Region: Wedel

Keine Neuverschuldung für die Badebucht

Petition richtet sich an
Stadtrat

857 Unterschriften

100 %
756 von 630 für Quorum in Wedel Wedel

857 Unterschriften

100 %
756 von 630 für Quorum in Wedel Wedel
  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung, letzter Tag
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Stadtrat

Einleitung

Die Schulden der Stadt Wedel wachsen seit vielen Jahren durch jährliche Neuverschuldung auf jetzt über 100 Mio.€ an, so dass der Haushalt immer vom Innenministerium genehmigt werden muss und deshalb Sparmaßnahmen ergriffen werden sollen.

Dennoch ist die Stadt bereit, ca 14,7 Mio.€ für die Sanierung und eine Verkleinerung der Badebucht zu investieren, weil man sich davon ab 2028 eine deutliche Reduzierung der jährlichen städtischen Zuschüsse verspricht. Man saniert nicht den Haushalt mit riskanter Neuverschuldung!

Das vorgelegte Planungskonzept wurde ohne Bürgerbeteiligung entwickelt und als Teil des Haushaltbegleitbeschlusses als alternativlos bezeichnet. Der Verzicht auf das Freibad, großer Rutsche und Piratenschiff trifft besonders Kinder und Jugendliche sehr und bedeutet einen Verlust für Sport, Unterricht und Freizeitgestaltung.

Außerdem basiert das Konzept aus unserer Sicht auf unrealistischen Annahmen zu Zinsen, Laufzeiten und Wirtschaftlichkeit. Diese Politik auf Pump gefährdet nicht nur den Erfolg einer Haushaltskonsolidierung, sondern belastet mit einer 30-jährigen Laufzeit die nachfolgenden Generationen mit einem in die Jahre gekommenen Schwimmbad.

Die Badebucht darf nicht wie der Hafen zu einer neuen Schuldenfalle werden!

Unsere zentralen Forderungen

Wir fordern den Rat der Stadt Wedel auf,
1. Keinen 14,7 Mio.€ Kredit über 30 Jahre für die Sanierung und den Umbau der Badebucht
aufzunehmen

2. Mögliche Alternativen mit einer wirtschaftlich realistischen Kostenkalkulation der Öffentlichkeit vorzulegen, die sowohl die Interessen der Schulen und Sportvereine als auch die der Schwimmbadnutzer berücksichtigen und eventuell einen Ideen-Wettbewerb auszuschreiben

3. In die Entscheidungsfindung die Bürger, die Schulen, DLRG, Sportvereine, Seniorenbeirat, Jugendbeirat und Kinderparlament einzubeziehen, eventuell durch eine Bürgerbefragung / Bürgerentscheid, wie ihn die FDP in der Haushaltsrede im März vorgeschlagen hat.

Begründung

Die finanzielle Situation der Stadt

• Wedel ist seit Jahren mit über 100 Mio.€ hochverschuldet, jedes Jahr wächst die Steuerlast, jährlich kommt eine hohe Neuverschuldung hinzu. Die Stadt hat keinen Spielraum für neue Investitionen wie Sporthallen oder Straßenbau. Beschlüsse wie beispielsweise für eine vierte Grundschule oder Radwege liegen in der Schublade.

• Wedels Anteil an allen Kassenkrediten in Schleswig-Holstein beträgt bis zu 80% für laufende
Ausgaben, dafür müssen hohe Zinsen bezahlt werden.

• Wedel muss für die 2010 gezeichnete AT1-Anleihe zur Unterstützung der Stadtsparkasse ebenfalls Zins und Tilgung zahlen, während die zugesagten Zinszahlungen der Sparkasse an die Stadt (600.000€) nicht jedes Jahr gesichert sind und im Haushalt dann fehlen.

• Der ungenutzte Hafen frisst jedes Jahres Unsummen, mal ist er sanierungsbedürftig, jährlich muss er ausgebaggert werden.

Finanzierung der Badebucht

• Ein neuer Kredit über 30 Jahre (ca. 14 Mio.€) stellt ein hohes Risiko für die Stadt dar. Die Nutzungsdauer des umgebauten Hallenbades beträgt möglicherweise nur 20 Jahre, wie die vom BMF herausgegebenen AfA Tabellen für Schwimmbäder angeben. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht sollte man Anlagen nicht mit einem Darlehen finanzieren, das länger läuft als die erwartete Nutzungsdauer.

• Hinzukommt, dass ein Hallenbad immer ein Zuschussbetrieb ist, 2025 werden 2,4 Mio.€ für den laufenden Betrieb von der Stadt aus Kassenkrediten zugeschossen. Selbst wenn sich dieser Zuschuss auf 1,7 Mio.€ verringern sollte, bleibt das Risiko einer „Kreditfalle", in der die Stadt 30 Jahre festsitzt.

