• Petition in Zeichnung - Laufzeitende, Zusammenhalt sichern, #kulturerhalten - und 1000 Dank!

    at 16 May 2020 18:53

    Liebe UnterstützerInnen,

    nach mehrmaliger Verlängerung werde ich nun die Laufzeit der Petition enden lassen.
    Wir haben gemeinsam viel erreicht – ich bin sehr dankbar für Euch fast 300.000 Unterstützer und Eure unglaubliche Solidarität! Wenn ich (neben wirklich passenden Soforthilfen) einen Wunsch frei hätte, dann den, daß dieser große Zusammenhalt über alle Berufsgruppen hinweg auch nach der Corona-Krise bestehen bleibt!
    Dafür gibt es übrigens durchaus Möglichkeiten, von denen ich unten stellvertretend zwei nennen werde.

    Aber zunächst einige Worte zur Politik.
    Man hat es seitens der zuständigen Minister geschafft, in der Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, daß den FreiberuflerInnen, KünstlerInnen, Kreativen, Selbstständigen mit dem vielgepriesenen Milliardenpaket wirklich geholfen wird. Leider ist für viele von uns dieser Eindruck nach wie vor unzutreffend – erst in dieser Woche wurde eine vehement geforderte Nachbesserung (daß nämlich z.B. wie in Baden-Württemberg auch die privaten Lebenshaltungskosten als Betriebsmittel gelten dürfen) im Bundeskabinett erneut abgelehnt. Das heißt: es sind bereits zwei Monate vergangen, ohne daß wirklich etwas Nennenswertes bei den meisten von Euch, von uns angekommen wäre! Zwei Monate lang halten wir schon durch, sind präsent, engagieren uns sowohl kreativ als auch politisch, aber wir werden in weiten Teilen einfach übergangen bzw. wie Erwerbstätige zweiter Klasse behandelt - und das, obwohl die Kultur- und Kreativwirtschaft eine wirtschaftlich absolut relevante Größe ist!

    Vor einigen Tagen hat auch unsere Kanzlerin das Wort ergriffen und einen Podcast zur Kultur veröffentlicht. Ich bin ihr sehr dankbar, daß sie darin betont hat, daß kulturelle Angebote entscheidend sind für die Identität unseres Landes. Aber auch sie zeigt leider erneut, daß sie den Ernst der Lage nicht zu verstehen scheint – meine Kritik an den einzelnen Maßnahmen der Bundesregierung habe ich in meinem letzten Video schon ausführlich erklärt. Den Schlußsatz von Frau Merkel allerdings möchte ich noch einmal besonders beleuchten. Nachdem sie ausführte, daß sie um die schwere Zeit wisse und wie sehr die kulturellen Angebote vermisst werden, sagte sie folgenden Satz: „Bis dahin versuchen wir, so gut wie es geht, Sie zu unterstützen durch unsere Hilfsprogramme, aber auch dadurch, dass wir sagen, wie wichtig Sie für uns sind.“
    Dazu fiel mir spontan der folgende Bibelvers ein: „An ihren Taten sollt ihr sie erkennen.“ Schöne Worte und öffentliche Wertschätzung sind wunderbar und wichtig – aber davon werden wir nicht überleben können. Deshalb mein erneuter Appell an Sie, Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel, und auch erneut an Sie, Finanzminister Olaf Scholz, Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Arbeitsminister Hubertus Heil: Handeln Sie! Ein bedeutender Wirtschaftszweig ist akut bedroht, und wir brauchen jetzt keine warmen Worte mehr, sondern Taten, die uns greifbar zeigen, daß wir wichtig für Sie sind!

    Nun aber noch zu den erwähnten Möglichkeiten des Zusammenhaltes. Neben etlichen bestehenden Netzwerken und Verbänden (wie „Kreative Deutschland“, ver.di etc.) macht der schon einmal empfohlene www.VGSD.de eine sehr gute Lobbyarbeit (und tritt ganz aktuell noch einmal mit einem deutlichen offenen Brief an den Wirtschaftsminister Peter Altmaier heran) – und auch die recht neue www.initiative-kulturschaffender.de wächst zunehmend und hat eben erst eine öffentlichkeitswirksame Aktion in Berlin durchgeführt.
    Meine Empfehlung: beide Websiten besuchen und überlegen, ob man nicht mitmachen will!

