• Änderungen an der Petition

    at 29 Apr 2020 22:38

    Beispiel japanische Schulen wurde eingefügt.


    Neue Begründung: Wir Lehrkräfte schützen die Kinder so gut es geht, doch gerade bei jüngeren Kindern, z.B. in Grundschulen sind die Abstandsregelungen einfach nicht durchsetzbar. Kinder kommen sich schon jetzt in der Notbetreuung nah. In größeren Gruppen wird dies noch gravierender.
    Die Kinder und Jugendlichen haben tlw. die letzten Wochen schwierige Familiensituationen erlebt und müssen erst einmal aufgefangen werden. Die psychischen Belastungen sind hoch.
    Wenn Grundschüler in die Klasse rennen, um ihre Freunde, die sie wochenlang nicht gesehen haben, wiederzusehen und die 1,5m nicht einhalten. Sollen wir sie maßregeln?
    Wenn Kinder weinend in der Klasse sitzen und von den letzten Wochen erzählen, sollen wir Pädagogen sie allein sitzen lassen und auf Abstand bestehen?
    Wenn Kinder auf dem Schulhof spielen, sollen wir von Grüppchen zu Grüppchen rennen und die Kinder auseinander reißen?
    Wenn Jugendliche ohne Maske zur Schule kommen, weil die Eltern die Relevanz von Masken nicht verstanden haben, und sie von anderen Jugendlichen dafür gemieden werden? Wie sollen wir das auffangen?
    Wir sorgen uns vorrangig um die Kinder, die sich gegenseitig anstecken werden.
    Wir sorgen uns bei den kleineren Kindern darum, dass grundlegende menschliche Bedürfnisse, wie das Trösten eines verstörten Kindes, von den Lehrkräften unterdrückt werden, weil das Kind keinen Mundschutz trägt.
    Denn wir sorgen uns auch um uns und unsere Familien. Viele von uns haben in unserem nahen Umfeld Risikopatienten.
    Wir brauchen eine einheitliche Maskenpflicht an Hamburger Schulen in den Situationen, wo ein Abstand nicht eingehalten werden kann!
    Die Gesundheit der Kinder und die Gesundheit ihrer und unserer Familien, darf nicht unnötig riskiert werden. Wenn Schulen geöffnet werden, müssen Maßnahmen eingesetzt werden, die im Schulalltag realistisch umsetzbar sind!
    Dazu gehört es auch, dass die Kinder Stoffmasken nutzen und die Schulen dazu angeregt werden, in jedem Klassenraum eine kleine Bügelstation aufzubauen. So können die Stoffmasken von den größeren Kindern eigenständig, von den kleineren Kindern durch die Lehrkraft, zwischendurch desinfiziert werden. Dieser Schritt ist enorm wichtig, damit Kinder nicht mehrere Tage mit derselben Maske kommen, diese berühren und somit mehr Schaden als Nutzen entsteht. Zudem muss jedes Kind seine Maske in einer verschließbaren Plastiktüte mitführen, um die Maske am Tisch ausziehen zu können.
    Das alles mag ungewohnt klingen, doch die Masken sind wichtig und die richtige Desinfektion umso mehr. Die Bügeleisen könnten von den Schulen über Sammlungen durch die Elternschaft ausgeliehen werden und etwaig fehlende Eisen über die Behörde beschafft werden.
    Auch zeigen z.B. japanische Schulen seit Jahren, dass selbst kleine Kinder im Umgang mit Masken geschult werden können und diese nicht als sonderlich störend empfinden.
    Wir bitten Sie inständig um diese Maßnahme für die Gesundheit von uns allen hier an den Hamburger Schulen. Es reicht nicht theoretische Hygienepläne zu schreiben. Wir brauchen praktische Lösungen vor Ort!

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 6 (5 in Hamburg)

  • Änderungen an der Petition

    at 29 Apr 2020 21:58

    Die Desinfizierung der Masken wurde mit hinein genommen.


