• Die Petition ist bereit zur Übergabe - Heute Übergabe an den Landrat

    2020.02.27 11:11 óra

    Es ist so weit! Heute werden endlich die Unterschriften der Petition gegen Massentierhaltung in Enger und anderswo persönlich an den Landrat Jürgen Müller übergeben.

    Wir sind freudig aufgeregt und bestens vorbereitet:

    ✅ 6.064 Unterschriften samt der Sammelbögen ausgedruckt, gelocht und abgeheftet.

    ✅ Reden geschrieben und ausgedruckt.

    ✅ Banner, Plakate und unsere stylischen Westen eingepackt.

    Kreishaus, wir kommen!

    Jetzt hoffen wir auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung von vielen Menschen aus dem Kreis Herford und der Umgebung. Kommt heute zum Kreishaus nach Herford und setzt mit uns nochmals ein deutliches Zeichen:

    HÄHNCHENMAST IN ENGER - NEIN!
    LASST DEN BAU DER STÄLLE SEIN.

    Viele Grüße aus Enger senden
    Daniela Mareike und Anja von der Bürgerinitiative Engeraner Land

  • Die Petition ist bereit zur Übergabe - Übergabe der Unterschriften

    2020.02.16 13:37 óra

    Hallo liebe Unterstützende,

    die Zeichnungsfrist der Petition gegen die geplante Massentierhaltung in Enger (und anderswo) ist nun beendet.
    Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die diese Petition mit ihrer Unterschrift unterstützt haben.

    Es sind insgesamt grandiose 6.066 Unterschriften zusammengekommen. Davon sind 4.003 Unterschriften aus dem direkt betroffenen Kreis Herford.
    Allein aus dem kleinen Städtchen Enger haben 1.981 Menschen ihr Votum gegen diese Hähnchenmastanlagen durch ihre Unterschrift zum Ausdruck gebracht.

    Wir sind absolut begeistert und froh, dass wir so viele Unterstützende erreicht haben.

    Nun ist der nächste Schritt die Übergabe an den Landrat Jürgen Müller. Am Donnerstag, den 27.02.2020 haben wir einen Termin unserem Landrat. Wir werden ihm die Unterschriften um 17.00 Uhr übergeben. Zuvor möchten wir uns um 16.30 Uhr vor dem Kreishaus Herford personenstark zu einer Kundgebung positionieren.

    Lasst uns gemeinsam das Kreishaus und die Anwohner des gesamten Kreises auf den Bau der geplanten Mastanlagen und den daraus resultierenden Gefahren aufmerksam machen.

    Kommt und unterstützt uns nochmal so kräftig.

    Viele Grüße aus Enger senden
    Mareike Glatzel, Anja vor der Brügge und Daniela Bultmann

    von der Bürgerinitiative Engeraner Land

    www.bi-engeranerland.de/petition

  • Petition in Zeichnung - Petition endet bald

    2020.02.14 16:47 óra

    Hallo liebe Unterstützende der Petition gegen Massentierhaltung in Enger und anderswo,

    schon morgen endet die Zeichnungsfrist. Und aktuell haben fast 5.900 Menschen gegen den Bau zweier Hähnchenmastanlagen in dem kleinen, noch beschaulichen Enger unterzeichnet. 66% (aktuell 3.888) davon kommen direkt aus dem betroffenen Kreis Herford.

    Das ist ein großartiges Zeichen gegen Massentierhaltung und für eine Wende hin zu einer bäuerlichen, nachhaltigen Landwirtschaft.
    Teilt gern nochmal die Petition, denn jede Stimme zählt.

    Herzliche Grüße aus Enger
    sendet die Bürgerinitiative Engeraner Land

    www.bi-engeranerland.de

  • Änderungen an der Petition

    2020.01.20 21:24 óra

    Wir verlängern den Petitionszeitraum, weil viele Unterstützer momentan noch Unterschriftenlisten im Umlauf haben. Da wir diese Unterschriften berücksichtigen möchten, benötigen wir noch Zeit, um sie in das System einzugepflegen.


    Neues Zeichnungsende: 15.02.2020
    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 3448 (2029 in Kreis Herford)

  • Änderungen an der Petition

    2020.01.6 20:48 óra

    Die Aufzählung der multiresistenten Keime wurde korrigiert, da dort fälschlicherweise ein Virus aufgeführt wurde.


