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  • Die Petition wurde eingereicht

    13-11-17 20:02 Uhr

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    Im Auftrag des Petitionsverfassers habe ich heute die Unterschriftenlisten an die Adressaten versandt. Die Fraktionsvorsitzenden der jeweiligen politischen Gremien haben eine Kopie bekommen:

    Sehr geehrte Herr Regionspräsident Hauke Jagau,
    sehr geehrter Oberbürgermeister Stefan Schostok,
    sehr geehrter Bürgermeister Arpad Bogya,

    im Auftrag des Petitionsverfassers übersenden wir Ihnen nach Abschluß
    der Sammlungsphase die Unterschriftenlisten und 5 Sammelbögen. Im Namen
    der 168 Unterstützer bitten wir Sie um Beachtung und um Beteiligung der
    politischen Gremien. Die Unterzeichner stammen überwiegend aus dem der
    geplanten Anlage angrenzenden Raum. Einige haben auch Ihre
    Unterzeichnung speziell begründet
    (www.openpetition.de/verwaltung/unterzeichner/keine-neue-verbrennungsanlage-im-altwarmbuechener-moor)
    Die Aktion wurde aber auch international beachtet.

    Wir sind froh, dass die Isernhägener Grünen unser Anliegen aufgegriffen
    haben und den international tätigen Chemiker + Stoffstromexperten Prof.
    Dr. Michael Braungart zu einem Themenabend eingeladen haben. Daher
    würden wir uns freuen, wenn an Sie dieser Veranstaltung persönlich
    teilnehmen oder Ihr Fachleute entsenden würden. Eine Weiterleitung an
    die politischen Gremien, die mit der Planung befasst sind, würde den
    Informationsaustausch erleichtern.
    Link zur Veranstaltung und Einladungsplakat im Anhang:
    www.myheimat.de/isernhagen/politik/zukunft-der-klaerschlammverwertung-d2840556.html

  • Themenabend zur Zukunft der Klärschlammverwertung

    10-11-17 14:58 Uhr

    Die Planungen um die Klärschlammverbrennungsanlage in Lahe werfen einige Fragen auf.

    Wem nützt bzw. wem schadet das Vorhaben?

    Ist die thermische Verwertung zugleich die ökologisch sinnvollste Lösung?

    Wie sehen Alternativen aus?

    Welche (strukturellen) Voraussetzungen sind erforderlich, um bessere Lösungen zu realisieren?

    Antworten darauf soll ein Wissenschaftler gegeben, der sich als Chemiker fundiert mit Stoffströmen auseinander gesetzt hat.

    Der Ortsverband von Bündnis 90/ Die Grünen lädt deshalb zu einem Themenabend zur Zukunft der Klärschlammverwertung ins Rathaus Isernhagen ein.

    Referent des Abends ist Professor Dr. Michael Braungart. Er ist u.a. Gründer und wissenschaftlicher Geschäftsführer von EPEA, ein internationales Umweltforschungs- und Beratungsinstitut mit Hauptsitz in Hamburg. Um Lösungen für komplexe Umweltprobleme zu entwikkeln, wurde EPEA 1987 von Greenpeace gegründet. Seitdem ist Braungart mit Forschung und Beratung für öko-effektive Produkte befasst, also Produkte und Produktionsprozesse in einem Kreislauf, die nicht nur nicht schädlich für Mensch und Natur sind, sondern nützlich. Die Veranstaltung findet am Freitag, d. 17. November um 19.30 Uhr im mittleren Saal des Rathauses Isernhagen statt. Der Eintritt ist frei.

  • SAVE THE DATE: 17.11.207 19:30 Uhr

    27-10-17 19:15 Uhr

    Die Isernhagener Grünen planen einen Themenabend mit Prof. Dr. Michael Braungart (s. unten) im Rathaus Altwarmbüchen. Arbeitstitel "Die Zukunft der Klärschlammverwertung".
    Dem Umweltschutzverein Isernhagen wurde angeboten, diesen Abend gemeinsam zu veranstalten. Dazu konnte sich der Vorstand nicht entschließen, er will aber seine Mitglieder informieren.

  • Die Nordhannoversche Zeitung berichtet

    16-10-17 17:43 Uhr

    www.haz.de/Hannover/Aus-der-Region/Isernhagen/Nachrichten/Gegen-Klaerschlammverbennungsanlage-regt-sich-Widerstand
    Etwas verwirrend ist aber, das der Klärschlamm als Chemiecocktail bezeichnet wird:
    Dazu siehe ganz unten im Blog:
    "Der Klärschlamm der Stadtentwässerung Hannover weist seit Jahren eine sehr gute Qualität
    auf. Dieses wird ihr jährlich als Teilnehmer an dem „Qualitätssicherungssystem
    Landbauliche Abfallverwertung“ der VDLUFA-QLA GmbH bescheinigt. "

    Dagegen fehlt:
    Mineralisches Phosphat z.B. aus Marokko ist radioaktiv belastet. D.h.
    wir würden unsere Böden und Produkte nach und nach damit verseuchen.

