Region: Wedel

Noch 10 Tage

Keine Neuverschuldung für die Badebucht

Petition richtet sich an
Stadtrat

860 Unterschriften

100 %
757 von 630 für Quorum in Wedel Wedel

860 Unterschriften

100 %
757 von 630 für Quorum in Wedel Wedel
  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung noch 10 Tage
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Neuigkeiten


24.06.2026, 17:24

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

Das herrliche Sommerwetter machen mich wie viele Bürger traurig und ärgerlich, dass unser FREIBAD für immer geschlossen bleiben soll. Der neuste Artikel der SHZ über die neusten Pläne der Badebucht vermitteln den Eindruck, dass die Wünsche der Bürger und deren Sorgen wegen der hohen Kosten über 30 Jahre niemand interessieren. Selbst in der vielfältigen Wedeler Presse finden deren kritische Argumente fast kein Gehör. So muss ich mich zu den neusten Plänen, wie sie in dem SHZ Artikel von dem Geschäftsführer der Stadtwerke und der Kombibad GmbH dargestellt werden, noch einmal zu Wort melden: 

Wedeler Schwimmbad: Was an der „neuen“ Badebucht anders sein soll. (SHZ 24.06.2026)
https://www.shz.de/lokales/wedel-uetersen-tornesch/artikel/wedeler-schwimmbad-was-an-der-neuen-badebucht-anders-sein-soll-50810580

1. Realistische Kostenkalkulation? 
Die im Artikel genannte Zahl „Umbau der Badebucht 14,7 Mio€“ kann längst nicht mehr aktuell sein. Die Zahl steht schon in der Präsentation, die am 17.03.2025 im Haupt- und Finanzausschuss gehalten wurde (BV/2025/020). Planungen gab es bereits 2024 und da fiel auch schon im nicht-öffentlichen Teil die Entscheidung für die Option 4a. Inzwischen sind die Kosten für ENERGIE, BAUKOSTEN, PERSONALKOSTEN erheblich gestiegen. Interessant wäre jetzt von dem Architekturbüro zu erfahren, mit welchen Baukosten realistisch zu rechnen sein wird. (Steinberghalle!!!)

2. Verringerung der Städtische Zuschüsse? 
Der Umbau und die Sanierung der Badebucht wurden in den 30-Punkte-Plan des Haushaltsbegleitbeschlusses aufgenommen, weil die Stadt der Kommunalaufsicht ab 2028 eine Verringerung der jährlichen städtischen Zuschüssen um 700.000€ versprach. 
Ist das realistisch, wenn die Eintrittsgelder voraussichtlich geringer werden wegen mangelnder Attraktivität als Freizeit-Bad.

3. Plant die Stadt eventuell die Gelder aus dem sog. „Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität" (15,3 Mio€) zumindest teilweise zu verwenden, um die Kreditaufnahme zu verringern? Warum wird bis heute nicht ÖFFENTLICH über die Verwendung dieser 15,3 Mio€ gesprochen?

4. Weitere Fördergelder? 
Nach der21fachen Uberzeichnung der Förderung bei der ersten Tranche der SPORTMILLIARDE und der hohen Verschuldung aller Kommunen, glaube ich nicht, dass die Chancen bei der zweiten Tranche größer sein werden. 

5. „Sichtachsen“ stören?
Ein Umbau solle die „aus ästhetischen Gründen verbauten SICHTACHSEN" aus der Entstehungszeit verschwinden lassen.
In Blankenese u.a. Hallenbädern gibt es auch keine Sichtachsen, dort gibt es sogar Türen zwischen den Becken. Dort benötigt ein Lehrschwimmbecken für Kurse keine Aufsicht durch einen Bademeister. Warum muss man wegen dieser „Sichtachsen“ das Becken für viel Geld erhöht bauen? 

6. Einsicht von außen ins Schwimmerbecken? 
“Was immer fehlte, war die Möglichkeit, von außen in die Halle hineinzuschauen. Viele Mütter wollen beim Schwimmunterricht zugucken und standen teilweise bei Schnee und Graupelschauern draußen, weil sie sonst ihre Kinder nicht sehen konnten.“ Stattdessen soll es jetzt im Eingangsbereich Sitzmöglichkeiten und eine Glasfront in Richtung des neuen Lehrschwimmbeckens geben.“ (SHZ) 
Welcher Kursteilnehmer möchte von außen Zuschauer haben? Warum müssen Eltern in Wedel den Kindern beim Schwimmunterricht zusehen? Gibt es das in anderen Bädern?
Helikopter-Eltern wird es freuen, andere möchten ihre Kinder eher vor den Blicken Fremder schützen oder? War nicht auch schon mal von Gastronomie im Eingangsbereich die Rede? Braucht ein Sportbad ein Restaurant, das die hochverschuldete Stadt bezahlt und unterhält? Dafür gibt es sicherlich keine Fördergelder! 

