01/31/2026, 12:53
Diese Neuigkeit erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und Zuversicht:
Unsere Petition zum „Recht auf Vergessenwerden“ hat den Landtag Nordrhein-Westfalen erreicht.
Die SPD-Fraktion hat unser Anliegen aufgegriffen und unter der Führung von Rodion Bakum einen parlamentarischen Antrag eingebracht. Damit wird das Thema nun offiziell im Landtag Nordrhein-Westfalen beraten.
Für uns – und für viele Betroffene – ist das ein bedeutender Moment.
Er zeigt: Die Stimmen von Krebsüberlebenden und ihren Familien werden gehört. Erfahrungen, die oft jahrelang still getragen wurden, finden nun ihren Platz in der politischen Diskussion.
Der Antrag greift zentrale Punkte unserer Petition auf: den Wunsch nach Fairness, nach Anerkennung medizinischer Realität und nach einem Leben ohne dauerhaften Stempel einer überwundenen Krankheit. Dass diese Themen nun parlamentarisch behandelt werden, gibt Hoffnung – auch wenn noch ein Weg vor uns liegt.
Wir sehen diesen Schritt als wichtigen Meilenstein, nicht als Ziel.
Solange es kein bundesweit geregeltes „Recht auf Vergessenwerden“ gibt, braucht es weiter Aufmerksamkeit, Engagement und viele unterstützende Stimmen.
💛 Unsere Petition läuft deshalb weiter.
Jede Unterschrift zählt – als Zeichen der Solidarität und als Signal, dass Heilung auch rechtlich als Heilung anerkannt werden muss.
Danke an alle, die uns auf diesem Weg begleiten. Gemeinsam bewegen wir etwas.
Link zur Rede:
www.landtag.nrw.de/home/mediathek/video.html?kid=481b564b-5fa4-4a79-a3fb-02c67b34e976&top-redner-id=15859
Link zum Antrag:
www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD18-17447.pdf