• Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    at 28 Jan 2021 13:55

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    ich wende mich an euch mit dieser aktuellen Information:
    Seit dem Jahr 2018 ist der Kollektivvertrag der Lehrer verfallen. Durch die Inflation haben unsere Gehälter in 10 Jahren 20 % der Kaufkraft eingebüßt, während im privaten Bereich Gehaltszuwächse von über 10 % belegt sind (ISTAT-Daten). Jetzt verhandeln die Schulgewerkschaften endlich mit dem Land eine Anpassung und man steht vor dem Abschluss, den sie drauf und dran sind zu unterzeichnen.
    Angeboten wird eine monatliche Erhöhung von 29 € brutto, sind 19 € netto und 0,7 % mehr Gehalt nach zehnjährigem Stillstand.
    Das alarmiert auch die Initiative „Lehrerwunderland“. Der Unmut ist groß. Und die Gewerkschaften gelähmt.
    Es stellt sich die Frage, ob und ggf. wie wir darauf reagieren, oder wollen wir nur weiterhin gut funktionieren?
    Das Paradox ist doch: Wenn die Mitglieder aus den Schulgewerkschaft austreten, haben sie mehr auf dem Gehaltszettel als mit der Gehaltserhöhung.

    Es wäre zu überlegen, welches Feedback ihr den Gewerkschaften geben wollt. Dazu sollten an den Schulen sofort Gewerkschaftsversammlungen einberufen werden! Vielleicht können das die EGV-Vertreter*innen in die Hand nehmen.

    Mit kollegialen Grüßen
    Markus Klammer und Florian Leimgruber

  • Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger

    at 16 Dec 2020 14:31

    Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Südtiroler Schulen,

    während im Landtag die Debatte für den Haushalt 2021 im Gange ist, organisiert die Initiativgruppe „Lehrerwunderland Südtirol“ zusammen mit den Lehrergewerkschaften einen Flashmob und lädt die Südtiroler Lehrpersonen ein, sich zahlreich an der Kundgebung zu beteiligen. Treffpunkt ist Donnerstag, am 17.12.2020, um 15.00 Uhr auf dem Silvius Magnago-Platz. Empfehlung für Dresscode: schwarz; Wer kann, bringt Transparente im A3-Format mit; Ein geeigneter Vorrat wird vorbereitet; Achtung: Covid-Regeln rigoros einhalten.

    AUFRUF AN ALLE LEHRPERSONEN
    Wir schicken an die Verantwortlichen für Personal, Schule und Bildung in der Südtiroler Landesregierung das LEBENSZEICHEN einer lebendigen Schule und dass wir den uns verordneten Sparbetrieb nicht mehr einfach stumm, blind und taub hinzunehmen bereit sind. Wir adressieren so zahlreich wie nur möglich an den zwei Tagen von Donnerstag, 17. Dezember, 7 Uhr früh bis Freitag, 18. Dezember, 20 Uhr abends die unten angeführten Botschaften via Mail an die angeführten Adressen, damit sich in ihrem Postfach abzeichnet, dass wir betroffen und zahlreich sind. Copy-and-paste!
    ***

    An die Herren
    Arno Kompatscher
    Philipp Achammer
    Giuliano Vettorato
    Daniel Alfreider

    Geehrte Südtiroler Landesregierung,

    BILDUNG JA, HAUPTSACHE BILLIG
    SCUOLA SOTTOCOSTO
    WE DON’T NEED NO EDUCATION
    SCHULE GRATIS, LEHRER IMMER BEREIT

    Mit freundlichen Grüßen

    Namen, Schule

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 15 Dec 2020 00:39

    Neue Mitteilung: 1. Aktion zur Bildungssituation in Südtirol

    Liebe KollegInnen

    Da im Landtag die Haushaltsdebatte für das Jahr 2021 im Gange ist, treffen wir uns zu einem Flashmob an diesem Donnerstag, 17.12.2020, 15.00 Uhr, auf dem Silvius Magnago-Platz, um auf unsere Situation (Kollektivvertrag) aufmerksam zu machen.

