• HAZ berichtet am 06.02.18 unter dem Titel: "Petition zu Klärschlamm abgelehnt"

    09.02.2018 14:31 Uhr

    Der Umweltausschuss des hannoverschen Rates hat ohne Diskussion eine Petition abgelehnt, mit der der Altwarmbüchener Wilfried Zietz sich gegen den Bau einer Klärschlamm-Verbrennungsanlage auf dem Deponiegelände in Lahe wendet. Die Anlage sei notwendig, da Klärschlamm von 2029 an nicht mehr als Dünger in der Landwirtschaft verwendet werden dürfe und eine Verbrennung in Kraft- oder Zementwerken nicht möglich sei, argumentiert die Stadt. Zietz hatte via Internet 169 Unterstützer-Unterschriften gesammelt. Für die Petition stimmte lediglich die AfD. se
    HAZ Die 06.02.18, S. 16

  • Leserbrief zum HAZ-Artikel vom 06.02.18

    09.02.2018 14:27 Uhr

    Alternativen zur Klärschlamm-Verbrennung gesucht!
    Leserbrief zum Artikel „Petition zu Klärschlamm abgelehnt“ HAZ 06.02.18, S.18 (eingereicht, noch nicht veröffentlicht)

    Sie berichten, dass der Umweltausschuss der Stadt Hannover die Petition ohne Diskussion abgelehnt hat und teilen erneut die Position der Stadt Hannover mit. Allerdings erfährt der Leser nicht, worum es in der Eingabe ging. Daher möchte ich als Erstunterzeichner aufklären, dass es nicht um eine Planungsverhinderung geht, wie man anhand der Überschrift „Keine neue Verbrennungsanlage im Altwarmbüchener Moor!“ entnehmen könnte. Im Kern des Antrags heißt es:
    „Wir setzen uns dafür ein, dass Alternativen zur diesem Projekt von neutralen Gutachtern vorgestellt werden. Das Ziel muss eine zukunftsfähige Planung im Hinblick auf die Verwertung von seltener werdenden Nährstoffen sein.“
    Wir sind enttäuscht, dass dies noch nicht einmal geprüft wurde und man einseitig auf Verbrennung setzt und dem städtischen Energieversorger damit ein neues Geschäftsfeld verschaffen will.
    Wir sind froh, dass die Isernhägener Grünen dieses Anliegen aufgegriffen haben und den international tätigen Chemiker + Stoffstromexperten Prof. Dr. Michael Braungart zu einem Themenabend ins Rathaus Altwarmbüchen eingeladen hatten.
    Ende November appellierte er vor vollem Haus beim Thema Klärschlamm „nicht weniger schlecht, sondern positiv“ vorzugehen. Jetzt haben die Grünen ein Video des Vortrages, sowie die Präsentation auf Ihrer Homepage (tinyurl.com/Altern-Verbrenn) veröffentlicht.
    Nach ihrer Ansicht bringen die vorgestellten Alternativen zur Verbrennung mehrere Vorteile: Zum einen können die Luftbelastungen durch Verbrennung und Transporte vermieden werden. Zum anderen könnte der anfallende und in der Landwirtschaft notwendige Nährstoff Phosphat wieder genutzt werden. Der Einsatz von ohnehin nur begrenzt vorhandenem mineralischen Phosphat muss schon wegen der damit verbundenen radioaktiven Belastung auf Dauer ausscheiden .
    Der Bau von Klärschlammverbrennungsanlagen sollte vermieden werden, er führt nur zu einer Zementierung des derzeitigen falschen Abwassersystems. Sobald derartige Anlagen existieren, die u.a. auch durch ihren Feinstaubausstoß die Gesundheit der Anwohner schädigen können, gibt es keinen Anreiz zur Verbesserung der Abwasserreinigung. Vielmehr wird möglichst viel „dreckiger“ Klärschlamm als Futter für die Anlagen benötigt.
    Dem Vernehmen nach, wollen die Grünen das Thema weiterverfolgen, indem sie die Besichtigung einer Abwasserreinigung-Anlage mit Phosphat-Gewinnung planen.
    Siegfried Lemke
    Mitglied im Arbeitskreis Klärschlamm des Umweltschutzvereins Isernhagen und Umgebung e.V.
    SAVE THE DATE: Die Isernhagener Grünen planen z.Z. die Besichtigung am 28.06.18

  • Die Petition wurde eingereicht

    13.11.2017 20:02 Uhr

    Dokument anzeigen

    Im Auftrag des Petitionsverfassers habe ich heute die Unterschriftenlisten an die Adressaten versandt. Die Fraktionsvorsitzenden der jeweiligen politischen Gremien haben eine Kopie bekommen:

    Sehr geehrte Herr Regionspräsident Hauke Jagau,
    sehr geehrter Oberbürgermeister Stefan Schostok,
    sehr geehrter Bürgermeister Arpad Bogya,

    im Auftrag des Petitionsverfassers übersenden wir Ihnen nach Abschluß
    der Sammlungsphase die Unterschriftenlisten und 5 Sammelbögen. Im Namen
    der 168 Unterstützer bitten wir Sie um Beachtung und um Beteiligung der
    politischen Gremien. Die Unterzeichner stammen überwiegend aus dem der
    geplanten Anlage angrenzenden Raum. Einige haben auch Ihre
    Unterzeichnung speziell begründet
    (www.openpetition.de/verwaltung/unterzeichner/keine-neue-verbrennungsanlage-im-altwarmbuechener-moor)
    Die Aktion wurde aber auch international beachtet.

