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Kritik der Kosten- und Zeitplanung für den Umbau der Turmbergbahn
Nach eingehender Prüfung der öffentlich zugänglichen Unterlagen zur Kosten- und Zeitplanung des Projekts Turmbergbahn in Durlach fallen mehrere erhebliche Schwächen auf. Diese betreffen sowohl die methodische Genauigkeit der Kostenschätzung als auch die Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit. Die Konsequenzen dieser Defizite sind gravierend und bergen ein hohes Risiko für die Stadt Karlsruhe, die ohnehin über begrenzte finanzielle Mittel verfügt.
Lesen Sie die Kritikpunkte, die Markus Ruff ausführt, in dem angehängten pdf-Dokument.
Markus Ruff ist Director of Engineering und leitet ein interdisziplinäres Team aus über 20 Ingenieuren bei der Planung und Umsetzung kapitalintensiver industrieller Großprojekte. Seine Erfahrung umfasst die Steuerung komplexer Vorhaben mit einem Fokus auf technische Präzision und wirtschaftliche Nachhaltigkeit.
Artikel in der BNN vom 18.10.2024, Kirsten Etzold (auszugsweise)
Fraktion warnt: Kostenkrise der Verkehrsbetriebe könnte sogar Linien gefährden
Drohen wegen der angespannten Haushaltslage der Stadt noch stärkere Sparmaßnahmen im öffentlichen Nahverkehr als bisher bekannt? Die Karlsruher Liste im Gemeinderat befürchtet Einschnitte, die weit über einen ausgedünnten Straßenbahntakt hinausgehen.
Seit dem Umbau der Kriegsstraße passieren Bahnen der Linie 5 den Bundesgerichtshof (BGH). Die Karlsruher Liste warnt, das Defizit der Verkehrsbetriebe bedrohe nicht nur den Fahrplantakt, sondern auch das Liniennetz.
Straßenbahnen, die nicht alle zehn Minuten fahren, sondern alle 20 Minuten oder sogar nur jede halbe Stunde? Eingedampfte Fahrpläne und sogar Einschnitte im Liniennetz? Das befürchtet die Karlsruher Liste (KAL) im Gemeinderat und befeuert damit die Debatte um die Zukunft des öffentlichen Nahverkehrs in Karlsruhe.
Die Warnung der Karlsruher Liste birgt eine neue Dimension. Bisher wurde vorrangig die Perspektive diskutiert, dass die systematische Unterfinanzierung des Karlsruher Nahverkehrsmodells die Taktdichte wackeln lässt. Nun geht die KAL-Fraktion davon aus, dass die Finanznot beim innerstädtischen Bus- und Bahnverkehr auch das bestehende, bisher immer weiter ausgebaute Tramliniennetz gefährden könnte.
Die KAL bezieht sich auf Ankündigungen von Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) im Durlacher Ortschaftsrat. Mentrup wolle, so die KAL-Gemeinderatsfraktion, „starke Einschnitte in Takt und Linien der VBK“.
Tauziehen um Turmbergbahn befeuert Sorge um ÖPNV in Karlsruhe
In Durlach hatte Mentrup im Zusammenhang mit dem geplanten Ersatzbau für die Turmbergbahn drastischer als bisher die Konsequenzen des wachsenden Defizits bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) und die möglichen Folgen für das ÖPNV-Angebot in Karlsruhe ab 2026 skizziert.
Dabei schlug der Oberbürgermeister auch einen Bogen zur schwierigen Finanzsituation der Stadt insgesamt. Lüppo Cramer, Vorsitzender der KAL-Fraktion im Gemeinderat und Mitglied des VBK-Aufsichtsrats, zieht eine direkte Verbindung zwischen der Haushaltslage der Verkehrsbetriebe und der Stadt auf der einen Seite und den Bergbahnplänen andererseits. Die KAL ist gegen den geplanten Neubau der Bergbahn, auch aus Kostengründen.
Cramer kritisiert: „Der Oberbürgermeister denkt laut darüber nach, die Taktung im ÖPNV zu reduzieren, um das Defizit der VBK einzudämmen, und gleichzeitig stellt er nicht infrage, für den Ausbau einer Freizeitattraktion viele Millionen bereitzustellen.“....
