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Liebe Unterstützer:innen einer preiswerteren Badebucht!
Wer in diesen bewegten Zeiten politische Verantwortung trägt, muss bei allen politischen Entscheidungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt die ENERGIESICHERHEIT und die künftige Entwicklung der ENERGIE-PREISE im Blick haben, will man eine Stadt nicht ungebremst in den finanziellen Abgrund rasen lassen.Deshalb danke ich sowohl Herrn MAURER, dem Vorstand der Stadtwerke und der Kombibad GmbH als auch dem als Gast zum Energy-Talk eingeladenen langjährigen Nah-Ost-Experten MICHAEL LÜDERS für die vielen wichtigen Informationen über die gegenwärtigen ENERGIEPROBLEME.
Herr Maurer hat zu Beginn einige wichtige Schaubilder gezeigt und erklärt, in welcher neuen Gas-Abhängigkeit von USA und Norwegen sich Europa zur Zeit befindet und warum wir wegen der Schließung der Straße von Hormus ständig steigende Strompreise in Deutschland haben.
Auch wenn nicht jeder der ausführlichen Analyse der Ursachen dieser Probleme folgen mag, wie Michael Lüders diese dargestellt hat, so waren sich beide Referenten darin einig, dass Deutschland durch beide Kriege in eine schwere Energiekrise gestürzt wurde mit völlig ungewissem Ausgang. Die steigenden Gaspreise auf dem Weltmarkt sind in Europa zusätzlich durch die 15% US-Zölle auf das LNG-Gas belastet, die die USA erheben.Konsequenz für Wedel?
Als Initiatorin unserer OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“ konnte ich nicht darauf verzichten auf Wedel Bezug zu nehmen und an Herrn Maurer die Frage zu stellen:
„Können wir uns in Wedel als hoch verschuldete Stadt erlauben, einen (mindestens!) 15Mio-Kredit über 30 Jahre aufzunehmen für eine Sanierung und den teuren Umbau in ein reines „Sportbad“ angesichts dieser steigenden Energiepreise und politischen Ungewissheit.
Am Ende der Veranstaltung trug ich Herrn Maurer noch weitere Fragen vor:
Müssen die Kalkulationen, die vor einem Jahr 14,7 Mio€ ergaben, nicht angepasst werden wegen steigender Baukosten (Beispiel :Steinberghalle!) und steigender Energiekosten? Herr Maurer versicherte mir, dass die Kosten nach den jetzt laufenden Verhandlungen aktualisiert werden und dann erneut dem Rat zur Entscheidung über die Kreditaufnahme vorgelegt werden. Die letzte Entscheidung über eine Kreditaufnahme falle dann jedoch die Politik.Mein Schlusswort unter das Kapitel „Badebucht“:
Ich denke, ich fasse die vielen Kommentare im Sinne unserer 856 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner richtig zusammen, wenn ich an die Ratsmitglieder, besonders die im Aufsichtsrat, erneut appelliere:
„Ja, wir möchten alle ein Frei- und Hallenbad für Kinder, Jugendliche, Senioren, Schulen und Vereine - aber nicht für jeden Preis!“
Bitte nehmen Sie sich die Stadt Pinneberg zum Vorbild, die nach der Ablehnung des Förderantrags für einen Schwimmbad-Neubau jetzt eine deutlich preiswertere Sanierung plant. (SHZ 16.05.2026)Eine letzte kritische Frage an den Rat:
1. Warum steht diese „Sportbad-Investition“ mit Abstand auf Platz 1 der Prioritätenliste bei den Investitionen des Doppelhaushaltes 2026/27?
2. Warum wurden nicht die Wünsche ALLER Bürger bei den Plänen des Umbaus einbezogen, sondern nur Vereine und Schulen?
3. Warum wurde 2014 und 2018 vorzugsweise in die Sauna und deren Ausbau investiert? Auch jetzt ist ein Ausbau der Gastronomie geplant.Ich danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern unserer Open Petition und hoffe für uns alle auf verantwortungsbewusste Entscheidungen des Rates für eine gute Zukunft unserer Stadt!
Zum Schluss möchte ich noch einen der letzten Kommentare unter unserer Open Petition zitieren:
„Ich finde es für alle Wedeler Bürger wichtig, unser Freizeitbad mit Spassbecken und Außenanlagen zu erhalten. Besonders ist es wichtig für Kinder mit Spaß und Freude in Berühung mit Wasser zukommen und so gut zu lernen sich im Element Wasser zu bewegen, ohne Angst. Das war bisher gegeben. Ich selber schwimme regelmäßig im großen Bad. Und im Sommer habe ich die Außenanlagen genossen.Besonders für Familien die sich im Sommer keine große Reise leisten können ist es auch wichtig für sich und ihre Kinder in der Nähe, Lebensfreude genießen zu können. Gerade in diesen Zeiten!!!“Mit freundlichen Grüßen
Rosemarie Binz-Vedder -
PRESSEMITTEILUNG vom 21.05.2026
Zum Abschluss der OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“
Die OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“ endet zum 31.05.2026 mit insgesamt 853 Unterschriften. Die Initiatoren ziehen eine kritische Bilanz des bisherigen Umgangs von Politik und Verwaltung mit den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger.
Die Planung und Kalkulation der Sanierung und des Umbaus der Badebucht zu einem „Sportbad“ erfolgte durch die Kombibad GmbH gemeinsam mit der PROVA Unternehmensberatung, die bereits seit der Entstehung mit dem Bad befasst ist. Noch 2016 wurde das Konzept öffentlich positiv bewertet. Nach einer Sanierung und dem Ausbau der Sauna zitierte die SHZ am 06.02.2016 den damaligen Badleiter mit den Worten: „Das Kombibadkonzept passt hundertprozentig für die Stadt.“
Aus Sicht der Petition stellt sich daher die Frage, wie es trotz dieser positiven Bewertungen zu dem heute festgestellten erheblichen Sanierungsstau kommen konnte und wer dafür Verantwortung trägt.
Die Initiatoren kritisieren außerdem, dass alternative Konzepte und Berechnungen bislang nicht öffentlich einsehbar sind. Auf der Informationsveranstaltung im November 2025 seien mögliche Alternativen nur kurz erwähnt worden. Eine unabhängige externe Prüfung der Wirtschaftlichkeit werde bislang nicht in Betracht gezogen.
Besonders enttäuschend sei für die Unterstützer der Petition gewesen, dass weder eine Anhörung der Initiatoren in den zuständigen Ausschüssen stattfand noch ein Gesprächstermin mit der Bürgermeisterin zustande kam.Ein halbes Jahr nach Start der Petition beschloss die Ratsversammlung einstimmig eine Verwaltungsvorlage, die die Petition lediglich „formal“ zurückweist. In der Beschlussvorlage BV/2025/086 heißt es: „Eine Petition als Mittel der Beteiligung ist in Schleswig-Holstein für den kommunalen Bereich nicht vorgesehen. Die Umfrage auf der Online-Plattform OpenPetition.de setzt daher keine weitere Rechtsfolge in Gang.“
Die Hoffnung auf Fördermittel aus der sogenannten „Sportmilliarde“ (Sondervermögen) hat sich inzwischen zerschlagen. Der Förderantrag wurde abgelehnt.
Nach aktuellem Stand ist für die Badebucht im Doppelhaushalt 2026/27 die Investition in Höhe von rund 15 Millionen Euro vorgesehen. Die Stadt erwartet dadurch laut Haushaltsbegleitbeschluss langfristig deutliche Einsparungen bei den jährlichen städtischen Zuschüssen. Die Kommunalaufsicht hat diesen Haushalt genehmigt.Die Petition fordert deshalb eine unabhängige Neukalkulation der Kosten und Risiken. Angesichts steigender Energiepreise und der angespannten Haushaltslage müsse geprüft werden, ob die bisherigen Annahmen weiterhin realistisch seien.
Die Mitinitiatorin Rosemarie Binz-Vedder appelliert zudem an Politik, Stadtwerke und die Kombibad GmbH, alternative Lösungen erneut zu prüfen: „Andere Kommunen wie Pinneberg haben sich gegen einen Neubau entschieden und beschränken sich stattdessen auf eine Sanierung bestehender Anlagen und nutzen dafür sogar andere Fördermöglichkeiten. (SHZ 16.05.2026) Vielen Unterzeichnern der Open Petition wäre besonders der Erhalt des Freibades wichtig.“
Die Mitinitiatorin appelliert außerdem an die Mitglieder des Aufsichtsrats der Kombibad GmbH und der Stadtwerke, die bisherigen Planungen noch einmal kritisch und ergebnisoffen zu überprüfen. Die Bitte richte sich auch an die Stadtsparkasse, die in diesen Gremien vertreten ist und besonderen Einblick in die Thematik habe, und sich immer wieder für das Gemeinwohl in der Stadt engagiert.Aus Sicht vieler Bürgerinnen und Bürger sollten die Mittel aus dem Sondervermögen, das Wedel vom Land zugeteilt wurde, auch in die Sanierung und den Ausbau von Schulen und Sportanlagen investiert werden.