    Wir sind froh, dass die Isernhägener Grünen unser Anliegen aufgegriffen
    haben und den international tätigen Chemiker + Stoffstromexperten Prof.
    Dr. Michael Braungart zu einem Themenabend eingeladen haben. Daher
    würden wir uns freuen, wenn an Sie dieser Veranstaltung persönlich
    teilnehmen oder Ihr Fachleute entsenden würden. Eine Weiterleitung an
    die politischen Gremien, die mit der Planung befasst sind, würde den
    Informationsaustausch erleichtern.
    Link zur Veranstaltung und Einladungsplakat im Anhang:
    www.myheimat.de/isernhagen/politik/zukunft-der-klaerschlammverwertung-d2840556.html

  • Themenabend zur Zukunft der Klärschlammverwertung

    10.11.2017 14:58 Uhr

    Die Planungen um die Klärschlammverbrennungsanlage in Lahe werfen einige Fragen auf.

    Wem nützt bzw. wem schadet das Vorhaben?

    Ist die thermische Verwertung zugleich die ökologisch sinnvollste Lösung?

    Wie sehen Alternativen aus?

    Welche (strukturellen) Voraussetzungen sind erforderlich, um bessere Lösungen zu realisieren?

    Antworten darauf soll ein Wissenschaftler gegeben, der sich als Chemiker fundiert mit Stoffströmen auseinander gesetzt hat.

    Der Ortsverband von Bündnis 90/ Die Grünen lädt deshalb zu einem Themenabend zur Zukunft der Klärschlammverwertung ins Rathaus Isernhagen ein.

    Referent des Abends ist Professor Dr. Michael Braungart. Er ist u.a. Gründer und wissenschaftlicher Geschäftsführer von EPEA, ein internationales Umweltforschungs- und Beratungsinstitut mit Hauptsitz in Hamburg. Um Lösungen für komplexe Umweltprobleme zu entwikkeln, wurde EPEA 1987 von Greenpeace gegründet. Seitdem ist Braungart mit Forschung und Beratung für öko-effektive Produkte befasst, also Produkte und Produktionsprozesse in einem Kreislauf, die nicht nur nicht schädlich für Mensch und Natur sind, sondern nützlich. Die Veranstaltung findet am Freitag, d. 17. November um 19.30 Uhr im mittleren Saal des Rathauses Isernhagen statt. Der Eintritt ist frei.

  • SAVE THE DATE: 17.11.207 19:30 Uhr

    27.10.2017 19:15 Uhr

    Die Isernhagener Grünen planen einen Themenabend mit Prof. Dr. Michael Braungart (s. unten) im Rathaus Altwarmbüchen. Arbeitstitel "Die Zukunft der Klärschlammverwertung".
    Dem Umweltschutzverein Isernhagen wurde angeboten, diesen Abend gemeinsam zu veranstalten. Dazu konnte sich der Vorstand nicht entschließen, er will aber seine Mitglieder informieren.

  • Die Nordhannoversche Zeitung berichtet

    16.10.2017 17:43 Uhr

    www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Isernhagen/Nachrichten/Gegen-Klaerschlammverbennungsanlage-regt-sich-Widerstand
    Etwas verwirrend ist aber, das der Klärschlamm als Chemiecocktail bezeichnet wird:
    Dazu siehe ganz unten im Blog:
    "Der Klärschlamm der Stadtentwässerung Hannover weist seit Jahren eine sehr gute Qualität
    auf. Dieses wird ihr jährlich als Teilnehmer an dem „Qualitätssicherungssystem
    Landbauliche Abfallverwertung“ der VDLUFA-QLA GmbH bescheinigt. "

    Dagegen fehlt:
    Mineralisches Phosphat z.B. aus Marokko ist radioaktiv belastet. D.h.
    wir würden unsere Böden und Produkte nach und nach damit verseuchen.

  • Info an Petitionsadressaten

    21.09.2017 13:05 Uhr

    Am 18.09.2017 habe ich die Petitions-Empfänger:
    Bürgermeister Arpad Bogya der Gemeinde Isernhagen,
    Regionspräsident Hauke Jagau der Region Hannover,
    Oberbürgermeister Stefan Schostok der Stadt Hannover
    per mail über die Unterschriftensammlung informiert.
    Außerdem haben alle Fraktionen- bzw. Vorsitzenden eine Kopie bekommen.
    Das Ziel ist das keine Vorentscheidungen z.B. das Grundstückgeschäft auf der Deponie Lahe getroffen werden.
    Siegfried Lemke
    Erstunterzeichner

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