7. Ebene für Verwaltungsräume? 
„Das hat auch den Vorteil, dass wir dann im Untergeschoss zusätzliche Flächen bekommen, in denen zum Beispiel Büros für die Badverwaltung und Lagerräume untergebracht werden können.“ (SHZ) 
Wäre ein kleiner Anbau auf dem großen Freibadgelände oder neben dem Lehrschwimmbecken (ehemals Kleinkinderbecken) nicht preiswerter als eine zweite Ebene einzuziehen? 

8. Sportbad-Besucher werden älter? 
“Ein Hubboden ermögliche anpassbare Wassertiefen für verschiedene Zwecke und Schwimmniveaus: „Dort sind zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten denkbar: Aquaback, Aquacycling – auch Rollstuhlfahrer können unproblematisch ins Wasser.“ Gerade mit Blick auf die jüngste Bevölkerungsprognose für Wedel sei dies perspektivisch wichtig, wenn die Stadt immer älter werde.“(SHZ) 
Nun wird auch noch mit der mit Zahlen von 2023 (!!!) erstellte Bevölkerungsprognose argumentiert für den teuren „Hubboden“ im Lehrschwimmbecken. Wie werden andere Bäder behindertengerecht?

Übrigens beziehen sich die bisher erhaltenen Fördergelder von 4 Mio€ nur auf den Umbau des Lehrschwimmbeckens. 
Das wäre doch ein Anlass über die Planungen und Kosten neu nachzudenken, die über die ENERGETISCHE SANIERUNG und den Bau des LEHRSCHWIMMBECKENs hinausgehen!

Mit freundlichen Grüßen
Rosemarie Binz-Vedder


27.05.2026, 21:01

Liebe Unterstützer:innen einer preiswerteren Badebucht! 
Wer in diesen bewegten Zeiten politische Verantwortung trägt, muss bei allen politischen Entscheidungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt die ENERGIESICHERHEIT und die künftige Entwicklung der ENERGIE-PREISE im Blick haben, will man eine Stadt nicht ungebremst in den finanziellen Abgrund rasen lassen.

Deshalb danke ich sowohl Herrn MAURER, dem Vorstand der Stadtwerke und der Kombibad GmbH als auch dem als Gast zum Energy-Talk eingeladenen langjährigen Nah-Ost-Experten MICHAEL LÜDERS für die vielen wichtigen Informationen über die gegenwärtigen ENERGIEPROBLEME.

Herr Maurer hat zu Beginn einige wichtige Schaubilder gezeigt und erklärt, in welcher neuen Gas-Abhängigkeit von USA und Norwegen sich Europa zur Zeit befindet und warum wir wegen der Schließung der Straße von Hormus ständig steigende Strompreise in Deutschland haben.
Auch wenn nicht jeder der ausführlichen Analyse der Ursachen dieser Probleme folgen mag, wie Michael Lüders diese dargestellt hat, so waren sich beide Referenten darin einig, dass Deutschland durch beide Kriege in eine schwere Energiekrise gestürzt wurde mit völlig ungewissem Ausgang. Die steigenden Gaspreise auf dem Weltmarkt sind in Europa zusätzlich durch die 15% US-Zölle auf das LNG-Gas belastet, die die USA erheben. 

Konsequenz für Wedel? 
Als Initiatorin unserer OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“ konnte ich nicht darauf verzichten auf Wedel Bezug zu nehmen und an Herrn Maurer die Frage zu stellen: 
„Können wir uns in Wedel als hoch verschuldete Stadt erlauben, einen (mindestens!) 15Mio-Kredit über 30 Jahre aufzunehmen für eine Sanierung und den teuren Umbau in ein reines „Sportbad“ angesichts dieser steigenden Energiepreise und politischen Ungewissheit. 
Am Ende der Veranstaltung trug ich Herrn Maurer noch weitere Fragen vor: 
Müssen die Kalkulationen, die vor einem Jahr 14,7 Mio€ ergaben, nicht angepasst werden wegen steigender Baukosten (Beispiel :Steinberghalle!) und steigender Energiekosten? Herr Maurer versicherte mir, dass die Kosten nach den jetzt laufenden Verhandlungen aktualisiert werden und dann erneut dem Rat zur Entscheidung über die Kreditaufnahme vorgelegt werden. Die letzte Entscheidung über eine Kreditaufnahme falle dann jedoch die Politik. 

