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  • Änderungen an der Petition

    14-11-17 21:37 Uhr

    Rechtschreibung korrigiert


    Neue Begründung: Denn so So stellen wir uns das Campusleben im „Grünen Zentrum Bayerns“ nicht vor.
    Grünes Zentrum? Ja, damit wirbt der Campus Weihenstephan und einige von uns wurden auch dadurch hier hingelockt. Aber wenn man sich umsieht, sieht man neben kurzgemähten Grünflächen nicht viel „Grünes“.
    Eine neue Betonbrücke! Das Gebäude D1 der HSWT mit gepflastertem Vorplatz ohne jegliche Bepflanzung! Jede Menge Parkplätze für Autos, aber kaum überdachte Stellplätze für Fahrräder! Das Mähmanagement der Grünflächen! Der übermäßige Streusalzeinsatz im Winter! Und nicht einmal Platz für einen Campusgarten?
    Das Einzige das hier Grün ist, ist das Angebot „grüner“ Studiengängen.
    Eigentlich will die TUM doch viel mehr bieten, als nur reines Studieren. Folgendes Zitat findet man auf der Website der TUM:
    "Studieren an der TUM - das ist mehr als Prüfungen und Vorlesungen. (...) Das Leben an der TUM formt die ganze Persönlichkeit." (www.tum.de/unileben/studentisches-leben/)
    Zum Glück gibt es einige Arbeitskreise, Fachschaften und Hochschulgruppen, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, ein Programm neben dem normalen Studienbetrieb zu bieten. Trotzdem fehlt es den Studierenden und Angestellten am Campus an kreativem Freiraum.
    Freiraum ist wichtig zur Selbstentfaltung. Der Campusgarten Knosporus bietet eben diesen Freiraum. Er war stets ein Raum für viele verschiedene Aktivitäten. Ob als Freiluftkino, Bühne für Musik und Kultur oder Platz für Workshops.
    Wir haben zusammen geplant, gepflanzt, Garteneinrichtung gebaut, Rasen gemäht und vieles mehr. Der Garten führt außerdem zu einem interdisziplinären Austausch zwischen Studierenden und Angestellten verschiedenster Fachrichtungen auf dem Campus und ist bedeutender Teil eines Netzwerks aus unterschiedlichen sozial-ökologisch interessierten Gruppen und Personen. Der Knosporus gibt die Möglichkeit eigenständig zu lernen, Verantwortung zu übernehmen, Projekte zu planen und umzusetzen, mit der Natur zu arbeiten, im Team erfolgreich zu sein und Gleichgesinnte kennen zu lernen. Er ist eine Bereicherung für den Campus.
    In vielen anderen Universitätsstädten gibt es Campusgärten, die seit Jahren bestehen, ihr Umfeld bereichern, von den Universitäten unterstützt werden und ihnen als Aushängeschild dienen.
    Wir sind der Meinung, dass der Campusgarten Knosporus unbedingt bleiben muss.
    Wir finden uns nicht damit ab, dass das Projekt, in das zwei Jahre lang viel Kopfarbeit, Fleiß und Muskelkraft gesteckt wurde, und das so großartige Möglichkeiten bietet, einfach dem Erdboden gleichgemacht wird!
    Wir fordern,dass der Dialog wieder aufgenommen wird und der Garten weiter bestehen kann.