Region: Karlsruhe
Traffic & transportation

Keine Verlängerung der Turmbergbahn in Durlach

Petition is directed to
Oberbürgermeister Frank Mentrup; Landtag Baden-Württemberg
5.820 Supporters 4.522 in Karlsruhe
100% from 2.400 for quorum
  1. Launched January 2021
  2. Time remaining 8 days
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
I agree to the storage and processing of my personal data. The petitioner can see name and place and forward this information to the recipient. I can withdraw my consent at any time.

Petition in Zeichnung - Unterstützen Sie uns mit einer Spende

at 17 Jul 2021 14:57

Der Verein Zukunft Turmbergbahn sieht sich angesichts der hohen Resonanz auf die Aktion in seinem Bestreben bestätigt, Interessenten, Politiker und verschiedene Meinungsträger zusammen­zubringen, um gemeinsam auf die finanzielle, ökologische und städtebauliche Unverhältnis­mäßigkeit des geplanten Projekts aufmerksam zu machen. Neben weiteren Aktionstagen und Protestschreiben plant der Verein für die nahe Zukunft eine juristische Prüfung der öffentlich verfügbaren Pläne und Planfeststellungen.

Während alle Mitglieder des Vereins ihre Arbeitskraft unentgeltlich und ehrenamtlich einbringen, ist die Expertise unabhängiger Fachleute mit Kosten verbunden. Deshalb bitten wir Sie:

Unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende an:

Zukunft Turmbergbahn e.V.
IBAN: DE98 6029 1120 0138 9250 03

Auch eine Überweisung per Paypal ist möglich unter:
www.paypal.com/paypalme/turmbergbahn

Bitte notieren Sie auf Ihrer Überweisung Ihre Postanschrift, damit wir Ihnen eine Spendenbescheinigung zuschicken können, denn die Interessengemeinschaft Zukunft Turmbergbahn e.V. ist gemeinnützig im Sinne des § 52 Abgabenordnung.


Änderungen an der Petition

at 17 Jul 2021 14:49

Wir verlängern die Zeichnungsfrist nochmals um einen Monat


Neues Zeichnungsende: 31.08.2021
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 5.521 (4.297 in Karlsruhe)


Petition in Zeichnung - BNN Montag, 05.07.2021: Mit Leintüchern gegen die Verlängerung

at 06 Jul 2021 22:19

Rund 300 Menschen wollen die Ausmaße des geplanten Neubaus der Turmbergbahn veranschaulichen

Mit Leintüchern gegen die Verlängerung

Um 11.51 Uhr macht Iris Braig eine Ansage durch das Megaphon. „Wir bilden eine Kette links und rechts des Grünstreifens“, sagt sie. Knapp 300 Menschen sind an diesem Samstag in die Bergbahnstraße gekommen, die in Karlsruhe-Durlach die B3 mit der Talstation der Turmbergbahn verbindet. Die Kritiker einer Verlängerung der Turmbergbahn wollen die Ausmaße des geplanten Zaunverlaufs visualisieren. Um Punkt zwölf Uhr ist es soweit – die auf Abstand achtenden Demonstrantinnen und Demonstranten recken die Arme nach oben. Es ist ein „Protest mit Leintüchern“.

Die stadtgestalterische Dimension wirkt entsetzlich.
Michael Haug KAL-Stadtrat

Wir brauchen diese Schneisen, die sind wichtig für das Kaltluftsystem.
Horst Schmidt früherer Gartenbauamtsleiter

Iris Braig ist an diesem Samstag die Sprecherin der Kritiker und auch verantwortlich für die Aktion. Sie hat diese beim Ordnungsamt angemeldet, und wohnt gleich um die Ecke. Etwa 25 Aktive zähle der Verein, sagt einer ihrer Mitstreiter. Dem erscheint es als besonders wichtig, dass auf Höhe der am oberen Ende der Bergbahnstraße kreuzenden Turmberg- und Kastellstraße die mit schwarzen Zaunelementen bemalten Tücher besonders markant sichtbar werden. Bis zu vier Meter hoch solle hier der Zaun werden – an dieser Stelle auch ein Gleisbrückenbauwerk entstehen.
Martina Bartsch ist entsetzt: sie will es sich nicht vorstellen müssen, wie das wirkt. Wenn man künftig von der an der Talstation ankommenden Turmbergbahn runter schaue, werde man „auf eine Betonwüste gucken“. Hier etwas mutwillig kaputt zu machen, sei „ein Jammer“.
Es ist ein buntes Völkchen, das sich an der nur 200 Meter langen Bergbahnstraße versammelt – in deren Mitte seit mehr als 100 Jahren ein Grünstreifen wächst und gedeiht.
Die KAL-Stadträte Lüppo Cramer und Michael Haug sind die einzigen, die sich im Hauptorgan der Stadt, dem Gemeinderat, dem Projekt entgegen stemmten. „Die stadtgestalterische Dimension wirkt entsetzlich“, sagt Haug. Gemeinderat und Durlacher Ortschaftsrat haben sich allerdings bereits für die Verlängerung der historischen Standseilbahn ausgesprochen. Und bei der Gestaltung des Neubaus gibt es noch Möglichkeiten zur Nachjustierung.
Ein paar Meter weiter gibt Stadtplaner Gerd Gaßmann einen lakonisch wirkenden Satz zum Besten: die Befürworter der Zerschneidung seien „Old-School-Nahverkehrs-Anhänger“, die glaubten „jeden Winkel mit der Schiene erreichen zu können“. Er ist nicht der einzige, der sich für die Beibehaltung der Grün-Schneise ausspricht – die etwa 250 Meter bis zur Endhaltestelle der Stadtbahn „Durlach Turmberg“ auf der anderen Seite der B 3 seien auch mit einem Pendelbus leicht zu überbrücken. Auch Altstadträtin Ute Artmann ist vor Ort, eine der besonders Aktiven des Vereins „Zukunft Turmbergbahn“, und echauffiert sich einmal mehr.
Der ehemalige SPD-Fraktionschef Heinrich Maul – ein Doyen der Sozialdemokraten in Karlsruhe, der in einer der oberhalb angrenzenden Straßen wohnt -, mokiert sich darüber, „dass das Projekt überhaupt noch nicht durchgeplant sei“. Wenn es denn gebaut würde, sagt er, müsste „mindestens die Zwischenstation“ auf Höhe der bisherigen Talstation entstehen. Aber, so ist deutlich rauszuhören, eigentlich wäre es ihm lieber, wenn die Pläne nicht umgesetzt würden – womöglich ist seine Fraktion froh darüber, dass er heute nicht mehr deren Vorsitz führt.
Auch zwei frühere Gartenbauamtsleiter der Stadt gesellen sich zu der Protestaktion. Der Landschaftsplaner Robert Mürb und sein späterer Nach-Nachfolger Horst Schmidt, Amtsleiter von 1979 bis 2005. Schmidt fürchtet „die Zerstörung einer einzigartigen städtebaulichen Achse“. Die Bergbahnstraße sei „die einzige Stelle in Durlach, wo man die sich manifestierende Höhe des Turmbergs wahrnimmt“, glaubt Schmidt. „Wir brauchen diese Schneisen, die sind wichtig für das Kaltluftsystem.“
Fast ein wenig verloren wirken da ein paar Zaungäste, die sich südlich der Talstation versammelt haben: darunter Gerhard Stolz, der Sprecher von Pro Bahn. Auch Verena Anlauf und Christina Stoll von den Grünen wollen vor Ort mit ihrer Präsenz Stellung beziehen. Gegen halb eins hat sich der Protest bereits wieder verlaufen.
Kreativer Protest: Mit einer Menschenkette und hochgehaltenen Leintüchern demonstrierten am Samstag die Gegner der Verlängerung der Turmbergbahn in