Rosemarie Binz-Vedder
Mitinitiatorin der OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“(Fotomontage mit ChatGPT erstellt)
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Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Open Petition!
Mit dem Ende des Monats endet unsere Unterschriftensammlung mit 853 Unterschriften endgültig. Die Petition hatten wir schon Ende Juli 2025 an Rat und Bürgermeisterin übergeben, inzwischen sind mehr als hundert weitere Unterschriften dazu gekommen. Wir hatten zusätzlich mehrere Emails an Rat und Bürgermeisterin versendet, zuletzt am 01.Mai, und um erneute Prüfung gebeten. Vergeblich! Die traurige Bilanz der OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“: Wir müssen eingestehen, wir haben unser Ziel nicht erreicht.
Wir wurden leider nicht in den Gremien angehört, auch ein Gesprächstermin mit der Bürgermeisterin kam nicht zustande. Im Dezember 2025 wurde unsere OpenPetition mit einer „formalen“ Begründung zurückgewiesen (BV/2025/086): „Die Umfrage auf der Online-Plattform Open Petition setzt keine weitere Rechtsfolge in Gang.“
Jedoch ist die Forderung unserer Petition, einer „unabhängigen" Kalkulation der Kosten und Risiken angesichts steigender Energiepreise und der hohen Verschuldung der Stadt noch aktueller als vor zehn Monaten.Wir möchten allen danken für Ihre Unterschrift und die zahlreichen Kommentare, die deutlich machten, wie groß das Bedauern ist, dass das besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebte Hallen- und Freibad in ein reines Sportbad umgewandelt werden soll. Man könnte die Kommentare sowohl in der Petition als auch in der Facebook-Gruppe so zusammenfassen, dass Schulen und Vereine und die Öffentlichkeit in Wedel eine Schwimmgelegenheit brauchen, aber angesichts der hohen Kosten und der bisherigen Verschuldung der Stadt, „NICHT ZU JEDEM PREIS!“
Leider hat sich die Hoffnung auf eine 8 Mio-Förderung aus der Sportmilliarde nicht erfüllt und nun steht der volle Betrag von ca 15 Mio€ als größter Investitions-Posten im Doppelhaushalt 2026/27.Ich möchte deshalb an Politik, Stadtwerke und Kombibad GmbH appellieren, alternative Lösungen erneut zu prüfen. Andere Kommunen wie Pinneberg haben aus der Ablehnung der Förderung aus der Sportmilliarde auf den Neubau des Schwimmbades verzichtet und sanieren jetzt das bestehende Bad. (SHZ 16.05.2026) Vielleicht ließe sich sogar das Freibad erhalten, das vielen Unterzeichnern wichtig ist.
Ich möchte besonders die 10 Ratsmitglieder und die Stadtsparkasse, die alle im Aufsichtsrat der Kombibad GmbH und der Stadtwerke vertreten sind, bitten, die bisherigen Planungen noch einmal kritisch zu überprüfen und nach alternativen Finanzierungsmodellen zu suchen.
Ich persönlich finde, die Mittel aus dem Sondervermögen (15,2 Mio€) sollten auch in den Ausbau und die Sanierung von Schulen und Sportanlagen investiert werden und nicht allein dem „Sportbad“ zugute kommen.
(Einen ähnlichen Text habe ich als Pressemitteilung versendet, den ich unter Neuigkeiten poste. Trotz Beendigung der Unterschriftensammlung ist weiterhin ein Zugriff auf die Texte der OpenPetition möglich. Sie können die weitere Entwicklung der Badebucht in der Facebook-Gruppe „Wedel Germany“ und in der öffentlichen Presse (SHZ/ HA/ Wedel-News/ Wedel-Klartext verfolgen.)
Rosemarie Binz-Vedder
(Mitinitiatorin der OpenPetition)(Die Fotocollagen auf dem Poster sind mit ChatGPT erstellt worden.)
Ich finde es für alle Wedeler Bürger wichtig, unser Freizeitbad mit Spassbecken und Außenanlagen zu erhalten. Besonders ist es wichtig für Kinder mit Spaß und Freude in Berühung mit Wasser zukommen und so gut zu lernen sich im Element Wasser zu bewegen, ohne Angst. Das war bisher gegeben. Ich selber schwimme regelmäßig im großen Bad. Und im Sommer habe ich die Außenanlagen genossen.Besonders für Familien die sich im Sommer keine große Reise leisten können ist es auch wichtig für sich und ihre Kinder in der Nähe, Lebensfreude genießen zu können. Gerade in diesen Zeiten!!!