Der Campusgarten Knosporus ist seit zwei Jahren Bestandteil des Campus in Freising.

Studierende beider Hochschulen, so wie Angestellte auf dem Campus haben den Garten in Vergangenheit genutzt. Sei es zum Gemüse anbauen, gesellig sein oder zum Entspannen. Nun steht der Garten kurz vor dem Aus. Denn statt uns zu unterstützen, wollen Sie den Garten einstampfen und aus der Fläche wieder gleichförmiges Grünland machen, dass dem Campus kaum Mehrwert gibt.

Wir wollen, dass der Garten erhalten bleibt!

Begründung

So stellen wir uns das Campusleben im „Grünen Zentrum Bayerns“ nicht vor. Grünes Zentrum? Ja, damit wirbt der Campus Weihenstephan und einige von uns wurden auch dadurch hier hingelockt. Aber wenn man sich umsieht, sieht man neben kurzgemähten Grünflächen nicht viel „Grünes“. Eine neue Betonbrücke! Das Gebäude D1 der HSWT mit gepflastertem Vorplatz ohne jegliche Bepflanzung! Jede Menge Parkplätze für Autos, aber kaum überdachte Stellplätze für Fahrräder! Das Mähmanagement der Grünflächen! Der übermäßige Streusalzeinsatz im Winter! Und nicht einmal Platz für einen Campusgarten? Das Einzige das hier Grün ist, ist das Angebot „grüner“ Studiengängen. Eigentlich will die TUM doch viel mehr bieten, als nur reines Studieren. Folgendes Zitat findet man auf der Website der TUM: "Studieren an der TUM - das ist mehr als Prüfungen und Vorlesungen. (...) Das Leben an der TUM formt die ganze Persönlichkeit." (www.tum.de/unileben/studentisches-leben/) Zum Glück gibt es einige Arbeitskreise, Fachschaften und Hochschulgruppen, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, ein Programm neben dem normalen Studienbetrieb zu bieten. Trotzdem fehlt es den Studierenden und Angestellten am Campus an kreativem Freiraum. Freiraum ist wichtig zur Selbstentfaltung. Der Campusgarten Knosporus bietet eben diesen Freiraum. Er war stets ein Raum für viele verschiedene Aktivitäten. Ob als Freiluftkino, Bühne für Musik und Kultur oder Platz für Workshops. Wir haben zusammen geplant, gepflanzt, Garteneinrichtung gebaut, Rasen gemäht und vieles mehr. Der Garten führt außerdem zu einem interdisziplinären Austausch zwischen Studierenden und Angestellten verschiedenster Fachrichtungen auf dem Campus und ist bedeutender Teil eines Netzwerks aus unterschiedlichen sozial-ökologisch interessierten Gruppen und Personen. Der Knosporus gibt die Möglichkeit eigenständig zu lernen, Verantwortung zu übernehmen, Projekte zu planen und umzusetzen, mit der Natur zu arbeiten, im Team erfolgreich zu sein und Gleichgesinnte kennen zu lernen. Er ist eine Bereicherung für den Campus. In vielen anderen Universitätsstädten gibt es Campusgärten, die seit Jahren bestehen, ihr Umfeld bereichern, von den Universitäten unterstützt werden und ihnen als Aushängeschild dienen. Wir sind der Meinung, dass der Campusgarten Knosporus unbedingt bleiben muss. Wir finden uns nicht damit ab, dass das Projekt, in das zwei Jahre lang viel Kopfarbeit, Fleiß und Muskelkraft gesteckt wurde, und das so großartige Möglichkeiten bietet, einfach dem Erdboden gleichgemacht wird!

Wir fordern,dass der Dialog wieder aufgenommen wird und der Garten weiter bestehen kann.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Knosporus aus Freising
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  • Liebe Gartenfreunde, Unterstützer_innen und Freunde des guten Lebens, hiermit möchten wir euch darüber informieren, dass es mit dem Knosporus weiter geht. In den letzten Wochen durften wir viel Unterstützung und Zuspruch für unser Projekt erfahren. Dafür möchten wir unseren Dank aussprechen.

    Wir können nicht nachvollziehen, dass die Verwaltung der TUM zu keinem weiteren Gespräch bereit war und haben uns deshalb entschieden umzuziehen. Bei einem erfreulichen Treffen mit dem neuen Präsident der HSWT und dem Kanzler Herr Schelle wurde uns eine neue Fläche von der HSWT angeboten. Noch steht es nicht fest wo genau diese Fläche sein wird, aber sie wird auf dem Campus liegen. Da die Hochschulleitung dieses Projekt sehr geil findet, können wir dort auch mit viel mehr Unterstützung rechnen.

    Der Garten ist damit gerettet, doch ein großes Problem noch nicht aus der Welt geschaffen. Wir finden es äußerst bedauerlich, dass wir so wenig Unterstützung von der TUM-Verwaltung bekommen haben, obwohl wir alle, die Gärtnernden, Studierenden, Angestellten, Studiendekane und Fachschaften, uns für den Erhalt des Gartens ausgesprochen haben. Das zeigt wie wenig Rechte wir bei der Mitgestaltung des Campuslebens besitzen. Viele von uns fühlen sich vor den Kopf gestoßen und von oben herab behandelt. Für wen verwaltet die Verwaltung? Welche Interessen spielen dabei eine Rolle? Wir fühlen uns nicht gut vertreten und versprechen uns weiter für Nachhaltigkeit, Ökologie, Gemeinschaft, Kreativität und Mitbestimmungsrechte auf dem Campus einzusetzen.

    Einladung:
    Kommt heute Abend in den Garten und feiert ein letztes Mal mit uns auf der alten Fläche. Es wird warmen Glühwein geben und ein fettes Lagerfeuer. Bitte bringt euch trotzdem noch Getränke selber mit.

    Euer Knosporus-Team

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

sieht mega hässlich, hätte man den Kram ordentlich gebaut, hätte warscheinlich auch niemand ein Problem damit, aber das sieht einfach nur hässlich aus, was ihr da veranstaltet...