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  • Änderungen an der Petition

    01-09-17 16:38 Uhr

    Wir haben uns entschieden, die Petition zu verlängern, da Kinderbetreuung ein wichtiges Thema in der vorgezogenen Landtagswahl geworden ist. Zwar ist unser Anliegen auf kommunaler Ebene Angesiedelt, die rege Beteiligung von Einwohner_innen anderer Städte zeigt allerdings, dass unsere Förderung auch eine allgemeine politische Botschaft hat. Und so möchten wir diese Petition auch als Forum für Bürger_innen während der Landtagswahl verstehen. (Die Verlängerung von 6 Monaten auf ein Jahr hat technische Gründe).


    Neuer Sammlungszeitraum: 1 Jahr

  • Änderungen an der Petition

    27-03-17 08:45 Uhr

    Rechtschreibfehler (Satffelung)


    Neue Begründung: Die Betreuungsentgelte, umgangssprachlich auch „Kitagebühren“ oder „Elternbeiträge“ belasten Familien finanziell. Die Höhe der Entgelte ist in Deutschland je nach Wohnort verschieden. Die Belastung der Familien ist also weder landes- noch bundesweit einheitlich. Die Staffelung der Elternbeiträge in Hannover erscheint vielen Eltern angesichts ihrer realen Lebenshaltungskosten willkürlich, die Bandbreite der Satffelung Staffelung zu schmal. Eltern mit mittlerem Einkommen fallen häufig in die Stufe mit dem höchsten Betreuungsentgelt. Auch Eltern mit geringem Einkommen werden zur Kasse gebeten. Manchmal reicht selbst das Kindergeld nicht zur Deckung der Kita-Kosten.
    Das ist sozial ungerecht. Die frühkindliche Bildung darf nicht abhängig von der elterlichen Geldbörse sein.
    Die Erhöhung der Kitagebühren, die ab August in Hannover gilt, kommt nicht den Kindertagesstätten zugute, sondern wurde 2015 zur Sicherung des städtischen Haushaltes beschlossen.
    Bildung für alle ist Aufgabe der öffentlichen Hand. Angesicht steigender Belastungen von Familien in Bezug auf Miete, Lebensmittelkosten u.a. ist die Kommune gefordert, für einen sozialen Ausgleich zu sorgen. Haushalts-Sicherungs-Programme dürfen nicht zu Lasten der Kinder erfolgen.
    Die Stadt Hannover hat in den letzten Jahren neue Kitas gebaut und vor allem neue Krippenplätze geschaffen, um den Rechtsanspruch auf einen Platz gewährleisten zu können. In Krippen wird derzeit schrittweise die dritte Kraft eingeführt. Ansonsten lag beim Kita-Ausbau das Hauptaugenmerk auf Quantität anstatt auf Qualität („Masse statt Klasse“).
    Die teils mangelhafte Betreuungs-Qualität von Krippe bis zur Ganztagsgrundschule ist Eltern bewusst, die Medien berichteten ausführlich über Mängel in sozialpädagogischen Einrichtungen
    (Personalschlüssel, Ausbildung, Ausstattung, Standards).
    Die Qualität der Kindertagesstätten und gleichwertiger Kinderbetreuungseinrichtungen muss gesteigert werden. Die Qualtätsentwicklung darf durch eine Elternbeitragssenkung oder -freiheit nicht gefährdet werden.
    Die Elternbeiträge können und müssen gesenkt und zeitnah abgeschafft werden. Gleichzeitig kann und muss die Kita-Qualität gesichert und weiter gesteigert werden.
    Der Kita-Stadtelternrat fordert im Namen der Elternschaft der Kindergärten und Kinderläden beitragsfreie und qualitativ hochwertige Kindertagesstätten.