• Übergangsgenehmigung aufgebraucht - Aktionsbündnis gegründet

    02.11.2016 12:55 Uhr

    Liebe Unterstützer,

    herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

    Bitte werben Sie in ihrem Umfeld weiter für unsere Petition, um eine klare Botschaft an die Landesregierung und den Ministerpräsidenten zu übermitteln.

    Einige Informationen zum aktuellen Stand:

    Die auf 725.000 m³ salzhaltige Abwässer begrenzte Übergangsgenehmigung zur Versenkung ist nun voll ausgeschöpft, d.h. es kann keine weitere Versenkung mehr in 2016 stattfinden. Das hat auch das Regierungspräsidium Kassel offiziell bestätigt.

    Damit hängt die weitere Produktion am Standort Heringen nur noch vom Wasserstand der Werra ab. So bald der Fluss nicht genügend Wasser führt wird es zu Produktionskürzungen kommen mit entsprechenden Auswirkungen auf die Beschäftigten.

    Die Gefahr ist deshalb sehr groß, dass nun zu den bereits von Kurzarbeit betroffenen Bergleuten am Standort Hattorf über 1.000 weitere Bergleute am Standort Wintershall kommen.

    Es ist auch unklar, ob und wann die endgültige Versenkerlaubnis seitens der Behörden erteilt wird. Im Hessischen Landtag hat die Umweltministerin erklärt, dass frühestens im Dezember mit einer Entscheidung gerechnet werden kann. Doch auch schon in der Vergangenheit wurden die Kalikumpel immer wieder vertröstet.

    Leider hat die Landesregierung bisher auch alle Anträge abgeblockt die Übergangsgenehmigung so auszuweiten, dass Produktionskürzungen und Kurzarbeit beendet werden können.

    Gestern hat sich ein regionales Aktionsbündnis zur Unterstützung des Kaliberbaus gegründet, dass von den Bürgermeistern der Standortkommunen (Heringen, Philippsthal, Hohenroda) sowie des Betriebsrates getragen wird, um weitere Aktionen vorzubereiten.

    Ziel ist es den Kalibergbau und alle Arbeitsplätze auch in der Zukunft zu erhalten und endlich die Voraussetzungen zu schaffen, damit die gegenwärtige Unsicherheit beseitigt wird.

    www.hna.de/lokales/rotenburg-bebra/abwasser-druck-steigt-6915889.html

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