    Dresscode: schwarz
    Wenn möglich: Transparente A3-Format mit der Aufschrift mitbringen.
    BILDUNG BILLIG?
    oder
    EDUCAZIONE A PREZZO STRACCIATO?

    Covidregeln rigoros einhalten
    MUNDSCHUTZ UND 2 METER ABSTAND

    Lehrerwunderland Südtirol
    zusammen mit den Schulgewerkschaften

  • Die Petition wurde eingereicht

    at 29 Nov 2020 18:17

    An alle Unterzeichnenden der Petition „Lehrerwunderland Südtirol“, am 29.11.2020

    Die Verhandlungen zum Lehrervertrag sind geplatzt.

    An alle, die wissen wollen, was gespielt wird:

    MONOPOLI IM LEHRERWUNDERLAND

    Man braucht ein wenig Zeit, die Spielregeln zu durchschauen.
    Hinter dem, was zuerst nach Inkompetenz oder Versagen der Verhandlungsführung des Landes aussieht, steckt bei genauerem Hinsehen ein klares Programm. Erst am 27. März 2020 wurde in das „Omnibus-Gesetz“ ein scheinbar harmloser Passus eingefügt, der vorsieht, unter dem Dach der „Rechtssicherheit“ ausgehandelte „Kollektivvertragsvorschläge“ der Prüfstelle des Landes zur Begutachtung vorzulegen. Das ist jetzt mit der Vereinbarung zum IT-Bonus für die Lehrkräfte geschehen. Und das nützen nun die den Vertrag endunterzeichnenden Bürokraten Alexander Steiner, Albrecht Matzneller und Co als Begründung, die zuvor von ihnen selbst verhandelte Textfassung für juridisch zweifelhaft zu halten und mit Verweis auf das Gespenst Rechnungshof platzen zu lassen.
    Das Ganze ist ein Fallbeispiel für instrumentelle Gesetzgebung und Verwaltungswillkür, mittels der die Politik ihre Verantwortung an eine imaginäre Instanz delegiert, um bei der bisherigen Praxis der ungerechten Verteilung der Haushaltsmittel so weiter zu machen wie bisher.
    Das zu korrigieren wäre aber notwendig, um den von den Gewerkschaften berechneten Betrag von 80 Millionen für eine innerhalb von drei Jahren anzustrebende Gleichbehandlung der Lehrpersonen staatlicher Art mit jenen der Landesberufsschulen zu erreichen.
    In Südtirol aber gilt alles, was nicht nach Unternehmertum aussieht, als Kostenfaktor und wird gedeckelt. Bildung, Schule, Kultur und Soziales stellen eine Gegenwelt zu jener der Ökonomie dar. Nur der Letzteren wird ein privilegierter Zugriff auf den Landeshaushalt eingeräumt. Und welche Interessen sich durchsetzen, sieht man in der Debatte um die Raumordnung, bei der Förderung der Landwirtschaft mit jährlich 200 Millionen und seit der ersten Regierung Kompatscher bei der Senkung der Umsatzsteuer um jährlich 100 Millionen für Industrieunternehmen. Parallel dazu wächst die einseitige Vermögensbildung durch Kapital-, Boden- und Immobilienrenditen, sodass sich buchstäblich die Matthäus-Klage erfüllt: „Wer hat, dem wird gegeben.“
    Und jetzt in der Corona-Krise, in einer Zeit außerordentlicher Herausforderungen, fehlt der Landesregierung die Sensibilität für die zahlreichen Disparitäten und ganz offensichtlich auch die Autorität, sich in der Flut von vielen berechtigten und zahlreichen unverschämten Forderungen zu orientieren und ausgleichend zu handeln. Nachdem die Profite der Nuller- und Zehnerjahre privatisiert sind, geht man nun daran, die finanziellen Folgen der Pandemie auf alle zu verteilen. Und man lässt zu, dass ganz undifferenziert Gutverdiener und „Furbetti“ in den Hilfstopf greifen, der für die Geschädigten vorgesehen ist.
    Nicht einzuhalten, was nach den allgemeinen Regeln der Gleichbehandlung den Lehrberufen zusteht und großteils ohnehin mit zehnjähriger Verspätung gar nicht mehr abgegolten werden kann, ist nichts anderes als ein Raubüberfall auf den Ressourcenhaushalt von Bildung und Schule. Man darf nicht glauben, dass das ohne Folgen bleiben wird. Aber der Preis dafür kommt in der Bilanz des Landeshaushalts heute noch nicht vor.
    Die Frage ist, wie wir darauf reagieren wollen.
    Es ist Zeit, dass wir handeln.