Die KAL-Fraktion im Gemeinderat plädiert für eine „Denkpause“. Sie werde ein Moratorium beantragen, kündigt Cramer an: „Wir müssen ernsthaft überlegen, was wir uns angesichts der enormen finanziellen Belastungen und der geplanten Einschnitte bei den VBK leisten können.“ Er habe, so Cramer, in der Sitzung des VBK-Aufsichtsrats deutlich gemacht, dass ein „Weiter so“ hinsichtlich der Bergbahnpläne unverantwortlich sei...
Dass die Diskussion um Karlsruhes hochwertiges, nach Corona wieder gut zurück aufs Gleis gekommenes und auch international viel beachtetes ÖPNV-Angebot ausgerechnet jetzt so massiv Fahrt aufnimmt, liegt nicht allein am Tauziehen um die Turmbergbahn. Zum aktuellen Wellenschlag trägt auch bei, dass sich gerade der Aufsichtsrat der VBK mit der chronischen finanziellen Schieflage der Verkehrsbetriebe und möglicherweise daraus resultierenden Konsequenzen befasst hat.
Dabei geht es innerhalb der Verkehrsbetriebe, anders als in einer Analyse von 2021, nicht allein um eine Auflistung grundsätzlich denkbarer Sparmaßnahmen. Unter dem zunehmenden Kostendruck sind jetzt auch Einsparszenarien unterschiedlicher Abstufung skizziert. Das steht unter anderem im Zusammenhang mit den bald beginnenden Vorberatungen im Karlsruher Gemeinderat zum Doppelhaushalt für die Jahre 2026/27.
In Karlsruhes Finanzplanung ist das VBK-Defizit ein schwerer Brocken. Im laufenden Jahr wird es mit mehr als 100 Millionen Euro veranschlagt, Tendenz steigend. 2029 könnte es, so eine Prognose, über 140 Millionen Euro liegen.
"Letztlich müssen die Gemeinderäte entscheiden, was sie wollen."
(Silke Gleitz, VBK-Betriebsratsvorsitzende)
seit längerer Zeit gibt es neue Information zu dem Thema Verlängerung der Turmbergbahn.
Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen dass am 16.10 eine Sitzung des Ortschaftsrats Durlach ab 17 Uhr im Bürgersaal stattfindet.
In dem öffentlichen Teil der Veranstaltung wird auf die Anfragen einer Fraktion zur Notwendigkeit eines neuen Verkehrszahlen- und Wirtschaftlichtkeitsgutachten für die Verlängerung
der Turmbergbahn sowie die Antwort der Verkehrsbetriebe eingegangen. Nähere Informationen finden Sie unter sitzungskalender.karlsruhe.de/db/ratsinformation/termin-9777.
In Kürze werden von unserem Verein weitere Informationen zu dem Thema Turmbergbahn auf den Seiten von openPetition eingestellt werden.
nach unserer letzten Nachricht haben uns viele Anfragen zu der Position der Parteien im Ortschaftsrat Durlach und Gemeinderat Karlsruhe zur Verlängerung der Turmbergbahn erreicht. Herzlichen Dank für Ihr Interesse
Da es auf OpenPetition nicht zulässig ist, für einzelne politische Parteien zu werben, haben wir bei unserem Aufruf keine Namen genannt. Zwischenzeitlich haben wir jedoch auf der Homepage unseres Vereins unter zukunft-turmbergbahn.de/tagebuch
Informationen zu der Position der einzelnen Parteien für Sie zusammengestellt, die es Ihnen erleichtern das Kreuz an der richtigen Stelle bei den anstehenden Wahlen Ortschaft- und Gemeinderatswahlen zu setzen.
Weck- und Hilferuf an die Landesregierung: Der Neubau einer Turmbergbahn in Karlsruhe-Durlach – als Erweiterungsbau der bisherigen Bahn getarnt – muss unbedingt verhindert werden. Die Kosten für die Verlängerung zur B3 sind in keiner Weise wirtschaftlich und fiskalisch erklärbar.
Das Land, vertreten durch Finanzminister Danyal Bayaz, hat zur Sparsamkeit aufgerufen. Bitte lehnen Sie die Bezuschussung dieses Projekts ab. Eine Renovierung und Erneuerung der bisherigen Anlage sollte ausreichen und wird dem Zugang zum Turmberg genügen, zumal ein Busanschluss an die KVV-Linie existiert. Dieser muss nur angepasst beziehungsweise aktualisiert werden. Im Erörterungstermin des Regierungspräsidiums wurden hierzu einige Vorschläge gemacht.
