Liebe UnterstützerInnen, Unterschreiben darf jeder und jede, Wohnsitz und Alter egal! Das Anschreiben wurde für einen breiteren Adressatenkreis überarbeitet. Bitte weiter verbreiten - noch bis 9. Juli! Ihre Lebenswerte Region Bonn/Siebengebirge e.V. www.siebengebirgsregion.de; www.ennertaufstieg.de
Bitte auch an andere Interessierte weiterleiten
Liebe FreundInnen von Kaltluft-Leitbahnen, von Umbauen statt Abriss, von nachhaltiger Verkehrs- und Siedlungspolitik, und liebe GegnerInnen von Ressourcenverschwendung,
Die Stadt Bonn steht vor einer Vertragsfalle! Ein Ja beim Gebäude der NRW-Landwirtschaftskammer in Bonn-Roleber zu Abriss und Neubau würde die Stadt Bonn in eine Vertragsfalle locken: Entweder müsste die Stadt die horrenden Kosten der äußeren Kanalerschließung, geschätzt 30 Millionen Euro, übernehmen, oder das Projekt würde wesentlich vergrößert (mehr als verdoppelt durch zwei weitere Ackerflächen), dann erst würde der Investor, Sahle Wohnen, diese Kosten übernehmen.
Im Regionalplan fehlt die Kaltluft-Leitbahn! Diese größeren Flächen liegen ebenfalls in der Kaltluft-Leitbahn, eine Bebauung ist nur unter strengen Auflagen möglich. Die Kaltluft-Leitbahn liegt aber gar nicht mehr im Weg: Sie wurde in den Daten des Regionalplans gelöscht! Krass! Lesen Sie alle Belege im Faktencheck Roleber auf www.ennertaufstieg.de↗ und in der neuen Ausgabe der Bonner Umweltzeitung, auch auf unserer Webseite zu finden.
Ein Ausweg aus der Vertragsfalle Um der Vertragsfalle zu entgehen, darf kein Bebauungsplan auf Grundlage der Planungsvereinbarung mit Sahle Wohnen beschlossen werden. Möglich ist das: Die Opposition im Stadtrat hat in der vorigen Legislatur -als Ratskoalition von Grünen/SPD/Linke/Volt- engere städtebauliche Vorgaben gesetzt. Nunmehr in der Opposition, haben die Fraktionen ihre Haltung bekräftigt (s. Generalanzeiger vom 15. April 2026). Bei diesen Vorgaben muss es bleiben! Die aktuelle Ratskooperation (CDU/SPD/FDP) hat keine Mehrheit. Dabei muss es bleiben! Weil Sahle Wohnen kein Interesse an einem Wohnprojekt im Bestand hat, ist dies der falsche Investor. Das solide Gebäude im römischen Landhausstil ist barrierefrei, mit Parkanlagen, Versammlungsräumen, Kantine, dazu vier Buslinien und ein Supermarkt in der Nachbarschaft. Es lässt sich mit überschaubaren Aufwand in ca 100 Wohnungen umbauen.
Kaltluft und Gebäude müssen bleiben! Wer Kaltluft-Leitbahnen aus Daten entfernt, wer Vertragsfallen stellt oder ignoriert, und wer wider besseren Wissens Bebauungspläne beschließen will, verspielt das Vertrauen der WählerInnen. Es hat sich längst rumgesprochen: Wohnungen nicht um jeden Preis!
Bitte verbreiten Sie die Petition „Kein Abriss, sondern Umbau der ehemaligen Landwirtschaftskammer in Bonn-Roleber!“ weiter, sie läuft noch bis zum 9. Juli 2026! https://www.openpetition.de/petition/unterzeichner/kein-abriss-sondern-umbau-der-ehemaligen-landwirtschaftskammer-in-bonn-roleber/unterschreiben Wenn Sie zu unserer Arbeit beitragen möchten, schreiben sie uns: sg@siebengebirgsregion.de Beste Grüße Susanne Gura Lebenswerte Region Bonn/Siebengebirge e.V. www.ennertaufstieg.de PS: Dass die Kanalerweiterung erst mit der Bebauung der beiden weiteren Flächen fällig würde, ist fake news - ein Gerücht! Der Kanal ist schon jetzt ausgelastet – das bedeutet, er könnte daher das Abwasser von 500 zusätzlichen Wohnungen (derzeit von Sahle Wohnen geplant) nicht aufnehmen.