Auch der Wettergott ist gegen eine Verlängerung der Turmbergbahn

at 06 Jul 2021 18:52

Am Samstag, 3. Juli trafen sich Gegnerinnen und Gegner der geplanten Verlängerung an der Talstation der Durlacher Turmbergbahn, um ihren Protest gegen das Vorhaben der Stadt und der Verkehrsbetriebe zum Ausdruck zu bringen. Knapp 300 Personen waren dem Aufruf der Interessengemeinschaft Zukunft Turmbergbahn e.V. gefolgt. Belohnt wurden sie von kraftvollem Sonnenschein, der sich angesichts der vorausgegangenen Regentage unerwartet durchgesetzt hatte. Entlang des 200 Meter langen grünen Mittelstreifens formierten sich die Versammelten auf beiden Seiten zu einer Menschenkette, die den geplanten 1,80 Meter hohen Schutzzaun symbolisierte. Um den nötigen Abstand zu wahren, hatten die teilnehmenden Personen zwischen sich jeweils ein Leintuch gespannt. Der Verein Zukunft Turmbergbahn konnte die enorm hohe Resonanz auf die Aktion als großen Erfolg verbuchen. In einem Bericht der BNN über die Veranstaltung vom 5. Juli betont unter anderen der ehemalige Leiter des Gartenbauamts der Stadt, Horst Schmidt, die Notwendigkeit, den begrünten Mittelstreifen beizubehalten: „Wir brauchen diese Schneisen, die sind wichtig für das Kaltluftsystem.“


Aktionstag am 03.07.2021 ein voller Erfolg

at 04 Jul 2021 22:24

Zu der Aktion der Interessengemeinschaft Zukunft Turmbergbahn kamen schätzungsweise 300 Personen. Auch die Presse war dabei. Weiteres Infos demnächst.
Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.


Petition in Zeichnung - Weitere Informationen zu dem Aktionstag am 03.07.2021

at 29 Jun 2021 08:00

LIebe Unterstützende,

bitte bringen Sie zu dem Aktionstag am 03.07.2021 ein großes weißes Tuch (Leintuch o.ä.) zur Symbolisierung des 180 cm hohen Zauns und eine medizinische Maske mit (Auflage des Ordnungsamts).

Wie bereits angekündigt, besteht ab 11:00 Uhr an den Informationsständen Gelegenheit zu einem Gespräch mit Gegnern der Turmbergbahnverlängerung.

Um 12:00 Uhr wird eine Menschenkette auf beiden Seiten des heutigen Grünstreifens gebildet – sie symbolisiert die Durchschneidung des gewachsenen Wohnviertels durch die Bahntrasse mit ihren 1,80 Meter hohen Schutzwänden. Die Presse wird auch Vorort sein.

Wir freuen uns auf ihr Kommen.