Meines Erachtens haben sich hier die Stadtverwaltung und die KVV in ihrer Planung verrannt und wollen Argumente gegen das Projekt wider besseres Wissen ignorieren.
Am Sonntag, 9. Juni 2024 finden neben Europawahlen deutschlandweit zudem Kommunalwahlen statt. Für den Karlsruher Gemeinderat sowie den Durlacher Ortschaftsrat stellen sich mehr als ein Dutzend Parteien zur Wahl. Wie aus verschiedenen Debatten ersichtlich hervorgeht, halten einige eine Trassenverlängerung der Turmbergbahn bis zur Bundesstraße 3 für zwingend erforderlich, andere Parteien und einzelne Kandidierende sprechen sich ausdrücklich gegen die Verlängerung zur B 3 und für eine behutsame Sanierung und Erneuerung der heutigen Turmbergbahn aus. Im Laufe des Jahres wird es nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens auf Grundlage aktueller Kosten- und Kosten-/Nutzen-Rechnungen in den Gremien zu einem abschließenden Beschluss kommen. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Karlsruhe entscheiden am 9. Juni mit ihrem Votum nicht zuletzt, welchen Parteien und Personen sie die richtige Antwort auf die Frage nach der Zukunft der Durlacher Turmbergbahn zutrauen. Wir fordern Sie auf: Gehen Sie zur Wahl, und: machen Sie ihre Kreuze an der richtigen Stelle.
Im Rahmen des geplanten Neubaus der Durlacher Turmbergbahn (TBB) wurde 23. April 2024 ein neues Kapitel aufgeschlagen:
Das Regierungspräsidium Karlsruhe lud im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens zum Erörterungstermin in die Durlacher Karlsburg. Dem Aufruf gefolgt waren rund zwei Dutzend Verlängerungs-Gegner (darunter überwiegend persönlich geladene Einwender), denen die gleiche Zahl an Vertretern der Stadt, der Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und der Seilbahnfirma Garaventa einschließlich verschiedener Gutachter gegenübersaß. Die Leitung der Veranstaltung lag beim Regierungspräsidium Karlsruhe.
Zu den Einwendern gehörte auch der Verein Turmbergbahn, vertreten durch den Fachanwalt für Verwaltungsrecht Dr. Lieber.
In der angehängten Datei finden Sie eine Zusammenfassung des Vereins zu dem Erörterungstermin und den Einwänden die vorgebracht wurden.
über längere Zeit, nach der Veröffentlichung des Planfeststellungsverfahrens, gab es keine Neuigkeiten in Sachen Verlängerung der Turmbergbahn.
Jetzt wurde der Termin für die Erörterung zum Planfeststellungsverfahren veröffentlicht.
Am 23.04.2024 haben diejenigen, die Einwendungen erhoben haben, die Möglichkeit an dem Termin teilzunehmen.
Die Erörterungsverhandlung ist nicht öffentlich. Die Verhandlungsleitung kann aber sonstigen Personen die Anwesenheit gestatten, wenn kein Beteiligter widerspricht.
Wenn Sie zu dem Termin kommen wollen, sollten Sie sich beim RP Karlsruhe unter Angabe des vollständigen Namens und von Kontaktdaten
bis zum 15.04.2024 anmelden.
Es bestehen folgende Anmeldungsmöglichkeiten:
- postalisch an: Regierungspräsidium Karlsruhe, Referat 17, Schlossplatz 1-3, 76131 Karlsruhe
- per E-Mail an: poststelle@rpk.bwl.de
Wir hoffen auf zahlreiche Teilnahme.
Zusammen mit der Anmeldung können Sie auch die schriftliche Erwiderung des Vorhabenträgers (VBK) zu Ihren Einwendungen anfordern.
Hier noch die unverbindliche Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Organisatorische Hinweise und Fragen
3. Erläuterung des Vorhabens
4. Bedarf / Alternativen
5. Seilbahnanlagen
6. Bergungs-, Rettungs-, Brandschutzkonzept
7. Immissionsschutz
8. Bodenschutz
9. Verkehrliche Belang
10. Stadtbild
11. Natur- und Artenschutz
12. Sonstige Umweltbelange
13. Klima
14. Datenschutz
15. Sonstige öffentliche Belange
16. Belange von Leitungsträger
17. Sonstiges