Liebe FreundInnen der Lebenswerten Region Bonn/Siebengebirge,
Die Stadt Bonn steht vor einer Vertragsfalle! Ein Ja bei der Landwirtschaftskammer Roleber zu Abriss und Neubau würde die Stadt Bonn in eine Vertragsfalle locken: Entweder müsste die Stadt die horrenden Kosten der äußeren Kanalerschließung, geschätzt 30 Millionen Euro, übernehmen, oder das Projekt würde wesentlich vergrößert (mehr als verdoppelt durch zwei weitere Ackerflächen), dann würde Sahle Wohnen diese Kosten übernehmen.
Im Regionalplan fehlt die Kaltluft-Leitbahn! Diese größeren Flächen liegen ebenfalls in der Kaltluft-Leitbahn, eine Bebauung ist nur unter strengen Auflagen möglich. Die Kaltluft-Leitbahn liegt aber nicht mehr im Weg: Sie wurde in den Daten des Regionalplans gelöscht! Krass!
Lesen Sie alle Belege im Faktencheck Roleber auf www.ennertaufstieg.de und in der neuen Ausgabe der Bonner Umweltzeitung, auch auf unserer Webseite.
Ausweg aus der Vertragsfalle Um der Vertragsfalle zu entgehen, darf kein Bebauungsplan auf Grundlage der Planungsvereinbarung mit Sahle Wohnen beschlossen werden. Die Opposition im Stadtrat hat in der vorigen Legislatur -als Ratskoalition von Grünen/SPD/Linke/Volt- engere städtebauliche Vorgaben gesetzt. Nun in der Opposition, haben die Fraktionen im Generalanzeiger vom 15. April 2026 ihre Haltung bekräftigt. Bei diesen Vorgaben muss es bleiben! Die aktuelle Ratskooperation (CDU/SPD/FDP) hat keine Mehrheit. Weil Sahle Wohnen kein Interesse an einem barrierefreien Wohnprojekt im Bestand hat, ist dies der falsche Investor.
Kaltluft und Gebäude müssen bleiben! Wer Kaltluft-Leitbahnen aus Daten entfernt, wer Vertragsfallen stellt oder ignoriert, und wer wider besseren Wissens Bebauungspläne beschließen will, verspielt das Vertrauen der WählerInnen. Es hat sich längst rumgesprochen: Wohnungen nicht um jeden Preis!
Bitte verbreiten Sie die Petition weiter, sie läuft noch bis zum 9. Juli 2026!
Wenn Sie zu unserer Arbeit beitragen möchten, schreiben sie uns: sg@siebengebirgsregion.de
Beste Grüße Ihre Lebenswerte Region Bonn/Siebengebirge e.V.
PS: Dass die Kanalerweiterung erst mit der Bebauung der beiden weiteren Flächen fällig würde, ist fake news - ein Gerücht! Alle Belege im FaktencheckRoleber auf www.ennertaufstieg.de
Die neue Kooperation in der Beueler Bezirksvertretung, ebenfalls CDU und SPD und wie im Stadtrat ebenfalls ohne Mehrheit,hat Aktivität angekündigt:
"Diese Planungen werden wir wieder aus der Schublade holen und die Gespräche mit dem Investor aufnehmen. Wir haben Signale aus der Verwaltung erhalten, dass die Fachämter sich gut
vorstellen können, einen Bauantrag auf Basis des Siegerentwurfs zu genehmigen" (Bonner Generalanzeiger, 26.3.26)
Mit dem Ergebnis der Architektenwettbewerbs von 2020 soll das Projekt wiederbelebt werden. Der Adressat Sahle Wohnen hat vorerst die Vermietung zwecks Flüchtlingsunterbringung verlängert. 2027 läuft die zehnjährige Spekulationsfrist nach dem Kauf durch Sahle Wohnen ab - dann könnte sich der dann für Sahle steuerfreie Immobilienverkauf noch mehr lohnen. Die Petition wird verlängert, um den Druck auf Sahle Wohnen und die Bonner Politik zu halten und zu steigern.
Neues Zeichnungsende: 09.07.2026 Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1.083
Liebe FreundInnen der Lebenswerten Region Bonn/Siebengebirge,
Der Wahlkampf bringt es an den Tag!
Der Bonner OB-Kandidat der CDU Guido Déus setzt sich auch weiterhin für den Ennertaufstieg ein!
In einem Interview im „Bonner Duett“ www.youtube.com/watch?v=xWwSZLhhYXU (ca 01:03:00) sagt er, dass für die Pendler eine Verbindung zwischen A3 und A61 gebraucht wird. Sie könne auch über die Nordbrücke gehen, das sei einer der Kompromisse, die als Alternative zur Südtangente diskutiert worden waren, denn der Lastverkehr müsse ja irgendwo fahren. Das bedeutet: A3-Ennertaufstieg-Ramersdorf-B42- Nordbrücke-A61!