    Eine großartige Aktion war auch in der ZDF-Sendung „Mann, Sieber!“ zu sehen, dafür vielen Dank an Tobias Mann und Christoph Sieber! Auf der Website www.kulturerhalten-aktion.de kann man sich nicht nur den entsprechenden Beitrag aus der Sendung noch einmal anschauen, sondern sie bündelt auch in hervorragender Weise die Fakten zur Kultur in Deutschland – z.B. deren wirtschaftliche Relevanz! Ab nächster Woche wird es mehrere Tausend Videos von betroffenen Künstlern und Kreativen unter dem Motto #kulturerhalten geben! Von mir ist auch eines dabei...

    Nun bleibt mir nur noch einmal ein großes Dankeschön an Euch alle!
    Danke, daß Ihr mit mir gemeinsam drangeblieben seid, wir haben trotz aller Ernüchterung schon viel erreicht! Laßt uns weiter dranbleiben, denn wie schon so oft gesagt: gemeinsam sind wir stark! Bleibt laut, bleibt präsent, bleibt kreativ und bringt Euch ein – und seid gesegnet und bleibt weiterhin zuversichtlich!
    Wir stehen das durch!
    Herzliche Grüße aus Leipzig!

    PS: Die Übergabe der Petition steht noch aus, aber tatsächlich auch in Aussicht. Stay tuned!

  • Änderungen an der Petition

    at 14 May 2020 09:20

    Etwas mehr Zeit zum Abschließen der Aktion.


    Neues Zeichnungsende: 17.05.2020
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 289989

  • Änderungen an der Petition

    at 01 May 2020 23:39

    Anpassung der Laufzeit im Updatetext, da noch immer für paßgenaue Hilfen geworben werden muß!


