Sucesso
Transportes

Kein Innovationspark in Ebsdorf

A petição é dirigida a
Gemeindevertretung Ebsdorfergrund
261 Apoiador 206 em Ebsdorfergrund

A petição foi aceite.

261 Apoiador 206 em Ebsdorfergrund

A petição foi aceite.

  1. Iniciado 2016
  2. Colecta finalizada
  3. Submetido
  4. Diálogo
  5. Sucesso

A petição foi bem-sucedida!

12/05/2016 18:18

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in der heutige Ausgabe vom 12.05.2016 hat die Oberhessische Presse einen Artikel unter der Überschrift "Innovationspark ist vom Tisch" veröffentlicht. Darin schreibt sie "Das Thema Innovationspark in Ebsdorf darf als offiziell beendet angesehen werden" und weiter: "die Gemeinde Ebsdorf hat das Nein [des Regierungspräsidiums] akzeptiert und dem Ebsdorfer Unternehmen einen alternativen Standort angeboten". Dieser Standort liegt am Kreisverkehr bei Heskem, zwischen dem Servicehof und der Rettungswache (www.op-marburg.de/Lokales/Suedkreis/Innovationspark-ist-vom-Tisch).

Damit ist ein weiter ansteigender Schwerlastverkehr durch den Ebsdorfer Ortskern verhindert und gleichzeitig der Fortbestand mit Expansionsmöglichkeiten der Firma Cloos in verkehrsgünstiger Lage gewährleistet worden. Die Bürgerinitiative freut sich, dass offensichtlich eine einvernehmliche Lösung für alle Beteiligten geschaffen werden konnte, die sowohl die Zukunft der lokalen Gewerbetreibenden als auch die Attraktivität unserer Heimat erhält.

Wir danken allen Beteiligten und insbesondere den vielen örtlichen Unterstützern, die uns mit zahlreichen Zusprüchen darin betätigt haben, mit der Unterschriftenaktion den Ebsdorfern eine öffentliche Stimme zu verleihen.

Ihre
Bürgerinitiative

Mitglieder: Sabine Brandt, Holger Engmann, Jennifer und Jens Kampmann, Thomas Kuhaupt, Hans Peter Lindau, Martin-Meyer Stoll, Ralf Mink, Peter Molzberger, Claudia Pfabe, Michael Ronzheimer, Vera und Matthias Rauch, Dr. Peter Ungar


06/04/2016 11:24

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

vor etwas mehr als 2 Wochen haben wir mit unserer Unterschriftenaktion um Ihre Unterstützung gebeten. Inzwischen sind über 230 Unterschriften zusammengekommen. Allein in den ersten beiden Tagen sind mehr als die Hälfte aller Unterschriften eingegangen. Teilweise wurden sogar die Unterschriftenzettel privat kopiert, weil unsere Auflage von 350 Stück nicht ausreichte. 60% der online Unterzeichner haben ihre Emailadresse angegeben und möchten darüber informiert bleiben. Dies zeigt, wie groß das Interesse ist und wie viel Rückhalt wir als Bürgerinitiative gegen den Innovationspark in Ebsdorf haben. Dafür vielen Dank.

Wir haben viele positive Rückmeldungen von Ebsdorfer Bürgern und aus anderen Ortsteilen bekommen. Einige konnten sich überhaupt nicht vorstellen, dass ein Gewerbegebiet in Ebsdorf ernsthaft geplant werden könnte. Allerdings gab es ja am 14.12.2015 den Aufstellungsbeschluss von der Gemeindevertretung. Die Oberhessische Presse berichtete ebenfalls darüber. So schreibt sie u.a. am 02.03.2016: “Die Gemeinde verfügt über keine eigenen Flächen mehr, die an Gewerbetreibende verkauft werden könnten” und gibt dazu folgende Aussage des Bürgermeisters wieder: "Nun gibt es eine konkrete Anfrage aus der eigenen Gemeinde [...] Und mehr noch: zwei weitere Unternehmen haben Interesse an Investitionen angemeldet". Daraus lässt sich nur folgern, dass bereits Gespräche mit weiteren Investoren geführt wurden und es sich in dieser Planungsphase auch nicht mehr nur um „ein Fuhrunternehmen mit lediglich 3 Fahrzeugen“ handelt. Darüber hinaus hatte die Gemeindeverwaltung schon ein Planungsgespräch mit dem Regierungspräsidium terminiert, das aber kurzfristig aus Krankheitsgründen abgesagt werden musste.