Attraktivität der Badebucht

• Die Badebucht ist trotz hoher Eintrittspreise und trotz immer mehr Schließzeiten für
Familien mit Kindern und Jugendliche aus dem Kreis und aus Hamburg sehr attraktiv:
Freibad, Planschbecken, Draußenschwimmen, Rutsche, Riesenrutsche, Piratenschiff, Whirlpool, Sauna, Stellplatz für Campingbusse usw.

• Nach dem Umbau zum reinen Sport-Bad wird das Bad an Attraktivität verlieren und weniger Besucher haben, so dass auch die Einnahmen zurückgehen werden, die benötigten Zuschüsse werden steigen.

Bürgerbeteiligung

• Beteiligung der Bürger ist dringend notwendig, denn Sportler, DLRG und Schulen haben sicher andere Interessen als Familien mit kleinen Kindern und Senioren. Kinderparlament und Jugendrat haben sich gerade im Hamburger Abendblatt und in der SHZ zu Wort gemeldet. Sie sind enttäuscht, dass das Freibad geschlossen ist, dass sie nicht gehört werden und dass man ihnen das Erlebnis- und Freibad wegnehmen will.

• Der Jugendbeirat hatte einen Antrag an die Verwaltung gestellt, eine (Teil-) Privatisierung der Kombibad GmbH zu prüfen. Auch die Gestaltung der Eintrittspreise wird bemängelt. In der Badebucht kostet eine Tageskarte für Kinder/Jugendliche: 6,50€ (Vergleich: Freibad Marienhöhe: Kinder 1,10€, Jugendliche 2,00€, Oberglinder Teich: kostenlos)

FAZIT

Im letzten Haupt- und Finanzausschuss hat Frau Bürgermeisterin Fisauli angedeutet, dass für die Badebucht doch noch Alternativen geprüft werden sollen. Allerdings sollten diese Diskussionen endlich öffentlich geführt werden, wie es der Jugendbeirat fordert, und nicht wie seit Monaten im nicht-öffentlichen Teil.

Sollte sich aber herausstellen, dass Wedel zuerst aus der Schuldenfalle herauskommen muss, ehe die Stadt wieder so ein Investitionsrisiko eingehen kann, zudem noch Pflichtaufgaben (Schulbau, Offener Ganztag, P&R-Anlage, Feuerwehr) vordringlich sind, dann wäre es besser die Badebucht zwei Jahre zu schließen und in der Politik eine Denkpause einzulegen.

Aber auf keinen Fall sollte die Stadt das herrliche Grundstück an Spekulanten verkaufen. Es kommen auch wieder bessere Zeiten für neue Investitionen.

—————————————————————————————-
Wedel, im Juli 2025

Initiator der Petition:
Initiative „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“
(initiative.finanzen.wedel@t-online.de)

Rosemarie Binz-Vedder
Holger Grunenberg
Murat Sayinc
Ingo Glunz
Norbert Reimann

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 14.07.2025
Sammlung endet: 31.05.2026
Region: Wedel
Kategorie: Bauen

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer:innen einer preiswerteren Badebucht! 
    Wer in diesen bewegten Zeiten politische Verantwortung trägt, muss bei allen politischen Entscheidungen zum gegenwärtigen Zeitpunkt die ENERGIESICHERHEIT und die künftige Entwicklung der ENERGIE-PREISE im Blick haben, will man eine Stadt nicht ungebremst in den finanziellen Abgrund rasen lassen.

    Deshalb danke ich sowohl Herrn MAURER, dem Vorstand der Stadtwerke und der Kombibad GmbH als auch dem als Gast zum Energy-Talk eingeladenen langjährigen Nah-Ost-Experten MICHAEL LÜDERS für die vielen wichtigen Informationen über die gegenwärtigen ENERGIEPROBLEME.

    Herr Maurer hat zu Beginn einige wichtige Schaubilder gezeigt und erklärt, in welcher neuen Gas-Abhängigkeit von USA und Norwegen sich Europa zur Zeit befindet und warum wir wegen der Schließung der Straße von Hormus ständig steigende Strompreise in Deutschland haben.
    Auch wenn nicht jeder der ausführlichen Analyse der Ursachen dieser Probleme folgen mag, wie Michael Lüders diese dargestellt hat, so waren sich beide Referenten darin einig, dass Deutschland durch beide Kriege in eine schwere Energiekrise gestürzt wurde mit völlig ungewissem Ausgang. Die steigenden Gaspreise auf dem Weltmarkt sind in Europa zusätzlich durch die 15% US-Zölle auf das LNG-Gas belastet, die die USA erheben. 