    Neuer Petitionstext: **UPDATE 24.04.2020**
    Die Zeichnungsfrist der untenstehenden Petition wurde bis zum 01.05.2020 Mitte Mai 2020 verlängert. Zwar sind inzwischen etliche Maßnahmenpakete auf den Weg gebracht und damit auch schon einige Betroffene erreicht worden, aber dennoch fallen zum einen tausende FreiberuflerInnen, KünstlerInnen, Kultur- und Kreativschaffende noch immer durch sämtliche Raster, und zum anderen gibt es weiterhin keine bundeseinheitlichen Regelungen. Ich nehme dazu auch in meinen Videos zur Petition Stellung, zuletzt am 20.04.2020 (youtu.be/mOdXq4XD5CE).
    Deshalb gilt der nun folgende Petitionstext auch weiterhin.
    **Das Corona-Virus grassiert und damit gehen zahlreiche Maßnahmen einher. Unabhängig davon, ob diese gerechtfertigt sind oder nicht, haben sie unmittelbare Auswirkungen, nicht nur auf betroffene Firmen, Unternehmen, Gesellschaften u.ä., sondern - im Fall von Absagen von Veranstaltungen wie Konzerten, Messen, Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern u.a. - auch auf etliche Freiberufler, die von den Einnahmen aus solchen Veranstaltungen ihren Lebensunterhalt bestreiten.**
    Aufgrund dieser Freiberuflichkeit leben viele dieser Künstlerinnen und Künstler (Sänger, Instrumentalistinnen, Veranstaltungs- und Bühnentechniker, Fotografinnen, Filmkünstler, freie Autorinnen und Autoren und Journalisten etc., aber letztlich jeder freiberuflich Tätige, von der Tagesbetreuung und der Jugendarbeit bis hin zu vielen MitarbeiterInnen in Museen und Gedenkstätten, ja selbst VeranstalterInnen von Events, Konzerten, Festivals etc. sind oft Freiberufler; siehe Schlussbemerkung) **ohnehin am Rand des Existenzminimums [1], aber durch die derzeitige massenhafte Absage von Veranstaltungen drohen sie über diesen Rand gestoßen zu werden**.
    Dabei greifen auch nicht die gesetzlichen Regelungen für den Verdienstausfall [2]. Diese treffen nur zu, wenn man selbst in Quarantäne muss. Wie bei allen anderen Menschen laufen aber Rechnungen und Verbindlichkeiten uneingeschränkt weiter, muss Miete, Strom, Lebensunterhalt und vieles mehr gezahlt werden, hängen oftmals auch ganze Familien an diesem nun wegfallenden Einkommen.
    Ich fordere daher von der Bundes- und den Landesregierungen, sich bei den angedachten Finanzhilfen und Unterstützungen nicht nur auf Unternehmen und Firmen sowie deren Angestellte, also v.a. abhängig Beschäftigte zu konzentrieren, sondern vor allem auch die mitunter wesentlich prekärere Lage der o.g. Freiberufler/Kunstschaffenden zu berücksichtigen:
    **Olaf Scholz, wir brauchen sofortige Finanzhilfen für Freiberufler und Menschen aus der Kreativszene, z.B. in Form von**
    1. **Unbürokratischen Überbrückungsgeldern z.B. in Form eines temporären (bedingungslosen) Grundeinkommens**
    2. **Hilfsfonds zum schnellen Ausgleich real entfallender Einnahmen, bspw. angebunden an die Künstlersozialkasse (jedoch ausdrücklich NICHT beschränkt auf deren Mitglieder, da alle FreiberuflerInnen gleichermaßen betroffen sind)**
    3. **einer dem Kurzarbeitergeld entsprechenden Maßnahme, bei dem z.B. die Nettoeinnahmen aus dem letzten vorliegenden Steuerbescheid einer monatlichen Unterstützungszahlung durch die Finanzämter zugrunde gelegt werden**
    **Finanzkredite oder Darlehen, selbst ohne Kopplung an Bonität & aufwendige Bewerbungsverfahren, helfen uns NICHT weiter, da viele von uns sich bereits JETZT in einer Schuldenspirale befinden.**
    Viele meiner Kolleginnen und Kollegen sind nicht in der Lage, ohne weiteres einen oder zwei Monate ohne Einnahmen zu überbrücken, wie dies in der gegenwärtigen Lage jedoch vonnöten sein könnte.
    **Die Gesellschaft mag für einige Zeit auf kulturelles Leben verzichten können, aber tut sie es zu lang, könnte am Ende niemand mehr da sein, der es wieder aufleben lassen könnte. Deshalb: Vergesst die Kunstszene und Freiberufler nicht!**

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 288.853

  • Änderungen an der Petition

    at 01 May 2020 01:14

    Die Forderungen der Petition bestehen noch immer und nahezu unverändert! Und noch immer gibt es zudem keinerlei echte Reaktion in Form eines Terminangebots für eine öffentliche Übergabe der Petition und Unterstützerlisten.
    Deshalb muß folgerichtig die Petitionslaufzeit erneut verlängert werden. Bitte weiterteilen und -unterstützen!


    Neues Zeichnungsende: 15.05.2020
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 288739

  • Änderungen an der Petition

    at 24 Apr 2020 15:31

    Erklärung zur Verlängerung der Zeichnungsfrist;
    Hinzufügung der bereits in einer Schlußbemerkung erwähnten Berufsliste