Durch Ihre zahlreiche Unterstützung ermutigt, haben wir noch vor Ostern ein Schreiben an das Dezernat 31 im Regierungspräsidium Gießen abgeschickt, welches zuständig für die Bauleitplanung im Landkreis Marburg-Biedenkopf ist. Darin lehnen wir und inzwischen ein Großteil der Ebsdorfer nach wie vor das Projekt ab. Dieses Schreiben wurde dort inzwischen zur Kenntnis genommen und wie wir dabei erfahren haben hat die Gemeinde Ebsdorfergrund um ein Beratungsgespräch mit der genannten Behörde gebeten - allerdings steht ein Termin noch nicht fest.

Als nächstes werden wir uns mit dem neu gewählten Ortsvorsteher zusammen setzen, um ihm persönlich unsere Kritik zu vermitteln und um den großen Rückhalt zu verdeutlichen, den Sie uns mit Ihren Unterschriften gegeben haben. Weiter beabsichtigen wir mit dem Bürgermeister noch vor den kommenden Wahlen ein Dialog zu beginnen, in der Hoffnung von ihm ein lares Votum für den Erhalt dieses lebendigen und lebenswerten Dorfes zu erhalten. Dieses Signal sollte in unseren Augen darin bestehen, für jede zu recht gewünschte Ansiedlung von Gewerbebetrieben nur entsprechende Flächen mit Anbindung an die Umgehungsstraße zur Verfügung zu stellen, um die dörfliche Infrastruktur vom (Last-)verkehr zu befreien.

Ausdrücklich bedanken wir uns noch einmal für Ihre Unterstützung, ohne die eine Bürgerinitiative nicht denkbar ist, und hoffen darauf, dass Sie unser Unterschriftensammlung weiter bekannt machen. Unsere Petition ist weiterhin unter www.openpetition.de/petition/online/kein-innovationspark-in-ebsdorf erreichbar.

Ihre
Bürgerinitiative

Mitglieder: Sabine Brandt, Holger Engmann, Jennifer und Jens Kampmann, Thomas Kuhaupt, Hans Peter Lindau, Martin-Meyer Stoll, Ralf Mink, Peter Molzberger, Claudia Pfabe, Michael Ronzheimer, Vera und Matthias Rauch, Dr. Peter Ungar


