplans stellt die Stadt Hannover selber fest: „Das derzeitige Profil des Innersteweges ist für eine Wohnnutzung nicht angemessen.“
Quelle: Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 1866 – Innersteweg (Anlage 2)
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebdd.nsf/CD3FE2F701D6689BC12586A000461192/$FILE/0668-2021_Anlage2.pdf

Diese Petition soll dazu beitragen, dass allgemeine Verkehrssicherheit im Bereich Innersteweg / Gretelriede geprüft wird und Maßnahmen ergriffen werden, um die Sicherheit für Anwohner, aller motorisierten Verkehrsteilnehmer, Kinder, Fußgänger und Radfahrende nachhaltig zu verbessern.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jens Wirringa, Hannover
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 10.03.2026
Sammlung endet: 09.09.2026
Region: Hannover Herrenhausen-Stöcken
Kategorie: Verkehr

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    vielen Dank, dass Sie die Petition weiterhin unterstützen.

    Inzwischen gibt es erste Reaktionen aus der Kommunalpolitik. Der Bezirksbürgermeister Herr Mönkeberg hat mehrere Maßnahmen angekündigt, darunter temporäre Barken am Fußweg, spätere Poller, Verkehrskontrollen der Polizei ab April, die Sanierung der Gretelriede sowie den Umbau der Bushaltestellen am Innersteweg.

    Zusätzlich hat die Stadt am 18.03. auf einem Teilabschnitt der Gretelriede neue Parkverbote eingerichtet. Diese Maßnahme wird den Begegnungsverkehr erleichtern, löst aus meiner Sicht aber das eigentliche Grundproblem nicht: Geschwindigkeit und die Gefährdung für Fußgänger und Radfahrende bleiben bestehen - auch die Lärmbelastung nimmt damit nicht ab.

    Positiv ist, dass das Thema inzwischen sichtbar wahrgenommen wird. Gleichzeitig bleibt aber vieles unklar: Es gibt keinen verbindlichen Zeitplan und keine klare Aussage dazu, wann welche Maßnahme genau umgesetzt wird.

    Gerade in einem Wohnumfeld mit Kita, Schulwegen, Spielplätzen, Bushaltestellen, S-Bahn-Zugang und vielen Wohnungen muss das Ziel weiter klar bleiben:

    Weniger Geschwindigkeit. Mehr Sicherheit. Weniger Lärm.

    Bitte bleiben Sie an der Petition dran und leiten Sie sie gerne weiter. Alle aktuellen Entwicklungen und weitere Informationen finden Sie auf unserer Petitionsseite:

    www.openpetition.de/petition/online/hannover-innersteweg-und-gretelriede-sicher-machen-verkehr-jetzt-beruhigen

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jens Wirringa
  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    vielen Dank, dass Sie die Petition weiterhin unterstützen.

    In den letzten Tagen gab es erste Reaktionen aus der Kommunalpolitik. Der Bezirksbürgermeister Herr Mönkeberg hat mir mitgeteilt, dass sich Politik und Verwaltung erneut mit der Verkehrssituation in der Gretelriede beschäftigt haben.

    Angekündigte Maßnahmen

    Nach seiner Rückmeldung sind derzeit folgende Schritte vorgesehen:

    • temporäre Barken entlang des Fußweges von Innersteweg bis zur Bahnunterführung, später wohl feste Poller
    • vorübergehende Neuordnung des Parkverkehrs
    • intensive Verkehrskontrollen der Polizei ab April
    • Sanierung der Deckschicht der Gretelriede
    • Umbau der Bushaltestellen am Innersteweg mit Versatz und Ausbuchtung zur Verkehrsberuhigung

    Neue Entwicklung vom 18.03.
    Die Stadt hat am 18.03. entlang eines Teilabschnitts der Gretelriede neue Parkverbote eingerichtet. Diese Maßnahme kann zwar den Begegnungsverkehr erleichtern und insbesondere größeren Fahrzeugen wie Bussen das Durchfahren vereinfachen. Das eigentliche Grundproblem wird damit aber nicht gelöst. Denn:

    • Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen wird dadurch nicht reduziert
    • Gefährdung für Fußgänger und Radfahrende bleibt bestehen
    • zusätzlicher freier Fahrraum kann sogar dazu führen, dass Fahrzeuge die Strecke als übersichtlicher wahrnehmen und ihre Geschwindigkeit noch weniger an das Wohnumfeld anpassen

    Aus meiner persönlichen Sicht hilft diese Maßnahme daher vor allem dem motorisierten Verkehr, insbesondere auch dem Busverkehr. Für die Sicherheit und Entlastung der Menschen vor Ort ist sie allein nicht ausreichend.