Mein Schlusswort unter das Kapitel „Badebucht“: 
Ich denke, ich fasse die vielen Kommentare im Sinne unserer 856 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner richtig zusammen, wenn ich an die Ratsmitglieder, besonders die im Aufsichtsrat, erneut appelliere:
„Ja, wir möchten alle ein Frei- und Hallenbad für Kinder, Jugendliche, Senioren, Schulen und Vereine - aber nicht für jeden Preis!“
Bitte nehmen Sie sich die Stadt Pinneberg zum Vorbild, die nach der Ablehnung des Förderantrags für einen Schwimmbad-Neubau jetzt eine deutlich preiswertere Sanierung plant. (SHZ 16.05.2026)

Eine letzte kritische Frage an den Rat: 
1. Warum steht diese „Sportbad-Investition“ mit Abstand auf Platz 1 der Prioritätenliste bei den Investitionen des Doppelhaushaltes 2026/27? 
2. Warum wurden nicht die Wünsche ALLER Bürger bei den Plänen des Umbaus einbezogen, sondern nur Vereine und Schulen? 
3. Warum wurde 2014 und 2018 vorzugsweise in die Sauna und deren Ausbau investiert? Auch jetzt ist ein Ausbau der Gastronomie geplant.

Ich danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern unserer Open Petition und hoffe für uns alle auf verantwortungsbewusste Entscheidungen des Rates für eine gute Zukunft unserer Stadt! 

Zum Schluss möchte ich noch einen der letzten Kommentare unter unserer Open Petition zitieren: 
„Ich finde es für alle Wedeler Bürger wichtig, unser Freizeitbad mit Spassbecken und Außenanlagen zu erhalten. Besonders ist es wichtig für Kinder mit Spaß und Freude in Berühung mit Wasser zukommen und so gut zu lernen sich im Element Wasser zu bewegen, ohne Angst. Das war bisher gegeben. Ich selber schwimme regelmäßig im großen Bad. Und im Sommer habe ich die Außenanlagen genossen.Besonders für Familien die sich im Sommer keine große Reise leisten können ist es auch wichtig für sich und ihre Kinder in der Nähe, Lebensfreude genießen zu können. Gerade in diesen Zeiten!!!“

Mit freundlichen Grüßen
Rosemarie Binz-Vedder


20.05.2026, 21:34

PRESSEMITTEILUNG vom 21.05.2026

Zum Abschluss der OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“

Die OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“ endet zum 31.05.2026 mit insgesamt 853 Unterschriften. Die Initiatoren ziehen eine kritische Bilanz des bisherigen Umgangs von Politik und Verwaltung mit den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger.

Die Planung und Kalkulation der Sanierung und des Umbaus der Badebucht zu einem „Sportbad“ erfolgte durch die Kombibad GmbH gemeinsam mit der PROVA Unternehmensberatung, die bereits seit der Entstehung mit dem Bad befasst ist. Noch 2016 wurde das Konzept öffentlich positiv bewertet. Nach einer Sanierung und dem Ausbau der Sauna zitierte die SHZ am 06.02.2016 den damaligen Badleiter mit den Worten: „Das Kombibadkonzept passt hundertprozentig für die Stadt.“

Aus Sicht der Petition stellt sich daher die Frage, wie es trotz dieser positiven Bewertungen zu dem heute festgestellten erheblichen Sanierungsstau kommen konnte und wer dafür Verantwortung trägt.

Die Initiatoren kritisieren außerdem, dass alternative Konzepte und Berechnungen bislang nicht öffentlich einsehbar sind. Auf der Informationsveranstaltung im November 2025 seien mögliche Alternativen nur kurz erwähnt worden. Eine unabhängige externe Prüfung der Wirtschaftlichkeit werde bislang nicht in Betracht gezogen.
Besonders enttäuschend sei für die Unterstützer der Petition gewesen, dass weder eine Anhörung der Initiatoren in den zuständigen Ausschüssen stattfand noch ein Gesprächstermin mit der Bürgermeisterin zustande kam.