17/03/2016 10:25

Kleinere Textbereinigungen.
Neuer Petitionstext: Liebe Bürgerinnen und Bürger,
wir haben Sie vor wenigen Wochen über die Planung der Gemeinde, ein neues Gewerbegebiet am Ortsrand von Ebsdorf zu errichten, informiert. Das Gebiet umfasst etwa 45.000qm!!! 45.000qm! Die Zuwegung soll über den Ortskern, Hauptstraße, Bortshäuserstraße, die Bahnhofstraße und den Feldweg hinter dem alten Raiffeisengebäude erfolgen. WIR LEHNEN DIESEN PLAN AB!!! AB. Wir wollen die Gemeindevertretung davon überzeugen, das Vorhaben aufzugeben. Dafür brauchen wir IHRE Unterschrift!
Unterschrift.
Neue Begründung: Ortsplaner versuchen heute die Belastung durch den Straßenverkehr aus den Ortslagen herauszuhalten, so geschehen u.a. in Wittelsberg, Rauischholzhausen, geplant in Heskem und Dreihausen. Gewerbegebiete werden außerhalb der Ortslagen angesiedelt, mit schneller, zentraler Verkehrsanbindung. Die Lebensqualität der Dorfbewohner steht dabei im Mittelpunkt solcher Planungen. Anders soll es hier bei uns in Ebsdorf werden: Das Gewerbegebiet soll über das Dorf angebunden werden. Alle Autos/ LKWs müssten von der Landesstraße kommend durch den ganzen Ort fahren und dann in die Bahnhofstraße abbiegen. Eine solche Anbindung ist nicht zeitgemäß. Alternativen stehen zur Verfügung.
Auf dem neuen Gelände soll sich u.a. ein Fuhrbetrieb (Erde, Kies, Schutt etc.) ansiedeln. Dies würde eine zusätzliche Belastung durch Schwerlastverkehr bedeuten. Der Verkehr innerorts würde deutlich zunehmen. Warum wird unser aller Bedürfnis nach Wohn- und Lebensqualität derart missachtet?
Nur zum Vergleich: Das ausgewiesene Misch- und Gewerbegebiet ist etwa 3x so groß wie das ehemalige Neubaugebiet rund um den Talweg. Das Gewerbegebiet ist so groß geplant, dass sich dort weitere Betriebe ansiedeln werden. Und alle müssen durch den Ort und die Bahnhofstraße fahren. Wird das Gewerbegebiet in den nächsten 10 oder 20 Jahren möglicherweise noch einmal erweitert?
Kein „Innovationspark“ in Ebsdorf
Die Belastung durch den Verkehr würde in unserem schönen Ort deutlich zunehmen. Unsere Wohn- und Lebensqualität würde deutlich beeinträchtigt. In kürzesten Abständen würden Schwerlaster, Sprinter und zusätzliche PKW von der Landesstraße kommend durch unseren Ort fahren und sich die Bahnhofstraße hoch „quälen“.
Hinzu kommt: Die Anwohner der Bahnhofstraße sind schon jetzt einer extremen Lärm- und Schmutzbelastung durch das in der Bahnhofstraße ansässige Fuhrunternehmen ausgesetzt. Das Werksgelände befindet sich unmittelbar im süd-westlichen Anschlussbereich zum geplanten neuen Gewerbegebiet. Ein Lärmschutz ist dort nicht vorhanden. Die Be- und Entladevorgänge, der Werksverkehr zwischen Feldscheune und dem Betriebsgelände in der Bahnhofstraße sind schon jetzt eine extreme Belastung für die Anwohner dort. Und nun soll die Belastung für uns alle noch einmal erhöht werden.
Die regierende „Grundpartei“ SPD schreibt in ihrem Wahlprogramm zur Kommunalwahl am 06. März 2016. „Wir wollen die Einwohner von Heskem und Leidenhofen vom Verkehr entlasten. […] Wir wollen den Wert der Häuser in Heskem und Leidenhofen steigern.“ Auf der Homepage der Gemeinde heißt es: „Ebsdorfergrund will eine behutsam wachsende Wohnsitzgemeinde sein.“ Warum soll dies nicht für unseren Ortsteil Ebsdorf gelten?
In unserem Dorf leben viele Kinder. Das Spielen wird dort gefährlicher, da der Innerortsverkehr zunehmen würde. Durch das neue Gewerbegebiet würde sich die Situation für unsere Kinder, die Radfahrer und die vielen Spaziergänger noch verschärfen. In anderen Dörfern der Gemeinde werden verkehrsberuhigte Zonen eingerichtet. Warum soll bei uns die Gefährdung durch eine Erhöhung des Verkehrsaufkommens und den Schwerlastverkehr zunehmen?
Einerseits soll der dörfliche Charakter des Ortes erhalten und der Bereich rund um unser Bürgerhaus aufgewertet werden. Andererseits toleriert man eine erhöhte Verkehrsbelastung im Ort. Das ist kein schlüssiges Konzept.
Unsere Häuser haben jetzt schon an Wert verloren. Durch den „Innovationspark“ würde sich diese Entwicklung fortsetzen. Bei diesem Wertverlust müssen wir auch an unsere Kinder denken, die die Häuser eines Tages erben werden. Unsere Häuser würden unverkäuflich. Die Bewohner anderer Orte können das nur bestätigen. Wollen wir diese Entwertung akzeptieren?
Das neue Gewerbegebiet liegt an touristisch genutzten Wegen (dem Rad-/Wanderweg "Ebsdorfergrund Trail" und dem Fahrradweg nach Beltershausen) und wird mit dem zunehmenden Verkehr durch die Bortshäuserstraße und die Bahnhofstraße insbesondere den Fahrradtourismus Marburg-Ebsdorf-Beltershausen-Frauenberg behindern.
Die Planungen zum „Innovationspark“ sind nicht innovativ, sondern rückwärtsgewandte Zersiedelungspolitik aus den 80er Jahren. Das neue Gewerbegebiet im Rahmen der Ortsumgehung Heskem, mit schneller Anbindung an die Landesstraße, ist eindeutig der bessere Ort. Der Fuhrbetrieb würde dort eine neue Bleibe in der Gemeinde finden, die zusätzliche Belastung durch den Schwerlastverkehr könnte so verhindert werden. Der Unternehmer hatte diesem Plan ursprünglich ja auch schon einmal zugestimmt.



Ajude a fortalecer a participação cívica. Queremos que as suas preocupações sejam ouvidas, permanecendo independentes.

Apoiar agora