Region: Wuppertal

Königshöhe schützen! Keine Hängebrücke und Seilbahn im Landschaftsschutzgebiet

Petition richtet sich an:
Petition an den Rat der Stadt Wuppertal, die Stadtverwaltung und die Verantwortlichen der BUGA 2031

1.712 Unterschriften

57 %
1.480 von 2.600 für Quorum in Wuppertal Wuppertal

1.712 Unterschriften

57 %
1.480 von 2.600 für Quorum in Wuppertal Wuppertal
  1. Gestartet 03.09.2026
  2. Sammlung noch > 4 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Neuigkeiten



10.10.2026, 14:50


Die „grünste Stadt Europas“ baut aus Stahl und Beton.

Mit Erstaunen und zunehmendem Unverständnis verfolge ich die Berichterstattung über Wuppertal. Auf der einen Seite schmückt sich unsere Stadt stolz mit dem Titel der „grünsten Stadt Europas“. Auf der anderen Seite wird parallel mit aller Macht eine Bundesgartenschau (BUGA) vorangetrieben, deren reale Umweltauswirkungen dieses grüne Image ad absurdum führen.

Für eine Veranstaltung, die gerade einmal maximal sechs Monate dauert, sollen Flächen im Umfang von rund 6,5 Fußballfeldern gerodet werden. Anstatt bestehende Naturlandschaften zu schützen und zu pflegen, schafft man Platz für ein riesiges Stahlbetonfundament einer Hängebrücke sowie zahlreiche Stahlbetonstützen für eine Seilbahn. 

Das ist kein nachhaltiger Naturschutz, sondern ein massiver Eingriff in gewachsene Ökosysteme.
Besonders bitter ist das Missverhältnis von Aufwand und Ertrag: Schwerwiegende Bau- und Rodungsmaßnahmen werden in Kauf genommen, um ein Publikum für lediglich ein einziges Halbjahr anzuziehen und zu befördern. 

Was danach bleibt, sind versiegelte Flächen, Beton und Stahl – mitten in der Natur.
Wer Naturschutz und Gartenschauen so interpretiert, verwechselt ein klimagerechtes Stadtgrün mit einer kurzlebigen Event-Kulisse. Wuppertal sollte seinem Ruf als grüne Stadt gerecht werden, indem es bestehende Wälder und Grünflächen schützt, statt sie für ein Sechs-Monate-Spektakel zu opfern.

Petitionsaufruf für Ihre Unterschrift ✍️ 

openpetition.org/nfqjl

Mit freundlichen Grüßen
Werner Stommel





24.09.2026, 11:26

Wo bleiben die Stimmen der Umweltverbände?

Die geplante Hängebrücke zwischen Königshöhe und Kaiserhöhe sowie die Seilbahn mit Bergstation auf der Königshöhe bedeuten Eingriffe in einen sensiblen Landschaftsraum. Die Planungen betreffen damit nicht nur ein mögliches touristisches Angebot der BUGA 2031, sondern auch die Frage, wie ernst es Wuppertal mit dem Schutz seiner wertvollen Landschafts- und Naturräume meint.

Gerade deshalb stellt sich mir eine Frage: Wo bleiben die deutlichen Stimmen der Wuppertaler Umwelt- und Naturschutzorganisationen?

Der NABU Wuppertal hat sich zu den Planungen geäußert und sowohl bei der Seilbahn als auch bei der Hängebrücke erhebliche ökologische und naturschutzfachliche Fragen aufgeworfen. Das verdient Anerkennung. Gleichzeitig würde ich mir wünschen, dass der NABU und andere Umweltverbände diese Positionen im weiteren Verlauf des Planungs- und Genehmigungsverfahrens noch stärker öffentlich vertreten.

Denn Naturschutz darf nicht nur dann eine Rolle spielen, wenn über kleinere Eingriffe oder einzelne Bäume entschieden wird. Wenn ein Landschaftsschutzgebiet durch größere touristische Infrastruktur verändert werden soll, sollte die Öffentlichkeit auch von den Organisationen, die sich dem Schutz von Natur und Landschaft verschrieben haben, eine klare und kontinuierliche Auseinandersetzung mit diesen Plänen erwarten dürfen.

Die Bürgerinitiative Landschaftsschutzgebiet Königshöhe setzt sich für den Erhalt dieses Landschaftsschurzgebietes ein. Sie stellt die Frage, ob Hängebrücke und Seilbahn tatsächlich notwendig sind und ob die damit verbundenen Eingriffe in einem angemessenen Verhältnis zum erwarteten Nutzen stehen.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, Naturschutz und BUGA gegeneinander auszuspielen. Eine Bundesgartenschau kann gerade für eine Stadt wie Wuppertal Anlass sein, Natur, Landschaft und nachhaltige Entwicklung in den Mittelpunkt zu stellen.

Deshalb wünsche ich mir von den Wuppertaler Umweltverbänden eine deutlich sichtbare öffentliche Diskussion: Welche Eingriffe in die Königshöhe sind aus ihrer Sicht vertretbar? Wo liegen die Grenzen? Und wie bewerten sie Hängebrücke und Seilbahn unter den Gesichtspunkten Arten-, Klima- und Landschaftsschutz?

Auch die Bürgerinnen und Bürger sollten sich mit diesen Fragen auseinandersetzen. Wer sich über die Argumente der Bürgerinitiative informieren und deren Petition unterstützen möchte, findet sie hier:

openpetition.org/nfqjl

Die Bürgerinitiative Landschaftsschutzgebiet Königshöhe möchte damit eine öffentliche Diskussion über den Erhalt des Landschaftsschutzgebietes anstoßen. Es wäre wünschenswert, wenn diese Diskussion auch von den Wuppertaler Umwelt- und Naturschutzorganisationen deutlich wahrnehmbar geführt würde.

Wer Landschaftsschutz ernst nimmt, sollte gerade bei einem solchen Großprojekt nicht schweigen.

Bitte denken Sie daran, den Petitionslink weiterzuleiten. Helfen Sie der Petition zum Erfolg!


15.09.2026, 10:29

Hier kann man einfach über den QR Code auf unsere Petitionsseite gelangen,
um dort zu unterschreiben.

Wie funktioniert das ?

Photo App öffen und mit der Kamera im Handy auf den QR Code zeigen, dann erscheint der Link:
openpetition.org/nfqjl

Der QR Code und der Aufruflink: "openpetition.org/nfqjl" kann gerne weitergeleitet werden.


14.09.2026, 15:23

Guten Abend,
die von mir eingereichte Petition kann nur dann zum Erfolg für uns alle führen, wenn jede und jeder Einzelne zur Verbreitung der Petition seinen Beitrag leistet. Der Link zur Petition kann weiterleiten werden. Hierzu können z.B. Whatsapp-Gruppen, soziale Netzwerke wie Instagram oder Facebook, Leserbriefe bei der Wuppertaler Rundschau oder E-Mails herangezogen werden. Je mehr Unterschriften wir bekommen und je früher das Quorum erreicht wird, umso größer ist die Chance mit dieser Petition zu erreichen, dass das Landschaftsschutzgebiet Königshöhe erhalten bleibt.



Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern