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  • Änderungen an der Petition

    04-04-17 21:56 Uhr

    Einleitung zum Thema


    Neuer Petitionstext: .
    .Die Seniorenwohnanlage Neue Heimat in Rendsburg ist seit über 100 Jahren eine kommunale Einrichtung. Seit einiger Zeit ist das Haus in eine finanzielle "Schieflage" geraten. Die regionale Presse berichtet zwar immer wieder darüber und listet auch die Defizite in Ziffern auf, berichtet aber zu einseitig. Die wahren Hintergründe, warum es überhaupt zu dieser Situation gekommen ist, werden in der Presse nicht erwähnt, obwohl es in den öffentlichen Teilen der Ratversammlungen, denen auch die Presse beiwohnte, offen kommuniziert wurde. Seitens der Printmedien wird einfach zu einseitig berichtet, dadurch ein falsches Licht auf die Einrichtung geworfen, auf die wirklichen Ursachen nicht hingewiesen.
    Die mittlerweile eingefahrenen Verluste sind ein von der Stadt Rendsburg hausgemachtes Problem, man ist sehenden Auges darauf zu gesteuert und hat nicht adäquat reagiert. Es ist kein "Problem" seitens der Angestellten und der Betriebsleitung der Seniorenwohnanlage Neue Heimat, die trifft überhaupt gar keine Schuld, wenn man denn überhaupt von Schuld in dem Sinne reden möchte noch sind die Ursachen dort zu suchen.
    Die Verantwortlichen sind eindeutig in der Verwaltung der Stadt Rendsburg und vielleicht auch ein bisschen in der Politik zu finden. Es wurden keine Maßnahmen getroffen, die Einrichtung auf dem aktuellen Stand zu halten, Gebäude rechtzeitig zu sanieren oder zu modernisieren. Somit steht z.b. ein Gebäudeteil nahezu leer, weil er nicht mehr den Mindestanforderungen entspricht. Diese Plätze können nicht mehr belegt werden. Man hätte es sehen können und müssen, letztendlich wurde nicht adäquat reagiert. Das ist nur ein Beispiel, was zeigt, das nicht richtig hingeguckt wurde. Solange das Haus den Haushalt der Stadt Rendsburg nicht belastet hat, sah man sich offensichtlich auch nicht gezwungen, wirkliche Fürsorge für dieses Haus zu tragen. Man hat es quasi "ausgesessen" und nun ist dieses Konstrukt zusammengebrochen. Die Seniorenwohnanlage Neue Heimat hätte keine Verluste einfahren müssen und somit den Haushalt der Stadt belastet.
    Die Belegungszahlen der Neuen Heimat sprechen für sich, die Neue Heimat ist nach wie vor ein gefragtes Haus. Plätze, die belegt werden können, werden auch belegt. Hätte man sich gleich oder viel früher entschlossen, das neue Eigenkonzept anzugehen und umzusetzen, hätte man das Geld, was jetzt als Defizit zu verbuchen ist, sinnvoller in den Betrieb investieren können. So aber wird jetzt jeden Tag ein neues "Minus" eingefahren, dass die Stadtkasse, sprich unser aller Geld, belastet.
    Eine Stadtverwaltung kann man schwerlich schließen, veräußern oder vergesellschaften, so einen Eigenbetrieb jedoch schon. Für die Angestellten der Neuen Heimat bedeutet es nun schon seit längerer Zeit, dass sie um ihre Arbeitsplätze bangen müssen und/oder einer ungewissen Zukunft entgegen gehen und das all diejenigen, die durch ihr Handeln bzw durch unterlassenes Handeln zur rechten Zeit, weiterhin in ihren Amtsstuben sitzen und nicht wirklich Rechenschaft darüber ablegen müssen. Das ist weder fair noch verantwortungsvoller Umgang mit städtischen Angestellten und letztendlich auch Steuergeldern.
    Unabhängig davon gibt es sehr viele Bewohner, die sich ganz bewusst für diese städtische Einrichtung auch deswegen entschieden haben, eben weil sie städtisch und sicherlich nicht wollen, dass diese Einrichtung, ihre Neue Heimat, unter einer anderen Flagge segelt.
    Die Neue Heimat braucht keinen "Partner", es gibt unabhängige Wirtschaftsgutachten, die das Eigenkonzept bestätigen.
    Die Forderung ist daher ein ganz klares Ja für den Eigenbetrieb und Umsetzung des Eigenkonzepts und /oder zumindest keine Mehrheitsbeteiligung eines Kooperationspartners.