Ein halbes Jahr nach Start der Petition beschloss die Ratsversammlung einstimmig eine Verwaltungsvorlage, die die Petition lediglich „formal“ zurückweist. In der Beschlussvorlage BV/2025/086 heißt es: „Eine Petition als Mittel der Beteiligung ist in Schleswig-Holstein für den kommunalen Bereich nicht vorgesehen. Die Umfrage auf der Online-Plattform OpenPetition.de setzt daher keine weitere Rechtsfolge in Gang.“

Die Hoffnung auf Fördermittel aus der sogenannten „Sportmilliarde“ (Sondervermögen) hat sich inzwischen zerschlagen. Der Förderantrag wurde abgelehnt. 
Nach aktuellem Stand ist für die Badebucht im Doppelhaushalt 2026/27 die Investition in Höhe von rund 15 Millionen Euro vorgesehen. Die Stadt erwartet dadurch laut Haushaltsbegleitbeschluss langfristig deutliche Einsparungen bei den jährlichen städtischen Zuschüssen. Die Kommunalaufsicht hat diesen Haushalt genehmigt. 

Die Petition fordert deshalb eine unabhängige Neukalkulation der Kosten und Risiken. Angesichts steigender Energiepreise und der angespannten Haushaltslage müsse geprüft werden, ob die bisherigen Annahmen weiterhin realistisch seien.

Die Mitinitiatorin Rosemarie Binz-Vedder appelliert zudem an Politik, Stadtwerke und die Kombibad GmbH, alternative Lösungen erneut zu prüfen: „Andere Kommunen wie Pinneberg haben sich gegen einen Neubau entschieden und beschränken sich stattdessen auf eine Sanierung bestehender Anlagen und nutzen dafür sogar andere Fördermöglichkeiten. (SHZ 16.05.2026)  Vielen Unterzeichnern der Open Petition wäre besonders der Erhalt des Freibades wichtig.“
Die Mitinitiatorin appelliert außerdem an die Mitglieder des Aufsichtsrats der Kombibad GmbH und der Stadtwerke, die bisherigen Planungen noch einmal kritisch und ergebnisoffen zu überprüfen. Die Bitte richte sich auch an die Stadtsparkasse, die in diesen Gremien vertreten ist und besonderen Einblick in die Thematik habe, und sich immer wieder für das Gemeinwohl in der Stadt engagiert.

Aus Sicht vieler Bürgerinnen und Bürger sollten die Mittel aus dem Sondervermögen, das Wedel vom Land zugeteilt wurde, auch in die Sanierung und den Ausbau von Schulen und Sportanlagen investiert werden.

Rosemarie Binz-Vedder
Mitinitiatorin der OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“

(Fotomontage mit ChatGPT erstellt)


20.05.2026, 21:26

Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Open Petition!

Mit dem Ende des Monats endet unsere Unterschriftensammlung mit 853 Unterschriften endgültig. Die Petition hatten wir schon Ende Juli 2025 an Rat und Bürgermeisterin übergeben, inzwischen sind mehr als hundert weitere Unterschriften dazu gekommen. Wir hatten zusätzlich mehrere Emails an Rat und Bürgermeisterin versendet, zuletzt am 01.Mai, und um erneute Prüfung gebeten. Vergeblich! Die traurige Bilanz der OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“: Wir müssen eingestehen, wir haben unser Ziel nicht erreicht. 

Wir wurden leider nicht in den Gremien angehört, auch ein Gesprächstermin mit der Bürgermeisterin kam nicht zustande. Im Dezember 2025 wurde unsere OpenPetition mit einer „formalen“ Begründung zurückgewiesen (BV/2025/086): „Die Umfrage auf der Online-Plattform Open Petition setzt keine weitere Rechtsfolge in Gang.“
Jedoch ist die Forderung unserer Petition, einer „unabhängigen" Kalkulation der Kosten und Risiken angesichts steigender Energiepreise und der hohen Verschuldung der Stadt noch aktueller als vor zehn Monaten.

Wir möchten allen danken für Ihre Unterschrift und die zahlreichen Kommentare, die deutlich machten, wie groß das Bedauern ist, dass das besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebte Hallen- und Freibad in ein reines Sportbad umgewandelt werden soll. Man könnte die Kommentare sowohl in der Petition als auch in der Facebook-Gruppe so zusammenfassen, dass Schulen und Vereine und die Öffentlichkeit in Wedel eine Schwimmgelegenheit brauchen, aber angesichts der hohen Kosten und der bisherigen Verschuldung der Stadt, „NICHT ZU JEDEM PREIS!“
Leider hat sich die Hoffnung auf eine 8 Mio-Förderung aus der Sportmilliarde nicht erfüllt und nun steht der volle Betrag von ca 15 Mio€ als größter Investitions-Posten im Doppelhaushalt 2026/27. 