    Neuer Petitionstext: **UPDATE 24.04.2020**
    Die Zeichnungsfrist der untenstehenden Petition wurde bis zum 01.05.2020 verlängert. Zwar sind inzwischen etliche Maßnahmenpakete auf den Weg gebracht und damit auch schon einige Betroffene erreicht worden, aber dennoch fallen zum einen tausende FreiberuflerInnen, KünstlerInnen, Kultur- und Kreativschaffende noch immer durch sämtliche Raster, und zum anderen gibt es weiterhin keine bundeseinheitlichen Regelungen. Ich nehme dazu auch in meinen Videos zur Petition Stellung, zuletzt am 20.04.2020 (youtu.be/mOdXq4XD5CE).
    Deshalb gilt der nun folgende Petitionstext auch weiterhin.
    **Das Corona-Virus grassiert und damit gehen zahlreiche Maßnahmen einher. Unabhängig davon, ob diese gerechtfertigt sind oder nicht, haben sie unmittelbare Auswirkungen, nicht nur auf betroffene Firmen, Unternehmen, Gesellschaften u.ä., sondern - im Fall von Absagen von Veranstaltungen wie Konzerten, Messen, Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern u.a. - auch auf etliche Freiberufler, die von den Einnahmen aus solchen Veranstaltungen ihren Lebensunterhalt bestreiten.**
    Aufgrund dieser Freiberuflichkeit leben viele dieser Künstlerinnen und Künstler (Sänger, Instrumentalistinnen, Veranstaltungs- und Bühnentechniker, Fotografinnen, Filmkünstler, freie Autorinnen und Autoren und Journalisten etc., aber letztlich jeder freiberuflich Tätige, von der Tagesbetreuung und der Jugendarbeit bis hin zu vielen MitarbeiterInnen in Museen und Gedenkstätten, ja selbst VeranstalterInnen von Events, Konzerten, Festivals etc. sind oft Freiberufler; siehe Schlussbemerkung) **ohnehin am Rand des Existenzminimums [1], aber durch die derzeitige massenhafte Absage von Veranstaltungen drohen sie über diesen Rand gestoßen zu werden**.
    Dabei greifen auch nicht die gesetzlichen Regelungen für den Verdienstausfall [2]. Diese treffen nur zu, wenn man selbst in Quarantäne muss. Wie bei allen anderen Menschen laufen aber Rechnungen und Verbindlichkeiten uneingeschränkt weiter, muss Miete, Strom, Lebensunterhalt und vieles mehr gezahlt werden, hängen oftmals auch ganze Familien an diesem nun wegfallenden Einkommen.
    Ich fordere daher von der Bundes- und den Landesregierungen, sich bei den angedachten Finanzhilfen und Unterstützungen nicht nur auf Unternehmen und Firmen sowie deren Angestellte, also v.a. abhängig Beschäftigte zu konzentrieren, sondern vor allem auch die mitunter wesentlich prekärere Lage der o.g. Freiberufler/Kunstschaffenden zu berücksichtigen:
    **Olaf Scholz, wir brauchen sofortige Finanzhilfen für Freiberufler und Menschen aus der Kreativszene, z.B. in Form von**
    1. **Unbürokratischen Überbrückungsgeldern z.B. in Form eines temporären (bedingungslosen) Grundeinkommens**
    2. **Hilfsfonds zum schnellen Ausgleich real entfallender Einnahmen, bspw. angebunden an die Künstlersozialkasse (jedoch ausdrücklich NICHT beschränkt auf deren Mitglieder, da alle FreiberuflerInnen gleichermaßen betroffen sind)**
    3. **einer Art dem Kurzarbeitergeld plus, entsprechenden Maßnahme, bei dem z.B. die Nettoeinnahmen aus dem letzten vorliegenden Steuerbescheid einer monatlichen Unterstützungszahlung durch die Finanzämter zugrunde gelegt werden**
    **Finanzkredite oder Darlehen, selbst ohne Kopplung an Bonität & aufwendige Bewerbungsverfahren, helfen uns NICHT weiter, da viele von uns sich bereits JETZT in einer Schuldenspirale befinden.**
    Viele meiner Kolleginnen und Kollegen sind nicht in der Lage, ohne weiteres einen oder zwei Monate ohne Einnahmen zu überbrücken, wie dies in der gegenwärtigen Lage jedoch vonnöten sein könnte.
    **Die Gesellschaft mag für einige Zeit auf kulturelles Leben verzichten können, aber tut sie es zu lang, könnte am Ende niemand mehr da sein, der es wieder aufleben lassen könnte. Deshalb: Vergesst die Kunstszene und Freiberufler nicht!**


