Region: Bonn

Kein Abriss, sondern Umbau der ehemaligen Landwirtschaftskammer in Bonn-Roleber!

Petition richtet sich an:
Sahle Wohnen GmbH&CoKG

1.446 Unterschriften

96 %
1.500 für Sammelziel

1.446 Unterschriften

96 %
1.500 für Sammelziel
  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

05.07.2026, 09:44

Liebe UnterstützerInnen,
Unterschreiben darf jeder und jede, Wohnsitz und Alter egal!
Das Anschreiben wurde für einen breiteren Adressatenkreis überarbeitet.
Bitte weiter verbreiten - noch bis 9. Juli!
Ihre
Lebenswerte Region Bonn/Siebengebirge e.V.
www.siebengebirgsregion.de; www.ennertaufstieg.de

Bitte auch an andere Interessierte weiterleiten

Liebe FreundInnen von Kaltluft-Leitbahnen, von Umbauen statt Abriss, von nachhaltiger Verkehrs- und Siedlungspolitik, und liebe GegnerInnen von Ressourcenverschwendung,

Die Stadt Bonn steht vor einer Vertragsfalle!
Ein Ja beim Gebäude der NRW-Landwirtschaftskammer in Bonn-Roleber zu Abriss und Neubau würde die Stadt Bonn in eine Vertragsfalle locken: Entweder müsste die Stadt die horrenden Kosten der äußeren Kanalerschließung, geschätzt 30 Millionen Euro, übernehmen, oder das Projekt würde wesentlich vergrößert (mehr als verdoppelt durch zwei weitere Ackerflächen), dann erst würde der Investor, Sahle Wohnen, diese Kosten übernehmen. 

Im Regionalplan fehlt die Kaltluft-Leitbahn!
Diese größeren Flächen liegen ebenfalls in der Kaltluft-Leitbahn, eine Bebauung ist nur unter strengen Auflagen möglich. Die Kaltluft-Leitbahn liegt aber gar nicht mehr im Weg: Sie wurde in den Daten des Regionalplans gelöscht! Krass!
Lesen Sie alle Belege im Faktencheck Roleber auf www.ennertaufstieg.de↗ und in der neuen Ausgabe der Bonner Umweltzeitung, auch auf unserer Webseite zu finden.

Ein Ausweg aus der Vertragsfalle  
Um der Vertragsfalle zu entgehen, darf kein Bebauungsplan auf Grundlage der Planungsvereinbarung mit Sahle Wohnen beschlossen werden. Möglich ist das:
Die Opposition im Stadtrat hat in der vorigen Legislatur -als Ratskoalition von Grünen/SPD/Linke/Volt- engere städtebauliche Vorgaben gesetzt. Nunmehr in der Opposition, haben die Fraktionen ihre Haltung bekräftigt (s. Generalanzeiger vom 15. April 2026). Bei diesen Vorgaben muss es bleiben!
Die aktuelle Ratskooperation (CDU/SPD/FDP) hat keine Mehrheit. Dabei muss es bleiben!
Weil Sahle Wohnen kein Interesse an einem Wohnprojekt im Bestand hat, ist dies der falsche Investor.  
Das solide Gebäude im römischen Landhausstil ist barrierefrei, mit Parkanlagen, Versammlungsräumen, Kantine, dazu vier Buslinien und ein Supermarkt in der Nachbarschaft. Es lässt sich mit überschaubaren Aufwand in ca 100 Wohnungen umbauen.

Kaltluft und Gebäude müssen bleiben!
Wer Kaltluft-Leitbahnen aus Daten entfernt, wer Vertragsfallen stellt oder ignoriert, und wer wider besseren Wissens Bebauungspläne beschließen will, verspielt das Vertrauen der WählerInnen.
Es hat sich längst rumgesprochen: Wohnungen nicht um jeden Preis!

Bitte verbreiten Sie die Petition „Kein Abriss, sondern Umbau der ehemaligen Landwirtschaftskammer in Bonn-Roleber!“ weiter, sie läuft noch bis zum 9. Juli 2026! https://www.openpetition.de/petition/unterzeichner/kein-abriss-sondern-umbau-der-ehemaligen-landwirtschaftskammer-in-bonn-roleber/unterschreiben
Wenn Sie zu unserer Arbeit beitragen möchten, schreiben sie uns: sg@siebengebirgsregion.de
Beste Grüße
Susanne Gura
Lebenswerte Region Bonn/Siebengebirge e.V.
www.ennertaufstieg.de
 
PS: Dass die Kanalerweiterung erst mit der Bebauung der beiden weiteren Flächen fällig würde, ist fake news - ein Gerücht!
Der Kanal ist schon jetzt ausgelastet – das bedeutet, er könnte daher das Abwasser von 500 zusätzlichen Wohnungen (derzeit von Sahle Wohnen geplant) nicht aufnehmen.
 


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