    Konsequenz für Wedel? 
    Als Initiatorin unserer OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“ konnte ich nicht darauf verzichten auf Wedel Bezug zu nehmen und an Herrn Maurer die Frage zu stellen: 
    „Können wir uns in Wedel als hoch verschuldete Stadt erlauben, einen (mindestens!) 15Mio-Kredit über 30 Jahre aufzunehmen für eine Sanierung und den teuren Umbau in ein reines „Sportbad“ angesichts dieser steigenden Energiepreise und politischen Ungewissheit. 
    Am Ende der Veranstaltung trug ich Herrn Maurer noch weitere Fragen vor: 
    Müssen die Kalkulationen, die vor einem Jahr 14,7 Mio€ ergaben, nicht angepasst werden wegen steigender Baukosten (Beispiel :Steinberghalle!) und steigender Energiekosten? Herr Maurer versicherte mir, dass die Kosten nach den jetzt laufenden Verhandlungen aktualisiert werden und dann erneut dem Rat zur Entscheidung über die Kreditaufnahme vorgelegt werden. Die letzte Entscheidung über eine Kreditaufnahme falle dann jedoch die Politik. 

    Mein Schlusswort unter das Kapitel „Badebucht“: 
    Ich denke, ich fasse die vielen Kommentare im Sinne unserer 856 Unterzeichnerinnen und Unterzeichner richtig zusammen, wenn ich an die Ratsmitglieder, besonders die im Aufsichtsrat, erneut appelliere:
    „Ja, wir möchten alle ein Frei- und Hallenbad für Kinder, Jugendliche, Senioren, Schulen und Vereine - aber nicht für jeden Preis!“
    Bitte nehmen Sie sich die Stadt Pinneberg zum Vorbild, die nach der Ablehnung des Förderantrags für einen Schwimmbad-Neubau jetzt eine deutlich preiswertere Sanierung plant. (SHZ 16.05.2026)

    Eine letzte kritische Frage an den Rat: 
    1. Warum steht diese „Sportbad-Investition“ mit Abstand auf Platz 1 der Prioritätenliste bei den Investitionen des Doppelhaushaltes 2026/27? 
    2. Warum wurden nicht die Wünsche ALLER Bürger bei den Plänen des Umbaus einbezogen, sondern nur Vereine und Schulen? 
    3. Warum wurde 2014 und 2018 vorzugsweise in die Sauna und deren Ausbau investiert? Auch jetzt ist ein Ausbau der Gastronomie geplant.

    Ich danke allen Unterstützerinnen und Unterstützern unserer Open Petition und hoffe für uns alle auf verantwortungsbewusste Entscheidungen des Rates für eine gute Zukunft unserer Stadt! 

    Zum Schluss möchte ich noch einen der letzten Kommentare unter unserer Open Petition zitieren: 
    „Ich finde es für alle Wedeler Bürger wichtig, unser Freizeitbad mit Spassbecken und Außenanlagen zu erhalten. Besonders ist es wichtig für Kinder mit Spaß und Freude in Berühung mit Wasser zukommen und so gut zu lernen sich im Element Wasser zu bewegen, ohne Angst. Das war bisher gegeben. Ich selber schwimme regelmäßig im großen Bad. Und im Sommer habe ich die Außenanlagen genossen.Besonders für Familien die sich im Sommer keine große Reise leisten können ist es auch wichtig für sich und ihre Kinder in der Nähe, Lebensfreude genießen zu können. Gerade in diesen Zeiten!!!“

    Mit freundlichen Grüßen
    Rosemarie Binz-Vedder

  • PRESSEMITTEILUNG vom 21.05.2026

    Zum Abschluss der OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“

    Die OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“ endet zum 31.05.2026 mit insgesamt 853 Unterschriften. Die Initiatoren ziehen eine kritische Bilanz des bisherigen Umgangs von Politik und Verwaltung mit den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger.

    Die Planung und Kalkulation der Sanierung und des Umbaus der Badebucht zu einem „Sportbad“ erfolgte durch die Kombibad GmbH gemeinsam mit der PROVA Unternehmensberatung, die bereits seit der Entstehung mit dem Bad befasst ist. Noch 2016 wurde das Konzept öffentlich positiv bewertet. Nach einer Sanierung und dem Ausbau der Sauna zitierte die SHZ am 06.02.2016 den damaligen Badleiter mit den Worten: „Das Kombibadkonzept passt hundertprozentig für die Stadt.“

    Aus Sicht der Petition stellt sich daher die Frage, wie es trotz dieser positiven Bewertungen zu dem heute festgestellten erheblichen Sanierungsstau kommen konnte und wer dafür Verantwortung trägt.