    Neue Begründung: Richard von Weizsäcker: „Kultur kostet Geld. Sie kostet vor allem deshalb, weil der Zugang zu ihr nicht in erster Linie durch einen privat gefüllten Geldbeutel bestimmt sein darf. (…)
    Substantiell hat die Förderung von Kulturellem nicht weniger eine Pflichtaufgabe des öffentlichen Haushaltes zu sein als zum Beispiel der Straßenbau, die öffentliche Sicherheit oder die Finanzierung der Gehälter im öffentlichen Dienst. (...)
    Denn Kultur ist kein Luxus, den wir uns leisten oder nach Belieben streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere innere Überlebensfähigkeit sichert.“
    Derzeit ist die Überlebensfähigkeit derjenigen in akuter Gefahr, die diesen "geistigen Boden" für die "innere Überlebensfähigkeit" tagtäglich beackern und bereiten! Die Existenzen unzähliger KünstlerInnen und Freiberufler stehen vor dem Aus, wenn nicht seitens der Politik möglichst schnell und unbürokratisch geholfen wird.
    Sichern Sie mit Ihrer Unterschrift das Überleben der Kulturnation Deutschland! Tausende KünstlerInnen und andere Freiberufler (und Konzertbesucher, Ausstellungsbesucherinnen, Musikliebhaber etc.) werden es Ihnen danken!
    **Quellen:**
    - [1] www.kuenstlersozialkasse.de/service/ksk-in-zahlen.html
    - [2] www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__56.html
    **Schlußbemerkung:**
    **Schlußbemerkungen:**
    Diese Petition wurde von einem freiberuflichen Sänger gestartet, sie hat daher zu Beginn den Fokus auf KünstlerInnen aller Art, aber doch vor allem aus dem Bereich der Musik gelegt. Natürlich ist die Lage für fast alle Freiberufler prekär, ich bitte jedoch um Verständnis, daß ich sicherlich nicht erschöpfend alle betreffenden Berufsgruppen oder -bezeichnungen erwähnt habe. Die entsprechende Liste wäre wohl endlos, ich führe sie aber im Hintergrund dennoch und werde versuchen, sie bei einer Übergabe der Petition mit einzubringen. Ich bitte deshalb herzlich darum, daß sich einfach alle unter dem Begriff "Freiberufler" angesprochen fühlen mögen. Vielen Dank!
    Und zum Schluß noch eine Bemerkung zum **Sammelziel**: dieses wird von mir immer wieder nach oben "korrigiert", damit alle, die unterschreiben möchten, auch unterschreiben können! Es hat nichts mit dem Erreichen des Petitionsziels zu tun (das ist ohnehin schon geschafft, das offiziell für eine beim Petitionsausschuß einzureichende Petition notwendige Quorum liegt bei 50.000), sondern lediglich einen psychologischen Effekt: bei einem vollen blauen Balken bzw. zu 100% erreichten Ziel glauben vielleicht potentielle Unterstützer, daß diese ihre Unterstützung nicht mehr notwendig wäre. Um dies zu vermeiden, wird das Sammelziel jeweils angepaßt. Danke für das Verständnis!
    **UPDATE 24.04.2020**
    Ich will an dieser Stelle nun doch noch eine (sicher trotzdem nicht erschöpfende) Liste der verschiedensten Berufsgruppen, die sich bei mir gemeldet haben und ebenso betroffen sind, nachreichen. Diese Petition will ausdrücklich auch deren Belange abbilden, selbst wenn in vielen Veröffentlichungen auch der Medien v.a. von KünstlerInnen und Kreativen die Rede ist (siehe dazu die erste Schlußbemerkung), und selbst wenn inzwischen einigen der Genannten bereits Hilfe zuteil geworden sein sollte.
    Betroffen sind also u.a. auch (in ungeordneter Reihenfolge):
    - Sänger und Instrumentalisten
    - Musikpädagoginnen
    - Veranstaltungs- und Bühnentechniker, Stagemanager
    - Fotografinnen
    - Filmkünstler, Filmemacher, Kameraleute
    - Schauspielerinnen
    - freie Autorinnen und Autoren
    - Journalisten
    - Freelancer der Eventbranche
    - Tänzerinnen, Choreographen, Tanzlehrerinnen
    - DJs
    - Ingenieur im Abwasserbereich
    - HonorarlehrerInnen Musikschule / VHS / Erwachsenenbildung
    - Lehrkräfte Integrationskurse / Politische Bildung / DAZ / Sprachlehrer
    - KabarettistInnen
    - Grafiker, Designer
    - Betreiber von Fahrgeschäften / Losbuden / Marktbeschicker
    - ZirkusartistInnen und -pädagogInnen
    - Kleinkunst / Unterhaltung
    - unzählige Berufe im Gesundheitssektor (Osteopathie, Heilpraktiker, Fußpflege, Yoga, Physiotherapeuthen etc.)
    - psychologische BeraterInnen
    - Tourbuchung, Vermietung von Tourbussen
    - Dozenten für Erste Hilfe, Notfalltraining, Brandschutz
    - sozialer Bereich, Jugendschutz
    - Coaching
    - ÜbungsleiterInnen Sport / Erlebnispädagogik / Gesundheitstraining
    - Lehrkräfte Tai Chi/Qi-Gong
    - auf freiberufl. Basis für Haushaltwaren-, Kosmetik-, Textil- u.ä. Branchen Arbeitende (in Kaufhäusern)
    - Fahrlehrer
    - Puppenspielerinnen
    - Restauratoren
    - Kunsthistorikerinnen
    - MitarbeiterInnen in Museen, Gedenkstätten u.ä.
    - Sicherheitsbranche (Absicherung v. Events, Konzerten u.ä.)
    Und nicht zuletzt sogar Clubs, Veranstalter von Festivals u.a., Vereine, die in Eigeninitative Events aller Art veranstalten etc.

