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  • Jetzt ist das Parlament gefragt

    09.03.2017 06:00 Uhr

    openPetition hat heute von den gewählten Vertretern im Parlament Gemeinderat eine persönliche Stellungnahme angefordert.

    Die Stellungnahmen veröffentlichen wir hier:
    https://www.openpetition.de/petition/stellungnahme/herr-jansen-setzen-sie-sich-fur-den-erhalt-des-auditoriums-ein

    Warum fragen wir das Parlament?

    Jedem Mitglied des Parlaments wird hiermit die Möglichkeit gegeben, sich direkt an seine Bürger und Bürgerinnen zu wenden. Aufgrund der relevanten Anzahl an engagierten und betroffenen Bürgern aus einer Region, steht das jeweilige Parlament als repräsentative Instanz in einer politischen Verantwortung und kann durch Stellungnahme zu einem offenen Entscheidungsfindungsprozess beitragen.

    Öffentliche Stellungnahmen des Parlaments ergänzen das geordnete, schriftliche Verfahren der Petitionsausschüsse der Länder und des Bundestags. Sie sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern.


    Was können Sie tun?

    Bleiben Sie auf dem Laufenden, verfolgen Sie in den nächsten Tagen die eintreffenden Stellungnahmen.

    Sie haben die Möglichkeit, einen der gewählten Vertreter zu kontaktieren? Sprechen Sie ihn oder sie auf die vorhandene oder noch fehlende Stellungnahme an.

    Unterstützen Sie unsere gemeinnützige Organisation, um den Bürger-Politik-Dialog langfristig zu verbessern. openPetition finanziert sich zu 100% aus Spenden.

  • Änderungen an der Petition

    15.12.2016 09:26 Uhr

    Es waren 2 Rechtschreibfehler zu finden, die habe ich jetzt geändert.


    Neuer Petitionstext: Meine Bitte an Sie, Herr Jansen, als Bürgermeister der Stadt Erkelenz, machen Sie sich stark bei den nötigen Behörden für ein Feiern ohne Sperrstunde. Setzen Sie sich dafür ein, dass nach Lösungen bzgl. des Raucherbereiches gesucht wird. Gwährleisten Gewährleisten Sie, dass zumindest die vorgelegten Lösungsvorschläge des Auditoriums Erkelenz sorgfältig und fair bearbeitet werden.


    Neue Begründung: In den sieben Jahren hat sich das Feierverhalten geändert. Leute kommen später und bleiben länger. Gerne wird auch mal eine sogenannte "Afterhour" von den Gästen beansprucht. Dies soll jetzt mit der Sperrstunde um 5 Uhr verhindert werden und das unter dem Deckmantel des Ruheschutzes. Konsequenz dessen ist natürlich, dass sich viele Menschen um 5 Uhr vor dem Auditorium befinden, auf ein Taxi warten oder nicht wissen wohin es weiter geht. Wieso können die Menschen denn nicht einfach drinnen friedlich weiter feiern, wenn die Musik von Drinnen nicht einmal Außen zu hören ist? Ebenso ist es doch sinnvoller, den Gästen eine längere Zeitspanne zu geben, in der sie in Ruhe nach Hause finden und somit immer nur kleinere Gruppen vor dem Auditorium stehen. Kleinere Gruppen verursachen schließlich auch weniger Lärm und sind leichter ruhig zu stellen als eine große Gruppe, bestehend aus vielen kleineren Gruppen.
    In den sieben Jahren Auditorium hat sich noch eine weitere wesentliche Sache geändert - das Nichtraucherschutzgesetz des Landes NRW. Dafür kann weder das Auditorium, noch die Stadt Erkelenz was dafür, aber dieses Gesetz ist da und muss beachtet werden. Bei den damaligen Baumaßnahmen war von solch einem Gesetz noch nicht einmal die Rede. Natürlich versucht eine Diskothek es allen Gästen recht zu machen, sodass der Außenbereich für Raucher geschaffen wurde. Eine Schließung dieses Bereiches ist ein wesentlicher, erster Schritt in die Schließung des Auditoriums. Ein Großteil der Gäste raucht nun mal und muss dafür die Diskothek verlassen. Das Auditorium hat doch bereits Pläne für einen neuen Außenbereich vorgelegt, die zeigen, dass der Wille von Umbaumaßnahmen und einer engen Zusammenarbeit seitens des Auditoriums vorhanden ist. Wieso werden diese ignoriert und kein Kompromiss eingegangen? Sie müssen doch einsehen, dass eine Lösung des Raucherbereichs in enger Zusammenarbeit mit dem Auditorium, wenn nötig weiterer Spezialisten, gefunden werden kann, mit der die Anwohner und alle weiteren Pateien zufrieden sein können.
    Das Auditorium ist ein wichtiger Bestandteil unserer Erkelenzer Kultur und bietet vielen Djs und Bands weltweit und besonders die aus Erkelenz eine Plattform bieten. Plattform. Mit der Eröffnung vor sieben Jahren waren viele Erkelenzer glücklich einen Treffpunkt zu erhalten, um Freunde zu treffen, neue Bekanntschaften zu machen und weltweit bekannte Künstler zu bestaunen und zu feiern. Ein Ort, an dem auch Jugendliche und Erwachsende aus umliegenden Städten einander kennen lernen und das Auditorium mit der Stadt Erkelenz in Verbindung bringen. In den sieben Jahren haben wir viel aufgebaut und das Auditorium hat sich als fester und wichtiger Bestandteil der Stadt Erkelenz und Club Szene in NRW etabliert. Neue Arbeitsplätze wurden geschaffen, die jede Woche dazu beigetragen haben, einen geselligen Abend für die Gäste zu bieten. Die Mitarbeiter kannten sich, Freundschaften entstanden und das Gefühl einer kleinen „Familie“ wuchs. Für manche Bands oder Djs, die bereits im Auditorium aufgetreten sind und auch für zukünftige Veranstaltungen bereits geplant waren, hätten unsere Erkelenzer einen weiten Weg auf sich nehmen müssen. Mit den gemischten Themenabenden war somit für jedermann was dabei. Sogar die EKG, Erkelenzer Karnevalsgesellschaft, stand dort bereits auf der Bühne und ließ sich von jung und alt feiern.
    Wieso wird vor 7 Jahren die Initiative einer deutschlandweit bekannten Diskothek, die unsere Erkelenzer Jugend ein großes Stück unterstützt, ergriffen und nun darauf getreten mit keinem Stück Fairness?