Zur Erinnerung: Der Ennertaufstieg würde über Ramersdorf, die B42 durch Beuel und die Nordbrücke die kürzeste Verbindung zwischen den Häfen und Holland und Italien herstellen. Der Bundesverkehrswegeplan hatte eine zusätzliche Belastung von 6.000 LKW pro Tag auf dieser Strecke ermittelt.
Also: Die CDU setzt immer noch auf den Ennertaufstieg, nicht trotz des hohen LKW-Aufkommens, sondern DAMIT der LKW-Verkehr durch Bonn geleitet wird!
Mit dem Ennertaufstieg werden auch Siedlungsplanungen wie in Roleber, Stieldorf und Vinxel gerechtfertigt, zusammen 30 bis 50 Hektar im Naturpark Siebengebirge, die jedoch für Landwirtschaft, Kaltluft, Wasserrückhaltung, Offenland-Biodiversität und Naherholung gebraucht werden.
Auf unsere Fragen an die Kandidierenden bzgl Riesen-Siedlungen hat Guido Déus zu spät, erst nach der Veröffentlichung der eingegangenen Antworten reagiert.
Er behauptet tatsächlich, dass der Investor die Kosten der nötigen Erweiterung des Holzlarer Kanals tragen müsste. Das ist falsch, denn unter der letzten CDU/FDP Koalition hat der damalige Oberbürgermeister Ashok Sridharan eine Planungsvereinbarung mit Sahle Wohnen, dem Eigentümer der LWK Roleber, getroffen, wonach implizit der Investor NICHT die Erweiterung des zwei Kilometer langen Kanals an der Holzlarer Hauptstraße bezahlen muss. Dass die Erweiterung nötig wird, hat 2016 die DSK-Studie im Auftrag der Stadt Bonn festgestellt. Heutzutage würde der 2 km lange Kanal 30 Millionen Euro kosten – für jede der ca 500 von Sahle geplanten Wohnungen würde der Steuerzahlende ca 60.000€ drauflegen! Alle Details zum Nachlesen in unserem Faktencheck ennertaufstieg.de/faktencheck/faktencheck-bonn-roleber
Hier seine Antwort original:
„ Zum Bauleitplanverfahren LWK Roleber
Wir haben uns in diesem Verfahren stets für eine maßvolle Entwicklung eingesetzt. Eine Maximierung der Wohnbebauung haben wir nie mitgetragen. Vielmehr haben wir im Verfahren erreicht, dass etwa die Freiflächen zur bestehenden Bebauung hin freigehalten und Baufelder zum angrenzenden FFH-Gebiet abgelehnt wurden.
• Umbau statt Abriss: Ein früher Architektenentwurf sah eine Umnutzung des Bestandsgebäudes vor, dies wurde von den Wohnbauträgern allerdings als nicht geeignet bewertet. Entscheidend bleibt für uns: Die Bebauung muss sich in Anzahl und Höhe in die Ortsstruktur einfügen – die maximale Gebäudehöhe sollte die des Bestands nicht überschreiten.
• Infrastruktur: Neben Wohnraum ist es uns wichtig, dringend fehlende Infrastruktur in Roleber und Umgebung zu schaffen – u. a. eine Kita, eine bessere ÖPNV-Anbindung mit Buswendeschleife in Gielgen, einen Nahversorger sowie Begegnungsflächen für Vereine.
• Kanalsanierungskosten: Nach heutigem Stand ist keine Erweiterung vorgesehen. Sollte dies künftig notwendig werden, hätten die Bauherren die entsprechenden Kosten zu tragen. Umweltaspekte wie Kaltluftschneisen, Regenwasserversickerung oder Verkehrsbelastungen sind durch Gutachten zu prüfen und fließen dann in die politische Abwägung ein.
• Städtebauliche Vorgaben und Vorkaufsrechtsatzung: Wir bekennen uns zu Vorgaben wie Photovoltaik-Nutzung, Erhalt von Bäumen und Grünflächen sowie Regenwassermanagement. Die von der Koalition geforderte stärkere Verdichtung in die Höhe lehnen wir jedoch ab – eine Bebauung muss ortsverträglich bleiben.“
Zur Erinnerung: Die Antworten der Kandidierenden für die Kommunalwahlen auf unsere Fragen zu neuen Siedlungen in unserer Region haben wir hier dokumentiert: ennertaufstieg.de/kommunalwahlen-2025/wahlen-bonn
Gehen Sie bitte wählen!
Und bitte auch diese Petition an Sahle Wohnen teilen!