    Neuer Petitionstext: Sehr geehrter Herr Altenburg-Hack (Amtsleitung),
    Sehr geehrte Frau Danke (Schul- und Fachaufsicht allg.bild. Schulen, stellv. Amtsleitung),
    nach und nach sollen die Kinder in die Hamburger Schulen zurück kommen.
    Diese Entscheidung ist höchst umstritten und doch diese Diskussion nicht an dieser Stelle geführt werden.
    Die Hamburger Lehrkräfte, die seit Wochen von Zuhause aus ihre Klassen sehr engagiert unterstützen, kommen einerseits vermehrt für Notbetreuungen zurück in die Schulen, andererseits werden die ersten Jahrgänge wieder (nach den behördlichen Vorgaben) in der Schule unterrichtet.
    Für die Lehrkräfte ist es eine Selbstverständlichkeit dabei Masken zu tragen, um die Kinder und KollegInnen zu schützen. Die Masken nähen oder kaufen sie eigenständig, da die Behörde keine keinerlei Masken bereit stellt.
    stellt.
    Wir setzen gern eine Maske auf und halten, so gut es geht, Abstand. Aber so viel desinfizieren können wir nicht, wie die Kinder ohne Maske potentielle Viren durch die Klasse atmen/husten/niesen. Der gesamte Hygieneplan wurde nicht im Hinblick auf kleinere Kinder geschrieben! Wir können diese nicht die ganze Zeit an Einzeltischen platzieren! Sie müssen sich im Raum bewegen, anders sind die 5 Stunden nicht überbrückbar.
    Im Corona-Hygieneplan vom 21.04.2020 heißt es zum Thema "Mund-Nasen-Schutz": "Zurzeit beraten die Landesregierungen über das grundsätzliche Tragen von Masken. Eine endgültige Entscheidung dazu ist noch nicht getroffen. Es empfiehlt sich überall dort, wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann, zum Beispiel während der Schülerbeförderung oder ggf. auch in den Pausen, MNB zu tragen. Dies darf aber nicht dazu führen, dass der Abstand unnötigerweise verringert wird. Im Unterricht ist das Tragen bei gewährleistetem Sicherheitsabstand nicht erforderlich. [...] Die Beschaffung und Pflege von MNS oder MNB liegt in der Verantwortung von Schülerinnen und Schülern bzw. ihren Eltern sowie den Beschäftigten an Schulen. Ggf. können Schulen nach ihren Möglichkeiten bei der Beschaffung unterstützen."
    (li.hamburg.de/contentblob/13871620/e5738fbadca90bcd498fb378241c2d9f/data/hygieneplan-corona.pdf)
    Es gibt folglich keinerlei Pflicht eine Maske zu tragen. Die Unterzeichnenden fordern von der Hamburgischen Schulbehörde eine sofortige Änderung des Muster-Corona-Hygieneplans hinsichtlich einer Maskenpflicht für alle Personen in der Schule. Schule.
    Was in Supermärkten, Bussen und auf Märkten Baumärkten gilt, muss auch in Hamburger Schulen Standard sein! Ob in der Notbetreuung oder im Unterricht.
    Unterricht. Immer, wenn der Abstand nicht gewährleistet ist (in den Pausen, auf den Fluren, in der Klasse, wenn die Kinder nicht an ihren Tischen sitzen) ist eine Maske zu tragen. Die Behörde muss die Familien in der Anschaffung der Stoffmasken unterstützen und über die korrekte Reinigung informieren.


    Neue Begründung: Wir Lehrkräfte schützen die Kinder so gut es geht, doch gerade bei jüngeren Kindern, z.B. in Grundschulen sind die Abstandsregelungen einfach nicht durchsetzbar. Kinder werden kommen sich nah kommen. Und sie werden uns nah kommen. schon jetzt in der Notbetreuung nah. In größeren Gruppen wird dies noch gravierender.
    Die Kinder und Jugendlichen haben tlw. die letzten Wochen schwierige Familiensituationen erlebt und müssen erst einmal aufgefangen werden. Die psychischen Belastungen sind hoch.
    Wenn Grundschüler in die Klasse rennen, um ihre Freunde, die sie wochenlang nicht gesehen haben, wiederzusehen und die 1,5m nicht einhalten. Sollen wir sie maßregeln?
    Wenn Kinder weinend in der Klasse sitzen und von den letzten Wochen erzählen, sollen wir Pädagogen sie allein sitzen lassen und auf Abstand bestehen?
    Wenn Kinder auf dem Schulhof spielen, sollen wir von Grüppchen zu Grüppchen rennen und die Kinder auseinander reißen?
    Wenn Jugendliche ohne Maske zur Schule kommen, weil die Eltern die Relevanz von Masken nicht verstanden haben, und sie von anderen Jugendlichen dafür gemieden werden? Wie sollen wir das auffangen?
    Wir sorgen uns vorrangig um die Kinder, die sich gegenseitig anstecken werden.
    Wir sorgen uns bei den kleineren Kindern darum, dass grundlegende menschliche Bedürfnisse, wie das Trösten eines verstörten Kindes, von den Lehrkräften unterdrückt werden, weil das Kind keinen Mundschutz trägt.
    Denn wir sorgen uns auch um uns und unsere Familien. Viele von uns haben in unserem nahen Umfeld Risikopatienten.
    Wir setzen gern eine Maske auf und halten, so gut es geht, Abstand. Aber so viel desinfizieren können wir nicht, wie die Kinder ohne Maske potentielle Viren durch die Klasse atmen/husten/niesen.
    Wir
    brauchen eine einheitliche Maskenpflicht an Hamburger Schulen!
    Schulen in den Situationen, wo ein Abstand nicht eingehalten werden kann!
    Die Gesundheit der Kinder und die Gesundheit ihrer und unserer Familien, darf nicht unnötig riskiert werden. Wenn Schulen geöffnet werden, müssen Maßnahmen eingesetzt werden, die im Schulalltag realistisch umsetzbar sind!
    Dazu gehört es auch, dass die Kinder Stoffmasken nutzen und die Schulen dazu angeregt werden, in jedem Klassenraum eine kleine Bügelstation aufzubauen. So können die Stoffmasken von den größeren Kindern eigenständig, von den kleineren Kindern durch die Lehrkraft, zwischendurch desinfiziert werden. Dieser Schritt ist enorm wichtig, damit Kinder nicht mehrere Tage mit derselben Maske kommen, diese berühren und somit mehr Schaden als Nutzen entsteht. Zudem muss jedes Kind seine Maske in einer verschließbaren Plastiktüte mitführen, um die Maske am Tisch ausziehen zu können.
    Das alles mag ungewohnt klingen, doch die Masken sind wichtig und die richtige Desinfektion umso mehr. Die Bügeleisen könnten von den Schulen über Sammlungen durch die Elternschaft ausgeliehen werden und etwaig fehlende Eisen über die Behörde beschafft werden.
    Wir bitten Sie inständig um diese Maßnahme für die Gesundheit von uns allen hier an den Hamburger Schulen. Es reicht nicht theoretische Hygienepläne zu schreiben. Wir brauchen praktische Lösungen vor Ort!

    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 6 (5 in Hamburg)

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