    Positiv ist
    Es ist ein wichtiges Signal, dass nun überhaupt Maßnahmen benannt und erste Veränderungen umgesetzt werden. Das zeigt, dass die Petition und die vielen Rückmeldungen aus der Nachbarschaft wahrgenommen werden.

    Trotzdem ist aus meiner Sicht weiterhin vieles zu unklar:

    • Es gibt keinen verbindlichen Zeitplan
    • unklar ist, wann welche Maßnahme tatsächlich umgesetzt wird
    • unklar bleibt auch, wie stark Lärm, Geschwindigkeit und Gefährdung tatsächlich reduziert werden

    Es muss weitergehen!
    Gerade in einem Wohnumfeld mit Schulwegen, öffentlichen Spielplätzen, Bushaltestellen, S-Bahn-Zugang und vielen Wohnungen muss das Ziel weiter klar bleiben:

    Weniger Lärm. Weniger Geschwindigkeit. Mehr Sicherheit.

    Meine Bitte an Sie:
    Bitte bleiben Sie an der Petition dran: unterstützen Sie sie weiter und leiten Sie sie an Nachbarn und Bekannte weiter, sprechen Sie über das Thema im Wohnumfeld.

    Jede einzelne Unterschrift hilft, den Druck aufrechtzuerhalten und deutlich zu machen, dass kurzfristige Einzelmaßnahmen nicht ausreichen.

    Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jens Wirringa

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    bitte helft mit, die Petition noch bekannter zu machen: Sprecht mit euren Nachbarn, leitet die Petition weiter und hängt den Flyer im Anhang gern an geeigneten schwarzen Brettern oder im Haus aus. Je mehr Menschen von der Petition erfahren, desto größer wird der Druck, dass sich bei der aktuellen Verkehrssituation rund um Innersteweg / Gretelriede endlich etwas bewegt.

    Inzwischen haben bereits über 50 Menschen die Petition unterschrieben. Dafür möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Das freut mich wirklich sehr.

    Ein nächster wichtiger Termin ist die öffentliche Sitzung des Stadtbezirksrates Herrenhausen-Stöcken:

    Mittwoch, 18.03.2026, 18:00 Uhr
    Stadtteilzentrum Stöcken
    Eichsfelder Str. 101, 30419 Hannover

    Ich werde als Initiator der Petition auf jeden Fall vor Ort sein und in der Einwohner*innenfragestunde Fragen zur Verkehrssituation rund um Innersteweg und Gretelriede stellen.

    Da die Sitzung öffentlich ist, können alle vorbeikommen und sich vor Ort ebenfalls beteiligen.

    Vielen Dank nochmal für eure Unterstützung.

    Viele Grüße
    Jens Wirringa

Wenn ein ehemaliges Gewerbeareal zum Wohnquartier wird, muss sich auch der Verkehr ändern. Alles andere ist Planung von gestern auf Kosten der Menschen von heute.

Eine handvoll Egoisten will sich ihr gewünschtes Umfeld schaffen auf Kosten der Verkehrsteilnehmer die dann Umwege fahren sollen. In beiden Straßen wird ohnehin moderat und nicht überhöht schnell gefahren.

Warum Menschen unterschreiben

Die Petition ist mir wichtig, weil ich nicht überfahren werden möchte.

Danke, dass Sie sich für mehr Sicherheit im Straßenverkehr einsetzen. Ich bin hauptsächlich mit dem Rad unterwegs und komme täglich in zum Teil lebensgefährliche Situationen.

Hannover steht sich als Vorbildlich Stadt - Für die Umsetzung von Lebenswerten Städte regelmäßig bundesweit dar- es Nicht zu verstehen - Das Autos weiterhin im Mittelpunkt- der Mobilität stehen-.in Diesem Bauabschnitt geht es um die sichere Alters unabhängige selbstbestimmte Mobilität- Insbesondere für Menschen die Im eigenen Wohnquartier sich sicher bewegen müssen.

Ich bin Fußgängerin und Radfahrerin. Oft parken Autos "mal schnell" auf Fuß und Radweg. Als Radfahrerin ist es nicht gerade ungefährlich dann auf die Straße ausweichen zu müssen. Anscheinend müssen alle Rücksicht auf AutofahrerInnen nehmen und das kann es nicht sein!

Ich komme dort täglich auf meinen Weg zur Arbeit lang. Die Situation ist gefährlich für Fuß- und Radverkehr.

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