    Für die LehrerInneninitiative Südtirol
    Thomas Brachetti, Sabine Dalvai, Markus Klammer, Florian Leimgruber, Armin Monsorno, Monika Niederwieser, Josef Oberhollenzer, Hannes Petermair, Rosina Ruatti, Anny Tauber, Helga Tschurtschenthaler

  • An Die Unterzeichner Der Petition

    at 29 Nov 2020 17:30

    An die Unterzeichner der Petition „Lehrerwunderland Südtirol“, am 29.11.2020

    Auf der Petitionsseite unter „Neuigkeiten“ gibt es News zu lesen.
    Und hier gibt’s einen Nachtrag dazu:

    Die Verhandlungen zum Lehrervertrag sind geplatzt.
    An alle, die wissen wollen, was gespielt wird:

    MONOPOLI IM LEHRERWUNDERLAND

    Man braucht ein wenig Zeit, die Spielregeln zu durchschauen.
    Hinter dem, was zuerst nach Inkompetenz oder Versagen der Verhandlungsführung des Landes aussieht, steckt bei genauerem Hinsehen ein klares Programm. Erst am 27. März 2020 wurde in das „Omnibus-Gesetz“ ein scheinbar harmloser Passus eingefügt, der vorsieht, unter dem Dach der „Rechtssicherheit“ ausgehandelte „Kollektivvertragsvorschläge“ der Prüfstelle des Landes zur Begutachtung vorzulegen. Das ist jetzt mit der Vereinbarung zum IT-Bonus für die Lehrkräfte geschehen. Und das nützen nun die den Vertrag endunterzeichnenden Bürokraten Alexander Steiner, Albrecht Matzneller und Co als Begründung, die zuvor von ihnen selbst verhandelte Textfassung für juridisch zweifelhaft zu halten und mit Verweis auf das Gespenst Rechnungshof platzen zu lassen.
    Das Ganze ist ein Fallbeispiel für instrumentelle Gesetzgebung und Verwaltungswillkür, mittels der die Politik ihre Verantwortung an eine imaginäre Instanz delegiert, um bei der bisherigen Praxis der ungerechten Verteilung der Haushaltsmittel so weiter zu machen wie bisher.
    Das zu korrigieren wäre aber notwendig, um den von den Gewerkschaften berechneten Betrag von 80 Millionen für eine innerhalb von drei Jahren anzustrebende Gleichbehandlung der Lehrpersonen staatlicher Art mit jenen der Landesberufsschulen zu erreichen.
    In Südtirol aber gilt alles, was nicht nach Unternehmertum aussieht, als Kostenfaktor und wird gedeckelt. Bildung, Schule, Kultur und Soziales stellen eine Gegenwelt zu jener der Ökonomie dar. Nur der Letzteren wird ein privilegierter Zugriff auf den Landeshaushalt eingeräumt. Und welche Interessen sich durchsetzen, sieht man in der Debatte um die Raumordnung, bei der Förderung der Landwirtschaft mit jährlich 200 Millionen und seit der ersten Regierung Kompatscher bei der Senkung der Umsatzsteuer um jährlich 100 Millionen für Industrieunternehmen. Parallel dazu wächst die einseitige Vermögensbildung durch Kapital-, Boden- und Immobilienrenditen, sodass sich buchstäblich die Matthäus-Klage erfüllt: „Wer hat, dem wird gegeben.“
    Und jetzt in der Corona-Krise, in einer Zeit außerordentlicher Herausforderungen, fehlt der Landesregierung die Sensibilität für die zahlreichen Disparitäten und ganz offensichtlich auch die Autorität, sich in der Flut von vielen berechtigten und zahlreichen unverschämten Forderungen zu orientieren und ausgleichend zu handeln. Nachdem die Profite der Nuller- und Zehnerjahre privatisiert sind, geht man nun daran, die finanziellen Folgen der Pandemie auf alle zu verteilen. Und man lässt zu, dass ganz undifferenziert Gutverdiener und „Furbetti“ in den Hilfstopf greifen, der für die Geschädigten vorgesehen ist.
    Nicht einzuhalten, was nach den allgemeinen Regeln der Gleichbehandlung den Lehrberufen zusteht und großteils ohnehin mit zehnjähriger Verspätung gar nicht mehr abgegolten werden kann, ist nichts anderes als ein Raubüberfall auf den Ressourcenhaushalt von Bildung und Schule. Man darf nicht glauben, dass das ohne Folgen bleiben wird. Aber der Preis dafür kommt in der Bilanz des Landeshaushalts heute noch nicht vor.
    Die Frage ist, wie wir darauf reagieren wollen.
    Es ist Zeit, dass wir handeln.