Ich möchte deshalb an Politik, Stadtwerke und Kombibad GmbH appellieren, alternative Lösungen erneut zu prüfen. Andere Kommunen wie Pinneberg haben aus der Ablehnung der Förderung aus der Sportmilliarde auf den Neubau des Schwimmbades verzichtet und sanieren jetzt das bestehende Bad. (SHZ 16.05.2026) Vielleicht ließe sich sogar das Freibad erhalten, das vielen Unterzeichnern wichtig ist. 

Ich möchte besonders die 10 Ratsmitglieder und die Stadtsparkasse, die alle im Aufsichtsrat der Kombibad GmbH und der Stadtwerke vertreten sind, bitten, die bisherigen Planungen noch einmal kritisch zu überprüfen und nach alternativen Finanzierungsmodellen zu suchen. 

Ich persönlich finde, die Mittel aus dem Sondervermögen (15,2 Mio€) sollten auch in den Ausbau und die Sanierung von Schulen und Sportanlagen investiert werden und nicht allein dem „Sportbad“ zugute kommen. 

(Einen ähnlichen Text habe ich als Pressemitteilung versendet, den ich unter Neuigkeiten poste. Trotz Beendigung der Unterschriftensammlung ist weiterhin ein Zugriff auf die Texte der OpenPetition möglich. Sie können die weitere Entwicklung der Badebucht in der Facebook-Gruppe „Wedel Germany“ und in der öffentlichen Presse (SHZ/ HA/ Wedel-News/ Wedel-Klartext verfolgen.)

Rosemarie Binz-Vedder
(Mitinitiatorin der OpenPetition) 

(Die Fotocollagen auf dem Poster sind mit ChatGPT erstellt worden.)