    Neue Begründung: Bis zu 40.000 Hühner leben in Bodenhaltung in großen geschlossenen Hallen mit unstrukturierter Stallfläche (= alle Tiere in einem Raum). Durch diese hohe Besatzdichte (etwa A5 pro Tier) entsteht Wärmestau in Bodennähe. Aus dem Gemisch aus Exkrementen und Einstreu strömen fortwährend Staub und Schadgase (Bioaerosole/ Biotoxine/ Keime) wie z.B Ammoniak in die Luft.
    Besonders in der Umgebung von großen Tierhaltungsanlagen führen hohe Ammoniakkonzentrationen zu direkten Schäden an Flora und Fauna: Ammoniak reagiert in der Atmosphäre mit anderen Gasen zu gesundheitswirksamen Partikeln (-> Feinstaub, Ozon -> Klimawandel) und lagert sich in Land- und Wasserökosystemen ab. Pflanzen, Böden und Gewässer „versauern“ durch die ständigen Emissionen, es kommt zu Veränderungen der Artenvielfalt.
    Ammoniakgas verursacht bei Tieren und auch beim Menschen Schleimhautreizungen und Entzündung von Augen und Atemwegen und schwächt insgesamt das Immunsystem, d.h. man wird anfälliger für alle Krankheiten.
    Die Hühner bekommen darum prophylaktisch Antibiotika verabreicht. Jeder Einsatz von Antibiotika trägt zur Resistenzentwicklung von Krankheitserregern bei; multiresistente Keime (wie das „Vogelgrippe“-Virus H5N1 oder MRSA) entstehen und verbreiten sich über die Luft (Abluft der Stallanlagen) in die Umgebung.
    Hier werden neuerdings immer mehr Reserveantibiotika verwendet („harte“ Antibiotika wie COLISTIN für Notfälle, wenn andere nicht mehr wirken). Bereits jetzt finden sich auf 40% der untersuchten Geflügelfleischproben COLISTINresistente Bakterien.
    Je mehr Tiere auf engem Raum zusammen sind, umso höher ist der Infektionsdruck: Magen-Darm-Erreger / ESBL / Kokzidose, Salmonellen / Campylobacter sind auch für den Menschen ansteckend und können schwere Infektionen verursachen! Und das Verbreitungsrisiko von Infektionskrankheiten steigt mit der Anzahl der Mastställe in der Region an!
    Die Unmengen von aus Massentierhaltung anfallendem Hühnermist enthalten zudem sehr viel Nitrat. Es kommt daher besonders in Stallnähe zu extremen Nitratbelastung der Böden und längerfristig so auch des Grundwassers. So sind bereits knapp ein Drittel der Grundwasserreservoirs in Deutschland chemisch belastet/ verschmutzt. Festgelegte Grenzwerte der EU werden um ein Vielfaches überschritten (EU hat schon Klage eingereicht!). Die Reinigung des Grundwassers und Aufbereitung zu Trinkwasser (= Einhaltung der Grenzwerte) kostet jährlich 25 Milliarden € (zu zahlen vom Steuerzahler!).
    Nitrat wird vom menschlichen Körper in Nitrit umgewandelt, welches als stark krebserregend eingestuft wird.
    Die Hühner, die ihr ganzes Leben lang eingepfercht in einer stinkenden, stickigen und tageslichtlose Halle auf ein und derselben Einstreu stehen, leiden an sehr schmerzhaften Fußballengeschwüren und nekrotischen offenen Wunden an der Brust (Aufliegefläche).
    Durch die Hochleistungszucht zu so genannten "Broilern" haben alle Masthühner zudem mit schweren Gelenksschäden/-deformationen zu kämpfen, sind nicht mehr in der Lage zu gehen, geschweige zu hüpfen oder zu fliegen. Ihren natürlichen Verhaltensweisen können sie in keinster Weise folgen, sämtliche Grundbedürfnisse (Nahrungssuche, Körperpflege, soziale Verhaltensweisen, Schlaf-/Ruhebedürfnis) werden nicht erfüllt.
    Wenn sie die Haltungsbedingungen überleben, werden sie zu mehreren lebendig in Kisten gedrückt. Im Schlachthaus werden sie zuerst betäubt: Durch Gas oder im Elektrobad (kopfüber an den Füßen in Metallbügeln hängend, bei vollem Bewusstsein) bevor ihnen von einer automatischen Klinge die Kehle aufgeschnitten wird – zum Ausbluten.
    Quellen:
    www.umweltbundesamt.de/themen/luft/luftschadstoffe/ammoniak
    www.umweltbundesamt.de/themen/fakten-zur-nitratbelastung-in-grund-trinkwasser
    www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/landwirtschaft/umweltschutz.html
    www.wdr.de/wissen/natur/nitrat-grundwasser-politik100.html
    • Zürcher Tierschutz, „das Masthuhn – ein Bodybuilder“, Dossier Nr. 2 / Frühling 2017 (-> zu finden unter: www.zuerchertierschutz.ch/no_cache/metanavigation/medien/medienmitteilungen/bodybuilder-masthuhn.html)
    albert-schweitzer-stiftung.de/massentierhaltung/masthuehner/2
    www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Gefluegelmast-Hoher-Einsatz_von-Reserveantibiotikum,colistin100.html
    Petitionsbild: Greenpeace

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 1679 (882 in Kreis Herford)

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