Region: Wedel

Noch 10 Tage

Keine Neuverschuldung für die Badebucht

Petition richtet sich an
Stadtrat

860 Unterschriften

100 %
757 von 630 für Quorum in Wedel Wedel

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  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung noch 10 Tage
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten

24.06.2026, 17:24

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

Das herrliche Sommerwetter machen mich wie viele Bürger traurig und ärgerlich, dass unser FREIBAD für immer geschlossen bleiben soll. Der neuste Artikel der SHZ über die neusten Pläne der Badebucht vermitteln den Eindruck, dass die Wünsche der Bürger und deren Sorgen wegen der hohen Kosten über 30 Jahre niemand interessieren. Selbst in der vielfältigen Wedeler Presse finden deren kritische Argumente fast kein Gehör. So muss ich mich zu den neusten Plänen, wie sie in dem SHZ Artikel von dem Geschäftsführer der Stadtwerke und der Kombibad GmbH dargestellt werden, noch einmal zu Wort melden: 

Wedeler Schwimmbad: Was an der „neuen“ Badebucht anders sein soll. (SHZ 24.06.2026)
https://www.shz.de/lokales/wedel-uetersen-tornesch/artikel/wedeler-schwimmbad-was-an-der-neuen-badebucht-anders-sein-soll-50810580

1. Realistische Kostenkalkulation? 
Die im Artikel genannte Zahl „Umbau der Badebucht 14,7 Mio€“ kann längst nicht mehr aktuell sein. Die Zahl steht schon in der Präsentation, die am 17.03.2025 im Haupt- und Finanzausschuss gehalten wurde (BV/2025/020). Planungen gab es bereits 2024 und da fiel auch schon im nicht-öffentlichen Teil die Entscheidung für die Option 4a. Inzwischen sind die Kosten für ENERGIE, BAUKOSTEN, PERSONALKOSTEN erheblich gestiegen. Interessant wäre jetzt von dem Architekturbüro zu erfahren, mit welchen Baukosten realistisch zu rechnen sein wird. (Steinberghalle!!!)

2. Verringerung der Städtische Zuschüsse? 
Der Umbau und die Sanierung der Badebucht wurden in den 30-Punkte-Plan des Haushaltsbegleitbeschlusses aufgenommen, weil die Stadt der Kommunalaufsicht ab 2028 eine Verringerung der jährlichen städtischen Zuschüssen um 700.000€ versprach. 
Ist das realistisch, wenn die Eintrittsgelder voraussichtlich geringer werden wegen mangelnder Attraktivität als Freizeit-Bad.

3. Plant die Stadt eventuell die Gelder aus dem sog. „Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität" (15,3 Mio€) zumindest teilweise zu verwenden, um die Kreditaufnahme zu verringern? Warum wird bis heute nicht ÖFFENTLICH über die Verwendung dieser 15,3 Mio€ gesprochen?

4. Weitere Fördergelder? 
Nach der21fachen Uberzeichnung der Förderung bei der ersten Tranche der SPORTMILLIARDE und der hohen Verschuldung aller Kommunen, glaube ich nicht, dass die Chancen bei der zweiten Tranche größer sein werden. 

5. „Sichtachsen“ stören?
Ein Umbau solle die „aus ästhetischen Gründen verbauten SICHTACHSEN" aus der Entstehungszeit verschwinden lassen.
In Blankenese u.a. Hallenbädern gibt es auch keine Sichtachsen, dort gibt es sogar Türen zwischen den Becken. Dort benötigt ein Lehrschwimmbecken für Kurse keine Aufsicht durch einen Bademeister. Warum muss man wegen dieser „Sichtachsen“ das Becken für viel Geld erhöht bauen? 

6. Einsicht von außen ins Schwimmerbecken? 
“Was immer fehlte, war die Möglichkeit, von außen in die Halle hineinzuschauen. Viele Mütter wollen beim Schwimmunterricht zugucken und standen teilweise bei Schnee und Graupelschauern draußen, weil sie sonst ihre Kinder nicht sehen konnten.“ Stattdessen soll es jetzt im Eingangsbereich Sitzmöglichkeiten und eine Glasfront in Richtung des neuen Lehrschwimmbeckens geben.“ (SHZ) 
Welcher Kursteilnehmer möchte von außen Zuschauer haben? Warum müssen Eltern in Wedel den Kindern beim Schwimmunterricht zusehen? Gibt es das in anderen Bädern?
Helikopter-Eltern wird es freuen, andere möchten ihre Kinder eher vor den Blicken Fremder schützen oder? War nicht auch schon mal von Gastronomie im Eingangsbereich die Rede? Braucht ein Sportbad ein Restaurant, das die hochverschuldete Stadt bezahlt und unterhält? Dafür gibt es sicherlich keine Fördergelder! 

7. Ebene für Verwaltungsräume? 
„Das hat auch den Vorteil, dass wir dann im Untergeschoss zusätzliche Flächen bekommen, in denen zum Beispiel Büros für die Badverwaltung und Lagerräume untergebracht werden können.“ (SHZ) 
Wäre ein kleiner Anbau auf dem großen Freibadgelände oder neben dem Lehrschwimmbecken (ehemals Kleinkinderbecken) nicht preiswerter als eine zweite Ebene einzuziehen? 

8. Sportbad-Besucher werden älter? 
“Ein Hubboden ermögliche anpassbare Wassertiefen für verschiedene Zwecke und Schwimmniveaus: „Dort sind zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten denkbar: Aquaback, Aquacycling – auch Rollstuhlfahrer können unproblematisch ins Wasser.“ Gerade mit Blick auf die jüngste Bevölkerungsprognose für Wedel sei dies perspektivisch wichtig, wenn die Stadt immer älter werde.“(SHZ) 
Nun wird auch noch mit der mit Zahlen von 2023 (!!!) erstellte Bevölkerungsprognose argumentiert für den teuren „Hubboden“ im Lehrschwimmbecken. Wie werden andere Bäder behindertengerecht?

Übrigens beziehen sich die bisher erhaltenen Fördergelder von 4 Mio€ nur auf den Umbau des Lehrschwimmbeckens. 
Das wäre doch ein Anlass über die Planungen und Kosten neu nachzudenken, die über die ENERGETISCHE SANIERUNG und den Bau des LEHRSCHWIMMBECKENs hinausgehen!

Mit freundlichen Grüßen
Rosemarie Binz-Vedder


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