20.12.2025, 22:00

Dokument anzeigen

Moin, liebe Unterstützer unserer OpenPetiton zur Badebucht,
da sich nach einem halben Jahr seit der Übergabe Ende Juli noch immer keine 100%ige Entscheidung zum „Kombibad“ in Wedel abzeichnet, haben wir unsere OpenPetition noch einmal ein halbes Jahr verlängert, so dass wir Sie weiterhin per Email informieren und notfalls weitere Aktionen planen könnten. (openpetition.de/!wylwn)
Sie merken schon, nicht alle von uns fünf Initiatoren haben völlig aufgegeben, einen kleinen Hoffnungsschimmer haben wir noch, dass Wedel nicht in ein neues Millionengrab schlittert.
Der alternative Drei-Stufenplan vom 07.07. von Frau Fisauli ist nämlich noch nicht ganz vom Tisch, er steht noch an verschiedenen Stellen, im Haushaltsbegleitbeschluss und im Anhang zur Tagesordnung der Ratssitzung: Wenn der am 11.12. im Rat verabschiedete FÖRDERANTRAG nicht erfolgreich sein sollte, möchte Frau Fisauli erneut nachdenken, ob die Stadt bereit ist, einen 15,3 Mio Euro- Kredit für Rückbau, Sanierung, Freibad-Schließung plus Planung über dreißig Jahre aufzunehmen. (MV/2025/118)
Es könnte aber auch der Fall eintreten, dass die Kommunalaufsicht den Haushalt 2026/27 mit dieser Neu-Verschuldung ablehnt und auf einem solide berechneten und fertig gestellten Haushaltsbegleitbeschluss besteht. Immerhin ist dieses 15,3 Millionenprojekt mit großem Abstand der größte Investitionsposten der Stadt in diesen beiden Jahren.
Wir haben Sie bereits über die einzelnen Etappen seit Juli regelmäßig informiert, Ihnen unsere letzte Email an Frau Bürgermeisterin Fisauli-Aalto gesendet und die Links zu den Presseartikeln auf der Startseite der OpenPetition unter „Neuigkeiten“ online gestellt.
Was ist der Stand unserer OpenPetition bzw. unserer Forderungen heute?
1.STELLUNGNAHME: Außer der Eingangsbestätigung unserer OpenPetition im September bei CDU und Bürgermeisterin haben wir noch KEINE OFFIZIELLE Antwort der einzelnen Fraktionen oder des Rates erhalten. Die Bitte um ein Gespräch und einen Austausch mit Frau Fisauli wurde wegen angeblichem Zeitmangel abgelehnt. Kritik: Eine INHALTLICHE Stellungnahme zu unseren Forderungen und Kritikpunkten haben 825 Unterzeichner nicht erhalten, auch keine Antwort auf die Email an die Bürgermeisterin.
Stattdessen wurde im Rat am 11.12. eine von der Verwaltung vorformulierte drei-seitige Stellungnahme zu unserer OpenPetition beschlossen: „Eine Petition als Mittel der Beteiligung ist in Schleswig-Holstein für den kommunalen Bereich nicht vorgesehen“. (BV/2025/086). Diese sog. Stellungnahme wurde bis jetzt nicht an die Email-Adresse der OpenPetition versendet.
2.Am 04.11. hatte eine INFO-Veranstaltung stattgefunden, in der Herr Maurer, der Geschäftsführer der Kombibad GmbH informierte die Bürger über mehrere Alternativen, wie es mit der Badebucht weitergehen könnte. Es war informativ diese Darlegungen und Berechnungen von Herrn Maurer zu erfahren, der Rat bekannte sich zu der vorgeschlagenen Variante 4a. Die Konzepte und Kalkulationen wurden von der Kombibad GmbH und der PROVA, die die Badebucht verwaltet, erstellt. Wir hätten eine unabhängige Prüfung der Investition eines externen Beraters gewünscht bezüglich einer preiswerteren Lösung, beispielsweise durch Privatisierung, PPP oder Auflösung der GmbH und Trennung von der PROVA. Wer sägt sich seinen eigenen Ast ab?
3.In der Ratssitzung am 11.12. wurde außerdem die Verwaltung beauftragt, den FÖRDERANTRAG für Sanierung und Umwandlung der Badebucht in ein Sportbad fertig zu stellen und einzureichen. (BV/2025/105)
4. Auf den von Frau Fisauli in die Diskussion gebrachten alternativen Drei-Stufenplan vom 07.07. wird nochmals in der Mitteilungsvorlage MV/2025/128)verwiesen, der auf eine sofortige Kreditaufnahme verzichtet und die Entscheidung über die Sanierung der Badebucht erneut verschiebt.
Die möglicherweise extrem hohe Neuverschuldung für ein wettkampfgeeignetes Sportbad macht uns weiterhin besorgt:
⁃ Es ist nicht sicher, dass sich der hohe städtische jährliche Zuschuss für ein weniger attraktives Sportbad weiter verringern wird.
⁃ Es besteht die Gefahr, dass sich die Baukosten weiter erhöhen, wie es bei vielen Großprojekten der Fall ist.
⁃ Allein in SH wird der Förderbedarf für Sportstätten mit ca 600 Mio beziffert (SHZ 19.12.25) Wenn dann bundesweit 333 Mio von der SPORTMILLIARDE verteilt werden, scheint es sehr unwahrscheinlich, dass Wedel mit 8 Mio Förderung rechnen kann, zumal die Stadt auch andere sanierungsbedürftige Sportstätten anmelden wird.
Besonders traurig ist es, dass die Stadt Wedel versäumt hat, die hohen Fördermittel (85% )bei Investitionen für den Offenen Ganztag bis zum 31.12.25 zu beantragen, um den geplanten Anbau für die Moorwegschule zu errichten, für den bereits 2022 eine Machbarkeitsstudie begonnen und ein Grundstück erworben wurde. (m.facebook.com/groups/364215432833128/permalink/874733525114647|?)

Wir wünschen allen 833 Unterzeichnern ein frohes Weihnachtsfest und ein friedliches Neues Jahr
Rosemarie Binz-Vedder und Ingo Glunz


12.12.2025, 19:27

Wir haben das Datum verändert, da wir unser Ziel noch nicht erreicht haben, eine preiswertere Sanierung des Kombibades und einen Verzicht auf den hohen Kredit, der inzwischen sogar auf 15,3 Mio € angewachsen ist. Wir haben den Rat über unsere Ziele bereits am 30.07. mitgeteilt, aber wurden nicht angehört. Wir werden die offizielle Übergabe noch etwas hinausschieben.
Am 11.12. wurde vom Rat ein Förderantrag gestellt, man hofft dort auf bis zu 8 Mio€ Förderung. Wir sind hingegen skeptisch, da nur 333 Mio für ganz Deutschland verteilt werden.
Wenn die Fördergelder nicht kommen, haben wir eine neue Chance die Diskussion erneut zu starten. Deshalb ist es wichtig, dass wir unsere Unterzeichner weiterhin auf dem Laufenden halten können.


Neues Zeichnungsende: 31.05.2026
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 830 (738 in Wedel)


Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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