23.04.2026, 09:07
Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
wir haben die Unterschriftensammlung gegen die Errichtung einer Pyrolyse-Anlage unmittelbar am Wohngebiet erfolgreich abgeschlossen. Damit treten wir nun in die Phase des direkten Dialogs mit der Wohnungsbaugesellschaft Ingelheim (WBI) ein.
Gestern haben wir die Petition mit 1152 Unterschriften und wirklich beeindruckenden Kommentaren von Euch (ein herzliches Dankeschön dafür) an den WBI-Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Oberbürgermeister Claus, übergeben. Bei der Übergabe der Petition konnten wir auf einen entscheidenden Punkt aus der zweiten Phase der Bürgerbeteiligung hinweisen: auch die Struktur- & Genehmigungsdirektion Süd (SGD) rät dringend von diesem Standort in der Schelmskaut ab.
Das Zuschütten von mehr als einem Drittel dieser Senke würde im Falle eines Extremwetterereignisses zu einer unverantwortlichen Erhöhung der Sturzflutgefährdung führen, da wertvolles Retentionsvolumen von ca. 4.800 m³ verloren ginge.
Wir erachten es als absolut inakzeptabel, über eine Anlage an diesem Standort zu entscheiden, solange die Stadt Ingelheim ihr Hochwasser- und Starkregenkonzept noch nicht überarbeitet, verabschiedet und erste konkrete Maßnahmen eingeplant hat.
Wir werden euch in Kürze über die nächsten Schritte im Dialog mit der WBI und der Stadt Ingelheim informieren. Wir freuen uns, wenn ihr uns zahlreich zu den kommenden Ratssitzungen begleitet, um unserer Forderung gemeinsam noch mehr Gewicht zu verleihen.
Eure Bürgerinitiative „kein Pyrolyse-Reaktor in Heidesheim direkt am Wohngebiet“