    Für die LehrerInneninitiative Südtirol
    Thomas Brachetti, Sabine Dalvai, Markus Klammer, Florian Leimgruber, Armin Monsorno, Monika Niederwieser, Josef Oberhollenzer, Hannes Petermair, Rosina Ruatti, Anny Tauber, Helga Tschurtschenthaler

  • Protestschreiben an Kulturlandesrat Philipp Achammer

    at 28 Nov 2020 10:17

    Sehr geehrter Herr Landesrat Philipp Achammer,
    sehr geehrte Frau Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner,
    sehr geehrter Herr Bildungsdirektor Gustav Tschenett,

    (und zur Kenntnis an die Abgeordneten zum Südtiroler Landtag und die Vertretungen der Schulgewerkschaften)

    durch Ihren persönlichen Referenten Dietmar Pattis informierten Sie uns am 25. Oktober 2020, dass Sie ein Treffen mit einer Delegation der Initiative Lehrerwunderland Südtirol ablehnen, mit der Begründung, dass Sie den Abschluss der Vertragshandlungen mit den Gewerkschaften abwarten möchten, um im Anschluss daran zu sehen, ob dann noch Gesprächsbedarf besteht.

    Nun sind laut Aussage der Schulgewerkschaften die seit zwei Jahren verschleppten Vertragsverhandlungen gescheitert, was ein unfassbares Versagen der zuständigen Ressorts der Landesregierung in den Fragen des Lehrpersonals, der Schule und der Bildung darstellt.

    Wir stehen in einem kontinuierlichen Austausch in dieser Sache mit den Schulgewerkschaften. Uns geht es aber um mehr, nämlich um Bildung und Schule als partizipativen Prozess, der in Südtirol arg ins Stocken geraten ist. Und da gibt es Gesprächsbedarf, und zwar dringlich und aktuell, das verträgt keinen Aufschub auf das Frühjahr, wenn dann die lange verschleppten Vertragsverhandlungen vielleicht wieder aufgenommen werden.

    Corona macht uns solidarisch mit der Gesellschaft in den allgemeinen Erfordernissen, aber wir werden nicht stumm und blind gegenüber den Disparitäten.

    Sehr geehrter Herr Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur, wir drängen ein weiteres Mal auf eine Aussprache und die Möglichkeit, mit Ihnen als gewähltem Vertreter und Verantwortlichem für das Ressort Bildung und Schule zusammen mit Frau Landesschuldirektorin Sigrun Falkensteiner und Herrn Bildungsdirektor Gustav Tschenett die dringenden Fragen und Erfahrungen aus der Perspektive der Lehrenden unter Berücksichtigung jener der Schülerinnen und Schüler und der Eltern zu thematisieren und von Ihnen angehört zu werden.

    Wir ersuchen Sie daher erneut um eine Kontaktaufnahme und Terminabsprache und verbleiben mit freundlichen Grüßen.

    Bozen, am 27.11.2020
    Für die LehrerInneninitiative Südtirol

    Thomas Brachetti, Sabine Dalvai, Markus Klammer, Florian Leimgruber, Armin Monsorno, Monika Niederwieser, Josef Oberhollenzer, Hannes Petermair, Rosina Ruatti, Anny Tauber, Helga Tschurtschenthaler

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