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 287.221

  • Petition in Zeichnung - Petition in Zeichnung - Video-Update - Umfrage VGSD e.V.

    at 21 Apr 2020 23:36

    Liebe Unterstützende,

    Neuigkeiten zur Petition – ein neues, etwas längeres Video gibt es oben bzw. auf youtube, hier aber noch einmal eine kurze Zusammenfassung.

    1. Eure Zuschriften an die PolitikerInnen werden gehört! Ein gemeinsamer Brief der Landes-Wirtschaftsminister an den Bundeswirtschaftsminister spricht von „Hunderten von verzweifelten Zuschriften“ - super, vielen Dank Euch allen!

    2. Nehmt unbedingt an der Umfrage des VGSD e.V. teil – hier geht’s direkt zur entsprechenden Seite: www.vgsd.de/umfrage . Dieser Branchenverband hat einen direkten Draht in Berliner Ministerien, und die Umfrage soll ein möglichst repräsentatives Bild bieten. Je mehr Teilnehmer, desto besser, also unbedingt mitmachen!
    Hier ein kurzer Text vom VGSD selbst:
    „Ziel der Studie: Herausfinden, welche Selbstständigen wie stark betroffen sind und ob die staatlichen Hilfen wirklich ankommen und wo sie am dringendsten benötigt werden. Auch wenn du weiter zu tun hast oder zurzeit sogar mehr Aufträge hast als normal, bitte unbedingt teilnehmen. Nur so können wir ein repräsentatives Bild der Situation aufzeigen.
    Die Umfrage wird von mehr als 20 Berufsverbänden und vielen weiteren Partnern unterstützt. Sie wird von zwei Professoren/Instituten unabhängig ausgewertet.
    Deine Teilnahme ist wichtig, damit wir die richtigen politischen Forderungen stellen und mit Fakten belegen können. Zugleich wollen wir verhindern, dass die Corona-Krise – in die wir alle unverschuldet geraten sind – später gegen uns verwendet wird, indem wir Selbstständigen allesamt als 'prekär' und 'Hartz IV-Empfänger' dargestellt werden.“

