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Bild zur Petition mit dem Thema: Hannover: Kita-Qualität steigern, Elternbeiträge abschaffen! Hannover: Kita-Qualität steigern, Elternbeiträge abschaffen!
  • Von: Ibrahim Klingeberg-Behr (Kita-Stadtelternrat) mehr
  • An: Oberbürgermeister Stefan Schostok
  • Region: Hannover mehr
    Kategorie: Soziales mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 120 Tage verbleibend
  • 1.898 Unterstützer
    1.784 in Hannover
    46% erreicht von
    3.900  für Quorum  (?)

Hannover: Kita-Qualität steigern, Elternbeiträge abschaffen!

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Hannovers Eltern fordern die Abschaffung der Kita-Beiträge bei gleichzeitiger Weiterentwicklung der Qualität.

Die Stadt verlangt ab August 2017 höhere Elternbeiträge. Aber Kindertagesstätten sind Bildungseinrichtungen. Bildung muss für alle zugänglich sein, unabhängig vom Einkommen.

Familien werden durch Elternbeiträge für Kitas finanziell belastet. Viele Eltern mit mittleren Einkommen zahlen heute bereits die höchste Beitragsstufe. Familien mit geringem Einkommen sind mit den Elternbeiträgen oft überfordert. Die Staffelung der Beiträge ist sozial ungerecht.

Beitragsfreie und gute Kitas fördern die Chancen aller Kinder und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Landeshauptstadt muss jetzt familienfreundliche Signale setzen. Hannover muss die Elternbeiträge zeitnah abschaffen und die Kita-Qualität steigern.

Begründung:

Die Betreuungsentgelte, umgangssprachlich auch „Kitagebühren“ oder „Elternbeiträge“ belasten Familien finanziell. Die Höhe der Entgelte ist in Deutschland je nach Wohnort verschieden. Die Belastung der Familien ist also weder landes- noch bundesweit einheitlich. Die Staffelung der Elternbeiträge in Hannover erscheint vielen Eltern angesichts ihrer realen Lebenshaltungskosten willkürlich, die Bandbreite der Staffelung zu schmal. Eltern mit mittlerem Einkommen fallen häufig in die Stufe mit dem höchsten Betreuungsentgelt. Auch Eltern mit geringem Einkommen werden zur Kasse gebeten. Manchmal reicht selbst das Kindergeld nicht zur Deckung der Kita-Kosten. Das ist sozial ungerecht. Die frühkindliche Bildung darf nicht abhängig von der elterlichen Geldbörse sein.

Die Erhöhung der Kitagebühren, die ab August in Hannover gilt, kommt nicht den Kindertagesstätten zugute, sondern wurde 2015 zur Sicherung des städtischen Haushaltes beschlossen. Bildung für alle ist Aufgabe der öffentlichen Hand. Angesicht steigender Belastungen von Familien in Bezug auf Miete, Lebensmittelkosten u.a. ist die Kommune gefordert, für einen sozialen Ausgleich zu sorgen. Haushalts-Sicherungs-Programme dürfen nicht zu Lasten der Kinder erfolgen.

Die Stadt Hannover hat in den letzten Jahren neue Kitas gebaut und vor allem neue Krippenplätze geschaffen, um den Rechtsanspruch auf einen Platz gewährleisten zu können. In Krippen wird derzeit schrittweise die dritte Kraft eingeführt. Ansonsten lag beim Kita-Ausbau das Hauptaugenmerk auf Quantität anstatt auf Qualität („Masse statt Klasse“). Die teils mangelhafte Betreuungs-Qualität von Krippe bis zur Ganztagsgrundschule ist Eltern bewusst, die Medien berichteten ausführlich über Mängel in sozialpädagogischen Einrichtungen (Personalschlüssel, Ausbildung, Ausstattung, Standards). Die Qualität der Kindertagesstätten und gleichwertiger Kinderbetreuungseinrichtungen muss gesteigert werden. Die Qualtätsentwicklung darf durch eine Elternbeitragssenkung oder -freiheit nicht gefährdet werden.

Die Elternbeiträge können und müssen gesenkt und zeitnah abgeschafft werden. Gleichzeitig kann und muss die Kita-Qualität gesichert und weiter gesteigert werden. Der Kita-Stadtelternrat fordert im Namen der Elternschaft der Kindergärten und Kinderläden beitragsfreie und qualitativ hochwertige Kindertagesstätten.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hannover, 24.03.2017 (aktiv bis 23.09.2017)


Neuigkeiten

Rechtschreibfehler (Satffelung) Neue Begründung: Die Betreuungsentgelte, umgangssprachlich auch „Kitagebühren“ oder „Elternbeiträge“ belasten Familien finanziell. Die Höhe der Entgelte ist in Deutschland je nach Wohnort verschieden. Die Belastung der ...

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Debatte zur Petition

PRO: Ich denke wir sollten uns dafür einsetzen endlich das Ehegattensplitting abzuschaffen. Genau dieses Geld kann dann in die Bildung von Kindern fließen. Ich denke das ist der richtige Weg nicht Ehepaare zu fördern, sondern unsere Kinder. Alleine der Trauschein ...

PRO: "Höchstbeitrag nach altem System: Verfügen Eltern mit einem Kind über ein Haushaltseinkommen von mehr als 2392 Euro, müssen sie für die Ganztagsbetreuung im Kindergarten den höchsten Satz zahlen: 244 Euro." Diese Petition muss ganz einfach Erfolg haben, ...

CONTRA: Tolle Argumentation... Mehr Qaulität, aber umsonst. Doofe Frage, aber wer soll die Qualität denn bezahlen?

CONTRA: "Entschieden ist über die neue Gebührenstaffel noch nicht. Allerdings würden die Elternbeiträge auch in Zukunft nur einen Bruchteil der tatsächlichen Kosten für die Kinderbetreuung tragen. Mit 156 Millionen Euro gehört sie zu den größten Ausgabeposten ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Unsere Kinder sind unsere Zukunft! Jeder Sollte sich einen Krippenplatz leisten können und die Erzieher und Erzieherinnen leisten harte Arbeit!!!

Weil mein Enkelkind davon betroffen ist.

Ich möche eine gute Betreuung unserer Kinder der-unserer Zukunft

Mir geht es nicht um die Abschaffung des Elternbeitrages aber um eine gerechte Einstufung von Verdienst und Elternbeitrag. Meiner Meinung nach ist die Grenze, ab wann man den Höchstsatz zahlt viel zu niedrig angesetzt. Die meisten Haushalte mit einem ...

Kinder haben einen Rechtsanspruch auf kostenfreie Bildung in Kita und Tagespflege

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