    Die Initiatoren kritisieren außerdem, dass alternative Konzepte und Berechnungen bislang nicht öffentlich einsehbar sind. Auf der Informationsveranstaltung im November 2025 seien mögliche Alternativen nur kurz erwähnt worden. Eine unabhängige externe Prüfung der Wirtschaftlichkeit werde bislang nicht in Betracht gezogen.
    Besonders enttäuschend sei für die Unterstützer der Petition gewesen, dass weder eine Anhörung der Initiatoren in den zuständigen Ausschüssen stattfand noch ein Gesprächstermin mit der Bürgermeisterin zustande kam.

    Ein halbes Jahr nach Start der Petition beschloss die Ratsversammlung einstimmig eine Verwaltungsvorlage, die die Petition lediglich „formal“ zurückweist. In der Beschlussvorlage BV/2025/086 heißt es: „Eine Petition als Mittel der Beteiligung ist in Schleswig-Holstein für den kommunalen Bereich nicht vorgesehen. Die Umfrage auf der Online-Plattform OpenPetition.de setzt daher keine weitere Rechtsfolge in Gang.“

    Die Hoffnung auf Fördermittel aus der sogenannten „Sportmilliarde“ (Sondervermögen) hat sich inzwischen zerschlagen. Der Förderantrag wurde abgelehnt. 
    Nach aktuellem Stand ist für die Badebucht im Doppelhaushalt 2026/27 die Investition in Höhe von rund 15 Millionen Euro vorgesehen. Die Stadt erwartet dadurch laut Haushaltsbegleitbeschluss langfristig deutliche Einsparungen bei den jährlichen städtischen Zuschüssen. Die Kommunalaufsicht hat diesen Haushalt genehmigt. 

    Die Petition fordert deshalb eine unabhängige Neukalkulation der Kosten und Risiken. Angesichts steigender Energiepreise und der angespannten Haushaltslage müsse geprüft werden, ob die bisherigen Annahmen weiterhin realistisch seien.

    Die Mitinitiatorin Rosemarie Binz-Vedder appelliert zudem an Politik, Stadtwerke und die Kombibad GmbH, alternative Lösungen erneut zu prüfen: „Andere Kommunen wie Pinneberg haben sich gegen einen Neubau entschieden und beschränken sich stattdessen auf eine Sanierung bestehender Anlagen und nutzen dafür sogar andere Fördermöglichkeiten. (SHZ 16.05.2026)  Vielen Unterzeichnern der Open Petition wäre besonders der Erhalt des Freibades wichtig.“
    Die Mitinitiatorin appelliert außerdem an die Mitglieder des Aufsichtsrats der Kombibad GmbH und der Stadtwerke, die bisherigen Planungen noch einmal kritisch und ergebnisoffen zu überprüfen. Die Bitte richte sich auch an die Stadtsparkasse, die in diesen Gremien vertreten ist und besonderen Einblick in die Thematik habe, und sich immer wieder für das Gemeinwohl in der Stadt engagiert.

    Aus Sicht vieler Bürgerinnen und Bürger sollten die Mittel aus dem Sondervermögen, das Wedel vom Land zugeteilt wurde, auch in die Sanierung und den Ausbau von Schulen und Sportanlagen investiert werden.

    Rosemarie Binz-Vedder
    Mitinitiatorin der OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“

    (Fotomontage mit ChatGPT erstellt)

  • Sehr geehrte Unterstützerinnen und Unterstützer unserer Open Petition!

    Mit dem Ende des Monats endet unsere Unterschriftensammlung mit 853 Unterschriften endgültig. Die Petition hatten wir schon Ende Juli 2025 an Rat und Bürgermeisterin übergeben, inzwischen sind mehr als hundert weitere Unterschriften dazu gekommen. Wir hatten zusätzlich mehrere Emails an Rat und Bürgermeisterin versendet, zuletzt am 01.Mai, und um erneute Prüfung gebeten. Vergeblich! Die traurige Bilanz der OpenPetition „Keine Neuverschuldung für die Badebucht“: Wir müssen eingestehen, wir haben unser Ziel nicht erreicht. 

    Wir wurden leider nicht in den Gremien angehört, auch ein Gesprächstermin mit der Bürgermeisterin kam nicht zustande. Im Dezember 2025 wurde unsere OpenPetition mit einer „formalen“ Begründung zurückgewiesen (BV/2025/086): „Die Umfrage auf der Online-Plattform Open Petition setzt keine weitere Rechtsfolge in Gang.“
    Jedoch ist die Forderung unserer Petition, einer „unabhängigen" Kalkulation der Kosten und Risiken angesichts steigender Energiepreise und der hohen Verschuldung der Stadt noch aktueller als vor zehn Monaten.

