09.09.2026, 07:40
Veröffentlichung: WZ 09.09.2026
Kernpunkte gegen die geplante Hängebrücke und Seilbahn
der BUGA 2031 in Wuppertal
Die Argumente der Naturschützer: „Natur statt Event-Marketing“
-Flächeneingriffe an Kernzonen: Großprojekte wie die geplante Hängebrücke an der Wupperpforte oder die Seilbahnstationen erfordern massive bauliche Eingriffe in bisher geschützte Wald- und Grünflächen, insbesondere auf der Königshöhe.
-Künstlicher Event-Tourismus: Kritisiert wird, dass intakte, kostenlose Naherholungsräume für ein monatelanges „Spektakel“ mit temporären Kulissen kommerzialisiert werden, statt echten, dauerhaften Naturschutz zu betreiben.
-Fehlpriorisierung von Geldern: In Zeiten extrem klammer kommunaler Kassen in Wuppertal sollten Millioneninvestitionen eher in die Sanierung von Kitas, Schulen, Straßen und die Pflege dezentraler, alltäglicher Stadtparks fließen.
-Ökologischer Fußabdruck:
Der Einsatz von Beton, Stahl und Schwerlastverkehr für Großbauprojekte erzeugt erhebliche Mengen an „grauer Energie“, die laut Kritikern durch spätere temporäre Blumenbeete nicht kompensiert werden können.