    3. Die Bundesregierung hat eine Grafik veröffentlicht, die die „Hilfen für Künstler und Kreative“ auflistet:
    - Finanzielle Soforthilfen
    - Persönliche Existenzsicherung
    - Anpassung staatlicher Förderprogramme
    - Rechtliche Schutzmechanismen
    - Gutschein statt Erstattung
    - Entschädigung bei Verdienstausfall
    Leider in vielen Details nicht wirklich zutreffend. Ich erkläre deshalb ein paar der Stolpersteine im Video.

    4. Die Laufzeit der Petition wurde auch aus diesem Grund noch einmal verlängert, denn noch immer ist längst nicht allen Betroffenen geholfen! Teilt sie also weiterhin, je mehr Unterschriften, desto größer die Wirkmächtigkeit!

    5. Es geht voran, zwar langsam, aber doch stetig. Markus Söder sagte am 20.04.2020 vor dem Bayerischen Landtag zur Situation von Künstlern und Kreativen: "Ganz ehrlich: ich finde, daß es nicht richtig ist, da nur Hartz IV als Alternative anzubieten. Es ist auch einem Kulturstaat wie Freistaat Bayern nicht angemessen."
    Eine solche Aussage möchte ich auch gern aus der Bundesregierung hören! Denn es ist auch einer Kulturnation wie Deutschland alles andere als angemessen, wie derzeit mit Tausenden Freiberuflern, KünstlerInnen, Kultur- und Kreativschaffenden umgegangen wird.

    Deshalb erneut der Appell: bleibt mit mir am Ball, denn nur gemeinsam werden wir etwas bewegen können! #strongertogether # nichtlockerlassen
    Und bleibt gesund und zuversichtlich!

    Herzliche Grüße aus Leipzig -
    David Erler

  • Änderungen an der Petition

    at 20 Apr 2020 16:24

    Es gibt noch immer keine bundesweit einheitlichen Hilfen - und die vorhandenen gehen an vielen Betroffenen noch immer vorbei. Noch immer müssen wir hoffen und bangen, und noch immer zählt deshalb jede Stimme! Deshalb habe ich die Laufzeit der Petition bis Ende April verlängert.


    Neues Zeichnungsende: 01.05.2020
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 285851

  • Petition in Zeichnung - Video-Update Freiberufler & Kreative

    at 09 Apr 2020 15:50

    Liebe Unterstützende,

    ich mach' es kurz und knapp: Wir müssen weiter dranbleiben. Die Hilfspakete der Regierung kommen noch immer nicht bei allen FreiberuflerInnen & Kreativen an, private Ausgaben und Verbindlichkeiten können nicht gezahlt werden, die Rücklagen werden oder sind schon aufgebraucht.
    Daher meine Bitte:

    1. Schaut Euch meine Videobotschaft an & teilt diese mit Euren Freunden und Bekannten. Es geht um Folgendes:

    - Die Schutzschild-Zuschüsse decken nur Betriebskosten, die viele von uns jedoch nicht haben - natürlich aber private Miete, Strom etc.;

    - das bedingungslose Grundeinkommen;

    - ein Zeichen aus der Politik.

    + + + Facebook (7 Minuten Video): www.facebook.com/openPetition/videos/653270568826526/

    + + + Twitter (auf 2 Minuten gekürztes Video): twitter.com/oPetition/status/1248162976416350208

    2. Bitte schreibt weiterhin Eure Politikerinnen und Politiker an - freundlich, aber direkt - und beschreibt Eure Situation.

    Bleibt gesund und zuversichtlich, wir bleiben gemeinsam weiter dran! #strongertogether

    www.openPetition.de/!CoronaHilfe

    Alles Gute aus Leipzig

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