    Wir möchten allen danken für Ihre Unterschrift und die zahlreichen Kommentare, die deutlich machten, wie groß das Bedauern ist, dass das besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebte Hallen- und Freibad in ein reines Sportbad umgewandelt werden soll. Man könnte die Kommentare sowohl in der Petition als auch in der Facebook-Gruppe so zusammenfassen, dass Schulen und Vereine und die Öffentlichkeit in Wedel eine Schwimmgelegenheit brauchen, aber angesichts der hohen Kosten und der bisherigen Verschuldung der Stadt, „NICHT ZU JEDEM PREIS!“
    Leider hat sich die Hoffnung auf eine 8 Mio-Förderung aus der Sportmilliarde nicht erfüllt und nun steht der volle Betrag von ca 15 Mio€ als größter Investitions-Posten im Doppelhaushalt 2026/27. 

    Ich möchte deshalb an Politik, Stadtwerke und Kombibad GmbH appellieren, alternative Lösungen erneut zu prüfen. Andere Kommunen wie Pinneberg haben aus der Ablehnung der Förderung aus der Sportmilliarde auf den Neubau des Schwimmbades verzichtet und sanieren jetzt das bestehende Bad. (SHZ 16.05.2026) Vielleicht ließe sich sogar das Freibad erhalten, das vielen Unterzeichnern wichtig ist. 

    Ich möchte besonders die 10 Ratsmitglieder und die Stadtsparkasse, die alle im Aufsichtsrat der Kombibad GmbH und der Stadtwerke vertreten sind, bitten, die bisherigen Planungen noch einmal kritisch zu überprüfen und nach alternativen Finanzierungsmodellen zu suchen. 

    Ich persönlich finde, die Mittel aus dem Sondervermögen (15,2 Mio€) sollten auch in den Ausbau und die Sanierung von Schulen und Sportanlagen investiert werden und nicht allein dem „Sportbad“ zugute kommen. 

    (Einen ähnlichen Text habe ich als Pressemitteilung versendet, den ich unter Neuigkeiten poste. Trotz Beendigung der Unterschriftensammlung ist weiterhin ein Zugriff auf die Texte der OpenPetition möglich. Sie können die weitere Entwicklung der Badebucht in der Facebook-Gruppe „Wedel Germany“ und in der öffentlichen Presse (SHZ/ HA/ Wedel-News/ Wedel-Klartext verfolgen.)

    Rosemarie Binz-Vedder
    (Mitinitiatorin der OpenPetition) 

    (Die Fotocollagen auf dem Poster sind mit ChatGPT erstellt worden.)

Noch kein PRO Argument.

es ist zuviel für unnötiges ausgegeben.Die obersten können nicht mit Geld wirtschaften u. vor allem sehen ,wo es am nötigsten hin muss.Für Jugendliche Stellen schaffen,Disco,Skaterbahn u. gr.Spielplatz für Hunde.Es wird auch nur für Fahrradfahrer alles gemacht,dabei fahren die am schlimmsten.mehr Kontrollen von Polizei an den Ampeln,wiviele fahren bei rot

Warum Menschen unterschreiben

Ich finde es für alle Wedeler Bürger wichtig, unser Freizeitbad mit Spassbecken und Außenanlagen zu erhalten. Besonders ist es wichtig für Kinder mit Spaß und Freude in Berühung mit Wasser zukommen und so gut zu lernen sich im Element Wasser zu bewegen, ohne Angst. Das war bisher gegeben. Ich selber schwimme regelmäßig im großen Bad. Und im Sommer habe ich die Außenanlagen genossen.Besonders für Familien die sich im Sommer keine große Reise leisten können ist es auch wichtig für sich und ihre Kinder in der Nähe, Lebensfreude genießen zu können. Gerade in diesen Zeiten!!!

Wichtige Meinungsäusserung.

Weil ich selbst betroffen bin. Sowohl das ich in wedel wohne, als auch ich aktiver schwimmer bin und mitentscheiden möchte. Es muss kein unnötiges Geld zum fenster rausgeschmissen werden. Planung sind 70% Umsetzung nur 30%. Wer am Anfang einen riesen Fehler macht, braucht sich über ein schlechtes Ergebnis nicht wundern!

Wedel braucht diese Badebucht , gerade unsere Kinder

Lieber in den Schulen investieren.

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