  • Info an Petitionsadressaten

    21-09-17 13:05 Uhr

    Am 18.09.2017 habe ich die Petitions-Empfänger:
    Bürgermeister Arpad Bogya der Gemeinde Isernhagen,
    Regionspräsident Hauke Jagau der Region Hannover,
    Oberbürgermeister Stefan Schostok der Stadt Hannover
    per mail über die Unterschriftensammlung informiert.
    Außerdem haben alle Fraktionen- bzw. Vorsitzenden eine Kopie bekommen.
    Das Ziel ist das keine Vorentscheidungen z.B. das Grundstückgeschäft auf der Deponie Lahe getroffen werden.
    Siegfried Lemke
    Erstunterzeichner

  • Petition in Zeichnung - Gemeinderat Isernhagen 14.09.2017

    14-09-17 21:03 Uhr

    Zur dem geplanten Vorhaben einer Klärschlammverbrennungsanlage im Altwarmbüchener Moor hat Dr.Ing. Wilfried Zietz eine Petition (Anhang 1) verfasst, für die wir bereits heute an Wahlkampfständen in Altwarmbüchen die ersten Unterschriften gesammelt haben.

    Sie gehören zu den ersten Unterzeichnern und dafür bedanken wir uns!

    Wir werden diese Aktion im Kreis der Mitglieder des Umweltschutzvereins fortsetzen. Sie ist aber nicht identisch mit einem an die gleichen Adressaten (Regionspräsident Hauke Jagau, Bürgermeister Arpad Bogya, Oberbürgermeister Stefan Schostok) gerichten offiziellen Anschreiben, das im Schlußsatz aber ein ähnliches Ziel verfolgt.

    Unter der Überschrift:

    "Keine neue Verbrennungsanlage im Altwarmbüchener Moor!"

    fordern die Petenten :

    "Wir setzen uns dafür ein, dass Alternativen zur diesem Projekt von neutralen Gutachtern vorgestellt werden. Das Ziel muss
    eine zukunftsfähige Planung im Hinblick auf die Verwertung von seltener werdenden Nährstoffen sein."

    Die Unterschriftenaktion wird fortgesetzt. Mit diesem Link können Sie die Petition ansehen, unterzeichnen und weiterleiten:

    openpetition.de/!vlhtw

    Ich habe die Eingabe heute in der Bürgerfragestunde vorgestellt. Leider hat der Rat unter dem entsprechenden TOP nicht dem Antrag der Grünen zugestimmt, sondern einem viel weicheren Antrag, der es Enercity erlaubt, die Planung weiter fortzusetzen und erst bei einer erneuten Vorstellung einen unabhängigen Gutachter hinzuzuziehen.

    Zugespitzt kann sich der unabhängige Gutachter dann noch dazu äußern, dass man doch "bitte ökologische Farbe für das Gebäude verwenden möchte".

    Einfluss auf die verwendete Verfahrenstechnik im Sinne der betroffenen Bürger und Bürgerinnen hat der Rat damit aufgegeben.
    Wenn jetzt die Region Hannover auch noch dem Grundstücksgeschäft auf dem aha-Gelände zustimmen sollte, begibt man sich vollkommen außerhalb des Verfahrens.
    Eine Genehmigung nach BImSch ist dann nur noch eine Formsache.

    Daher bitte ich Sie um eine weitere Verbreitung und Unterstützung des Anliegens.

    In einem Vortrag hat er sich lt. Pressebericht der von uns favorisierte Gutachter zum Thema Klärschlamm wie folgt geäußert:

    "Dramatischstes Beispiel ist für Braungart der Phosphor-Kreislauf: „In Österreich gilt es als
    Umweltschutz à la ,erneuerbare Energien‘, wenn man Klärschlamm verbrennt. Auch Phosphor ist
    selten, und im Klärschlamm stecken all die Phosphate, die wir abgeben. Aber wir sind zu dumm,
    um unsere eigenen Stoffwechselprodukte der Natur zurückzugeben. Dabei wird beim Phosphat-
    Bergbau mehr Radioaktivität (1) in die Umwelt gebracht, als in allen Atomanlagen weltweit genutzt
    wird.“
    Quelle: diepresse.com/home/panorama/klimawandel/588220/Michael-Braungart_Wasverbrannt-
    wird-ist-verloren

    (1) www.scinexx.de/wissen-aktuell-2391-2005-02-16.html

    Auch in der Beschlussdrucksache 1452/2017 der Stadt Hannover gibt es Information, die es fraglich erscheinen läßt, warum man einseitig auf die Verrennungstechnologie setzt:

    "1. Derzeitiger Stand der Klärschlammentsorgung
    Der Klärschlamm der Stadtentwässerung Hannover weist seit Jahren eine sehr gute Qualität
    auf. Dieses wird ihr jährlich als Teilnehmer an dem „Qualitätssicherungssystem
    Landbauliche Abfallverwertung“ der VDLUFA-QLA GmbH bescheinigt. Der Klärschlamm
    hält nicht nur die geltenden Grenzwerte der Klärschlammverordnung und
    Düngemittelverordnung ein, sondern erschöpft diese Grenzwerte bei weitem nicht aus. Der
    Klärschlamm ist grundsätzlich für die Verwendung als Düngemittel in der Landwirtschaft
    geeignet.
    Demzufolge wird zurzeit der überwiegende Teil des Klärschlammes gemäß den
    bestehenden Verträgen landwirtschaftlich verwertet."

    MfG
    Siegfried Lemke