• Änderungen an der Petition

    at 15 Mar 2021 22:00

    Ergänzung der Bürger Fragen und Meinungen.
    Ergänzung im Text.
    Informationen bezüglich Beschlussantrag aus dem Kreistag.


    Neuer Petitionstext:

    Vorab Info: Wer den Beschlussantrag aus dem Kreistag zum lesen möchte, gerne melden. (Herr Stöckle von den FW hatte darin sogar eine separate Windeltonne vorgeschlagen) Letztendlich wurde in vielen Punkten zum Nachteil der Bevölkerung entschieden.

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    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir finden die Anhebung der Müllgebühren diskriminierend.

    Den Vorschlag, den Müll um ca. 50% zu reduzieren, können viele Menschen nicht leisten.

    Gute Mülltrenner sind wir bereits seit Jahren, da lässt sich beim Großteil der Bevölkerung nichts einsparen, da bereits eine komplette Trennung erfolgt.

    Windeln lassen sich nicht trennen und nicht vermeiden.

    Familien mit Kleinkindern und pflegebedürftigen Menschen in privater häuslicher Pflege, Menschen mit Kindern plus Pflegekindern und viele Andere, haben einen erhöhten Bedarf an Hygieneartikeln. Diese Haushalte darf man nicht für das Trennverhalten anderer zur Kasse bitten bzw. für deren Lebenssituation bestrafen, ebensowenig wie Haustierbesitzer.

    Die Gebührenstaffelung nach Anzahl der im Haushalt lebenden Personen ist ebenso nicht fair.

    Haushalte mit Babys oder Pflegebedürftigen haben neben den hohen Aufwendungen für Hygieneartikel zusätzlich höhere Grundgebühren und höhere kosten wegen größerer Tonnen oder mehr Leerungen. Diese 3 Fach Belastung ist eine Zumutung.

    Die Aussage der AWB "Die Höhe der künftigen Abfallgebühr wird maßgeblich durch IHR VERHALTEN beeinflusst" ist in dem Zusammenhang nur noch dreist und Anmaßend.

    Eine Grundgebühr sollte nur auf die Anzahl der Tonnen bezogen werden.

    Wir fordern klar und deutlich gesonderte Entsorgungsangebote für oben genannte Situationen und eine einheitliche Grundgebühr pro Tonne.

    Entlasten Sie Familien mit Kindern, Pflegebedürftige und Haustierbesitzer. Wir fordern faire Differenzierung und eine transparente, nachvollziehbare Begründung der Gebühren.

    Info: falls es Bürger gibt mit der Absicht zu klagen oder Anwälte. Es gibt bereits Anfragen diesbezüglich an mich. Ich könnte vermitteln.



    Neue Begründung:

    Weitere Fragen und Aussagen von Bürgern die mich erreichen: (Angaben ohne Gewähr, teils 1:1 kopiert.)

    - welchen sinnvollen Ersatz soll es für die Banderolen geben, die bisher bei Bedarf für nicht angemeldete Zweittonnen gekauft werden konnten?

    - "Ziemlich Tricky: Großzügig werden die Kubikmeter Sperrmüll verdoppelt, nebenbei wird erwähnt, dass man ihn selber anliefern muss. D.h. Transporter mieten und ab zur Sammelstelle. 40 000 Haushalte in GP, Umwelt duck dich!!"

    - was passiert mit den aus Vietnam importierten Biomüll-Beuteln? Wo werden sie zum Schluss verwertet, welche Kosten verursacht dieses System für uns Steuerzahler? Kosten-Nutzen-Rechnung und Umweltgedanke.

    - warum gibt es keine Biomüll-Tonne wie in anderen Landkreisen?

    - hat man keine Bedenken, dass die Umwelt- und Stadtverschmutzung zunehmen wird aufgrund der Erhöhung?

    - Wie kommt es zur Annahme und zur direkten Empfehlung im Schreiben der AWB, dass z.B. eine Familie mit 2 Kindern und 2 Tageskindern im Wickelalter, von einer 120 Liter Tonne im 2 Wochen-Intervall auf 60 Liter wechseln soll und am beten mit 10 Leerungen im Jahr? Wie kommt diese realitätsferne Berechnung zustande und wer befürwortet diese?

    - wie kommt die extreme Teuerungsrate zustande? Mit welcher Begründung rechtfertigt man 50% weniger Abfall zum gleichen Gebührensatz?

    - was passiert mit den Heizkraftwerken? Wird Müll oder andere Materialien mit Steuergeldern zugekauft, um die Kraftwerke rentabel zu betreiben?

    - Wurde berücksichtigt, dass im Sommer bei 30c°>30c°> die Tonnen bei 10 Leerungen jährlich Ungeziefer anlocken und es vermehrt zu Geruchsbelästigung kommen kann? Oder hat man bei dieser Entscheidung die Tatsache mit einbezogen, dass kaum jemand den 4 Wochen-Rhythmus schaffen kann?


    Unterschriften zum Zeitpunkt der Änderung: 10.000 (9.880 in Landkreis Göppingen)

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