BNN Mittwoch, 16.06.2021: Aktionstag soll die alte Turmbergbahn retten

at 16 Jun 2021 18:54

Initiative für den Erhalt der historischen Standseilbahn macht Protest gegen Verlängerung sichtbar
Am Fuß des Turmbergs in Durlach nehmen Gegner der geplanten Verlängerung der Turmbergbahn Anfang Juli weiße Leintücher zur Hand. Mit einer ins Auge springenden Protestaktion wollen sie zeigen, wo das geplante Zusatzgleis von der heutigen Talstation bis an den Fuß des Berghangs führen soll. Dies werde das Wohngebiet zerschneiden, so ihr zentraler Kritikpunkt. Mindestens 60 Menschen erwarten die Organisatoren der Interessengemeinschaft Zukunft Turmbergbahn, vielleicht auch doppelt so viele.
Eigentlich ist die Erneuerung der ältesten noch fahrenden Standseilbahn Deutschlands schon aufs Gleis gesetzt, einschließlich Verlängerung der Strecke bis an den Fuß des Karlsruher Hausbergs. Das Ausflugsziel ist beliebt, bei den Menschen in der Stadt und bei Touristen. Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) haben grünes Licht für ihr Vorhaben, nach dem Ortschaftsrat Durlach stimmte im Herbst auch der Gemeinderat mehrheitlich zu.
Seither schlagen die Wogen hoch und höher. Der Protest gegen die geplante Verlängerung und Kompletterneuerung der Turmbergbahn in Durlach wird stärker.
Eine Petition im Internet hat inzwischen fast 5.300 Unterzeichner, davon 4.100 aus Karlsruhe. Der Durlacher Ortschaftsrat befasst sich in seiner Sitzung am Mittwoch mit dem Begehren der örtlichen SPD-Fraktion, sämtliche Planunterlagen und den VBK-Antrag auf Planfeststellung dem Votum der Kommunalpolitiker zu unterwerfen. Und im Gemeinderat steht am Dienstag, 22. Juni, ein interfraktioneller Antrag zur Turmbergbahn auf der Tagesordnung. Das Ziel des Vorstoßes: Verzicht auf das neue Trassenstück.
Klaus Beyrer und Seth Iorio zeigen an der Talstation der Turmbergbahn, welche Dimensionen die neue Seilbahn haben soll. „Der Zaun neben der Talstation ist ungefähr so hoch wie der 1,80-Meter-Zaun, der in der Bergbahnstraße geplant ist. Und die kippbaren Waggons“, erläutert Iorio und deutet auf das höchstgelegene Haus an der Kreuzung, „sind hier dann auf der Höhe des ersten Stockwerks unterwegs.“
Die pandemiebedingten Einschränkungen haben die Gegner bisher ausgebremst. Jetzt ist mehr möglich, deshalb bereiten sie einen Aktionstag vor. Ihre Einwände gegen die Planung erläutern sie am Samstag, 3. Juli, an Ort und Stelle an einem Informationsstand von 11 bis 13 Uhr. Um 12 Uhr soll dann die Menschenkette stehen. Um zu demonstrieren, wie die verlängerte Standseilbahn die Bergbahnstraße trennen würde, spannen die Teilnehmer Leintücher zwischen sich auf. So wahren sie auch coronagerecht Abstand.
Klaus Beyrer ist Historiker und kennt alte Bilder von der Bergbahnstraße. Der freie Streifen in der Mitte ist die Freihaltetrasse für eine Bahnverlängerung. „Anfangs des 20. Jahrhunderts standen da nur drei oder vier Häuser“, sagt der Durlacher. Inzwischen befinde sich dort ein geschlossenes Wohngebiet. Das sei nun die spezielle Situation in Durlach. Anders als in Heidelberg, Baden-Baden oder wo auch immer so Beyer: „Ich kenne eigentlich keine Bergbahn, die durch so ein Gebiet führt.“
Seth Iorio wohnt direkt an der Bergbahnstraße, auf halber Höhe. Was sich tun soll an der Bergbahn, weil die Betriebserlaubnis im Herbst 2022 endet, verfolgt er schon seit 2018. Je detaillierter er die Planungen kennenlernte, desto skeptischer wurde der Anwohner. „Geht es hier wirklich darum, ein Problem zu lösen?“, fragt Iorio. „Ziel ist offenbar nicht eine gute Lösung, sondern dass bei den VBK möglichst wenig Kosten anfallen.“
Zehn bis 15 Personen umfasste der innere Kreis der Interessengemeinschaft Zukunft Turmbergbahn anfangs. Iorio hat im Bekanntenkreis ungezählte Gespräche über die geplante Verlängerung geführt: „Keiner war dafür.“
In den Lockdowns war die Homepage der wichtigste Weg, Argumente zu transportieren. Jetzt hat der Durlacher in die Wege geleitet, dass ein Verein zum Erhalt der Turmbergbahn entsteht. Die Gründung soll in etwa vier Wochen stattfinden.


Petition in Zeichnung - Aktionstag am Samstag 03.07.2021, Protest mit Menschenkette

at 16 Jun 2021 18:47

Die Durlacher Interessengemeinschaft Zukunft Turmbergbahn e.V. veranstaltet unter Einhaltung der Corona-Regeln am Samstag, 3. Juli 2021 einen Aktionstag. Treffpunkt ist die Talstation der Turmbergbahn.

Ab 11:00 Uhr besteht am Informationsstand Gelegenheit zu Gesprächen mit Gegnern der Turmbergbahnverlängerung.

Um 12:00 Uhr wird eine Menschenkette auf beiden Seiten des heutigen Grünstreifens gebildet – sie symbolisiert die rabiate Durchschneidung des gewachsenen Wohnviertels durch die geplante Bahntrasse mit ihren 1,80 Meter hohen Schutzwänden.
Machen Sie mit und unterstützen Sie uns!


Änderungen an der Petition

at 27 May 2021 19:49

Aufgrund des großen Erfolgs der Unterschriftensammlung und der großen Resonanz wird die Zeichnungsfrist bis zum 31.07.2021 verlängert.


Neues Zeichnungsende: 31.07.2021
Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 5.173 (4.003 in Karlsruhe)



More on the topic Traffic & transportation

Help us to strengthen citizen participation. We want your petition to get attention and stay independent.

Donate now