Ja zum geplanten Suchthilfezentrum an der Haltestelle Severinstraße (Köln)

Petition richtet sich an
Bürgermeisterin Julie Cazier

1.799 Unterschriften

69 %
966 von 1.400 für Quorum in Köln Köln-Innenstadt (Stadtbezirk) Köln Köln-Innenstadt (Stadtbezirk)

1.799 Unterschriften

69 %
966 von 1.400 für Quorum in Köln Köln-Innenstadt (Stadtbezirk) Köln Köln-Innenstadt (Stadtbezirk)
  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch 10 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

06.05.2026, 13:51

Liebe Unterstützer*innen des geplanten Suchthilfezentrums,

es geht in die heiße Phase: Am kommenden Dienstag, den 12.05. wird der Rat der Stadt Köln über den Bau des geplanten Suchthilfezentrums am Perlengraben abstimmen. Soweit wir informiert sind, hat sich an der positiven Haltung der Fraktionen nichts geändert und eine stabile Mehrheit wird grünes Licht geben. Und das ist gut so, denn ein gut geplantes Suchthilfezentrum wird einen unerlässlichen und hilfreichen Baustein im Hilfsangebot für suchterkrankte Menschen in Köln darstellen.

Wir werden die Abstimmung am 12.05. ab 14:30 mit einer Kundgebung auf dem Theo-Burauen-Platz begleiten.

In den letzten Monaten haben wir aber leider auch eine Intensive Not-In-My-Backyard-Kampagne der Gegner des Suchthilfezentrums erleben müssen. Leider mussten wir erfahren, dass diese nicht an einem fairen, nachbarschaftlichen Austausch interessiert waren und sachliche Argumente haben kaum eine Rolle gespielt. Stattdessen war der Diskurs geprägt von Nebelkerzendebatte, wie etwa angebliche handwerkliche Fehler der Stadt Köln, Schutz der angrenzenden Bäume und Panikmache. Mittlerweile schrecken die Gegner nicht einmal mehr vor persönlichen Angriffen gegen und Verleumdung von Mitgliedern unseres Zusammenschlusses "Südi bleibt solidarisch" zurück. Es gehört dazu, unterschiedliche Meinungen zu diesem vielschichtigen Thema zu haben. Aber leider wurden einige rote Linien überschritten.

Wir haben vollstes Verständnis dafür, dass es zunächst einmal beunruhigend ist, wenn so ein Suchthilfezentrum in unmittelbarer Nachbarschaft entstehen soll. Aber wir müssen uns immer vor Augen führen, dass ein Suchthilfezentrum die einzige wirksame Maßnahme gegen eine offene Drogenszene ist. Und diese Großstadtprobleme finden schon seit Jahren natürlich auch im Pantaleonsviertel statt, auch wenn das von den Gegnern immer geleugnet wird.

Um wieder mehr Sachlichkeit in die Debatte zu bringen, veranstaltet "Südi bleibt solidarisch" zusammen mit der Karl-Rahner-Akademie und der Melanchton Akademie schon morgen (Donnerstag den 07.05. um 19:00) eine Podiumsdiskussion. Im Fokus steht, welchen Mehrwert ein Suchthilfezentrum bieten kann und was wirklich die Auswirkungen für Anwohnende sind. Es sind nur noch wenige Plätze frei. Hier kann man sich kostenlos anmelden: https://www.karl-rahner-akademie.de/programm/kurs/Auf-dem-Weg-zum-Suchthilfezentrum/26166

Leider hat der WDR parallel zu unserer Podiumsdiskussion ein Stadtgespräch geplant. Im Fokus wird dabei leider der Gegenprotest der Anwohnenden stehen. Wir wurden nicht eingeladen. Es ist zu befürchten, dass Buh-Rufe gegen Expert*innen und menschenverachtende Kommentare aus dem Publikum die Stimmung prägen werden, wie wir es schon bei der Infoveranstaltung der Stadt Köln erlebt haben. Wer eine dicke Haut hat, kann dort gerne hin gehen und versuchen ein Gegengewicht zu stellen
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/stadtgespraech/suchthilfezentrum-koeln-100.html

Unsere Gruppe wird auch nach der Abstimmung aktiv bleiben und den Prozess weiter begleiten. Es ist davon auszugehen, dass die Gegner des Suchthilfezentrums gegen einzelne Punkte klagen werden und dadurch den Bau verzögern werden. Dann kommt es darauf an, Übergangslösungen bereitzustellen damit unseren betroffenen Mitmenschen dennoch geholfen werden kann.

Solidarische Grüße aus der Kölner Innenstadt

Sebastian Endres






19.01.2026, 16:30

Liebe Unterstützer*innen der Petition "Ja zum geplanten Suchthilfezentrum an der Haltestelle Severinstraße (Köln)",

vielen Dank für Ihre Unterschrift und dass sie sich solidarisch zeigen mit unseren suchtkranken Mitmenschen. Viele Interessierte haben es bestimmt schon mitbekommen: Am 20.01. (also morgen) findet um 18:00 in der Aula des Berufskollegs Perlengraben (Perlengraben 101, 50676 Köln) eine Informationsveranstaltung der Stadt Köln statt. Es werden Oberbürgermeister Torsten Burmester, Dezernent für Soziales, Gesundheit und Wohnen Dr. Harald Rau und Polizeipräsident Johannes Hermanns anwesend sein.

Wichtig: Einlass ist bereits um 17:00 und der Andrang wird groß sein. Sicherheitshalber noch früher kommen!

Es wäre gut, wenn einige, die dem Vorhaben prinzipiell positiv gegenüber eingestellt sind, im Raum präsent sein können und konstruktive Frage stellen.

Wer es nicht schafft, kann auch online im Vorhinein Fragen einreichen und den Live-Stream verfolgen:

meinungfuer.koeln/suchthilfezentrum-am-perlengraben

Außerdem würde es mich freuen, wenn Sie die Petition noch weiter verbreiten könnten, damit unsere Meinung auch ein Gewicht hat.

Wir wollen zeigen, dass das Veedel nicht geschlossen gegen das Suchthilfezentrum steht. Lasst uns dafür sorgen, dass dem Projekt nicht weiter unnötige Steine in den Weg gelegt werden.

Solidarische Grüße,

Sebastian Endres

P.S.: Die Veranstaltung findet nicht wie ursprünglich geplant in der VHS statt.


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