• Petition in Zeichnung - Die Petition "Lust auf Theater!" braucht Deine Hilfe

    at 26 Nov 2017 17:00

    Liebe Unterstützterinnen und Unterstützer,

    leider ist unsere Petition etwas ins Stocken geraten, zur Zeit unterschreiben nur noch 50 Personen pro Tag. Vor einer Woche waren es noch 100. Das liegt nicht daran, dass das geplante "Semesterticket Theater" schlecht ist, sondern dass es immer dieselben Personen sind, die dafür werben und dass diese natürlich einen festen Bekanntenkreis haben.

    Um möglichst viele Studierende von der Idee des freien Eintritts zu allen Aufführungen des Mainfranken Theaters Würzburg für einen zwei Euro höheren Studentenwerksbeitrag zu überzeugen, braucht es jetzt Eure Hilfe. Mit Eurer Unterstützung erreichen wir einen größeren Kreis an Studierenden und können so noch mehr Kommilitoninnen und Kommilitonen von der Idee begeistern.

    Deshalb bitte ich Euch, teilt die Petition auf Facebook, in den dortigen Gruppen, über Whatsapp und erzählt Euren Bekannten davon: www.openpetition.de/!TheaterWue
    Schön wäre es natürlich, wenn Ihr das öfters machen würdet. Natürlich kann man nicht immer dasselbe posten, deshalb findet Ihr hier immer neue Beiträge: www.facebook.com/SemesterticktetTheaterWue/?ref=br_rs

    Damit Ihr für Fragen zum "Semesterticket Theater" fit seid und weil es in letzter Zeit einige Gerüchte zur Leistungsfähigkeit und dem Preis gab, habe ich Euch unten eine Zusammenfassung zum Theaterticket beigestellt.

    Liebe Grüße,
    Stephan

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    - Das Semesterticket Theater würde jeden Studierenden zwei Euro pro Semester kosten, die über den Studetenwerksbeitrag erhoben werden.
    - Diese Petition machen wir, weil das Studentenwerk als einzige beteiligte Gruppe - das Theater und die Studierendenschaft in Form ihrer gewählten Parlamente sind dafür! - ist, die gegen das Ticket ist: www.br.de/puls/themen/welt/theater-flatrate-fuer-studenten-wuerzburg-100.html
    - Zwei Euro mehr Semesterbeitrag bedeuten bei 35.000 Studierenden jährlich 140.000 Euro, die das Theater braucht, weil es momentan aus Ticketverkäufen an Studierende diese Summe pro Jahr umsetzt und es sich nicht leisten kann, einen Verlust zu machen: s.o. verlinkten Artikel.
    - Die Gegenleistung, die uns Studierenden dafür zukommt, ist fair: Das Mainfranken Theater reserviert für uns 5% der Sitze einer jeden Vorstellung. Allein dieses Kontingent hat, mit der günstigsten Preiskategorie gerechnet, einen Gegenwert von 140.000 Euro.
    - Dieses Kontingent entspricht 38 Sitzen im großen Haus, verteilt über alle Preiskategorien. Das klingt wenig, es kommen aber die verfügbaren Restkarten hinzu.
    - Die Restkartenquote beträgt bei einer Auslastung des Theaters von 75% (s.o. verlinkten Artikel) 25%. Das entspricht dem fünffachen des Kontingents also durchschnittlich weiteren 190 Tickets pro Aufführung.
    - Im Schnitt würde also erst der 229. Studierende abgewiesen werden müssen.
    - Wieso ist das Ticket, wie teilweise behauptet, teurer als in anderen Städten? Das stimmt so nicht! In Saarbrücken zahlen die Studierenden zum Beispiel 8 Euro für ihr Semesterticket Kultur. In Städten wo es günstiger ist, ist es ein politisch festgelegter Preis, der von der Stadt / dem Theater bezuschusst wird. Das kann man nicht verlangen! Aber ist ein fairer Preis, was auch bedeutet, dass das Ticket langfristig Bestand haben kann, der mit zwei Euro pro Semester immer noch sehr niedrig ist, nicht ausreichend?
    - Außerdem haben wir dafür auch eine höhere Leistungsfähigkeit des Tickets. An den (allermeisten) anderen Hochschulstädten gibt es einen reinen Restkartenverkauf. Das heißt, dort stehen Studierende bei besonders gut besuchten Veranstaltungen, wie Premieren, vor einem verschlossenen Theatersaal. In Würzburg könnten solche Events wenigstens von 38 Studierenden besucht werden.
    - Die restlichen Studierenden hätten dann bei den regulären Vorstellungen die Möglichkeit, die Stücke Ihrer Wahl zu sehen
    - Da das Mainfranken Theater besonder gut besuchte Aufführungen, wie Ferdinand von Schirachs "Terror" schon jetzt verlängert, sodass jeder, der Interesse hat, es sehen kann, ist nicht zu befürchten, dass irgendwelche Studierenden ohne Gegenleistung zahlen müssen...
    ...außer natürlich, sie wollen gar nicht ins Theater. Diese Gruppe würde ohne eine Gegenleistung zahlen. Aber zahlen nicht auch andere Studierende bei Bus und Bahn mit, ohne davon eine Vorteil zu haben, weil Sie zum Beispiel mit dem Rad fahren?

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